Circuli Vitiosi – Teufelskreise! ZUM HINTERGRUND VON DROGENTODESFÄLLEN von Helmut Scheimann

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Ein Artikel von © Helmut Scheimann

 

helmut Helmut Scheinmann, Dipl.-Pädagoge, Münster

 

Eine langjährige Analyse polizeilicher Daten hat ergeben, dass die Bundesrepublik Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre weit mehr Todesfälle – mehrere 10 000 – verursacht hat, als alle kriminellen Organisationen zusammen (Scheimann, Home, Studie und andere Beiträge).

 

Dieser Kausalzusammenhang wurde in den Jahresberichten staatlicher Behörden zur Drogenkriminalität und -mortalität durch falsche Daten, falsche Begriffe, falsche Zuordnungen und falsche Schlussfolgerungen verschleiert (Scheimann 2012, News vom 10.10.2012,2013).

 

Wie könnte dieser Staat ein „Rechtsstaat” sein!?

 

Die Untersuchungen, auf denen diese Aussagen basieren, wurden bereits mehrfach zusammengefasst (Scheimann 2011, 2013, 2015). Deshalb soll hier nur ein wesentlicher Aspekt skizziert werden:

 

Bisher wird in der Suchtforschung im Allgemeinen argumentiert, dass von 1985 bis 1991 vor allem eine Zunahme der Heroinkon- sumentenanzahl zum zeitgleichen Anstieg der Drogentodeszahlen (auf das 6,6-fache in Deutschland) geführt habe. Es sind jedoch keine Untersuchungen bekannt, die dies mit angemessenen Methoden bestätigen.

 

Dagegen lässt sich empirisch nachweisen, dass in diesem Zeitraum die fragliche Konsumentenanzahl nicht zugenommen haben kann. Somit kann die erhöhte Drogenmortalität nur auf eine verstärkte Strafverfolgung der Drogendelinquenz – als Reaktion auf die damals erstmalige Ausbreitung von HIV – zurückzuführen sein (Scheimann 2012).

 

Die forcierte Strafverfolgung löste eine Wanderungsbewegung aus (siehe bspw. Wikipedia, Platzspitz, Kap. „Needle Park”). Die Betroffenen suchten offenbar Hilfe und Schutz in größeren Schicksalsgemeinschaften und zogen zahlreich in größere Städte, wo sich in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre offene Drogenszenen bildeten.

 

Obwohl dort das staatlich verursachte Elend allgemein sichtbar geworden war und zu öffentlich-kontroversen Debatten geführt hatte, kannte man in den Behörden kein Pardon und verschärfte die Strafverfolgung bis Anfang der 1990er Jahre immer weiter.

 

Das medial skandalisierte Elend wurde so dargestellt, als handelte es sich um das Ergebnis einer zunehmenden Konsumentenanzahl, was angesichts der Ausbreitung von HIV eigentlich als unglaubwürdig erscheinen musste. Dennoch setzte sich diese Vorstellung allgemein durch.

 

Tödlicher Kreislauf: Eine verstärkte Strafverfolgung der Drogendelinquenz führte zu offenen Drogenszenen. Trotzdem wurden diese als Vorwand genommen für eine weitere Strafverfolgungsforcierung!

 

 

P30401-4n (1)
Foto & Bearbeitung: © dt-aufklaerung.de

 

Es ist unumgänglich, die Entwicklungen dieser Jahren nachträglich aufzuklären, denn ohne eine Korrektur der bisherigen falschen Dateninterpretationen und Darstellungen fehlen überzeugende Argumente, um das massenhafte Sterben zu beenden, das durch die Anwendung des Betäubungsmittelgesetzes weiterhin verursacht wird.

 

Die eingangs als Quelle angegebenen Untersuchungen, von denen zwei in einem wissenschaftlichen Journal publiziert worden sind, werden in der Suchtforschung ignoriert. Eine solche Praxis verstößt gegen elementare Grundsätze. Wissenschaft kann nicht als solche bezeichnet werden, wenn eine empirische Überprüfung bisheriger und alternativer Hypothesen verweigert wird. Eine derartige „Nicht-Wissenschaft” hat eher den Charakter einer Religion, eines Glaubens oder Aberglaubens.

 

Menschenrechtsorganisationen

 

Bereits mehrfach wurden Menschenrechtsorganisationen postalisch oder per E-Mail-Verteiler über die tödliche Wirkung der Drogenpro- hibition informiert. Amnesty International etwa teilte im Frühjahr 2011 mit, man sei nicht zuständig, und bat im Oktober 2013: „Bitte sehen Sie von weiteren Anfragen zu diesem Thema ab.”

 

Im Juli 2015 antworte eine andere Organisation: „Angesichts der derzeit schon sehr großen Themenfülle sehen wir auf absehbare Zeit keine Chance das von Ihnen bearbeitete Thema aufzugreifen.”

 

Mit dem Hinweis auf Überlastung lässt sich immer argumentieren. Doch wer könnte angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen eher zuständig sein als derartige Einrichtungen?

 

Schließlich sterben infolge der Drogenpolitik weiterhin regelmäßig Menschen in großer Zahl

 

steine

Foto & Bearbeitung: © dt-aufklaerung.de

 

Staatsrechtslehrerinnen und -lehrer

 

Die strafrechtliche Verfolgung Suchtkranker erhöht das Drogenmor- talitätsrisiko gravierend. Zuständige Ministerien und Behörden sind somit für diese Todesfälle mitverantwortlich. Derartige Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit betreffen das Staats- und Verfas- sungsrecht.

 

Deshalb wurde im Juli 2015 ein bislang unveröffentlichtes Manuskript per E-Mail-Verteiler an Hunderte Wissenschaftler dieses Fachgebiets gesandt. Hierbei wurde auch auf die in den News vom 22.05.2015 geschilderte Publikationsproblematik hingewiesen. Es gab jedoch keinerlei Resonanz.

 

Jeder Angeschriebene könnte wie die oben zitierte Menschenrechtsorganisation Überlastung anführen. Eventuell könnten Staats- rechtslehrerinnen und -lehrer auch darauf hinweisen, dass eine Einmischung von Wissenschaftlern in die Belange anderer Fachge- biete unüblich und unkollegial sei. Dies würde jedoch bedeuten, dass die Mechanismen des Rechtsstaats „aus kollegialen Gründen” außer Kraft gesetzt wären.

 

Presse

 

Bereits geringe Verfehlungen von Politikern wie falsche Reisekostenabrechnungen rufen häufig die Presse auf den Plan. Bei der hier behandelten Thematik ist die Presse dagegen trotz regelmäßiger Unterrichtung (siehe Presseinfos) zu keinem Eingreifen zu bewegen.

 

Angesichts der Brisanz ist allerdings nachzuvollziehen, dass man sich ohne eine breitere wissenschaftliche Unterstützung nicht engagiert. An einer solchen mangelt es bislang. Vielmehr ist aus dem Bereich der Suchtforschung teilweise mit geringem bis heftigem Widerstand zu rechnen (siehe Funktion des Schildower Kreises).

 

 

P30210-7n (1)
Foto & Bearbeitung: © dt-aufklaerung.de

 

Tödliche Strategie

 

Bei besonderen Anlässen wie etwa der Befreiung von Konzentrationslagern heben Redner häufig die Errungenschaften des „Rechtsstaates” hervor und beschwören allgemeine Wachsamkeit, damit Minderheiten nie wieder Opfer staatlicher Verfolgung werden sollen. – Dies geschieht bereits und nichts wird unternommen, um dies zu beenden.

 

Das Schicksal der Verfolgten im Nationalsozialismus ist mit demjenigen der Suchtkranken in den letzten Jahrzehnten nicht zu vergleichen. Im weiteren Sinne lassen sich jedoch Parallelen erkennen. Auch im vorliegenden Fall geht es um eine ungeliebte Minderheit, die keine Lobby hat. Deren Verfolgung vollzieht sich mit „rechtsstaatlichen Methoden”.

 

Die Betroffenen sind durch ihre jahrelange Suchtkrankheit häufig besonders geschwächt und labil. Eine strafrechtliche Verfolgung erschwert ihre ohnehin oft unerträglichen Lebensbedingungen erheblich – wenn sie nicht sogar in vielen Fällen zum Tode führt.

 

Hätten die Behörden korrekt über diese Thematik berichtet, wäre diese Kausalität schon vor Jahrzehnten kaum zu übersehen gewesen. Dieser Zusammenhang wurde jedoch mit verschiedenen Methoden verschleiert (s. oben). Dabei wurde offenbar das massenhafte Sterben – ob bewusst oder unbewusst – (billigend) in Kauf genommen.

 

Warum hätten die Kriminalämter falsch berichten sollen? – Damit sie den von der Politik erteilten Auftrag, Drogenkonsumenten straf- rechtlich zu verfolgen, erfüllen konnten. Die vorgelegten Untersuchungen lassen darauf schließen, dass die Drogenprohibition nur bei einer falschen oder zumindest unvollständigen Berichterstattung aufrechtzuerhalten ist.

 

Resümee

 

Dass der Konsum, vor allem harter Drogen, als gefährlich einzuschätzen und möglichst zu reduzieren ist, steht außer Frage. Die bisher praktizierte Drogenprohibition hat sich hierzu jedoch als denkbar schlechteste Lösung erwiesen – kostet sie doch weit mehr Menschen das Leben als der Drogenkonsum selbst.

 

Ich verbürge mich für Herrn Helmut Scheimann, ebenso für den Inahlt seiner Studie. Ich habe den jahrelangen Verlauf mitbekommen, in dem Herr Scheimann regelrecht sabotiert wurde. In Anfangszeiten sogar ich selbst. Es heisst so schön „vertraue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast“- der Spruch kann nur ein Resultat gerührt aus Angst entstanden sein, dass jemand gefälschte Statistiken widerlegt. Wer konnte schon wissen, dass ein Dipl.-Pädagoge sich den Wahrheiten annimmt und im Laufe der Jahre diese ans Tageslicht befördert? Niemand. Nicht einmal das Bundeskriminalamt war so vorausschauend. Und ich? Warum ich an Verschwörungen glaube? Weil ich in einer lebe! Karin Filipiak

 

Quelle:

www.dt-aufklaerung.de

Horror-Bilder einer angeblichen Organ-Farm schockiert die Gemeinden in sozialen Medien

Schreckliche Bilder von toten Kindern, die angeblich von "Organbauern" in der Grenze ...

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Circuli Vitiosi – Teufelskreise! ZUM HINTERGRUND VON DROGENTODESFÄLLEN von Helmut Scheimann

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Karin Filipiak für © Helmut Scheimann

 

helmut Helmut Scheimann, Dipl.-Pädagoge, Münster

 

Eine langjährige Analyse polizeilicher Daten hat ergeben, dass die Bundesrepublik Deutschland seit Mitte der 1980er Jahre weit mehr Todesfälle – mehrere 10 000 – verursacht hat, als alle kriminellen Organisationen zusammen (Scheimann, Home, Studie und andere Beiträge).

 

Dieser Kausalzusammenhang wurde in den Jahresberichten staatlicher Behörden zur Drogenkriminalität und -mortalität durch falsche Daten, falsche Begriffe, falsche Zuordnungen und falsche Schlussfolgerungen verschleiert (Scheimann 2012, News vom 10.10.2012,2013).

 

Wie könnte dieser Staat ein „Rechtsstaat” sein!?

 

Die Untersuchungen, auf denen diese Aussagen basieren, wurden bereits mehrfach zusammengefasst (Scheimann 2011, 2013, 2015). Deshalb soll hier nur ein wesentlicher Aspekt skizziert werden:

 

Bisher wird in der Suchtforschung im Allgemeinen argumentiert, dass von 1985 bis 1991 vor allem eine Zunahme der Heroinkon- sumentenanzahl zum zeitgleichen Anstieg der Drogentodeszahlen (auf das 6,6-fache in Deutschland) geführt habe. Es sind jedoch keine Untersuchungen bekannt, die dies mit angemessenen Methoden bestätigen.

 

Dagegen lässt sich empirisch nachweisen, dass in diesem Zeitraum die fragliche Konsumentenanzahl nicht zugenommen haben kann. Somit kann die erhöhte Drogenmortalität nur auf eine verstärkte Strafverfolgung der Drogendelinquenz – als Reaktion auf die damals erstmalige Ausbreitung von HIV – zurückzuführen sein (Scheimann2012).

 

Die forcierte Strafverfolgung löste eine Wanderungsbewegung aus (siehe bspw. Wikipedia, Platzspitz, Kap. „Needle Park”). Die Betroffenen suchten offenbar Hilfe und Schutz in größeren Schicksalsgemeinschaften und zogen zahlreich in größere Städte, wo sich in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre offene Drogenszenen bildeten.

 

Obwohl dort das staatlich verursachte Elend allgemein sichtbar geworden war und zu öffentlich-kontroversen Debatten geführt hatte, kannte man in den Behörden kein Pardon und verschärfte die Strafverfolgung bis Anfang der 1990er Jahre immer weiter.

 

Das medial skandalisierte Elend wurde so dargestellt, als handelte es sich um das Ergebnis einer zunehmenden Konsumentenanzahl, was angesichts der Ausbreitung von HIV eigentlich als unglaubwürdig erscheinen musste. Dennoch setzte sich diese Vorstellung allgemein durch.

 

Tödlicher Kreislauf: Eine verstärkte Strafverfolgung der Drogendelinquenz führte zu offenen Drogenszenen. Trotzdem wurden diese als Vorwand genommen für eine weitere Strafverfolgungsforcierung!

P30401-4n

Foto & Bearbeitung: © dt-aufklaerung.de

Es ist unumgänglich, die Entwicklungen dieser Jahren nachträglich aufzuklären, denn ohne eine Korrektur der bisherigen falschen Dateninterpretationen und Darstellungen fehlen überzeugende Argumente, um das massenhafte Sterben zu beenden, das durch die Anwendung des Betäubungsmittelgesetzes weiterhin verursacht wird.

Die eingangs als Quelle angegebenen Untersuchungen, von denen zwei in einem wissenschaftlichen Journal publiziert worden sind, werden in der Suchtforschung ignoriert. Eine solche Praxis verstößt gegen elementare Grundsätze. Wissenschaft kann nicht als solche bezeichnet werden, wenn eine empirische Überprüfung bisheriger und alternativer Hypothesen verweigert wird. Eine derartige „Nicht-Wissenschaft” hat eher den Charakter einer Religion, eines Glaubens oder Aberglaubens.

 

Menschenrechtsorganisationen

 

Bereits mehrfach wurden Menschenrechtsorganisationen postalisch oder per E-Mail-Verteiler über die tödliche Wirkung der Drogenpro- hibition informiert. Amnesty International etwa teilte im Frühjahr 2011 mit, man sei nicht zuständig, und bat im Oktober 2013: „Bitte sehen Sie von weiteren Anfragen zu diesem Thema ab.”

 

Im Juli 2015 antworte eine andere Organisation: „Angesichts der derzeit schon sehr großen Themenfülle sehen wir auf absehbare Zeit keine Chance das von Ihnen bearbeitete Thema aufzugreifen.”

 

Mit dem Hinweis auf Überlastung lässt sich immer argumentieren. Doch wer könnte angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen eher zuständig sein als derartige Einrichtungen?

 

Schließlich sterben infolge der Drogenpolitik weiterhin regelmäßig Menschen in großer Zahl

 

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Foto & Bearbeitung: © dt-aufklaerung.de

 

Staatsrechtslehrerinnen und -lehrer

 

Die strafrechtliche Verfolgung Suchtkranker erhöht das Drogenmor- talitätsrisiko gravierend. Zuständige Ministerien und Behörden sind somit für diese Todesfälle mitverantwortlich. Derartige Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit betreffen das Staats- und Verfas- sungsrecht.

 

Deshalb wurde im Juli 2015 ein bislang unveröffentlichtes Manuskript per E-Mail-Verteiler an Hunderte Wissenschaftler dieses Fachgebiets gesandt. Hierbei wurde auch auf die in den News vom 22.05.2015 geschilderte Publikationsproblematik hingewiesen. Es gab jedoch keinerlei Resonanz.

 

Jeder Angeschriebene könnte wie die oben zitierte Menschenrechtsorganisation Überlastung anführen. Eventuell könnten Staats- rechtslehrerinnen und -lehrer auch darauf hinweisen, dass eine Einmischung von Wissenschaftlern in die Belange anderer Fachge- biete unüblich und unkollegial sei. Dies würde jedoch bedeuten, dass die Mechanismen des Rechtsstaats „aus kollegialen Gründen” außer Kraft gesetzt wären.

 

Presse

 

Bereits geringe Verfehlungen von Politikern wie falsche Reisekostenabrechnungen rufen häufig die Presse auf den Plan. Bei der hier behandelten Thematik ist die Presse dagegen trotz regelmäßiger Unterrichtung (siehe Presseinfos) zu keinem Eingreifen zu bewegen.

 

Angesichts der Brisanz ist allerdings nachzuvollziehen, dass man sich ohne eine breitere wissenschaftliche Unterstützung nicht engagiert. An einer solchen mangelt es bislang. Vielmehr ist aus dem Bereich der Suchtforschung teilweise mit geringem bis heftigem Widerstand zu rechnen (siehe Funktion des Schildower Kreises).

P30210-7n

Foto & Bearbeitung: © dt-aufklaerung.de

 

Tödliche Strategie

 

Bei besonderen Anlässen wie etwa der Befreiung von Konzentrationslagern heben Redner häufig die Errungenschaften des „Rechtsstaates” hervor und beschwören allgemeine Wachsamkeit, damit Minderheiten nie wieder Opfer staatlicher Verfolgung werden sollen. – Dies geschieht bereits und nichts wird unternommen, um dies zu beenden.

 

Das Schicksal der Verfolgten im Nationalsozialismus ist mit demjenigen der Suchtkranken in den letzten Jahrzehnten nicht zu vergleichen. Im weiteren Sinne lassen sich jedoch Parallelen erkennen. Auch im vorliegenden Fall geht es um eine ungeliebte Minderheit, die keine Lobby hat. Deren Verfolgung vollzieht sich mit „rechtsstaatlichen Methoden”.

 

Die Betroffenen sind durch ihre jahrelange Suchtkrankheit häufig besonders geschwächt und labil. Eine strafrechtliche Verfolgung erschwert ihre ohnehin oft unerträglichen Lebensbedingungen erheblich – wenn sie nicht sogar in vielen Fällen zum Tode führt.

 

Hätten die Behörden korrekt über diese Thematik berichtet, wäre diese Kausalität schon vor Jahrzehnten kaum zu übersehen gewesen. Dieser Zusammenhang wurde jedoch mit verschiedenen Methoden verschleiert (s. oben). Dabei wurde offenbar das massenhafte Sterben – ob bewusst oder unbewusst – (billigend) in Kauf genommen.

 

Warum hätten die Kriminalämter falsch berichten sollen? – Damit sie den von der Politik erteilten Auftrag, Drogenkonsumenten straf- rechtlich zu verfolgen, erfüllen konnten. Die vorgelegten Untersuchungen lassen darauf schließen, dass die Drogenprohibition nur bei einer falschen oder zumindest unvollständigen Berichterstattung aufrechtzuerhalten ist.

 

Resümee

 

Dass der Konsum, vor allem harter Drogen, als gefährlich einzuschätzen und möglichst zu reduzieren ist, steht außer Frage. Die bisher praktizierte Drogenprohibition hat sich hierzu jedoch als denkbar schlechteste Lösung erwiesen – kostet sie doch weit mehr Menschen das Leben als der Drogenkonsum selbst.

 

Ich verbürge mich für Herrn Helmut Scheimann, ebenso für den Inahlt seiner Studie. Ich habe den jahrelangen Verlauf mitbekommen, in dem Herr Scheimann regelrecht sabotiert wurde. In Anfangszeiten sogar ich selbst. Es heisst so schön „vertraue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast“- der Spruch kann nur ein Resultat gerührt aus Angst entstanden sein, dass jemand gefälschte Statistiken widerlegt. Wer konnte schon wissen, dass ein Dipl.-Pädagoge sich den Wahrheiten annimmt und im Laufe der Jahre diese ans Tageslicht befördert? Niemand. Nicht einmal das Bundeskriminalamt war so vorausschauend. Und ich? Warum ich an Verschwörungen glaube? Weil ich in einer lebe! Karin Filipiak

update 29.04.2016

Neuer Beitrag publiziert

Die Untersuchung „Hohe Drogenmortalität infolge historischer Weichenstellungen in der Drogenpolitik?” wurde vor wenigen Tagen in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Suchtmedizin (Organ der Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit) veröffentlicht (Heft 2).

Die Kernaussage lautet: Die vorgelegten Ergebnisse lassen auf einen nach wie vor wirksamen Kausalzusammenhang zwischen Strafverfolgungsdruck und erhöhter Drogenmortalität schließen.

Somit kann die Aufrechterhaltung der Drogenprohibition nicht verfassungsgemäß sein.

Weitere Angaben hierzu finden Sie auf Herrn Scheimanns Homepage www.dt-aufklaerung.de

 

 

Quelle: www.dt-aufklaerung.de

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