Der neue Prophet

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Von Ingo Trost

Einleitung

 

Religionen, Glaube und Wissenschaft liegen dichter beieinander als manch Einer zugeben mag. Sie haben alle Eins gemeinsam, und zwar die Vermutung etwas zu wissen. Doch unterscheiden sich diese Drei auch wieder stark voneinander. Fangen wir beim Glauben an, denn dieser ist in meinen Augen das älteste Gebilde dieser angesprochenen Themen. Seitdem es den Menschen gibt, gibt es auch den Glauben. Sei es an Gottheiten, etwas Übernatürlichem oder einfach etwas, was mehr Macht besitzt als alles Andere was man bisher gesehen hat. Und das hat sich auch bis heute nicht geändert. Mit den Religionen hat der Mensch nur den Glauben anderer Menschen instrumentalisiert. Man musste unbedingt eine Glaubensgemeinschaft bilden, die festen Ritualen und Gesetzmäßigkeiten unterworfen werden. Dabei war es nicht mehr wichtig was der Einzelne glaubt, sondern wie er sich innerhalb der Glaubensgemeinschaft nach Außen gibt und wie dieser wahrgenommen wird. Die Wissenschaft vertritt indes den Standpunkt nur an das zu Glauben, was man wissenschaftlich belegen und erklären kann. Nur wissen wir auch ganz genau, dass selbst wissenschaftlich belegte Eigenschaften nicht immer standhaft bleiben. Auch dort ist man des Öfteren dem Irrglauben aufgesessen und hatte einfach nur die falschen Herangehensweisen und Grundsätze. Grundsätze die im Laufe der Zeit verworfen und überarbeitet wurden.

 

Ein kleines Beispiel dafür ist schon der Unterschied zwischen Physik und Quantenphysik. Die Quantenphysik hebelt sämtliche Lehren der Physik aus und hat sein ganz eigenes Konzept. Eines, was sich vorher niemals jemand vorstellen konnte. Die Welt der Quanten ist mit nichts vergleichbar, was aus der Welt der Atome bekannt war. Das Problem des Menschen war schon immer zu wenig zu wissen und zu viel zu glauben. Und das was man glaubte, war bislang die falsche Richtung. Oder wie soll man sich sonst die Entwicklung des Menschen und der Gesellschaft ansonsten erklären? Ich selbst bin jemand, der sehr stark interessiert an der Wissenschaft ist, diese allerdings nicht als das Maß der Dinge betrachtet. Auch der Glaube ist in mir vertreten, allerdings nicht wie man es von Gläubigen erwartet. Ich glaube an Vieles und bin auch der Meinung, dass in den heiligen Schriften eine Menge Wahrheit drinsteckt. Schon allein der Versuch das gesellschaftliche Miteinander mit gewissen Regeln zu ermöglichen. Manche würden behaupten, dass ist es was uns vom Tier unterscheidet. Auch da stellen sich bei mir die Nackenhaare nach oben, denn Tiere kämen niemals auf die Idee an einem Tag tausende andere ihrer Art zu töten. Uns unterscheidet vieles vom gewöhnlichen Tier, denn Tiere sind friedlicher und sozialer als der Mensch im Allgemeinen.

 

Die Wahrheit liegt oftmals genau in der Mitte. Wo ist denn hier nun diese Mitte? Sie ist zwischen Religion, der Wissenschaft und dem Glauben. Es ist von allem etwas dabei, aber bedarf auch wieder des Glaubens in erster Linie. Denn Wissen tun wir bekanntlich nichts im Gegensatz zu dem, was es alles zu wissen gäbe. Dafür gibt es nun die Forschung in der Wissenschaft. Diese kombinieren wir nun mit unserem Glauben. Der Glaube bezieht sich ja in den meisten Fällen auf einen Gott. Warum? Wozu braucht man unbedingt einen Gott? Eine Person? Es ist keine Person und es ist auch nicht Einer! Wir alle sind es. Nicht nur alle Menschen, sondern alle Lebewesen dieses uns bekannten Universums. Alle sind wir Teil des ganzen Großen. Ich nenne es das Kollektiv, oder auch kollektives Bewusstsein. Und dabei ist es schon wichtig was dieses kollektive Bewusstsein überwiegend denkt, oder auch glaubt. Das ist es was die Realität, die Gegenwart formt und lenkt. Es ist alles nur Energie – Und das ist sogar wissenschaftlich belegbar. Zwar noch nicht im vollen Umfang erklärbar, aber dennoch ansatzweise zu belegen und zu beschreiben. Wichtig ist auch hier wiederum das „Sich drauf einlassen“ auf diese Thematik.

 

Der neue Prophet

 

Lasst mich versuchen Euer neuer Prophet zu sein. Und das ist nichts Anderes als ein Sprachrohr des Kollektivs. Denn dies gibt es, nur noch viel zu Wenige haben einen Zugang dazu. Weil sie sich nicht drauf einlassen. Es ist eine Menge los in diesem kollektiven Bewusstsein. Es bekommen auch immer mehr Menschen ein Zugang dorthin. Das merkt man daran, dass sich sehr viele Menschen im realen Miteinander zusammenfinden, die auf der gleichen „Wellenlänge“ unterwegs sind. Es müssen sich immer erst Katastrophen einstellen, bevor man sich diesem Kollektiv bewusst wird. In der modernen Zeit der Vernetzung, kann man einen deutlichen Trend dieser „Bewusstwerdung“ beobachten. Zu viele falsche Propheten waren bislang aufgetaucht und versuchten die Menschen zu blenden. Zu viele, die in allen nur erdenklichen Religionen auftauchten und das Ende der Welt prophezeiten. Am Anfang war der Gedanke und dieser Gedanke wurde zu Worten und diese Worte waren pure Energie. Gedanken und Worte sind gefährlich, vor allem dann wenn sehr viele gleich denken und sprechen. Die Masse hat die Macht Dinge zu verändern und das war den falschen Propheten schon vor hunderten von Jahren bewusst.

 

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich bin nichts Besonderes! Ich bin kein Prophet! Ich möchte Euch nur versuchen aufzuklären. Ich möchte, dass Ihr die Möglichkeit dessen, was ich hier beschreibe, in Betracht zieht und Euch Gedanken dazu macht. Lasst uns ein gemeinsames Experiment starten. Ein wissenschaftliches Experiment mit dem Glauben. Was haben wir zu verlieren? Wir investieren positive Gedanken und das Schlimmste was passieren kann ist, dass alles so bleibt wie es ist. Das beste was uns passieren kann ist eine positive Entwicklung in sämtlichen Gesellschaften. Ist es das nicht Wert? Im materiellen Krieg können wir nichts ausrichten, aber im energetischen Krieg könnten wir es schaffen die Oberhand zu gewinnen, denn wir sind mehr! Dafür muss man sich nicht bekennen, irgendwo eine Unterschrift leisten oder Mitglied werden. Man muss es einfach für sich selbst umsetzen, mehr nicht. Man muss nichts tun, nur denken und glauben, das ist alles! Es wird Zeit nicht an einen Gott, sondern an uns selbst zu glauben. Daran, dass wir mehr erreichen können als nur diesen Planeten auszubeuten und auf Knochen Anderer eine ruhige Kugel schieben zu können. Jedes Individuum hat das Recht auf Freiheit, Unversehrtheit und persönliche Entfaltung! Dazu müssen wir die angelegten Gedankenfesseln absprengen. Aber das muss jeder für sich ganz allein versuchen! Die Freiheit beginnt im Kopf!

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