Zwischenfall in der Ostsee: US-Zerstörer „Donald Cook“ zum zweiten Mal lahmgelegt

Ein Artikel von ZUERST! Deutsches Nachrichtenmagazin
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Der amerikanische Zerstörer „Donald Cook“ wird vom Pech verfolgt. Jetzt wurde das hochmoderne Schiff, das mit viel Elektronik ausgestattet ist, zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren Opfer elektronischer Störmaßnahmen russischer Flugzeuge.

Die „Donald Cook“ befindet sich derzeit in der Ostsee und nimmt dort an einem gemeinsamen Manöver mit polnischen Marineeinheiten teil. Dabei näherte sich das Schiff auf 70 Kilometer dem russischen Marinestützpunkt Baltijsk. Wie mehrere Medien inzwischen berichteten, gab Präsident Putin persönlich den Befehl für elektronische Abwehrmaßnahmen. Dabei kam das auf iranischen Vorarbeiten basierende elektronische Kampfsystem „Chibiny“ zum Einsatz, das den US-Zerstörer lahmlegte und ihn manövrierunfähig machte. Russische Angebote, beim Abschleppen der „Donald Cook“ behiflich zu sein, lehnte die amerikanische Seite brüsk ab.

Die russische Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“ bestätigte inzwischen, dass russischerseits an dem Zwischenfall ein Su-24-Bomber sowie ein Hubschrauber vom Typ Ka-27 beteiligt gewesen sein sollen. Sowohl die NATO als auch das Weiße Haus zeigten sich empört.

Die „Donald Cook“, die mit dem hochmodernen AEGIS-System ausgestattet und mit Marschflugkörpern bestückt ist, wurde vor ziemlich genau zwei Jahren im Schwarzen Meer schon einmal Opfer der russischen Abwehrelektronik. Das Schiff suchte damals Zuflucht in einem rumänischen Hafen. 27 US-Seeleute sollen damals nach dem Zwischenfall ihre Entlassung aus dem Dienst beantragt haben.

Anm. der Redaktion von K-Networld:

Es ist schon mehr als peinlich, wenn 2 Jahre nach der ersten Attacke elektronischer Störmaßnahmen, immer noch kein System einer „hochmodernen“ Kampfeinheit dagegen gerüstet ist. Wenn man mit diesen Mitteln provoziert und dann auch noch weltweit damit vorgeführt wird, ist es doch sehr blöd für die Truppe an Bord der USS Donald Cook. Aber das macht deutlich was die USA und die NATO erwartet, wenn es zu einer militärischen Auseinandersetzung kommen sollte.

Fazit:

Selbst Schuld! Und was sucht verdammt nochmal ein US Zerstörer 70km vor einer russischen Basis?

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