Damaskus übt scharfe Kritik an Washington wegen Entsendung von 150 Militärs

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Damaskus (IRNA) – Die Entsendung von 150 US-Soldaten nach Syrien ist, Angaben des syrischen Außenministeriums zufolge, eine klare und illegale Intervention, und geschieht ohne die Genehmigung der syrischen Regierung.

„Damaskus lehnt diesen Eingriff, der mit der syrischen Regierung nicht abgestimmt wurde, kategorisch ab. Wir betrachten diesen Schritt als eine eklatante Aggression und Verletzung der nationalen Souveränität der Arabischen Republik Syrien“, heißt es in einer Pressemeldung des syrischen Außenministeriums. Das Volk und die Regierung Syriens werden den Kampf gegen die IS-Terroristen und die al-Nusrah-Front und die anderen untergeordneten Terrorgruppen fortsetzen, und rufen die Weltgemeinschaft auf, Maßnahmen gegenüber dieser klaren US-Intervention zu treffen.

Wie der stellvertretende Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Ben Rhodes, zuvor bestätigte, hat Barack Obama beschlossen, 250 Soldaten zur Unterstützung der US-Verbündeten in Syrien bei der Bekämpfung der Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ einzusetzen.

US Aggression

Der Beschluss der USA, 250 Soldaten nach Syrien zu schicken, sind nach Angaben des iranischen Verteidigungsministers Einmischung und Aggression und widerspricht den Völkerrechtsnormen.

„Wer hat die Amerikaner zu einer Reise dorthin eingeladen? Welches Ziel verfolgen sie?“, fragte Hossein Dehghan am Mittwoch in einem Interview mit dem Fernsehsender RT.

Der US-Präsident Barack Obama hat in den letzten Tagen in Hannover die Stationierung von 250 Soldaten in Syrien angekündigt. Sie sollen zur Unterstützung der US-Verbündeten bei der Bekämpfung der IS-Terrormiliz eingesetzt werden, sagte der stellvertretende Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Ben Rhodes.

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