Brenner: Bürgerkriegsähnliche Zustände und Straßenschlachten

ÖSTERREICH / BRENNER
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Am Brenner spielten sich gestern bürgerkriegslähnliche Zustände ab. Zum Großteil linksextreme und anarchistische Demonstranten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Geschäfte und Autos wurden beschädigt, die Autobahn zeitweilig blockiert.

 

Die gestrige Demonstration am Brenner gegen die Grenzschließung wurde nicht bei der österreichischen Polizei angemeldet. Deshalb wurden Bereiche aus Sicherheitsgründen abgeriegelt (UT24 berichtete).

Linksextreme sorgen für bürgerkriegsähnliche Zustände



Rund 350 Personen haben dennoch daran teilgenommen, die Antifa spricht sogar von über 1.000 Personen. Der Großteil der Demonstranten sind vermutlich linke Aktivisten und Anarchisten. Zahlreiche linksextremistische und anarchistische Organisationen hatten im Vorfeld zur Demo in den sozialen Netzwerken aufgerufen.

Die gewaltbereiten Akteure waren schwarz gekleidet, vermumt, sowie mit Atemmasken und Helmen ausgerüstet. Die Chaoten waren offenbar mehr an Straßenschlachten mit den Ordnungskräften interessiert, als an einer friedlichen Demonstration.

Chaoten warfen Steine und Pyrotechnik gegen die Ordnungshüter. Diese setzten Tränengas und Schlagstöcke zur Verteidigung ein und versuchten die Demonstranten zurückzudrängen. Rund 200 Demonstranten flüchteten in die Berge und entledigten sich ihrer schwarzen Kleidung, um nicht mehr als Unruhestifter erkannt zu werden.


Mehrere Personen verletzt

Unbestätigten Informationen zufolge sollen mehrere Personen, darunter auch zwei Polizisten, verletzt worden sein. Die vermumten Demonstranten wollten sich nicht filmen lassen – auch Journalisten wurden Medienberichten zufolge zum Ziel der Angriffe.

Am Brenner wurden mehrere Autos sowie Geschäfte demoliert und Feuer gelegt. Das Ausmaß der Schäden ist derzeit noch nicht bekannt. Betroffen soll auch das Outlet-Center Brenner sein.

Autobahn gesperrt

 

Nachdem die Ordnungskräfte, auch unter Einsatz von Wasserwerfern, die Demonstration zerteilt hat, flüchteten einige Randalierer auf die Autobahn. Die A22 und der Zugverkehr mussten vorübergehend gesperrt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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