„1944“ – Geschichtsfälschung á la Ukraine

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Ein Artikel von Matthias Haimerl

Worüber die ukrainische Katzenjammer-Jamala singt,
worüber sie nicht singt und wovon sie hätte singen können

Worüber sie singt:

Über die von Stalin angeordnete Deportation der Krimtataren im Jahr 1944.

Worüber sie nicht singt:

1944? Da war doch was. Genau: von 1941-1944 war die Ukraine von der Wehrmacht besetzt („Reichskommissariat Ukraine“). Unter Mithilfe ukrainischer Milizen, krimtatarischer Einheiten (ca. 15.000 Mann) und der OUN (Organisation Ukrainische Nationalisten, bei der auch der heute noch in der Ukraine verehrte Kriegsverbrecher und Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera war) wurden 1,5 Millionen Juden und Tausende Kommunisten ermordet. Auch bei dem Massaker in Babi Jar, bei dem am 29. und 30. August 1941 33.771 Juden ermordet wurden, waren ukrainische Milizen und die OUN beteiligt.

Wovon sie hätte singen können:

Über die vielen ukrainischen Widerstandskämpfer und Partisanen, die gegen die Nazis kämpften und Juden und Kommunisten schützten. Über die von Nazis und ihren ukrainischen und krimtatarischen Helfern ermordeten Juden und Kommunisten. Über die 322. Infanteriedivision der I. Ukrainischen Front der Roten Armee, die das Konzentrationslager Auschwitz befreite.

Fazit:

Wer in einem Lied über die Krimtataren mit dem Titel „1944“ den größten Teil der Geschichte verschweigt, betreibt Geschichtsfälschung im Sinne der Faschisten. Und verstößt gegen die Würde der Opfer von Krieg und Faschismus, auch und gerade der krimtatarischen Widerstandskämpfer und krimtatarischen Soldaten der Roten Armee.

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