Gerard Menuhin / Wahrheit sagen, Teufel jagen / Kapitel 3 / Ausgelöscht: Zivilisation

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Kapitel 3

Die vermittelten Einsichten betreffen das gesamte Weltgeschehen und jeden einzelnen Menschen.

Wir hoffen, dass viele Besucher das Buch lesen, speichern und verbreiten.

Kapitel 1 und 2 sind bereits erschienen —–>hier.

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Ich danke Gerard Menuhin, dem Autor.

Ich danke den beiden Uebesetzern für ihre gute Arbeit.

Ich danke jedem Besucher, der durch weitere Verbreitung mithilft,

die Wahrheiten hinter den Lügengebilden aufleuchten zu lassen.

thom ram, 17.05.0004 (2016)

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Das Original in Englisch:

Wahrheit sagen, teufel jagen

ISBN 978- 1 – 937787 – 29 – 5

Gerard Menuhin

Copyright 2015: GERARD MENUHIN und THE BARNES REVIEW

Veröffentlichung durch:

THE BARNES REVIEW, P.O. Box 15877, Washington, D.C. 20003

Die amerikanische Originialausgabe erschien unter dem Titel „Tell the Truth & Shame the Devil“ 2015

THE BARNES REVIEW.

Übersetzung aus dem Amerikanischen

von Jürgen Graf

Die Wiedergabe von russischen Eigennamen erfolgte nach Duden-Transkription.

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Ich mache das vom englischen Original auf Deutsch übersetzte Buch online zugänglich,

da ich meine Botschaft dringendst verbreiten möchte

und die deutsche gedruckte Fassung auf sich warten lässt.

Die Seite bumi bahagia (indonesisch, glückliche Erde) scheint mir bestens dafür geeignet,

da ich glaube, dass deren Betreiber Thom Ram

die gleichen Hoffnungen für die Menschheit hegt wie ich.

Gerard Menuhin

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Widmung:

Für Deutschland.

Für Deutsche, die es

noch sein wollen.

Für die Menschheit.

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Wahrheit sagen, Teufel jagen

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Wie ein alter kleiner Mann

im karierten Hemd

zum Autor sprach

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Autor: Gerard Menuhin

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„Trauer ist Wissen;

jene, die am meisten wissen,

müssen angesichts der verhängnisvollen

Wahrheit am tiefsten trauern,

denn der Baum der Erkenntnis

ist nicht jener des Lebens.“

– Byron, „Manfred“

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Vorwort  (Steht im Original am Anfang des Buches)

Das Buch erstreckt sich über die Zeit von ca. 600 vor Christi bis heute, ist jedoch nicht nur eine Zeit-, sondern auch eine persönliche Reise. Dem Leser wird eine Reihe bestimmender historischer Merkmale vorgeführt, gleichzeitig aber eine damit verbundene fürchterliche Geschichte von Betrug und selbst-Betrug; von widersinnigen Behauptungen und Ansprüchen, die doch verwirklicht und anerkannt wurden; von wurzellosen, wertlosen Wesen, denen es gelungen ist, den ganzen Planeten durch Kontrolle eines wesentlich wertlosen Tauschmittels zu beherrschen.

Wenn Sie dieses Buch lesen, werden sich alle Puzzleteile zusammenfügen.

Früher gab es eine Volksbewegung. Einerseits eine politische, andererseits eine menschliche, eine völkische. Heute gibt es keine Volksbewegungen mehr, hauptsächlich, weil es fast keine kohäsiven Völker mehr gibt. Es gibt nur das System. Die Grundlage dieses Systems baut auf der Nachkriegsumerziehung nach 1945 auf, dessen Symbol eine Art Hologramm, also eine Projektion ist. Bei dieser Projektion geht es um eine bestimmte Untat, die von Deutschland und den Deutschen gegen diese Wesensart geübt worden sein soll. Das System verlangt u.a., dass ausnahmslos alle Menschen diese angebliche Untat als unvergleichlich anerkennen und gedenken, in dem sie sich ständig vor dem Altar dieses Andenkens erniedrigen; und dass Deutschland ewig Wiedergutmachungsgelder bezahlt und das auf verschiedenartige Weise: mal für die Überlebenden dieser Untat, von denen es eine unerschöpfliche Quelle gibt, mal für U-Boote-Geschenke.

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Kapitel III

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AUSGELÖSCHT:

ZIVILISATION

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Nach einem Fehlstart 1993, als ich angeregt wurde, anonym meinen Vorschlag zu unterbreiten, dass konservative Parteien ihre Politik zugunsten der Umwelt anpassen sollten, um damit die linksgerichteten pseudo-“grünen” Parteien zu schwächen und überflüssig zu machen, verschob ich jeden direkten Kontakt mit der National Zeitung, bis ich 2004 las, dass die beiden wichtigsten deutschen rechten Parteien NPD und DVU ihre Kräfte gebündelt hatten. Die kleinere der beiden, die DVU, war die Kreation von Dr. Frey, dem Eigentümer der Zeitung. Der Augenblick schien günstig.

Ich erinnere mich daran, ganz aufgelöst gegrinst zu haben anlässlich unseres ersten Treffens am Ende des Jahres 2004. Ich fühlte mich sofort zu Hause, umso mehr, als ich ein Foto meines Großvaters in der obersten Reihe seines Bücherregals entdeckte. Dieses Bücherregal zog sich über drei Seiten des Raums hin und reichte fast bis zur Decke. Die vierte Seite nahm eine Glastür ein, die auf einen Balkon führte. Hier fotografierte uns sein Sohn zusammen, mein Gargoyle-Grinsen immer noch da. Es übermannte mich das Gefühl, als ob ich nach all diesen Jahren endlich am richtigen Platz gelandet wäre.

Beim Essen in einem seiner italienischen Lieblingsrestaurants konnte ich ihm ein paar Fragen über den Krieg stellen, die mich beschäftigten. Warum, zum Beispiel, war der Abzug von Dünkirchen zugelassen worden, als Hitler die Gelegenheit hatte, die gesamte britische Armee gefangen zu nehmen? Er sagte, es war der letzte Schachzug, um eine Verständigung mit Großbritannien zu erzielen. Tatsächlich hatte Hitler sich seit dem Münchener Abkommen im September 1938 in dem Glauben täuschen lassen, es gebe in Großbritannien eine starke Bewegung für Beschwichtigung und gegen Krieg mit Deutschland, eine Bewegung unter der Führung von Chamberlain, die nach Bedeutung und Wirkung Churchills kriegstreiberische Fraktion überwiegen würde. Diese Illusion wurde durch den Banker Kurt von Schroder vorangetrieben, der die „Anglo-German Fellowship“ unterstützte (eine Organisation, der viele führende britische Industrielle und Firmen angehörten.). Daher Hitlers Widerstreben, die britischen Expeditionsstreitkräfte in ihrer hoffnungslosen Lage an den Stränden anzugreifen.

Diese fehlerhafte Einschätzung erklärt auch Rudolf Hess‘ Flug nach Großbritannien im Mai 1941, den letzten Versuch, einen Friedensplan anzubieten vor der Juni-Offensive gegen Russland. Es war in Schroders Haus in Köln, in dem im Januar 1932 und Januar 1933 entscheidende Treffen stattfanden, bei denen Hitler finanzielle Unterstützung für die damals bankrotte NSDAP und für seine Kanzlerschaft zugesagt wurde. (Schroders Unterstützung kann letztlich auf N.M. Rothschild/Bank of England zurückverfolgt werden—The Secrets of the Federal Reserve, S. 92 —, selbst wenn Hitler vom Ursprung dieser Gelder wusste oder etwas ahnte, kann angenommen werden, dass er die damit verbundenen Verfügungen außer acht gelassen hatte.) Selbst wenn ich mir damals dieser Tatsachen bewusst gewesen wäre, glaube ich kaum, dass Dr. Frey bereit gewesen wäre, darüber zu diskutieren.

„Er (Hitler) überraschte uns damals, als er mit Bewunderung vom Britischen Empire sprach, von der Notwendigkeit seiner Existenz und von der Kultur, die Großbritannien der Welt gebracht habe. Er bemerkte mit einem Schulterzucken, dass die Schaffung des Empire mit Mitteln erreicht wurde, die oftmals hart waren, aber ‚wo gehobelt wird, fallen Späne.‘ Er verglich das Britische Empire mit der katholischen Kirche und meinte, beide seien wesentliche Elemente der Stabilität in der Welt. Er sagte, alles, was er von Großbritannien wollte, war, dass sie die Position Deutschlands auf dem Kontinent anerkennen sollten. Die Rückgabe der deutschen Kolonien wäre wünschenswert, aber nicht entscheidend, und er würde sogar anbieten, Großbritannien mit Truppen zu unterstützen, wenn es irgendwo in Schwierigkeiten verwickelt wäre.“ (Basil Liddell Hart, Historiker, der General von Blumentritt über den Halt-Befehl vor Dünkirchen zitiert, The Other Side of the Hill, Pan Books, 1983, S. 200)

Hitler begriff nicht, dass Grossbritannien seit dem späten 17. Jahrhundert nicht mehr englisch war, nicht mehr als Frankreich französisch seit dem späten 18. Jahrhundert es geblieben ist. Die einheimische Seele dieser Nationen wurde durch einen Inkubus ausgehöhlt, und jedes bekam eine privatisierte Zentralbank. Da Deutschland erst 1871 vereinigt wurde musste es bis 1873 warten, um derselben Entführung zu erleben.

Schließlich fragte mich Dr. Frey, ob ich der Zeitung ein Interview geben würde. Ich sagte zu. Wieder zu Hause, kam ich zum Schluss, dass ich nicht wollte, dass dieses eine Treffen das Gesamtergebnis unserer Bekanntschaft bleiben sollte. Ich schlug vor, eine regelmäßige Kolumne mit dem Titel „Menuhin und wie er die Welt sieht“ zu schreiben. So begann eine fruchtbare Zusammenarbeit, die bis Oktober 2008 dauerte. Sie endete zu diesem Zeitpunkt aus dem einzigen Grund, da ich über seine Ablehnung der Veröffentlichung eines Interviews enttäuscht war, das ich gerade mit der inhaftierten Rechtsanwältin Sylvia Stolz geführt hatte, was wir vorab vereinbart hatten. Es schien ihm wohl zu heiß gewesen zu sein. Tatsächlich führte seine Weigerung zu einer viel weiteren Verbreitung des Interviews im Internet, wo das deutsche Original ins Französische, Italienische und Englische übersetzt wurde.

 

Zivilcourage gegen Rechts ist meist weniger Courage gegen rechte Gewalt als — zumindest psychokriegerische — Gewalt gegen Rechts, sie bedarf keiner besonderen Courage. Courage beweist Sylvia Stolz, die gegen das politische Strafgericht des Vasallenstaates Bundesrepublik aufsteht und dabei alles riskiert, ihre gesellschaftliche Existenz, ihren Beruf, ihre Freiheit, wenn nicht ihr Leben. Sie hat zweifellos bundesrepublikanische Grenzen überschritten, jenseits derer sie so gut wie vogelfrei ist. Sie wurde von „Vasallenrechts wegen“ — im Namen des Volkes — an der Erfüllung ihres Mandats gehindert, widerrechtlich verurteilt und im Gerichtssaal verhaftet. Die Richter, die das taten, erwiesen sich als unbelehrbare Scharlatane, die unsere Verachtung verdienen….. Die Rechtssituation Deutschlands und des Deutschen Reiches hat sie zutreffend beschrieben“. (Horst Karl August Lummert, jüdischer Kommentator und Autor, yishmaelonline Blogspot. 1. August 2008)

 

Mit der Zeit kamen mir Zweifel über das uneingeschränkte Engagement von Dr. Frey und seiner National Zeitung für die Sache, von der ich automatisch gedacht hatte, dass wir sie teilten. Angesichts seiner Fähigkeit, die Zeitung 1952 zu erwerben, zu einer Zeit, als die Alliierten wohl noch besonders vorsichtig sein mussten in ihren Zuweisungen des Eigentums an Medien, über die sie die komplette Kontrolle hatten, könnte man sich fragen, ob Dr. Frey gewisse Versprechen gemacht hatte, bestimmte Verpflichtungen unterzeichnet hatte, die das Ausmaß seiner patriotischen Ergüsse beschränkten. Die Zeitung hat immer zwischen der Verteidigung der traditionellen deutschen Werte, der Deutschen Wehrmacht und der Nostalgie nach dem Nationalsozialismus unterschieden. Allerdings kamen diese Bedenken erst später auf. Am Anfang war ich einfach über die Möglichkeit erfreut, einen Beitrag dahingehend zu leisten, mit meiner Stimme die Wahrheit zu unterstützen. Beachten Sie Folgendes:

 

SHAEF-Gesetz Nr. 191. Bis zur Verabschiedung neuer Gesetze durch die Militärregierung ist folgendes verboten: das Drucken und die Verteilung von Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Plakaten und anderen Druckerzeugnissen aller Art sowie die Tätigkeit und das Betreiben von Pressekorrespondenzbüros und Nachrichtenagenturen.

 

Schreiben impliziert die Erwartung, dass jemand das, was man geschrieben hat, lesen möchte. In einer Zeit, in der eine immer geringere Anzahl von Menschen überhaupt noch liest, läuft der Ausspruch von Bulwer-Lytton „Die Feder ist mächtiger als das Schwert“ Gefahr, seine Relevanz zu verlieren. Trotzdem hoffte ich, etwas zu bewegen, wenn auch geringfügig. Es ging nie um die Frage der Vergütung, und tatsächlich fand ich, wie auch zuvor während der Jahre, als ich mich mit der Fortbildung in architektonischer Restauration beschäftigte, dass, sein eigener Herr zu sein, einem die Art der Freiheit der Handlung und der Entscheidung ermöglichte, die eine Arbeit gegen Bezahlung innerhalb einer Struktur nicht erlauben könnte. Natürlich legte sich die Zeitung eigene Beschränkungen auf. Meine Beiträge wurden editiert, um den deutschen Gesetzen zu entsprechen, insbesondere dem notorisch dehnbaren „Paragraph 130 Volksverhetzung“ (besser bekannt als „Hassverbrechen“), aber ich versuchte, die Latte so weit zu verschieben, wie ich konnte. Während die unbestreitbare Wahrheit auf vielen Seiten im Internet verfügbar ist, sorgt der Paragraph 130 dafür, dass jeder, der diese Wahrheit verbreitet, verfolgt wird — du kannst die Wahrheit kennen, aber du darfst nicht darüber sprechen.

Während früher der „Stammtisch“ als eine geschlossene Gruppe Gleichgesinnter galt, kann man heute in einigen europäischen Ländern — in der Schweiz zum Beispiel — einen Gedanken mit einer anderen Person teilen, aber schon das Mithören durch einen Dritten kann eine Verfolgung nach sich ziehen.

 

Schweizer Gesetz, 2007:

„Das Bundesgericht hat sich dazu folgendermaßen geäußert: „Die Meinungsäußerungsfreiheit gilt nicht absolut; sie darf gemäß Art. 10 Abs. 2 EMRK gesetzlichen Schranken unterworfen werden, sofern diese für den Erhalt einer demokratischen Gesellschaftsordnung notwendig sind. Art. 261bisStGB stellt, wie andere Bestimmungen des Strafgesetzbuches auch, eine in diesem Sinne gesetzliche Beschränkung der von der EMRK grundsätzlich garantierten Meinungsäußerungsfreiheit dar. Der Strafrichter hat diese Bestimmung verfassungskonform auszulegen.’“ (Studie, in Auftrag gegeben von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Bern 2007)

Der krasse Widerspruch einer behaupteten „Demokratie“, in der Meinungsfreiheit nur relativ ist, hat die kläglichen Gesetzeskriecher nicht davon abgehalten, diese Gesetzesposse ins Werk zu setzen. Und was ist diese „EMRK‘? Sie ist die „Menschenrechtskonvention“, dieser schick klingende alte Vorwand für gesellschaftliche Repression, im Bunde mit der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, einem außerparlamentarischen Komitee, das sich seit seiner Gründung 1993 (nicht zufällig kurz vor der Einführung des Schweizerischen Antirassismusgesetzes 261a im September 1994) unter dem Vorsitz eines gewissen George Kreis befindet, der bei solchen Fragen immer an vorderster Front ist. Dieser von Amts wegen zu der fünften Kolonne Gehörende und seine selbstgerechte Organisation haben das Schweizer Volk veranlasst, sich selbst einen Maulkorb anzulegen. Menschenrechte bedeutet in Wirklichkeit die Rechte der Juden.


 

Notiz aus jüngster Vergangenheit:

  1. Februar 2015. Der Schweizer Nationalrat (Regierung) hat angekündigt, dass er seit acht Jahren an der Implementierung einer „Gesinnungsbehörde“ arbeitet. Dieses umfassende Projekt hat zum Ziel, mit Hilfe von so genannten „Monitoring-Instrumenten“ systematisch und langfristig rassistische und diskriminierende Tendenzen in der Schweiz zu erfassen. So plant die Schweizer Regierung, öffentliche Gelder für die Beobachtung und Überwachung von Schweizer Bürgern durch eine Art “Gedankenpolizei” auszugeben mit der Absicht, die geistige Ausrichtung der Bürger zu erfassen und wohl auch zu zensieren.

Notiz aus jüngster Vergangenheit:

  1. April 2015. Die Schweiz ist wieder in den Nachrichten: Ein Banner mit der Aufschrift „Fußball macht frei“ beim Super­League-Spiel am Donnerstag in der Luzerner Allmend beschäftigt das Büro des Staatsanwalts. Es prüft, ob die Fans vom Fußballclub St. Gallen gegen das Rassismusgesetz verstoßen haben. Mit ihrer möglicherweise unbeabsichtigten, aber humorvollen Anspielung auf das allzu vertraute „Arbeit macht frei,“ könnte der unglückselige Schweizer Fußballclub dieses überflüssige Gesetz gebrochen haben.

 

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Arbeit macht frei“

lautet die Überschrift über dem Tor zum Arbeitslager Auschwitz. Worüber sich wenige Leute im Klaren sind, ist, dass gutes Benehmen und gute Arbeitsgewohnheiten einen tatsächlich befreien konnten. Viele Gefangene wurden während des Krieges entlassen, „was zeigt, dass der Zweck der Lager Rehabilitation und Reform war, nicht Folter und Repression.“ (The Barnes Review, Ausgabe Januar/Februar 2001, „The Facts About the Origins of the Concentration Camps and Their Administration,“ von Stephen A. Raper.)


 

„Obligatorische Toleranz.“

Als Teil der fortschreitenden Zwangsumerziehung des Planeten wurde 2012 ein 12-seitiges Papier „European Framework National Statute for the Promotion of Tolerance – Europäisches Rahmenstatut zur Förderung der Toleranz“ („vorgestellt mit der Absicht, durch die Legislative der europäischen Staaten in Kraft gesetzt zu werden“), von einem Team unter der Leitung eines Professors aus Tel Aviv erstellt. Obgleich unter dem Emblem der EU veröffentlicht, wurde es von einem israelischen Juden gesteuert. Offenbar ist Diskretion nicht mehr erforderlich: Juden stehen in der ersten Reihe und sind führend in der Förderung ihrer eigenen Marke von Toleranz, von der Israel noch kein Monopol für die Neudefinition des Wortes besitzt, aber sicherlich herrscht dessen eigenes einzigartiges Verständnis davon vor. Beachten Sie Folgendes:

 

Das Dokument wurde der Öffentlichkeit offiziell durch den Vorsitzenden des ECTR (European Council on Tolerance and Reconciliation – Europäischer Rat für Toleranz und Versöhnung), Alexander Kwasniewski, und den Ko-Vorsitzenden des ECTR, Wjatscheslaw Kantor [noch einer], am 16. Oktober 2012 in Brüssel vorgestellt und später an Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments [ein dienstbeflissener Lakai] weitergeleitet. Kantor sprach über die Notwendigkeit von „Regeln, Vorschlägen, Gesetzen“, um Toleranz EU-weit obligatorisch zu machen und stellte die Vorschläge des ECTR für ein allgemeines Gesetz über Toleranz vor.

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Balkan-Führer wurden für die „Toleranz, Ehrlichkeit, moralische Courage und die Versöhnung“ bei einer Zeremonie des European Council on Tolerance and Reconciliation geehrt. European Jewish Press, 16. Oktober 2012. (Wikipedia)

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Der ECTR hielt am 25. Oktober 2011 einen Runden Tisch in Moskau ab. Russische und internationale Experten diskutierten Fragen von ausgesprochener Wichtigkeit im Zusammenhang mit dem gegenwärtigen Status, Aspekten und Förderung der Toleranz in Europa und Russland. Die Experten befassten sich mit Fragen wie den Grenzen der Toleranz [usw. usf.]

 

Nun haben wir also „Experten“ für Toleranz.

 


Im Oktober 2012 führte Wjatscheslaw Moshe Kantor die Vorschläge des ECTR für ein allgemeines Toleranzgesetz ein, das bei einer offiziellen Zeremonie im Beisein des Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz und der beiden Empfänger der Europäischen Medaille für Toleranz vorgestellt wurde. Indem er näher auf das Modell-Gesetz für die Förderung von Toleranz einging – von dem versucht wird, eine Version bindend für alle 27 Mitgliedsstaaten zu machen – , sagte der für den Entwurf zuständige Vorsitzende der Arbeitsgruppe Yoram Dinstein (noch einer), dass „Toleranz der Leim ist, der das Band zwischen unterschiedlichen Gruppen in einer einheitlichen Gesellschaft zusammenkittet. (Wikipedia)

 

Abgesehen von den Redundanzen in diesem Satz gibt es kein „Band“ zwischen unterschiedlichen Gruppen in einer einheitlichen Gesellschaft“. Deshalb kann man von „unterschiedlichen Gruppen in einer einheitlichen Gesellschaft sprechen“. Wenn überhaupt, dann ist es der Leim einer universellen, nicht rückzahlbaren Schuld, die alle Gesellschaften zusammenhält.


Nebenbei:

Die Überbeanspruchung des Wortes „Toleranz“ im Kontext mit jüdisch-legitimiertem Verhalten hat seine Bedeutung und seinen Wert auf Null gesenkt. Ich schlage vor, dieses Wort durch „Tangerine“ zu ersetzen, denn es hat auch drei Silben und ist mindestens genauso ausdrucksvoll. Übrigens haben der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und der Verleger Hubert Burda („Durch sein aktives Engagement für Partner in Toleranzunterstützt Burda Steven Spielbergs Shoah Foundation“—Wikipedia) dieses Jahr den „Preis für Verständigung und Toleranz“ vom Jüdischen Museum in Berlin erhalten, was beweist, dass sie fehlerfrei funktionieren. Das ist also in Ordnung. (Kursiv vom Autor)

Natürlich haben solche Gesetze nichts zu tun mit dem oben erwähnten gesunden Menschenverstand und alles – mit Sonderinteressen. Das muss der Fall sein; sonst muss sich jeder nachdenkende Mensch fragen, ob die Welt verrückt geworden ist. Welche Art des Rechtssystems — nach Jahrhunderten fortschrittlicher und vernünftiger Entwicklung — kann gezwungen werden, Gesetze zu verabschieden, die es erlauben, Menschen nur für die Äußerung einer Meinung ins Gefängnis zu bringen oder für die Kränkung von jemandes Empfindlichkeiten? Diese unterdrückerischen Gesetze an sich basieren einzig und allein auf ideologisch indoktriniertem Glauben.


 

Die heutige „Geschichtsschreibung“ ist also nur ein Glaube. Ein Glaube, der mit dem Strafgesetz untermauert ist.“ (Schlussworte von Hermann Göring beim Nürnberger Schauprozess)

 

Göring wurde zum Tod durch Erhängen verurteilt, aber sogar heute sind die für solche “Verbrechen” verhängten Freiheitsstrafen oft länger als jene gegen Mörder. Solche eigenartigen Gesetze sind mit einer zivilisierten Gesellschaft nicht vereinbar. “Zivilisation” wird manchmal als “fortgeschrittenes Stadium sozialer Entwicklung” definiert”, gemäß The Oxford Concise Dictionary, also ein Stadium von Weiterentwicklung, von Verbesserung im Sinne der Freiheit von Unterdrückung — ein Zustand, von dem die meisten von uns dachten, wir hätten ihn erreicht. Doch kehren wir stattdessen in ein dunkles Zeitalter der Einschränkungen zurück. Einerseits scheint die moderne Gesellschaft besessen von solch oberflächlichen Freiheiten wie der Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen zu sein, andererseits wird das Grundrecht auf Redefreiheit erneut unter Strafe gestellt. Die neuen Reiche oder Blöcke haben keine einheitlichen Gesellschaften als solche, sondern nur multikulturelle Mischungen. Dieser Mischmasch der Menschheit erlaubt es, dass Freiheiten viel leichter mit Füssen getreten werden, als dies bei früheren, durch Zusammenhalt geprägten Gesellschaften der Fall war. Weniger fortschrittliche Gesellschaften hatten hohe Strafen für Majestätsbeleidigung. In Thailand, wo der König immer noch als sakrosankt und unantastbar gilt, kann Majestätsbeleidigung mit 15 Jahren Gefängnis bestraft werden. In Schottland gibt es immer noch ein Gesetz gegen Volksverhetzung, es wurde aber seit 1715 nicht mehr angewendet. Wenn Regierungen, die ihr Volk mit diesen Gesetzen geknebelt haben, wirklich beabsichtigen, auf Totalitarismus zurückzugreifen, sollten sie, anstatt euphemistisch über “Diskriminierung” und “Rassismus” zu faseln, offen die wahre Natur der Ursachen nennen und damit den wahren Wortlaut ihrer Gesetze: „Wer immer Juden schlecht macht, wird verfolgt“, wie dies unter Lenin der Fall war („Gesetz gegen Antisemitismus“, eingebracht am 27. Juli 1918. Lenin hatte einen Ukas erlassen, in dem angeordnet wurde, dass jeder aktive Antisemit ohne Durchlaufen irgendwelcher Gerichtsverfahren erschossen werden konnte.) Ist es nicht das, worum es wirklich geht?

Alleine die Tatsache, dass man den jüdischen „Holocaust“ nicht in Frage stellen darf und dass jüdischer Druck demokratischen Gesellschaften Gesetze aufgezwungen hat, um Fragen zu verhindern — während es unaufhörlich Reklame-Gehabe und Indoktrination eben dieses angeblich unbestreitbaren ‚Holocaust‘ gibt — sagt schon alles aus. Es belegt, dass es eine Lüge sein muss. Warum sonst sollte es jemandem verboten sein, ihn in Frage zu stellen? Weil es die „Überlebenden“ kränkt? Weil es „die Toten entehrt“? Kaum ein hinreichender Grund, um eine Diskussion zu verbieten. Nein, weil die Bloßstellung dieser tonangebenden Lüge Fragen über so viele andere Lügen aufwerfen und das ganze wacklige Lügengebäude zum Einsturz bringen könnte.

 

Um den politischen Verbrechern das Ansehen des Helden zu nehmen, werden wir sie vor Gericht in eine Reihe von Dieben, Mördern und allen anderen abscheulichen und schmutzigen Verbrechern stellen. Die öffentliche Meinung wird dann in ihrer Vorstellung diese Verbrechen vermengen und sie mit derselben Verachtung brandmarken. (angeblich gefälschtes Protokoll Nr. 19)

 

Ein Massenschauprozess, in dem 42 Personen angeklagt waren, der aber schließlich aus Mangel an Beweisen eingestellt wurde, begann in Washington, D.C., am 17. April 1944:

 

Unter dem Druck jüdischer Organisationen wurde, wie nach Artikeln in Publikationen von Juden für Juden zu urteilen, die neue Anklageschrift mehr noch als die erste so entworfen, dass sie Kritik an Juden als „Volksverhetzung“ beinhaltete. Es hatte den Anschein, dass eine Hauptabsicht des ganzen Vorgehens – neben dem Verhindern unvorteilhafter Kommentare über die Regierung – darin bestand, einen Präzendensfall rechtlicher Interpretationen und harter Strafen zu schaffen, die dazu dienten, Juden in Amerika von aller öffentlichen Erwähnung außer Anerkennung auszunehmen, entgegen dem üblichen amerikanischen Standpunkt, der besagt, dass alle, die in der Öffentlichkeit stehen, bereit sein müssen, eine vollständige freie öffentliche Diskussion zu akzeptieren, pro oder contra. (UPI, Prozess gegen Volksverhetzung – sedition trial 1943)

 

Lawrence Dennis, einer der Angeklagten, sagte später aus: „Ein wichtigstes Merkmal des Prozesses war die vollkommene Bedeutungslosigkeit der Angeklagten im Vergleich zu der großen Bedeutung, die die Regierung dem Prozess durch allerlei öffentlichkeitsheischende Kunstgriffe zu geben suchte.“

Laut Dennis war der Volksverhetzungsprozess so konzipiert, nicht auf die Kritiker der Roosevelt’schen Kriegspolitik mit den großen Namen abzuzielen, sondern stattdessen die Öffentlichkeit um den Prozess herum zu nutzen, um die große Zahl potentieller Graswurzelkritiker der Intervention in den Eurasischen Krieg einzuschüchtern, indem ihnen im Wesentlichen gezeigt wurde, dass sie auch auf die Anklagebank kommen könnten, wenn sie es wagten, sich – wie dies die Angeklagten taten – in Opposition zur Politik der Regierung auszusprechen.

„Was der Staatsanwalt im Grunde versuchte zu tun,” so Lawrence Dennis, war “eine Formel zu perfektionieren, Menschen für etwas zu verurteilen, das gegen kein Gesetz verstoßen hat. Der springende Punkt war, ein Verbrechen zu finden, bei dem das Justizministerium sich die Mühe machen würde, es als dem Antisemitismus, Antikommunismus und Isolationismus gleich darzustellen. Das gewählte Verbrechen war es, Ungehorsam in den bewaffneten Kräften hervorzurufen. Das Gesetz war der Smith Act, es wurde 1940 in Kraft gesetzt.“

 

Der Strafverteidiger Henry Klein nahm kein Blatt vor den Mund, als er den Geschworenen sagte, dass jüdische Organisationen den Prozess für ihre eigenen Zwecke benutzten: “Wir werden beweisen, dass diese Verfolgung von so genannten Fachmännern angezettelt wurde, die ein Geschäft daraus machen, andere Juden auszunutzen, indem sie ihnen Angst einjagen und sie Glauben machen, ihr Leben und ihr Eigentum sei in Gefahr aufgrund drohender Pogrome in den Vereinigten Staaten [und] der in dieser so genannten Anklage zur Last gelegte Antisemitismus sei eine Betrugsmasche, die von Erpressern für Bestechungen eingesetzt wird.“

Tag um Tag zog sich der Prozess hin. Seite für Seite an Veröffentlichungen, verfasst von den Angeklagten, wurde als Beweismittel vorgelegt und rief [unter] allen Anwesenden den Gedanken hervor, dass es ihre Schriften sind, die in Wirklichkeit vor Gericht standen. Die Regierung kündigte an, mehr als 32.000 Beweisstücke vorlegen zu wollen. Es wurde offensichtlich, dass das, wofür die Angeklagten tatsächlich verfolgt wurden, ‘Judenhetze’ war, was einen Hinweis auf eine Hauptquelle für die Unterstützung der Strafverfolgung gab. Es wurde einer der längsten und teuersten Prozesse in der US-Geschichte. Im Grunde genommen war der Prozess nicht viel mehr als ein Anschlag auf die freie Rede.

Am 22. November 1946 wies der Richter Bolitha Laws des U.S. District-Gerichts für den District of Columbia die Anklage gegen die Beschuldigten ab und sagte, zu erlauben, den Fall weiterzuführen, wäre eine „Verhöhnung [sic] der Justiz.“ (Verfasser Roger Roots, zitiert in A Mockery of Justice—The Great Sedition Trial of 1944, Michael Collins & Ken Hoop)

 

In besser informierten, besser gebildeten und anspruchsvolleren Ländern werden Gesetze zu sogenannten Hassverbrechen in einer Geschwindigkeit verabschiedet, in der die Legislative, die aus Dummköpfen und Heuchlern besteht (das sind die gleichen Typen, die eine Masseneinwanderung von häufig kriminellen “Wirtschaftsflüchtlingen” erzwingen und legalisieren), zu einer Verabschiedung beeinflusst werden kann. Unter anderem in Österreich, Frankreich, der Schweiz, Australien, Kanada und Großbritannien ist es eine Straftat, „den Holocaust“ zu leugnen. In Deutschland haben unlängst mindestens sechs Personen lange Haftstrafen für dieses “Verbrechen” bekommen:

Horst Mahler (12 Jahre — er war mehrere Monate lang in intensiver Behandlung, da er wegen Wundbrand zunächst einen Fuß und dann ein ganzes Bein verloren hatte – als Folge schlechter Versorgung im Gefängnis, seines fortgeschrittenen Alters und Diabetes. Er erwartet bald zu hören, ob er ins Gefängnis zurück muss oder ihm erlaubt wird, seine letzten Monate in einem Rollstuhl, aber in Freiheit zu verbringen)

• Ernst Zündel (7 Jahre)

• Wolfgang Fröhlich (6 Jahre)

• Germar Rudolf (4,5 Jahre)

• Gerd Honsik (4 Jahre)

• Sylvia Stolz (3 Jahre und drei Monate). Am 25. Februar 2015 wurde sie in Deutschland zu weiteren 20 Monaten ohne Bewährung verurteilt, dieses Mal für eine Präsentation über “Freiheit der Rede” auf einer Konferenz in der Schweiz, wo ein alberner Berner Anwalt eine Klage gegen sie einreichte — oder angestiftet wurde, Klage einzureichen – gemäß dem Schweizerischen Antirassismus-Gesetz.

Horst Mahler ist 79, damit kommt seine Verurteilung einem lebenslangen Urteil gleich. Mahler ist Deutschlands bekanntester politischer Häftling oder Gefangener aus Gewissensgründen. Wie bitte? Politischer Gefangener? Es gab oder gibt vielleicht noch politische Gefangene auf Kuba, sicherlich in der Ukraine und in den Vereinigten Staaten, unbequeme Denker werden manchmal verstrickt und zwangsweise ins Gefängnis gebracht (Edgar Steele, Bill White), aber im zivilisierten, aufgeklärten Westeuropa?

Ja, wirklich. Gesetze wurden einzig dazu erfunden, um Andersdenkende wegzusperren. Diese Gesetze bewirken ein System der Doppeljustiz. Traditionelle Gesetze decken immer noch allgemeine Verbrechen ab, aber parallel dazu wurde ein “vorurteilsmotiviertes” System erfunden. Verbrechen wegen “Vorurteilen” werden rigoros verfolgt. Solche Verbrechen umfassen “verbale Gewalt” (also Kritik) gegen geschützte Gruppen wie die Juden. Das Grundgesetz Deutschlands von 1949 (näher ist Deutschland noch nie an einer Verfassung gewesen) legt äußerst deutlich in Artikel 5 (1) fest: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Trotzdem ist die offizielle deutsche Politik Israel gegenüber von Selbstzensur und damit der freiwilligen Unterdrückung demokratischer Grundrechte gekennzeichnet.


Notiz aus jüngster Vergangenheit:

  1. Januar 2015. Hinsichtlich des Themas “Zensur findet nicht statt” hat PEN (Poets, Essayists, Novelists) International einen Bericht mit dem Titel „Global Chilling: the Impact of Mass Surveillance on International Writers“ (Globale Abschreckung: Die Wirkung von Massenüberwachung auf internationale Autoren) herausgebracht.

Der Bericht enthüllte, dass:

die Angst vor der Überwachung nun fast so hoch ist unter Autoren, die in liberalen Demokratien (75%) wie unter jenen, die in Nicht-Demokratien leben (80%). Der Umfang der Selbstzensur, wie er von Autoren in liberalen demokratischen Ländern berichtet wird (34%), ist erheblich, selbst im Vergleich zu dem Umfang, wie er von Autoren berichtet wird, die in autoritären oder halbdemokratischen Ländern leben (61 % bzw. 44 %).

Und mehr als die Hälfte (53%) der Autoren weltweit, die die PEN-Umfrage beantworteten, glaubt, dass Massenüberwachung die Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten als globaler Vorreiter der Freiheit des Wortes auf lange Sicht beträchtlich geschädigt hat.

„Angst vor Überwachung durch die Regierung veranlasst viele Autoren in demokratischen Ländern, sich auf eine Art Selbstzensur einzulassen, wie sie Polizeistaaten eigen ist,“ sagte Suzanne Nossel, Geschäftsführerin des amerikanischen PEN-Zentrums. Der neue Bericht zeigt, dass die Wirkung der Massenüberwachung durch die National Security Agency (NSA), andere US-Regierungsbehörden und US-Verbündete die Freiheit des Wortes rund um die Welt beschränkt. Autoren auf der ganzen Welt lassen sich aus Angst vor Überwachung auf Selbstzensur ein. Die Befragten wurden gebeten zu sagen, ob sie verschiedene Arten von Selbstzensur in ihren Schriften, persönlichen Kommunikationen und online-Aktivitäten angewandt hätten.

Autoren in liberalen demokratischen Ländern haben begonnen, Selbstzensur in einem Umfang zu betreiben, der jenem in nicht-demokratischen Ländern nahe kommt, sie geben an, dass Massenüberwachung das Vertrauen der Autoren in demokratische Regierungen, die die Freiheit des Wortes und ihr Recht auf Privatsphäre respektieren sollten, untergraben hat. Aufgrund der um sich greifenden Überwachung sind Autoren besorgt, dass die Äußerung bestimmter Ansichten selbst im privaten Bereich oder Recherchen zu bestimmten Themen zu negativen Konsequenzen führen können. Selbstzensur hat eine verheerende Wirkung auf die Freiheit der Information: Wenn Autoren aufhören, Themen zu untersuchen, weil sie Angst vor möglicher Vergeltung haben, so kann Material, insbesondere kontroverses Material, das Lesern zur Verfügung steht, sehr stark schrumpfen. Massenüberwachungsprogramme seitens der US-Regierung haben ihren Ruf als Behüter des freien Wortes in den Vereinigten Staaten beschädigt.

Der Bericht weist darauf hin, dass insbesondere in anderen “freien” Ländern Autoren nicht daran glauben, dass die Freiheit des Wortes in den Vereinigten Staaten besser geschützt ist als in ihren Ländern. Selbst in Ländern, die als “teilweise frei” eingestuft werden, sind fast ein Drittel der Autoren der Meinung, dass die Freiheit des Wortes in den Vereinigten Staaten weniger Schutz genießt (siehe mehr auf: www.pen.org/press-re-lease/2015/01/05/new-pen-report-demonstrates-global-chilling-effect- mass-surveillance#sthash.qASpQDOh.dpuf.)


 

2007 unternahm Deutschland einen Versuch, die Leugnung des „Holocaust“ EU-weit zu einem Verbrechen zu machen. Der letzte Versuch dieser Art scheiterte 2005 nach Einwänden verschiedener Regierungen, die offenbar ein ungutes Gefühl hatten, Menschen dafür zu inhaftieren, dass sie sagen, was sie denken. Selektiv angewandte Gerechtigkeit ist eine Form von Ungerechtigkeit. „Leugnungs“-Gesetze verbieten abweichende Meinungen zu nur einem Thema, woraus klar sein muss, wer sich für solche Gesetze einsetzt.

Zurzeit beanspruchen deutsche Behörden das Recht, jedermann überall zu verfolgen, der abweichende Standpunkte über „den Holocaust“ äußert, die online in Deutschland zugänglich sind, unabhängig davon in welcher Sprache sie geschrieben sind und selbst dann, wenn solche Meinungsäußerungen in dem Land, in dem sie gepostet werden, völlig legal sind.

Bevor sie nach Israel reiste, sagte Merkel, dass Deutschland aufgrund seiner Geschichte, dem Staat Israel verpflichtet ist:

Die Schoah war etwas, was einzigartig ist und was uns dazu aufruft, immer wieder auch die Lehren aus dieser Geschichte zu ziehen. Und dazu gehört für mich unmittelbar, dass das Recht des Staates Israel auf seine Existenz für Deutschland Staatsräson ist.“ (www.bundesregierung.de, 25. Februar 2014)

 

Neben der widerlichen Natur solcher Kriecherei definieren die Oxford-Wörterbücher Staatsräson, „raison d’etat“, als „einen rein politischen Aktionsgrund seitens eines Herrschers oder einer Regierung, insbesondere wenn eine Abkehr von Offenheit, Gerechtigkeit oder Ehre betroffen ist.“ Die Oxford-Referenz stellt fest: „Raison d’etat (viel weniger wird die englische Version ‚reason of state‘ verwendet) geht auf Argumente im Völkerrecht aus der Zeit der Entstehung des modernen Staatensystems im siebzehnten Jahrhundert zurück. Es bedeutet, dass es Gründe für Handlungen geben kann (normalerweise in der Außenpolitik, weniger in der Innenpolitik), die einfach alle anderen Erwägungen gesetzlicher oder moralischer Art aufheben.

Raison d’etat ist damit ein Begriff, der gut in die Sprache des politischen Realismus und der Realpolitik passt. Da diese Doktrinen in ihrer Akzeptanz sinken, ist mit ihnen auch der Begriff raison d’etat auf dem Rückzug.“ So hat dieser Nachtrag zur deutschen Verfassung durch Helmut Kohls Protege oder „Kohls Mädchen“, als welches Merkel bekannt war, eine zweifelhafte gesetzliche oder moralische Basis. Die Kanzlerin hatte Glück, dass kein Anwalt bereit war, Merkel vor dem Verfassungsgericht wegen ihrer exzentrischen Auslegung des deutschen “Grundgesetzes” zu verklagen.

In einer Biographie hatte Kohl nicht gerade den Eindruck erweckt, dass er von Frau Merkel beeindruckt war, vielleicht ein weiterer Hinweis darauf, dass sie ihm schon damals als seine Nachfolgerin aufgedrängt worden war. Merkels Großvater war Pole, ihr Vater änderte seinen Namen 1930 in “Kasner”, aber Angela Merkel hätte genau so gut „Aniela Kazmirczak“ sein können, da sie ja alles Andere als Loyalität Deutschland gegenüber zeigt.

Obgleich auch er eine Marionette war (1996 beschrieb der Jude Egon Bahr alle Kanzler von Adenauer bis Kohl als „inoffizielle Kollaborateure der CIA“, „Germany Made in the USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten“, Phoenix TV, 4. März 2003), gehörte Kohl zu der alten Garde und ärgerte sich wohl über dieses komsomolartige Empor­klimmen, das er mit dem Zurechtstutzen für die Führung mitmachen musste.

Entgegen der weitläufigen Auffassung der Verwestlichung der DDR, ist gerade die Wiedervereinigung Deutschlands ein Beispiel für „Waters Flowing Eastwards“ („Gewässer, die ostwärts fließen“). Kohl wird bezüglich Aussagen über Merkel wie folgt zitiert: „Frau Merkel konnte ja nicht richtig mit Messer und Gabel essen. Sie lungerte sich bei den Staatsessen herum, sodass ich sie mehrmals zur Ordnung rufen musste“ und „Merkel hat keine Ahnung….“ (Die Welt, 6. Oktober 2014)

 

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Natürlich ist der Anspruch der Vorherrschaft von Auschwitz nicht neu: “ An Auschwitz werden sich die Menschen bis an das Ende der Zeiten als eines Teil unserer deutschen Geschichte erinnern.“ (Philipp Jenninger, Bundestagsrede, 9. November 1988)

 

Wer die Wahrheit über die nationalsozialistischen Vernichtungslager leugnet, gibt die Grundlagen preis, auf denen die Bundesrepublik Deutschland errichtet worden ist. Wer Auschwitz leugnet, greift nicht nur die Menschenwürde der Juden an, der rüttelt auch an den Grundfesten des Selbstverständnisses dieser Gesellschaft“. (Rudolf Wassermann, Die Welt, 8. März 1994)

 

Joschka Fischer hatte Auschwitz schon 1987 als Staatsräson bezeichnet. Als Außenminister bekräftigte er seine Ansicht in der Frankfurter Allgemeine Zeitung am 18. Februar 1999:

Alle Demokratien haben eine Basis, einen Boden. Für Frankreich ist das 1789. Für die USA die Unabhängigkeitserklärung. Für Spanien der Spanische Bürgerkrieg. Nun, für Deutschland ist es Auschwitz. Das kann nur Auschwitz sein.

 

So hat dieser halbgebildete kleine Theoretiker, ein ehemaliger Kleinkrimineller und gewalttätiger Straßendemonstrant, der die Grünen als Mechanismus für den eigenen Aufstieg benutzte und dann die für die Partei selbstverständliche Ausrichtung auf Umweltschutz umwandelte in Gehorsam für NATO-geführte militärische Abenteuer, die Rechtfertigung für die Existenz seiner großen Nation, Deutschlands, heute nur dem Namen nach eine Demokratie, auf die aufgeblähte Bedeutung eines einzigen Ortsnamen reduziert, der dazu noch eine Lüge ist. Nur in Deutschland konnte ein solcher politisierter erbärmlicher Versager erfolgreich sein. Er hat nicht weniger als fünf Preise erhalten – alles Jüdische.

Es ist besonders bedauernswert, dass die deutschen 68er und andere der umerzogenen Generation nunmehr in Machtpositionen sind und es wegen ihrer selbstauferlegten Knechtschaft gegenüber Israel als ihre Pflicht betrachten, ihre leider verzerrte Sicht der Geschichte ihres eigenen Landes zu verbreiten und versuchen, die Schuld ihres eigenen Volkes zu verewigen wegen vermeintlicher Taten, von denen die heutigen Generationen keine Kenntnis haben können und für die sie nicht verantwortlich gemacht werden können. Aber natürlich genau deswegen, weil sie unwissend und falsch informiert sind, können sie bestraft werden.

Gudrun Ensslin, später eine der führenden Personen der RAF (Rote Armee Fraktion, 1970-1998, verantwortlich für 34 Morde, viele Bankraube, Entführungen und Bombenanschläge — Wikipedia) erklärte am 2. Juni 1967, nachdem der Student Benno Ohnesorg durch einen Berliner Polizisten (der später als Mitglied der ostdeutschen Geheimpolizei Stasi entlarvt wurde) von hinten in den Kopf geschossen wurde: „Dieser faschistische Staat ist darauf hinaus, uns alle zu töten. Das ist die Generation von Auschwitz – mit denen kann man nicht argumentieren.“

Die Rote Armee Fraktion, 1970-1998, war ursprünglich eine unbewaffnete marxistische Protestbewegung, die von ihrer Gründung an durch verschiedene Regierungsinstitutionen unterwandert war, die diese naiven Rebellen gegen deutsche Nachkriegsbedingungen zu bloßen Marionetten im Kampf um politischen Einfluss machten. Im Laufe ihres Bestehens radikalisierte und bewaffnete sich die RAF in ihren verschiedenen Ausgestaltungen, wahrscheinlich durch Beschaffung von Waffen und Sprengstoff von dem im Hintergrund agierenden Netzwerk “Gladio” der NATO (gegründet 1948 — enthüllt 1990), dessen Ziel es war, in den 13 europäischen Ländern, in denen es präsent war, Angst zu schüren und damit die Notwendigkeit für einen starken rechtsgerichteten Staat (“Strategie der Spannung”) zu erzeugen.

In Italien zum Beispiel kam die Bombe, die das Massaker am Hauptbahnhof Bologna 1980 auslöste, das der italienischen Kommunistischen Partei, der größten in Europa, angelastet werden sollte und sie von der Erlangung der Macht abhalten sollte, von Gladio, „die Herstellung der Bomben … kam von einem Arsenal, das von Gladio genutzt wurde … laut einer parlamentarischen Kommission für Terrorismus.“ (The Guardian, 16. Januar 1991).

Ganz nebenbei stellt Otto Schily, Ensslins Anwalt, fest, dass er in Erfüllung seiner Pflicht zur Verteidigung seiner Mandantin, ohne hierbei die Handlungen der RAF zu billigen, politische Argumentationen verwenden musste. Dies wurde vom Gericht als öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung für die Angeklagten ausgelegt, was wiederum ihn strafbar machte (Schily, Arte Television, 27. No­vember 2012), genau so wie dies heute mit Anwälten der Fall ist, die “Holocaust-Leugner” verteidigen wollen.

Der Bilderberg-Teilnehmer Otto Schily hat schließlich in seinem privaten wie in seinem beruflichen Leben seinen angeborenen Opportunismus offengelegt. Seine zweite Frau ist Jüdin, und er hat einen jüdischen Preis erhalten. Wenn ein käuflicher Hooligan („Joschka“ Fischer) Außenminister der Grünen werden kann, kann ein hochgestochener Rechtsanwalt (Otto Schily) sicherlich Innenminister der Sozialistischen Partei werden. Es ist alles lediglich eine Sache der Anpassungsfähigkeit.

 

Erst wenn der innere Tod eines Körpers offenbar ist, gewinnen die außerhalb liegenden Elemente die Kraft, sich seiner zu bemächtigen, aber nur um ihn zu zersetzen: Dann löst sich das Fleisch dieses Körpers in wimmelnde Viellebigkeit von Würmern auf. Wer möchte aber bei ihrem Anblick den Körper selbst noch für lebendig halten? (Richard Wagner)

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„Vernichtet antisemitische Termiten wie dies unsere Vorfahren vor 2.500 Jahren taten “ (Rabbi Leon Spitz, American Hebrew, 1. März 1946)

Wer sind die Termiten? Wohl bekannt, aber es kann nicht schaden, es zu wiederholen:

Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar. Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Erscheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente, und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgen in den Herzen aller Menschen ruht. Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym –, bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. (Cicero)

 

Die Welt hat also nachweislich das Orwell’sche Reich betreten. (Crimethink: „Gedankenverbrechen ist Tod. Gedankenverbrechen führt nicht zu Tod, Gedankenverbrechen ist Tod. ….. Das Hauptverbrechen, das alle anderen in sich einschließt.“ (George Orwell, 1984′)

In 1984 wird die kriminelle Gewalt, genannt “Der Widerstand”, von „Em­manuel Goldstein“ geführt und ein weiteres Mitglied des „Widerstands“ ist „Aaronson“. Merkwürdigerweise hat Orwell trotz seines außerordentlichen Vorwissens die reale Bedrohung verkannt.

Warum sollte es Gesetze gegen “Gedankenverbrechen” geben? Weil solche Gesetze der Überwachung dienen und die Freiheit des Wortes einschränken und weil sie direkt dem jüdischen Mechanismus der Unterdrückung von Kritik dienen unter der allgemeinen Überschrift des “Antisemitismus”, während sie gleichzeitig von eben diesem eifrig begehrten “Antisemitismus“ abhängen, um den Opferstatus zu beanspruchen. Wie werden diese Gesetze verabschiedet?

In der Schweiz wurde das oben genannte “Antirassismus”-Gesetz 1995 verkündet. Allerdings hätte es nicht verabschiedet werden können, denn der Vorsitzende und wichtigste Unterstützer der Schweizerischen Volkspartei war dagegen. Dann gab er auf mysteriöse Weise auf.

Jahre später rühmte sich Sigi Feigel, ein lokal prominenter jüdischer Rechtsanwalt und Oberhaupt der jüdischen Gemeinde, in der wichtigsten Schweizer Tageszeitung, dass er die Aufgabe, Herrn Blocher in der Sache des “Antirassismus”-Gesetzes “ruhigzustellen”, übernommen hatte, so die NZZ, 14. Dezember 2003). Angeblich wurde eines der Hauptgeschäfte von Herrn Blocher bedroht. Das sollte dazu dienen zu zeigen, wie solche Erpressungen ablaufen.

Theoretisch sollen diese Gesetze auch Zigeuner, Homosexuelle, Schwarze usw. “schützen”, aber die Sorge der Juden um andere Minderheiten ist vermutlich gering bis nicht vorhanden. Ein neu entdecktes Tagebuch von Truman von 1947 wurde vor Kurzem veröffentlicht. Das Tagebuch enthüllte Verachtung für “grausame Juden”. Er schrieb:

Die Juden sind, finde ich, sehr, sehr egoistisch … es kümmert sie nicht, wie viele Esten, Letten, Finnen, Polen, Jugoslawen oder Griechen ermordet oder als Vertriebene misshandelt wurden, solange die Juden eine Sonderbehandlung erfahren…. Doch wenn sie Macht haben, physische, finanzielle oder politische, können weder Hitler noch Stalin mit ihnen mithalten – was Grausamkeit oder Misshandlung von Unterlegenen angeht. (Robert Rabil, History News Network)

 

Die Vorteile solcher Gesetze sind beträchtlich. Anstatt konkrete Beweise zu verlangen, um einen Verstoß gegen Gewohnheitsrecht zu verfolgen, erlauben “Antirassismus”- Gesetze eine dem jüdischen Druck fügsame Rechtsprechung, die eine unendliche Vielfalt von Anschuldigungen und Deutungen fabriziert und erfundene Anklagepunkte gegen jeden richtet, der eine politisch inkorrekte Meinung zum Ausdruck gebracht hat.

Es ist schwer zu verstehen, wie professionelle Gesetzgeber solche ungenauen Entwürfe zur Gesetzesform verabschieden können. Diese Verfügungen machen die Gerichte und den juristischen Prozess, die Last der Beweise und die Beweisanforderungen zum Hohn. In einer Imitation des Internationalen Militärtribunals in Nürnberg werden entlastende, anschauliche und wissenschaftliche Beweise übergangen.


Notiz aus jüngster Vergangenheit:

  1. Mai 2014. „Im Prozess wurden Sachbeweise als fehlerverdächtig betrachtet, die Aussage der Polizei dagegen wurde als unfehlbar dargestellt. McMillan erwarten sieben Jahre Gefängnis.“ (aktuelles Urteil: 90 Tage Gefängnis, fünf Jahre Bewährung.) Durch einen Polizisten sexuell von hinten bedrängt, stieß ihm Cecily McMillan offenbar mit ihrem Ellbogen ins Auge. (New Yorker Prozess von Cecily McMillan, Occupy Wall Street-Demonstrantin, The Guardian, 5. Mai 2014)

 

In Deutschland wird ein von einem Verteidiger vorgelegter Beweis nicht nur zugunsten der abstrakten Ideen von “Aufstachelung” und “Vorurteil” zurückgewiesen, er kann sogar auch dazu verwendet werden, ihn selbst zu verfolgen. Natürlich reduziert diese Bedrohung die Anzahl von Anwälten, die bereit sind, in solchen Fällen die Verteidigung zu übernehmen. Wo Feigheit und Eigeninteresse die Gerichte regieren, leidet die Gerechtigkeit. Unter dem verwirrenden und nebulösen Begriff „Hassverbrechen“ legen voreingenommene Richter das Gesetz entsprechend dem Willen ihrer politischen Herren aus.

 

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Gegenüber Rechtsanwalt Göbel, einem Spezialisten in „Gaskammer-Prozessen“, äußerte sich ein Richter recht freimütig: „Sie glauben doch nicht etwa, dass man Ihre Beweisanträge zulässt. Sie müssen doch wissen, dass es eine politische Vorgabe gibt. Diese Vorgabe verlangt, dass alleine schon jene, die an den Gaskammern nur zweifeln, vor Gericht gestellt werden und abgeurteilt werden müssen. Sie werden nie damit durchkommen.“ (Dr. K. Göbel, Amtsgericht München, 22. September 1992.)

 

Diese Politiker wiederum sind nur Handlanger, die mit reflexartiger Bereitwilligkeit auf jeden jüdischen Protest oder jede Forderung von Wiedergutmachung reagieren. Da jede Forderung erfüllt wird, wird die nächste umso unabweisbarer. Der wiederholte Zyklus von Protest-Erpressung-Protest hat das allgemeine Bewusstsein so durchdrungen, dass seine Gültigkeit nicht hinterfragt wird. Wenige entdecken die Dualität, in der eine Hand bettelt und die andere die Keule der Einschüchterung stets bereit hält.

 

Ich übertreibe kaum. Das jüdische Leben besteht aus zwei Elementen: Geld aus der Tasche ziehen und protestieren. (Nahum Goldmann, Ex-Präsident des Jüdischen Weltkongresses WJC in seinem Buch The Jewish Paradox, Athenäum, Frankfurt 1988, S. 77)

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Die jüdische Nation wagt es, einen unversöhnlichen Hass gegen alle Nationen zu entfalten, und lehnt sich gegen alle Herren auf; immer abergläubig, immer gierig nach Wohlergehen, das andere genießen, immer barbarisch – katzbuckelnd im Pech und anmaßend im Reichtum. (Voltaire, „Essai sur les Moeurs“)

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[I]hre Macht ist einzigartig darin, außerhalb normaler Kritik zu sein, selbst wenn sie überdeutlich einsehbar ist. Sie selbst verhalten sich, als ob ihr Erfolg ein heimliches Geheimnis wäre, und sie geraten in Panik und greifen zu Anklagen, sobald das Thema zur Sprache kommt. Die jüdische Kontrolle über die Hauptmedien macht die erzwungene Stille im Medienzeitalter gleichzeitig paradox und lähmend. Das Fortbestehen im öffentlichen Leben erfordert, dass man das alles darüber weiß, aber es nie erwähnen darf. Eine heuchlerische Etikette zwingt uns vorzugeben, dass die Juden machtlose Opfer sind, und wenn einer ihre Opferrolle nicht respektiert, wird er von ihnen zerstört. (Joe Sobran, ehemaliger Kolumnist verschiedener Zeitungen für National Review, 1996)

 

Um ehrlich zu sein, tastete ich mich vor auf meinen Weg. Meine Überzeugungen gründeten, so stark sie waren, immer noch auf Glauben und nicht auf Beweisen. So machte ich mich daran, meine Gedanken durch Studien zu untermauern. Durch Kommentare und Hinweise in Veröffentlichungen und im Internet erwarb ich einige wegweisende Bücher, ohne die eine ernsthafte Untersuchung des betreffenden Zeitraumes nutzlos ist. Einige der Bücher erschienen in den frühen 1900ern, einige direkt nach dem Krieg und einige vor ganz kurzer Zeit. Einige waren recht schwer zu bekommen. Bei einigen musste ich auf Bekanntschaften zurückgreifen, um sie über deren eigene vertrauliche Quellen zu ergattern.

Die National Zeitung selbst ist neben ihrer patriotischen Ausrichtung eine informative, gut geschriebene Zeitung. Sie behandelt Themen, die anderswo keine Beachtung bekämen. Wie es so ist mit vielem, was kontrovers ist, scheut der durchschnittliche Deutsche die Zeitung, ohne sie geöffnet oder gar in die Hand genommen zu haben. Er fragt sich offenbar nicht, ob es insgesamt logisch oder intelligent ist, etwas zu verurteilen, was man in Wirklichkeit niemals geprüft hat. Er betrachtet dies einfach als seine Pflicht, vermutlich weil „jeder weiß, dass die Zeitung rechts ist“, und rechts ist seit dem Krieg ein Tabubereich für Deutsche. Jeder Grad von irrer Linksausrichtung ist erlaubt, wie in der „Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands“ (MLPD), aber selbst die etablierten Mitte-Rechts-Parteien haben darauf zu achten, was sie sagen, für den Fall, dass sie ebenfalls kritisiert werden, wenn sie sich zu weit nach rechts bewegen. Es ist nur ein Schritt oder ein Stolpern von “Rechts” zu “Neonazi”. Bedauerlicherweise lässt sich die tyrannisierte und eingeschüchterte Öffentlichkeit durch die koordinierten Medien leiten, und sie ist bereit, jene abzulehnen, die von den staatlich genehmigten Kommentatoren getadelt wurden.

 

Die Nationalversammlung wurde im Oktober 1789 in eine alte Manege auf der Rue de Rivoli verlegt. Die Radikalen saßen links vom Vorsitzenden, die Konservativen rechts. Daher schufen die llluminati links und rechts als ideologische Begriffe in der Weltpolitik. Alles, was mit links zu tun hatte, wurde danach als fortschrittlich betrachtet, denn es war wahrer Illuminismus. (Juri Lina, The Sign of the Scorpion, S. 47)

 

Das ist eine interessante Theorie vom Standpunkt der zeitgenössischen linken politischen Agenden. Allerdings sind die politischen Begriffe “Rechts” und “Links” irrelevant und unzeitgemäß. Über die Jahre seines Lebens schwingt das politische Pendel eines Einzelnen gewöhnlich von links nach rechts. Die Jugend wird oft von linken Gedanken angezogen – sie ist Beute für Kulte und Trends, und sie hat nichts zu verlieren. Der Student (ohne Geld, ignorant, eifrig) predigt die Umverteilung von Reichtum und andere unausgegorene Theorien; der in Lohn und Brot stehende Angestellte (Familie, Haus, Geldanlage) propagiert Konservatismus. Diese Regel gilt für alle außer den wenigen unverbesserlichen und verbitterten Habenichtsen, deren Leben an ihnen vorbei gegangen ist, oder jene, die lukrative oder herausragende Positionen durch ihre politische Zugehörigkeit (Partei, Gewerkschaftsführer) einnehmen. Wenn man überzeugt ist, dass zum Wohle der Menschheit organische Kulturen überleben und weiter durch souveräne Staaten geschützt werden müssen, so folgt, dass ein sachkundiger Patriotismus das einzige Kriterium sein muss, das man hat, ob am linken oder rechten Flügel des Spektrums. Zurzeit sind viele souveräne Staaten in eine Art Zwischenstadium innerhalb der politischen Blöcke gezwungen, aber jede potentiell freie Nation bietet eine angegliederte Satelliten-Gemeinschaft, eine Art Rumpelkammer von umerzogenen oder indoktrinierten Bürgern, die nur darauf warten, entstaubt und unter ihre besser fundierten Kameraden reintegriert zu werden.

Mein Ansatz, meine Artikel zu schreiben, bestand zunächst darin, die Wut zu überwinden, die mein gewähltes Thema wohl hervorgerufen hatte, als ich zum ersten Mal darauf gestoßen bin. Wut bezeichnet von Natur aus einen Mangel an Abgeklärtheit und führt zu Schärfe, was das Lesen uninteressant macht. Ich versuchte normalerweise, eine Parallele oder einen Vergleich zu finden, der es mir erlaubte, die Sache zu verhöhnen. Verhöhnung ist eine mächtigere Waffe als Entrüstung. Im Gegensatz dazu sind die „Gutmenschen” und jüdischen Schreiberlinge, die ihren Unterhalt entweder ihrer kriecherischen Unterwürfigkeit oder ihrer Volkszugehörigkeit verdanken und nicht irgend einem Talent, das sie haben mögen, gewöhnt, ihre Ziele mit einem begrenzten Wortschatz von faden Beschimpfungen durchzudreschen, was sie lästig und vorhersehbar macht. Ihre Feinde sind alle, die irgendetwas geringfügig Jüdisches kritisieren, sei es ein Buch, ein Theaterstück, Essen – was auch immer – und die deshalb als “antisemitisch” bezeichnet werden können. Wie Joe Sobran in For Fear of the Jews, September 2002, sagte: „Ein Antisemit bedeutete ursprünglich ein Mann, der Juden hasste. Heute bedeutet es ein Mann, der von Juden gehasst wird.“

Allenfalls beschreibt “semitisch” nur jene, die semitische Sprachen sprechen. In diesem Sinne waren die alten Hebräer, Assyrer, Phönizier und Karthager Semiten. Die Araber und einige Äthiopier sind neuzeitliche semitisch-sprachige Völker. Heutige Juden werden oft als Semiten bezeichnet, aber dieser Name trifft eigentlich nur auf jene zu, die Hebräisch sprechen.“ (Merriam Webster, Concise Encyclopaedia).

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Das Wort „semitisch“ ist von Shem abgeleitet, einem der drei Söhne Noahs in Genesis 5, Genesis 6, Genesis 10:21, oder genauer – einer griechischen Ableitung von diesem Namen, die substantivische Form, die sich auf eine Person bezieht, ist Semit.“ (Wikipedia, et al.) So ist ein „Anti-Semit“ jemand, der jene nicht leiden kann, die eine semitische Sprache sprechen; eine absurde Auffassung, bequem für faule Konformisten (Menschen, die selbst nicht denken oder nicht denken wollen) und zweckmäßig für jene mit einem Programm.

Darüber hinaus kann – mit allem gebührenden Respekt gegenüber Webster – auch Hebräisch eine semitische Sprache sein, und “Juden” können oft als Semiten bezeichnet werden,“ aber sind Hebräisch sprechende Juden tatsächlich Semiten (siehe S. 253-254).

Meinen üblichen Kommentar gab ich teilweise aufgrund der Überzeugung ab, dass der behauptete Kausalzusammenhang bezüglich des letzten Weltkriegs und seine Entwicklung nicht so waren, wie mir das beigebracht wurde und auch nicht so, wie sie regelmäßig in den Medien aufgezeigt werden. Was diese Frage betrifft, so ist auch die übliche Erklärung des Krieges 1914-18 nicht befriedigend. Im Europa des Jahres 1914, in dem homogene, strukturierte, patriotische Bevölkerungen durch brutalste Propaganda (z. B. Postkarten, auf denen deutsche Soldaten, „belgische Babies aufspießen“) aufgeputscht wurden, steckten Werbung oder/bzw. ausgeschmückte Lügen noch in Kinderschuhen, aber sie wurden energisch vorangetrieben unter der Anleitung von Leuten wie Edward de Bernays, dem jüdischen „Pionier der Öffentlichkeitsarbeit und Propaganda“ (Wikipedia), dessen Verständnis ihrer Macht klar aus seiner Äußerung hervorgeht:

Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen stellt ein wichtiges Element in einer demokratischen Gesellschaft dar. Jene Leute, die diesen unbeachteten Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die tatsächlich herrschende Macht in unserem Lande darstellt. (de Bernays, Propaganda, 1928, S. 9)

 

Trotzdem ist der Enthusiasmus, mit dem die Massen auf beiden Seiten, gebildete und ungebildete gleichermaßen, sich den unmenschlichen Bedingungen des Stellungskrieges und ihrer äußersten Endverwendung als Kanonenfutter durch ihre jeweiligen Regierungen ausgeliefert haben, heute unbegreiflich.

1914 verbesserte sich der Lebensstandard unter den entwickelten Nationen, und sie hätten keine drückende Notwendigkeit gehabt, diesen Status zu beseitigen. Großbritannien kontrollierte über sein Empire fast ein Viertel des Globus und war daher zumindest theoretisch wohlhabend. Dasselbe galt für Deutschland und Amerika. Großbritannien und Deutschland waren wirtschaftliche Rivalen, aber sie waren auch zivilisierte Nationen, deren monarchische Familien darüber hinaus eng verwandt waren (König George V, der Kaiser und der Zar waren Cousins), wie unterschiedlich ihre Gefühle für den anderen auch gewesen sein mögen. Was um alles in der Welt war so bedrohlich für diese allgemeine Ruhe, dass es eine Erschütterung erforderte, die zum Tode von geschätzt 16 Millionen Menschen im Ersten Weltkrieg und weiteren 60 Millionen (2,5 % der Weltbevölkerung) im Zweiten Weltkrieg, dem Ende des Britischen Empire und nicht rückzahlbaren europäischen Schulden führte?

Nun, Bürger und ihre Lebensstandards waren nicht vorrangig in den Köpfen derer, die das Britische Empire kontrollierten, vielleicht besser ausgedrückt “das Empire der City of London”, weil die, die tatsächlich die Fäden des Empire zogen, nicht in der Regierung waren, sondern im Finanzwesen. Die vorbestimmten und unausweichlichen nationalen Schulden, die der Gründung der Bank of England und der Federal Reserve (und anderer Zentralbanken) folgten, und die Steuern, die sich daraus ergaben, um die Schulden zu bezahlen, waren alleine unzureichend, um ihren Ehrgeiz zu befriedigen. Das Ziel der globalen Verschuldung („Globalisierung‘) verlangte sowohl von Großbritannien, als auch von seinen potentiellen Gegnern, ihre Stabilität mittels eines großen Krieges zu opfern. Diese Tatsache alleine erklärt den Lauf der Geschichte:

Von da an, als ich das Amt des Schatzkanzlers übernahm, begann ich zu verstehen, dass der Staat im Angesicht der Bank und der City eine grundlegend falsche Position im Hinblick auf Finanzen einnahm. Die Regierung selbst durfte keine substantielle Macht sein, sondern musste die Geldmacht ohne Hinterfragen der obersten Ebene überlassen. (William Gladstone, 1852, zitiert in Tragedy and Hope, Carroll Quigley)

 

Tatsächlich hatten sich in den meisten europäischen Volkswirtschaften schon hoffnungslose Schulden angehäuft, im Wesentlichen aufgrund von Krediten, die für den Unterhalt großer stehender Armeen und der theoretischen “Balance of Power” erforderlich waren. (Regierungen wurden veranlasst, Schulden durch Verschwenden von öffentlichen Geldern für Rüstung auf sich zu nehmen, um mit ihren Nachbarn gleichzuziehen, von denen sie nicht bedroht waren, es sei denn natürlich “false flag”-Zwischenfälle wurden erzeugt.) Sie waren damit schwer bewaffnet, aber fast bankrott:

Die Finanzen Europas sind in einem Maße eingebunden, dass die Regierungen fragen können, ob Krieg mit all seinen furchtbaren Möglichkeiten nicht der Aufrechterhaltung eines solch prekären und teuren Friedens vorzuziehen ist. Wenn die militärischen Vorbereitungen in Europa nicht in Krieg enden, so können sie sehr wohl im Bankrott der Staaten enden. Oder wenn solche Torheiten weder zum Krieg noch zum Ruin führen, dann weisen sie sicher auf eine industrielle und wirtschaftliche Revolution hin. (Quarterly Journal of Economics, 1887)

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Die Rothschild-Parasiten haben sich über Jahre hinweg mit gedehnten Saugern am Staatskörper Europas festgesaugt. Diese Familie berüchtigter Wucherer, die als Fundament ihres Wohlstandes einen tiefen Sumpf von Betrug und Gaunerei hat, hat sich wie ein Netzwerk in ganz Europa breit gemacht. Es ist eine gigantische Verschwörung, vielfältig und umfassend. Einen Rothschild – ein ergebenes Mitglied des Clans – gibt es in jeder Großstadt Europas: in Wien, St. Petersburg, Paris, London, Berlin und jeder von ihnen ist in Beschlag genommen und wird gehalten von den Mitgliedern dieser Bande, um die Ziele der Familie zu ereichen. Diese blutsaugende Mannschaft ist verantwortlich für unermessliches Unheil und Leid in Europa in diesem Jahrhundert, sie hat ihren ungeheuren Reichtum angehäuft, indem sie Kriege zwischen Staaten angezettelt hat, zwischen denen es nie Auseinandersetzungen hätte geben müssen. Überall, wo Unruhen in Europa auftreten, immer, wenn Kriegsgerüchte geschürt werden und menschliche Gemüter vor Furcht angesichts von Umstürzen und Katastrophen verzweifeln, kann man sich sicher sein, dass ein Rothschild irgendwo unweit der erschütterten Region seine Hakennase im Spiel hat. (The Labour Leader, Sozialistische Zeitung, 19. Dezember 1891)

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Ich weiß nicht, ob sich schon alle Regierungen bewusst darüber sind, welche Bedrohung euer Weltgehäuse darstellt. Ohne euch können keine Kriege geführt werden und wenn Frieden geschlossen werden muss, sind die Menschen umso mehr von euch abhängig. Die Rüstungsausgaben der fünf Großmächte für das Jahr 1895 wurden auf vier Milliarden Franc geschätzt und die tatsächliche militärische Stärke in Friedenszeiten auf 2.800.000 Mann. Und diese Streitkräfte, die in der Geschichte ohne Beispiel sind, beherrscht ihr finanziell, ungeachtet der entgegen gesetzten Wünsche der Völker! Wer hat euch das Recht gegeben, das zu tun? Welchem universellen menschlichen Ideal dient ihr? Und wer seid ihr überhaupt? Eine Hand voll Banker, jetzt mehr denn je „Schutzjuden“ [Juden, die vor Vertreibung durch Schutzbriefe geschützt werden, die vom Staat durch Kauf erworben werden], die gelegentlich zum Fürstenhof eingeladen werden – mit welchem Widerwillen könnt ihr euch vorstellen, sollte man dies euch nicht spüren lassen. Denn ihr habt nirgends volle Rechte, geschweige denn werdet ihr als Normalbürger betrachtet. Und ihr, die ihr in der Position seid, die Gürtel von fast drei Millionen Soldaten enger zu schnallen, wo ihr und eure Kassenschalter überall sorgenvoll bewacht werden müssen von Menschen, die ganz sicher noch nicht alles wissen. Und euer verfluchter Reichtum wächst noch immer. Überall wächst er schneller als das Volksvermögen der Länder, in denen ihr residiert. Folglich findet dieses Anwachsen nur auf Kosten des nationalen Wohlstands statt. (The Complete Diaries of Theodor Herzl, 1960, S. 163f)

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Von 1887 bis 1914 hatte dieses gefährliche System von schwerbewaffneten, aber zahlungsunfähigen europäischen Nationen Bestand, während die Vereinigten Staaten weiterhin ein Schuldnerstaat blieben, Geld aus dem Ausland liehen, aber wenige Kredite gewährten, weil wir noch keine Zentralbank oder „Flüssigmachung von Krediten“ hatten. Das System von nationalen Krediten, wie es die Rothschilds entwickelten, diente dazu, die europäischen Kämpfe während des neunzehnten Jahrhunderts zu finanzieren, weil sie sich auf Rothschild-Zweigstellen in verschiedenen Ländern erstreckten. Um 1900 war klar, dass sich die Europäischen Nationen keinen größeren Krieg leisten konnten… Das Federal Reserve System trat 1914 in Kraft und zwang die amerikanische Bevölkerung dazu, den Alliierten 25 Mrd. US Dollar zu leihen, die nicht zurückgezahlt wurden, wenngleich die New Yorker Banker beträchtliche Zinszahlungen erhielten. Das amerikanische Volk wurde in den Krieg gegen das deutsche Volk gedrängt, mit dem wir keinerlei nachvollziehbare politische oder wirtschaftliche Uneinigkeit hatten. Zudem wiesen die Vereinigten Staaten den größten deutschen Bevölkerungsanteil der Welt auf – beinahe die Hälfte der amerikanischen Bürger hatte einen deutschen Hintergrund… Während der Jahre 1915 und 1916 hielt Präsident Wilson jenen Bankern die Treue, die ihm das Weiße Haus gekauft hatten, indem er weiterhin Kredite an die Alliierten vergab. Am 5. März 1917, schrieb Walter Hines Page, US-Botschafter in Großbritannien, in einem vertraulichen Brief an Wilson: „Ich denke, dass der Druck der aufkommenden Krise die Möglichkeiten der Morgan Financial Agency für die britische und französische Regierung überstiegen hat… Die größte Hilfe, die wir den Alliierten bieten könnten, wäre ein Kredit. Wenn wir aber nicht gegen Deutschland in den Krieg ziehen, kann unsere Regierung sicherlich keine derartige direkte Kreditgewährung bewilligen.“

Die Rothschilds waren skeptisch im Hinblick auf Deutschlands Möglichkeiten zur Fortführung des Krieges trotz des Finanzchaos, das von ihrem Vertreter verursacht wurde, den Warburgs, die den Kaiser finanzierten, und von Paul Warburgs Bruder Max, der als Leiter des deutschen Geheimdienstes Lenins Zug erlaubte, die Grenzen zu passieren und (Lenin) die bolschewistische Revolution in Russland durchzuführen. Dem Untersekretär der Marine, Franklin D. Roosevelt, zufolge hatte sich Amerikas Schwerindustrie über ein Jahr lang auf den Krieg vorbereitet. Sowohl das Heer als auch die Marine hatten seit Beginn 1916 große Mengen an Kriegsgerät angeschafft.

Cordell Hull, Außenminister unter Roosevelt von 1933-1944, merkt in seinen Memoiren an: „Der Konflikt erforderte die weitere Entwicklung des Einkommensteuerprinzips. Da es genau auf die eine große unbesteuerte Einnahmequelle abzielte, wurde das Einkommensteuergesetz gerade noch rechtzeitig erlassen, um die Anforderungen des Krieges zu befriedigen. Und der Konflikt half ebenfalls dabei, das Federal Reserve System in Kraft zu setzen, auch das – gerade zu rechten Zeit.“ (Cordell Hull, Memoirs, Macmillan, 1948, S.76, zitiert nach Eustace Mullins, The Secret of the Federal Reserve, S.82ff)

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Die Banker hatten seit 1887 darauf gewartet, dass in den Vereinigten Staaten ein Zentralbankgesetz erlassen wird, das ihnen ermöglichte, einen europäischen Krieg zwischen den Nationen zu finanzieren, die sie bereits mit Rüstungsgütern und „Verteidigungsprogrammen“ ruiniert hatten. Die größte Herausforderung eines Zentralbanksystems ist die Kriegsfinanzierung.“ (ebenda, S. 84) „Krieg… ist ökonomisch gesehen das direkte Äquivalent zu einem Staat, der einen Teil seines Kapitals zum Fenster hinaus wirft.“ (Karl Marx, Karl Marx und Friedrich Engels, Gesammelte Werke, Band 28, International Publishers New York, 1987, S. 66)

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Colonel House schrieb Präsident Wilson am 29. Mai 1914 aus London: „Sobald England zustimmt, werden sich Frankreich und Russland um Deutschland und Österreich zusammenziehen.“ (Private Unterlagen – Intimate Papers of Colonel House, Houghton Mifflin, 1926)

 

Normalerweise beantworten Historiker die Frage nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit einem Verweis auf die angebliche ursächlichen Ereignisse in Sarajevo im Juni 1914 und deren Folgen, als ob sie unvermeidlich gewesen wären: Die Ermordung des österreichischen Kronprinzen, die österreich-ungarische Forderung an Serbien, eine offizielle Entschuldigung zu verkünden und den Täter zu verurteilen, Serbiens Uneinsichtigkeit in einigen Punkten mit der Rückendeckung Russlands, des traditionellen Verbündeten. Die Balkanstaaten waren sowieso ein Wespennest von verketteten Konflikten und Interessen. Dann kam das Ultimatum von Österreich an Serbien, Österreichs Kriegserklärung an Serbien, Deutschlands Bündnis mit Österreich, Deutschlands Kriegserklärung an Russland und die britische Kriegserklärung an Deutschland. Aber das ist nur Schönfärberei der ganzen Geschichte:

Im Zuge des Prozesses gegen Gavrilo Princip und Nedelko Cabrinovic, die Mörder von Franz Ferdinand [Erbe des Österreichischen Throns], ist bekannt geworden, dass die französische Freimaurerloge Grand Orient de France hinter den Attentatsplänen stand und nicht der serbische nationalistische Geheimbund Schwarze Hand.

Diese ungeheuere Provokation war 1912 in Paris, Rue Cadet Nr. 16, dem Sitz der Loge Grand Orient, geplant worden. Nedelko Cavronovic sagte vor Gericht aus, wie die Freimaurer Franz Ferdinand zum Tode verurteilt haben. Dies erfuhr er vom Freimaurer Ziganovic (er war es auch, der dem jüdischen Attentäter Princip eine Browning-Pistole gab). Princip war ebenfalls Freimaurer. Das Urteil [d.h., die Ermordung des österreichischen Kronprinzen Franz Ferdinand in Sarajevo] ist am 28. Juni 1914 ausgeführt worden.

All das ist entsprechend dem stenographischen Bericht der Gerichtsverhandlung in Alfred Moussets Buch L’Attentat de Sarajevo, Paris, 1930, veröffentlicht worden. (Juri Lina, Under the Sign of the Scorpion)

 

Eine überzeugende Auflistung von verketteten Ereignissen hinsichtlich der Kriegsschuld ist nachfolgend aufgezeigt:

Der deutsche Historiker Übersberger veröffentlichte die Photokopie eines handschriftlichen Dokuments von Pašić, in welchem letzterer die Bewaffnung der Verschwörer von Sarajevo und den Namen der Person niederschrieb, die für ihren Transport verantwortlich war: Major Tankosic, „ein Mitglied der Schwarzen Hand, das sowohl Gavrilo Princip (1894-1918) als auch andere Mitglieder der Organisation Mlada Bosna militärisch ausbildete“ (International Encyclopedia of the First World War). Genau diese Person, die verantwortlich für den Waffentransport nach Sarajevo war, Tankosic, war ein vertrauter Agent von Ministerpräsident Pašić. Und es war, nach Überzeugung des deutschen Historikers, auf der Liste die Handschrift von Pašić selbst, in der die Waffen aufgezählt waren, die die Attentäter bei sich trugen. Wenn man diese Dokumente kennt, lässt sich auch unschwer erklären, warum Ministerpräsident Pašić am 24. Juli 1914 derart eilig nach Thessaloniki floh, als Österreich eine Beteiligung bei den Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des Doppelmordes forderte! (Verschwörung der Kriegstreiber 1914, Léon Degrelle, S. 254)

 

Es hat 100 Jahre gedauert, bis ein ausgeglichener, wenn auch nicht vollständiger, Bericht über die Umstände herauskam, die dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs vorangingen:

Indem er den Blick seiner Kollegen auf Deutschland als vermeintlichen Anstifter der herrschenden Krise lenkte, zeigte Sassonow (der russische Außenminister), in welchem Umfang er die Logik der französisch-russischen Allianz verinnerlicht hatte, der zufolge nicht Österreich, sondern Deutschland der „Hauptwidersacher“ war. Dass dies eher eine österreichische als eine deutsche Krise war, spielte keine Rolle, da Österreich nur als Vorwand für eine boshafte deutsche Politik galt, deren letztendliche Absichten – abseits des Strebens nach „Hegemonie im Nahen Osten“ – unklar blieben. (Christopher Clark, The Sleepwalkers, 2012, S. 475f)

Russland beschleunigte die Eskalation der Krise mit einer Teilmobilisierung am 24. Juli: „Sassonow glaubte von vornherein, dass ein militärischer Schlag Österreichs gegen Serbien einen russischen Gegenschlag auslösen muss.“ (ebd. S. 480) „Der französische Generalstab steht dem Krieg positiv gegenüber. Der Generalstab will den Krieg, denn seiner Ansicht nach ist der Augenblick günstig und die Zeit ist gekommen, um dem Ganzen ein Ende zu bereiten.“ (Belgischer Minister, ebd. S. 482) „Sassonow hatte Belgrad explizit angewiesen, kein britisches Vermittlungsangebot anzunehmen.“ (ebd. S. 483) „Die russische Generalmobilmachung war eine der folgenschwersten Entscheidungen der Julikrise. Es sollte die erste Generalmobilmachung sein.“ (ebd. S. 509) [Außenminister Sir Edward Grey] „hatte nicht die geringste Kenntnis darüber, ob oder wann das Kabinett seine Politik für eine Intervention unterstützen würde.“ (ebd. S. 535) „Während Wilhelm und Bethmann die Gelegenheit ergreifen wollten, einen Krieg im Westen zu vermeiden, war Moltke der Ansicht, dass eine Generalmobilmachung, einmal in Bewegung gesetzt, nicht mehr aufzuhalten wäre… Der deutsche „Generalstabschef (von Moltke) teilte, den Tränen nahe, vertraulich mit,“ dass er ein völlig gebrochener Mann war, weil ihm die Entscheidung des Kaisers zeigte, dass der Kaiser noch immer auf Frieden hofft.“ (ebd. S. 531)

Dennoch „verunsicherte es ihn (Edward Grey) merklich, zumindest in diesem kritischen Augenblick, dass eine weit entfernte Streitigkeit in Südosteuropa als Auslöser für einen kontinentalen Krieg akzeptiert werden konnte, obwohl keine der drei Entente-Mächte direkt angegriffen oder bedroht wurde, angriffen zu werden.“ (ebd. S. 537)

Er konnte sich nicht die Unterstützung des Kabinetts für eine Intervention am 27. Juli sichern. Zwei Tage später scheiterte er abermals, als seine Anfrage, Frankreich offiziell Beistand zuzusagen, nur von vier seiner Kollegen unterstützt worden war. (Asquith, Haldane, Churchill und Crewe). (ebd. S. 539)

 

Am 29. Juli stimmte das Kabinett der Anfrage Churchills als Erster Seelord zu einer präventiven Mobilmachung der Flotte zu…. Am 1. August mobilisierte Churchill seine Flotte – ohne sich die Zustimmung des Kabinetts zu sichern (aber mit stillschweigender Zustimmung des Premierministers). (ebd. S. 541)

Der Erste Seelord Winston Churchill war begeistert von dem Gedanken des bevorstehenden Kampfes. „Alles weist auf eine Katastrophe und einen Zusammenbruch hin“, schrieb er seiner Frau am 28. Juli. „Ich bin interessiert, gerüstet und glücklich.“ (ebd. S. 552)

 

Churchills Rolle als Initiator des britischen Eingriffs in den Konflikt von 1914 lässt seine Rolle im Konflikt von 1940 vorausahnen. Er war auch damals schon ein Kriegshetzer, mit oder ohne Unterstützung jüdischen Geldes.

Das Kabinettsmitglied Herbert Samuel [„der erste namentlich praktizierende Jude, der als Kabinettsminister tätig war und Vorsitzender einer großen politischen Partei Großbritanniens“ werden sollte – Wikipedia] half dabei, die Diskussion zu gestalten, indem er zwei Strategien aufzeichnete, die als potentieller Auslöser für einen britischen Militärschlag gegen Deutschland gelten sollten: erstens, deutsche Bombardierung der französischen Küste und zweitens eine „erhebliche Verletzung“ der Kriegsneutralität Belgiens. Zum Teil bestand der Reiz dieser zwei Vorschläge darin, dass sie konstruiert waren, um sicherzustellen, dass es sich um „deutsche Kriegshandlungen handelt und nicht um unsere“, die „ein Scheitern verursachen könnten. Grey erklärte bei der Sitzung am Morgen des 2. August sehr emotional, dass Großbritannien eine moralische Verpflichtung hätte, Frankreich im bevorstehenden Konflikt zu unterstützen. (ebd. S. 543)

 

Eine moralische Verpflichtung gegenüber den britischen Soldaten, die auf dem Schlachtfeld getötet und verstümmelt wurden, überwog offensichtlich nicht die moralische Verpflichtung, einem fremden Land zu helfen. Davon abgesehen, kann es nicht sein, dass Grey nicht über Frankreichs mehr oder minder offizielle Machenschaften zu Gunsten des Krieges im Bilde gewesen war.

Sofern es möglich ist, einen Einzelnen für das Anzetteln des Ersten Weltkrieges verantwortlich zu machen, so ist es der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré, ein eingefleischter Germanophob, den es nach Vergeltung für Frankreichs Niederlage gegen Deutschland 1870 und den Verlust des Elsass dürstete. (Im Jahre 1913 ging Poincaré im Geheimen eine Zivilehe mit Henriette Benucci ein, einer älteren kinderlosen Geschiedenen von zweifelhaftem Ruf [„Sulfureuse“, wie die französische Presse sagte, Wikipedia], Tochter des italienischen Kutschers Raphael Benucci und Louis Mossbauer. Eine kuriose Verbindung für ein Staatsoberhaupt.)

In geheimer Absprache mit Iswolski, dem russischen Botschafter in Frankreich, dem russischen Außenminister Sassonow und dem russischen Kriegsminister Suchomlinow und durch die französische Finanzierung Russlands (auch benutzt, um französische Medien zu beeinflussen) konnte der natürliche Widerwille des Zaren, in den Krieg zu ziehen, besiegt werden. „Anfang 1891 hat Russland sechs große Kredite aus französischen Quellen erhalten, insgesamt eine Summe von über 3 Mrd. Franc. Diese Quellen waren die Rothschilds und die Hoskier-Paribas.“ (George F. Kennan, The Fateful Alliance, France, Russia, and the Coming of the First World War, 1984)

Russlands Mobilmachung fand im Geheimen bereits am 29. Juli statt (die Mobilisierung wurde laut telegraphischen Mitteilungen an jenem Tag bereits am 24. Juli angeordnet): Frankreich mobilisierte am 01. August um 15:45 Uhr, Deutschland um 17:30 des 1. Augusts 1914. Warum sollten die Deutschen keine Mobilmachung vornehmen, wo alle französischen Wehrpflichtigen bereits eineinhalb Stunden früher zu den Waffen gerufen wurden? Zu den Waffen gegen wen, wenn nicht gegen die Deutschen? (Verschwörung der Kriegstreiber 1914, ebd.)

 

Während des berühmten Waffenstillstands an Weihnachten 1914 – nicht so lange nach dem Beginn des Weltkrieges, dass sich der einzelne Soldat seine Menschlichkeit und die Sinnlosigkeit, ein gleiches Geschöpf zu töten, nur weil es eine andere Uniform trägt, nicht mehr ins Bewusstsein hätte rufen können – schenkten die einander gegenüberstehenden Seiten der ihnen indoktrinierten Pflicht, einander zu ermorden, vorübergehend keine Beachtung und sangen stattdessen Weihnachtslieder und tauschten kleine Geschenke. Nicht noch so viel abscheuliche Gräuelpropaganda gegen die Deutschen konnte diese grundlegende Zwischenmenschlichkeit verändern. „Die Deutschen schienen sehr viel eher als wir gewillt zu sein, zu leben und leben zu lassen.“ (Robert Graves, Goodbye to All That, 1929)

Diese entbehrlichen Soldaten wussten vielleicht nichts von der großen Sache, aber sie waren unendlich würdigere Vertreter ihrer Rasse, der menschlichen Rasse, als die Unmenschen, von denen sie ohne jeglichen zwingenden Grund in den Tod geschickt wurden.

In seiner sorgfältigen Analyse der historischen Umstände, die zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten, einschließlich eines ausführlichen Exkurses über serbische Persönlichkeiten, der unnötigerweise bis in die frühen 1880er Jahre reicht, unterschlägt Christopher Clark erstaunlicherweise komplett sämtliche finanziellen Faktoren, die – abgesehen von den massiven antideutschen Vorurteilen so mancher Russen und Franzosen, der dem Anschein nach unentschlossenen oder undurchschaubaren Engländer und der Schlafwandlung der Deutschen – eigentlich die Fähigkeit der großen Kriegsparteien bestimmten, diesen Krieg zu führen:

Deutscher Kriegskredit. Gesetzentwurf über £250.000.000. Berlin, Dienstag, (04. August 1914). Heute wurde im Reichstag ein Gesetzentwurf vorgestellt, der den Reichskanzler legitimiert, einen Kredit über fünf Milliarden Reichsmark (etwa zweihundertfünfzig Millionen Pfund Sterling) aufzunehmen, um einmalige außerordentliche Ausgaben zu decken. Es ist vorgesehen, dass die ausgegebenen Anleihen und Schatzanweisungen und etwaige damit verbundene Coupons ganz oder teilweise im In- oder Ausland fällig werden können in eigener oder fremder Währung. (Reuter)

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Beim Startschuss für den Weltkrieg im August 1914 besaß die Bank of England Goldreserven von lediglich neun Millionen Sterling (entspricht £754 Mio. Pfund im Jahr 2013, Wikipedia), und da die Bank of England die Bank der Banken war, beinhaltete diese Summe auch gleichzeitig die Goldreserven aller anderen Banken Großbritanniens.

Bei Kriegsausbruch hatten die Bankmanager ernsthafte Sorgen, dass das einzahlende Volk, in Panik geraten, ihr Geld zurückfordern würde. Und da ihre Einlagen und Ersparnisse in den Händen der Banker waren und zu sehr großen Teilen von diesen Bankern in Unternehmen versenkt wurden, die das geliehene Kapital bestenfalls nicht schnell zurückzahlen könnten und von denen viele und in großem Umfang in den Spannungen des Krieges und dem Zusammenbruch großer Teile des internationalen Handels vermutlich untergehen würden, folgt daraus, dass die Banken im Falle eines Bank Runs nicht zahlungsfähig wären und das gesamte Kreditsystem zusammen brechen und damit viele Millionen Menschen in den Ruin treiben würde.

Als somit das Bankgeschäft für die Privatbanken am Rande des Zusammenbruchs stand, verhängte die Regierung (Mr. Lloyd George war zu dieser Zeit Schatzkanzler) schnell einen Zahlungsstopp, d.h., sie berechtigte die Banken Zahlungen zu verweigern (obgleich sie ohnehin nicht hätten zahlen können), und verlängerte den Bankfeiertag im August um weitere drei Tage (… um Zeit für die Verabschiedung des Währungs- und Banknotengesetzes zu gewinnen, mit dem Großbritannien den Goldstandard aufgegeben hat. Unter diesem Gesetz gab das Schatzamt 300 Millionen Pfund – entspricht £25,1 Mrd. im Jahr 2013 – an Papiergeld aus ohne jegliche Golddeckung, mit der die Banken ihre Verbindlichkeiten zurückzahlen konnten (Wikipedia). Während dieser drei bis vier Tage, als die Banken und Börsen geschlossen waren, führten die Banker bedenkliche Verhandlungen mit dem Schatzkanzler. Und einer der Banker schrieb, dass „er (Mr. George) alles getan hat, worum wir ihn gebeten haben.“ Als die Banken wieder öffneten, bemerkte die Öffentlichkeit, dass sie anstatt ihr Geld in Gold zurück zu bekommen mit einem neuen gesetzlichen Zahlungsmittel in Form von Schatzanweisungen bezahlt wurde (schwarze £1-Scheine und rote 10-Schilling Scheine). Diese neue Währung wurde vom Staat ausgegeben, war mit Staatskredit gedeckt und wurde an die Banken ausgegeben, um ihren völligen Zusammenbruch abzuwenden. Die Öffentlichkeit akzeptierte fröhlich die neuen Scheine und niemand sprach von Inflation.

Seit 1697 hatte der Staat selbst kein Papiergeld mehr ausgegeben. Im Jahr 1697 wurden £5-Geldscheine direkt an die Bürger ausgegeben: ohne den Umweg über Finanzhäuser; und diese Geldscheine waren nicht durch Gold gedeckt, aber sie waren gesetzliches Zahlungsmittel für Steuerzahlungen. Im Jahr 1914 jedoch erreichte die vom Staat emittierte Geldmenge ein gewaltiges Ausmaß: Die Verwendung des gesetzlichen Zahlungsmittels war nicht auf Steuerzahlungen beschränkt, sondern erstreckte sich auf alle Bereiche, und seine Ausgabe erfolgte mit Wohlwollen der Banker, ja, auf ihre Befürwortung und Vermittlung hin. Wäre das neue Geld nicht eingeführt worden, dann wären die britischen Privatbanken innerhalb einer Woche gezwungen gewesen, die Zahlungen an ihre Gläubiger einzustellen. Dr. Walter Leaf, der ehemalige Vorsitzende der Westminster Bank und ein früherer Präsident des Institute of Bankers, klärte uns über die wirklichen Auswirkungen der Ausgabe Schatzanweisungen unter dem Währungs- und Banknotengesetz –Currency and Bank Notes Act – vom 6. August 1914 auf.

„Die Menge und die Art der Ausgabe“, erklärt er, „wurden völlig dem Ermessen des Schatzamtes überlassen. Im Wesentlichen war dies eine zinsfreie und unbefristete Kriegsanleihe und als solche hochprofitabel und zweckdienlich aus Sicht der Regierung.“

Er argumentiert im Weiteren, dass diese staatliche Ausgabe von Schatzanweisungen zu einem gewissen Grad durch Goldmünzen gedeckt war, die patriotische Menschen gegen Geldscheine tauschten; aber eine Goldanbindung war im Währungs- und Banknotengesetz von 1914 nicht vorgesehen und auf jeden Fall betrug die Summe der Goldmünzen, die als angebliche Sicherheit für dreihundert Millionen Pfund an Schatzanweisungen gehalten wurden, höchstens siebenundzwanzig Millionen Pfund. Die dreihundert Millionen des neuen Geldes, ausgegeben vom Schatzamt im Jahr 1914, waren also in der Tat eine zinsfreie Kriegsanleihe. Als der Krieg leider vorüber war, verkündete das Schatzamt in einer Mitteilung vom 15. Dezember 1919, dass seine Politik in einer allmählichen Verringerung dieser Schatzanweisungen bestand; und es zog weiterhin Jahr für Jahr die Geldscheine aus dem Markt unter dem Vorwand, dass die auf diese Weise entwerteten Geldscheine auch nicht mit Gold oder Banknoten der Bank of England gedeckt waren. Zwischen 1920 und 1926 gab es eine massive Verringerung der Schatzanweisungen von £320.600.000 auf £246.902.500.

Nun, aber wieder zurück zur Vorkriegszeit. Kaum hatte Mr. Lloyd George mit der Ausgabe von Schatzanweisungen im Herbst 1914 die Banker von ihren Problemen befreit, standen sie schon wieder vor der Tür des Schatzamts, um eindringlich zu erklären, dass der Staat unter keinen Umständen weiterhin Geld auf zinsfreier Basis ausgeben dürfe; wenn Krieg geführt werden soll, müsse er mit geliehenem Geld geführt werden, für welches Zinszahlungen geleistet werden; und dass sie die Gentlemen wären, die für die gute Gewinne bringende Finanzierung eines Kriegskredits von 3,5 Prozent Zinsen sorgen würden und dem letzten vom Schatzamt eingebrachten Vorschlag nachgaben. Der Krieg sollte nicht mit zinsfreiem Geld und/oder mit Vermögensabgabe für Kriegszwecke geführt werden; wohl aber mit Abgabe des Lebens. Viele Kleinunternehmen mussten schließen und ihre Eigentümer wurden als Entbehrliche nach Übersee geschickt, ohne jeglichen Ausgleich für ihren Verlust, während Finanzgeschäfte, wie wir bald sehen sollten, großzügig und progressiv entlohnt wurden.

Als jeder Kriegskredit ausgeschöpft war, wurde es den Kreditgebern der ersten Niedrigzinskriegskredite gestattet, zu Krediten mit nachfolgend höheren Zinsen überzugehen, und mit diesem Wucherzins auf Kredite wurde die Staatskasse belastet, wodurch die Schuldenlast heute unerträglich ist und der Staat ins Wanken gerät, den Armen die Verpflegung rationiert, die Sozialleistungen schrumpfen lässt und somit einen vergeblichen Versuch unternimmt, die Kosten zu bedienen, die der Nepp durch die Weltkriegskredite mit sich gebracht hat.

Aber diejenigen, die die Gewalt über die Geldmacht haben, diejenigen, die ihre Forderungen gegenüber ihren Landsleuten mit jedem deutschen Vormarsch und jedem deutschen U-Boot-Manöver auf See kaltblütig erhöht haben, diejenigen, die hunderte von Millionen unnötiger Schulden geschaffen haben, diejenigen, die den Zinssatz aufgebläht haben, diejenigen, die uns zum Preis der Kreditgewährung dafür, dass wir von der drohenden Versklavung seitens der Deutschen bewahrt werden, in eine Zinslast von einer Million Pfund pro Tag hineingezogen haben: Sie sind es, deren Raubzug während des Krieges ich auf den vorhergehenden Seiten zu dokumentieren suchte. Die Machenschaften der organisierten Geldmacht während der Spannung des Kriegs erbringen sicherlich den überzeugendsten Beweis dafür, dass die Nation der alleinige Geldschöpfer und der Hüter und Verwalter der Rücklagen und Ersparnisse seiner Bürger sein darf, wenn Wohlstand und Sicherheit jemals dem Gemeinen zuteil werden sollen.

„Wucher im Weltkrieg.“ Der Bericht des Cunliffe-Ausschuss (1927) erzählt die Geschichte des zunehmenden Anwachsens der Last unserer Kriegsschulden. (Nachträge zum Bericht des Committee on National Debt and Taxation (1927), S. 18f) Aber es ist weder eine vollständige Chronique scandaleuse über den Wucher während des Krieges, noch hatten die Autoren es als solche verfasst. Wir finden darin keinen Bezug oder Hinweis auf den magischen Prozess, durch den – als die Nation im Kampf um ihre Existenz an sich fast vor ihrem Ende stand und als täglich massenweise gesunde Männer zu Haufen von blutigen Lumpen zusammengeschossen wurden – unsere Bankenbruderschaften weiterhin für sich selbst ein großes Kreditvolumen neuer Kredite schufen und dieses an uns gegen Zinsen verliehen, und in der Tat zu progressiv steigenden Zinsen; kein Verweis auf die Tatsache, dass durch diese Kreditschöpfung der Banker ein unterschiedlich hoch bezifferter Teil dessen, was heute als Staatsschulden ausgewiesen wird, schlichtweg für private Zwecke geschaffen wurde und keineswegs als echter Kredit zum wirklichen Wohl der Nation. Professor Soddy (Mitglied der Royal Society, Forscher im Ersten Weltkrieg) schätzte, dass die Banker tatsächlich 2.000.000.000, nicht weniger, an Bankkredit geschöpft haben und sie uns zu 5% Zinsen geliehen haben. Das bedeutet 100.000.000 Pfund im Jahr für nichts. (The Financiers and the Nation, Rt. Hon. Thomas Johnston, Ex-Lordsiegelbewahrer (Ex-Lord Privy Seal), 1934)

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Ich betrachte das Buch von Mr. Johnston als einen großen Dienst für die Öffentlichkeit. Wir können nicht deutlich genug daran erinnert werden, auf welche Art und Weise die Öffentlichkeit regelmäßig von Finanzgaunern und Schwindlern über den Tisch gezogen wird, denn diese Auswüchse kapitalistischer Geschäfte sind nach jeder Aufdeckung schnell vergessen. Es ist bemerkenswert, mit welcher Regelmäßigkeit sich die Geschichte in den vergangenen hundert Jahren wiederholt hat. Jedes Jahrzehnt hat seine eigene Version davon, aber die Abläufe sind im Wesentlichen dieselben. Zehntausende von Kleininvestoren sowie einige Großinvestoren lassen sich durch Lügen und Falschdarstellungen überreden, Aktien zu erweben an etwas, das schlichtweg Schwindel ist. Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Pfund, werden von den Schwindlern und dem Heer von Komplizen und Parasiten eingeheimst, die im Zuge des „üblichen Geschäftsverlaufs“ in Sachen mitmachen, die man noch nicht  als Betrug bezeichnen darf. In Kürze gibt es einen Zusammenbruch und mehr oder weniger auch eine Aufdeckung: Bisweilen werden ein oder mehrere Oberschwindler strafrechtlich verfolgt und – auf Kosten der öffentlichen Hand – zu einer längeren Haftstrafe verurteilt. Aber es gibt keine wirksame oder längere öffentliche Aufmerksamkeit. Alle, die in der City Einfluss haben, vereinen ihre Kräfte, um Dinge zu vertuschen. Jede Empörung ist schlecht fürs Geschäft an der Börse. Die Banken fürchten eine Ausbreitung von Panik und verschleiern ihre eigenen Verluste. Die Zeitungen werden im Auftrag von einflussreichen Menschen ermahnt, dass jeder Bericht über einen Finanzskandal das regelmäßige Geschäft stört und besonders das Werbegeschäft der Finanzierungsvermittler.

Und damit lässt das öffentliche Interesse am jüngsten Finanzschwindel nach. (Sydney Web, Vorwort zu The Financiers and the Nation, 1935)

 

Am 3. August 2014, dem hundertsten Jahrestag des Kriegseintritts Großbritanniens in den Ersten Weltkrieg, war das Trommelfeuer der Propagandamaschinerie besonders stark und bediente sich reichlich jener Lügen, die angeführt wurden, um den Krieg zu rechtfertigen und um die gewöhnlichen Menschen zum Hass gegen Deutschland aufzustacheln. „Großbritannien trat in den Krieg ein, um die Neutralität Belgiens zu verteidigen“, lautet die offizielle Begründung und beruft sich auf den Londoner Vertrag von 1839, der „seine Bedeutung vom Artikel 7 ableitet, der Großbritannien verpflichtet, die Neutralität Belgiens im Falle der letzten Invasion zu schützen.“ (Erster Weltkrieg, Originaldokumente). Was 1839 für zweckmäßig befunden wurde, war nicht unbedingt „verbindlich“ oder gar bedeutsam im Jahr 1914 und höchstwahrscheinlich nur eine praktische Ausrede, um sich auf den Krieg festzulegen.

Viele Veröffentlichungen der Kriegszeit in Großbritannien waren tatsächlich darauf ausgerichtet, amerikanische Unterstützung zu erlangen. Ein Artikel in The Nation von 1929 behauptete: „1916 brachten die Alliierten jede mögliche Gräuelgeschichte hervor, um neutrale Sympathien und amerikanische Unterstützung zu gewinnen.“ (Cynthia Wachtell,Representations of German Soldiers in American World War I Literature, 2007) Schreckliche US-Propagandaplakate begleiteten Geldforderungen: „Denk an Belgien. Kauf Schuldscheine. Vierte Freiheits-Anleihe.“ „In den ersten Kriegsmonaten mordeten und schändeten deutsche Soldaten die belgische Bevölkerung“ (so klang es volltönend auf dem Kanal „Euronews“ um 21:45 Uhr, 3. August 2014). Anscheinend ist es rechtens, die Geschichte einer freundlichen Nation zu verleumden, hundert Jahre nach den behaupteten Ereignissen. Aber normale Kriterien dienen nicht mehr dazu, das soziale Klima in Großbritannien zu beurteilen — eine Nation, die immer noch pathetisch ihre “Sternstunde” bei der Schlacht von El Alamein oder der Luftschlacht um England in ihren Wochenendausgaben zur Schau stellt. Jahrzehntelanges Herunterschrauben des geistigen Niveaus nach dem Beispiel der USA sowie erzwungene Einwanderung, Anstieg der Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Pornografie, Fußballrowdytum, inhaltslos lügendes Fernsehen, banal lügende Zeitungen, vergiftetes Wasser und vergiftete Luft haben hier ganze Arbeit geleistet.

Eines von Deutschlands Haupthindernissen zu Beginn des 20. Jahrhunderts war, dass es spät zu nationaler Einheit gekommen und damit nicht in der Lage war, seinen angemessenen Status zu behaupten. Großbritanniens kriegstreibende Presse und eine Reihe führender britischer Politiker waren spätestens seit 1895 für einen Krieg mit Deutschland mit der Begründung eingetreten, dass Deutschlands Handelswachstum das britische Monopol im Welthandel behindere:

Unser Hauptrivale in Handel und Wirtschaft heute ist nicht Frankreich, sondern Deutschland. Im Falle eines Krieges mit Deutschland sollten wir viel zu gewinnen und wenig zu verlieren haben; wogegen im Falle eines Krieges mit Frankreich, egal wie das Ergebnis sein würde, wir sicher viel verlieren würden. („Our True Foreign Policy,“ Saturday Review, 24. August 1895, S. 17)

 

Eine Unterhaltung 1907 zwischen dem amerikanischen Diplomaten Henry White und Arthur Balfour zeigt die britische Vorkriegsmentalität:

Balfour: Wir sind wahrscheinlich Narren, dass wir keinen Grund finden, um Deutschland einen Krieg zu erklären, bevor es zu viele Schiffe baut und uns unseren Handel wegnimmt. White: Wenn Sie in Wettbewerb mit dem deutschen Handel treten wollen, dann arbeiten Sie härter. Balfour: Das würde bedeuten, dass wir unseren Lebensstandard absenken müssen. Vielleicht wäre es einfacher für uns, einen Krieg zu führen… Ist es eine Frage von richtig oder falsch? Vielleicht ist es einfach eine Frage der Beibehaltung unserer Vorherrschaft.“ (Allan Nevins, Henry White, Thirty Years of American Diplomacy. New York: Harper Bros., 1930, S. 257-58)

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Auszug aus einem Schreiben von Sir E. Goschen, Berlin. Maschinenschriftliche Abschrift vom 15 Januar 1914, sie legt dar, dass die Berliner Zeitungen in den Berichten über Asquiths Reise nach Frankreich behaupten, dass er Frankreich besucht, um umfassendere Details über das französische Seestreitkräfteprogramm zu erlangen, die dann Churchill gegeben wurden, und um die Franzosen im Hinblick auf die Äußerung von Lloyd George gegenüber der Zeitung zu beruhigen, dass “Frankreich unsere Versicherung gegen Deutschland ist; aber wir sollten es viel lieber vorziehen, eine Verständigung mit Deutschland zu erzielen.“ (Papiere von Lloyd George, Britische Nationalarchive)

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Francis Bertie, Britische Botschaft, Paris, an Grey. LG/C/4/14/20. 18. Januar 1915. Maschinenschriftliche Abschrift. Inhalt: berichtet über seine Unterhaltung mit Baron Edmond de Rothschild in Verbindung mit dem geplanten Kredit. (ebd.)

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R. Rodd, Britische Botschaft, Rom, an Sir Edward. LG/C/4/14/21. 22. Januar 1915. Maschinenschriftliche Abschrift. Inhalt: legt dar, dass Bülow gesagt hat, dass der deutsche Kaiser gegen den Krieg wäre, die deutsche Militärgefolgschaft sei dafür verantwortlich.“ (ebd.)

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Großbritannien bereitete einen Krieg gegen eine verwandte Nation vor, die sich nichts lieber wünschte, als mit Großbritannien befreundet zu sein. (Theobald von Bethmann-Hollweg, deutscher Kanzler, August 1914)

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44 Jahre lang, seit der Zeit, als wir für das Deutsche Reich gekämpft, den Kampf gewonnen und unsere Position in der Welt gefestigt haben, haben wir in Frieden gelebt und den Frieden in Europa gesichert. In dieser Zeit des Friedens sind wir stark und mächtig geworden und weckten den Neid der anderen. (Bethmann-Hollweg, Reichstag, 3. August 1914)

 

Der Kaiser versuchte, Frieden mit dem Zaren auszuhandeln: „Ich bin bis ans Äußerste des Möglichen in meinen Anstrengungen, Frieden zu bewahren, gegangen….. Selbst jetzt können Sie noch den Frieden in Europa bewahren, wenn Sie Ihre militärischen Maßnahmen beenden.“ (Telegram,, 30. Juli 1914)

Am folgenden Tag antwortete Nikolaj: „Es ist technisch unmöglich, unsere militärischen Vorbereitungen aufzuhalten, die angesichts der Mobilisierung Österreichs zwingend waren. Es liegt uns fern, Krieg zu wünschen. Solange die Verhandlungen mit Österreich über Serbien noch im Gange sind, werden meine Truppen keinerlei provokativeHandlungen vornehmen.“

Allerdings waren die österreichischen Truppen schon dabei, Serbien anzugreifen, und unter diesen Umständen wäre eine russische Neutralität für die Menschen inakzeptabel gewesen. Obgleich es schien, dass es ein Gefühl gab, dass der Krieg ein weltweites Unheil mit sich bringen würde, müssen diese und andere Versuche einer internationalen Vermittlung bestenfalls als halbherzig betrachtet werden. Ein allgemeiner Ausbruch von Feindseligkeiten war weder notwendig, noch unausweichlich, da keines der involvierten großen Länder bedroht war.

Allerdings hatten alle großen Länder ein Interesse an einem Krieg gegen Deutschland. Frankreich wollte Revanche für seine Niederlage 1870 und Elsass-Lothringen zurückerlangen; Großbritannien wollte die Führung im internationalen Handel wieder zurückbekommen, die es an Deutschland verloren hatte; Russland wollte Deutschlands Verbündeten Österreich-Ungarn schlagen, um den panslawischen Zusammenhalt auf dem Balkan zu stärken und die ottomanische Dominanz im Schwarzen Meer zurückzudrängen. Und so schlitterte die Welt unaufhaltsam in den Krieg.

 

Alle Regierungen sind ohne Bildung und Perspektive. Zum Verzweifeln. Nur eine klare Entscheidung kann die Macht der Lüge in allen Ländern durchbrechen. Auch bei uns Lüge, damit das Durchhalten des so weichen Volkes nicht erschwert wird. Bei den anderen aber noch mehr Lüge zu dem Zweck, die Regierungen zu halten. Da die Lage der andren schlechter ist, muss dort noch mehr gelogen werden. (Kanzler Bethmann Hollweg, Juni 1916)

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Im November 1916 brachte Lansdowne ein Papier im Kabinett in Umlauf, in dem er argumentierte, dass der Krieg die Zivilisation zerstören würde und dass deshalb Frieden auf Basis des status quo ante bellum verhandelt werden sollte. Lansdownes Vorschlag traf auf feindselige Reaktion der anderen Unionisten im Kabinett wie Arthur Balfour und Robert Cecil. Lansdowne lud den Herausgeber der Zeitung The Times, Geoffrey Dawson, in sein Haus ein und zeigte ihm den Brief, den er veröffentlichen wollte. Dawson war „entrüstet“ und beschloss, dass eine Veröffentlichung nicht im nationalen Interesse sein würde. Lansdowne zeigte den Text auch dem Foreign Office, dem Außenministerium, das keinen Einspruch erhob. Er bot den Brief dann der Zeitung The Daily Telegraph an, die ihn annahm. Am 29. November 1917 wurde Lansdownes Brief im The Daily Telegraph veröffentlicht. Er forderte erneut einen Verständigungsfrieden mit Deutschland: „Wir werden diesen Krieg nicht verlieren, aber seine Ausdehnung wird den Ruin der zivilisierten Welt und eine unendliche Zunahme der Last des menschlichen Leidens bedeuten, das schon jetzt eine schwere Bürde ist…. Wir wünschen nicht die Vernichtung Deutschlands als Großmacht…. Wir streben nicht an, seinen Menschen irgendeine Form der Regierung aufzuerlegen außer der, die sie selbst wählen….. Wir haben nicht den Wunsch, Deutschland seinen Platz unter den großen Handelsnationen der Welt streitig zu machen.“ Der Brief verlangte auch Garantien für die “Freiheit der Meere”. (Wikipedia)

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LONDON, 12. Dezember. Eine drahtlose Nachricht, empfangen aus Berlin, legt dar:

„Der Reichstag trat heute zusammen. Es gab eine ungeheure Aufregung. Dr. von Bethmann-Hollweg, der Reichskanzler, hatte zuvor mit den Vertretern der neutralen Mächte verhandelt und hatte ihnen eine Note übergeben, die die Vorschläge Deutschlands enthielt, die als Grundlage für einen dauerhaften Frieden zu verstehen sind. Dr. Hollweg schlug diese Friedensverhandlungen formell vor, über die Vertreter der Schweiz, der Vereinigten Staaten und Spaniens. Deutschland bietet an, alle eroberten Gebiete zurückzugeben und zum Vorkriegszustand zurückzukehren.

LONDON, 13. Dezember. Eine amtliche drahtlose Mitteilung, abgesandt von Berlin am Dienstagnachmittag, besagt:

„Dr. von Bethmann-Hollweg erklärte heute im Reichstag, dass Deutschland mit seinen Verbündeten in dem Bewusstsein ihrer Verantwortung vor Gott, vor den Menschen, vor der Nation und vor der Menschheit heute Morgen den feindlichen Mächten vorgeschlagen hat, Friedensverhandlungen aufzunehmen.“

Eine andere Nachricht zeigt, dass Dr. Bethmann-Hollweg am Dienstag im Deutschen Reichstag erklärte, dass er den feindlichen Mächten vorgeschlagen hatte, an diesem Tag Friedensverhandlungen aufzunehmen, und er hatte Vorschläge erarbeitet, von denen er glaubte, dass sie Grundlage für einen dauerhaften Frieden sein könnten.

Neutrale Botschafter hinzugezogen. Der Kanzler hat am Dienstagmorgen den amerikanischen, spanischen und Schweizer Vertreter empfangen und ihnen eine Note vorgestellt, die die Aufnahme von Friedensverhandlungen vorschlägt. Hollweg bat sie, diese Note den feindlichen Regierungen zu übermitteln. In Wien, Konstantinopel und Sofia gaben die Regierungen der Verbündeten Deutschlands gleichzeitig gleichlautende Noten heraus, deren Text an den Heiligen Stuhl und alle neutralen Nationen kommuniziert wurde. Der Inhalt der Note wird nicht veröffentlicht. Die drahtlose Nachricht beinhaltet außerdem:

„Die vier Alliierten Mächte haben Vorschläge unterbreitet, die nach ihrem festen Glauben eine geeignete Basis für die Errichtung eines dauerhaften Friedens bilden.“

Hinter unseren Kämpfern wirken die Kräfte unserer Nation. Deutschland ist keine belagerte Festung, wie unsere Gegner meinen, sondern ein riesiges, diszipliniertes Lager mit unerschöpflichen Ressourcen. Wir sind voran gekommen in unserer festen Entschlossenheit, unseren Weg fortzusetzen. Wir sind allzeit bereit, uns zu verteidigen und für unsere zukünftige nationale Freiheit und Sicherheit zu kämpfen. Wir sind allzeit bereit, unsere Hand zum Frieden zu reichen. Unsere Stärke hat uns nicht taub gegenüber unserer Verantwortung vor Gott und der Menschheit gemacht.

Unsere Gegner haben unsere früheren Erklärungen im Hinblick auf unsere Bereitschaft zum Frieden seit dem Ausbruch des Krieges umgangen, als der Kaiser die schwerste Entscheidung zu treffen hatte, vor der ein Deutscher jemals stand. Er war gezwungen, unsere Mobilisierung im Anschluss an die russische Mobilisierung anzuordnen. Der einzige Gedanke des Kaisers ist, wie der Frieden wieder hergestellt werden kann, um Deutschland nach seinem siegreichen Kampf zu sichern und mit einem tiefen moralischen und religiösen Sinn für die Pflicht gegenüber der Nation und gegenüber der Menschheit, ist der Kaiser jetzt der Meinung, dass der Augenblick für offizielle Schritte in Richtung Frieden gekommen ist.“ (The Advertiser, Adelaide, 14. Dezember 1916)

 

Eine der Unterüberschriften dieser Zeitung war “Dieselben alten Lügen”. Journalisten waren wie Politiker nicht gezwungen, ihr Leben in den Schützengräben zu riskieren, und waren daher frei in ihrer Entscheidung, nicht dem Diktat ihres Gewissens, sofern sie überhaupt eines hatten, zu folgen, sondern den Anforderungen ihrer Arbeitgeber.

Die deutsche Note an die neutralen Mächte sagt: „Der schrecklichste Krieg der Geschichte, der nun zweieinhalb Jahre wütet, ist eine Katastrophe, die von der 2.000 Jahre alten Zivilisation nicht verhindert werden konnte…..“

Die deutsche Note an den Papst sagt aus: „Unendliche Schätze der Zivilisation wurden zerstört, und riesige Gebiete wurden in das Blut von Millionen tapferer Soldaten getränkt, die gefallen sind, Millionen wurden zu Invaliden. Leid ist über jedes Haus gekommen. Die zerstörerischen Auswirkungen des Krieges wiegen schwer, sowohl bei den Kriegführenden, als auch bei den Neutralen. Der Handel ist rückläufig, und Europa, das früher hingebungsvoll Religion und Zivilisation propagierte, ist nun ein riesiges Kriegslager. Deutschland, ergriffen von Mitleid über unaussprechliches Elend, das der Menschheit widerfahren ist, ist bereit, der Welt Frieden zu geben…..“

„Frieden auf der Grundlage eines Remis lag in der Luft. Es gab zahlreiche Friedensinitiativen: mit ihrem ernsthaften Friedensangebot vom Dezember 1916“ (Historiker George-Henri Soutou), hoffte die deutsche Regierung auf aufrichtige Friedensdiskussionen. Sie wurden zurückgewiesen, weil nur das erste Ziel der internationalen Finanz erreicht worden war: der Sieg über Russland. Obwohl Russland erst 1917 zusammenbrach, wichen seine Truppen tatsächlich vor den Deutschen Mitte 1915 zurück. Deutschlands Rolle wurde damit zunichte gemacht und machte anderen Erwägungen Platz. Mit dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten konnte der Sieg Großbritanniens und Frankreichs (die durch ihre Kriegsausgaben schon fast in Not gedrängt wurden) sichergestellt werden, und das Ziel der Sicherung Palästinas machte Fortschritte.

 

1914-18 war einer der großen Wendepunkte in der Finanzgeschichte. Die Vereinigten Staaten traten erstmals als Rivale Großbritanniens als Finanzsupermacht auf. Möglicherweise haben die Vereinigten Staaten in mancherlei Hinsicht Großbritannien überholt….. Es ist der Punkt, an dem die Vereinigten Staaten eindeutig aufhörten, Schuldnerstaat zu sein und zu einer Gläubigernation wurden – dem Banker der Welt. (Niall Ferguson, Historiker)

 

Es ging nur um die Verschiebung des geografischen Schwerpunkts im Hinblick auf das internationale Kapital von einer Unterstützung Deutschlands als Waffe gegen Russland zu einer Unterstützung von Großbritannien und Frankreich und Amerika, die als Kanäle zur Ausführung des nächsten Schrittes erforderlich waren.

 

Im März 1915 brachten die Beteiligungen von J.P. Morgan, die Stahlbau-, die Schiffbau- und die Pulverbeteiligung, und ihre Tochterunternehmen 12 Männer zusammen. Die 12 Männer hatten hohe Stellungen in der Zeitungswelt und wurden gebeten, sich damit zu beschäftigen, die einflussreichsten Zeitungen in den Vereinigten Staaten zu wählen und eine ausreichende Anzahl davon, um die generelle Ausrichtung der Tagespresse zu kontrollieren…. Sie fanden heraus, dass es lediglich erforderlich war, die Kontrolle über 25 der größten Zeitungen zu erlangen. Man traf eine Vereinbarung; die Ausrichtung der Zeitungen wurde gekauft, gezahlt wurde pro Monat; es wurde ein Redakteur für jede Zeitung eingestellt, um ordnungsgemäß Informationen zu überwachen und zu redigieren, wenn es um Fragen der Bereitschaft, des Militarismus, der Finanzpolitik und andere Gegenstände nationaler und internationaler Natur ging, die grundlegend für die Interessen der Auftraggeber waren. (Congressional Record vom 9. Februar 1917, Seite 2947, wie eingetragen von dem Abgeordneten Oscar Callaway aus Texas)

 

So konnte die öffentliche Meinung beeinflusst werden, um Amerikas Eintritt in den Krieg zu unterstützen. Natürlich war noch viel mehr Geld zu machen, wenn man den Krieg aufrecht erhielt. (Die Beteiligungen von J.P. Morgan waren die Beteiligungen Rothschilds. Bei Morgans Tod kam heraus, dass er nur 19 % “der eigenen” Bank besaß.)

In Wirklichkeit waren langfristige Ziele, die den Krieg in die Länge zogen, von den Alliierten schon auf einer Konferenz in Paris 1916 vereinbart worden:

Der Pariser Wirtschaftspakt war eine internationale wirtschaftliche Vereinbarung, die auf der Pariser Wirtschaftskonferenz im Juni 1916 in Paris, Frankreich, geschlossen wurde. Bei dem Treffen, das auf dem Höhepunkt des Ersten Weltkriegs abgehalten wurde, waren Vertreter der Alliierten Mächte Großbritannien, Frankreich, Italien und Russland anwesend. Der Pakt sollte die Mittelmächte – das Deutsche Reich, das Kaiserreich Österreich-Ungarn, das Ottomanische Reich und das Königreich Bulgarien – isolieren. Die Alliierten Mächte beabsichtigten, die Mittelmächte durch Handelssanktionen nach dem Krieg zu isolieren. Ein ständiges Gremium, das Comite Permanent International d’Action Economique, mit Sitz in Paris, wurde eingerichtet, um die Implementierung des Pakts zu überwachen. Das zentrale Anliegen der Vereinigten Staaten war, dass dieser Pakt Abläufe für die Subventionierung und das staatliche Eigentum an Produktionsunternehmen und die Aufteilung der europäischen Märkte unter den Teilnehmern des Pakts umfasste. (Wikipedia)

 

Ein kurzer Exkurs kann lehrreich sein bei der Veranschaulichung, wie weit Spekulanten gehen, um sicherzustellen, dass ein Krieg profitabel ist. Von 1914 an verhängte Großbritannien eine undurchdringliche Blockade in der Nordsee, die es verhinderte, dass Kriegsmaterial, aber auch alle Arten von Nahrungsmitteln Deutschland erreichten. (In der Adria übernahm eine französische Blockade dieselbe Aufgabe gegen Österreich-Ungarn.) Im Januar 1915 waren die Verhältnisse in Deutschland bereits schlimm. Rationierungen zwangen die Bevölkerung, mit 1.000 Kalorien pro Tag auszukommen. Allerdings verhinderte die Blockade auch, dass Nahrungsmittel Belgier erreichten, die hinter den deutschen Linien eingeschlossen waren, daher wurde eine Kommission eingerichtet, um Belgien mit Nahrungsmittel zu versorgen. An der Spitze dieser Kommission stand Herbert Hoover. „Er erreichte in Amerika und international Bekanntheit durch humanitäre Hilfsbemühungen im Belgien der Kriegszeit und diente als Leiter der US Food Administration während des Ersten Weltkriegs“ (Wikipedia).

Unabhängige Beobachter kamen zu ganz anderen Schlüssen:

Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung, vermerkte am 13. März 1915, dass große Mengen von Nahrungsmitteln nun von Belgien per Eisenbahn eintrafen. Schmollers Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und politische Ökonomie für 1916, zeigt, dass eine Milliarde Pfund Fleisch…… in diesem Jahr von Belgien nach Deutschland verschickt wurde. Eine patriotische Britin, die mehrere Jahre in einem kleinen Hospital in Belgien gearbeitet hatte, Edith Cavell, schrieb an den Nursing Mirror in London am 15. April 1915 und beklagte sich, dass die “Belgischen Hilfslieferungen“ nach Deutschland verfrachtet wurden, um die deutsche Armee zu versorgen. Die Deutschen hielten Miss Cavell für nicht bedeutsam und achteten nicht auf sie, aber der British Intelligence Service in London war entsetzt von Miss Cavells Entdeckung und verlangte, dass Deutschland sie als Spionin verhaftete. Sir William Wiseman, Leiter des British Intelligence in den Vereinigten Staaten und Partner der Kuhn Loeb Company, fürchtete, dass die Fortsetzung des Krieges auf dem Spiel stand, und teilte den Deutschen im Geheimen mit, dass Miss Cavell hingerichtet werden müsse. Die Deutschen sperrten sie widerwillig ein und warfen ihr vor, sie hätte Kriegsgefangenen bei der Flucht geholfen. Die übliche Strafe für diesen Vorwurf waren drei Monate Gefängnis, aber die Deutschen beugten sich den Forderungen von Sir William Wiseman und erschossen Edith Cavell. Als sie aus dem Weg geräumt war, liefen die “Belgischen Hilfsmassnahmen” weiter, obgleich sich die deutschen Emissäre 1916 wiederum an Offizielle in London mit der Information wandten, dass sie nicht glaubten, Deutschland könne die militärischen Operationen fortsetzen, nicht nur wegen des Nahrungsmittelmangels, sondern aufgrund finanzieller Probleme. Mehr „Notfallhilfe“ wurde geschickt, und Deutschland setzte den Krieg bis 1918 fort. (The Secrets of the Federal Reserve, 1991, Eustace Mullins, S. 72/73) Hoovers Aktivitäten in Verbindung mit den Belgischen Hilfsmassnahmen sind gründlich erörtert in The Strange Career of Herbert Hoover von John Hamill (W. Faro Inc., 1931)

 

Deutschland hat den Ersten Weltkrieg nicht verloren, noch weniger hat es ihn angefangen. Deutschland hatte den Krieg gegen Russland schon gewonnen und schloss den Vertrag von Brest-Litowsk (März 1918). Im Westen war Deutschland dem Sieg mit der Frühjahrsoffensive Anfang 1918 nahe gekommen. Keine feindlichen Truppen betraten deutsches Territorium. Als sich Deutschland im November 1918 ergab, standen seine Armeen immer noch auf französischem und belgischem Gebiet, Berlin lag nach wie vor 450 Meilen (720 km) von der nächsten Front entfernt, und die deutschen Armeen (2,5 Millionen Mann) zogen sich in gutem Zustand von den Schlachtfeldern zurück. Als sich allerdings das Kommunistische Miasma der Februar-Revolution 1917 nach Westen ausbreitete, führte die Arbeit von Defätisten und Revolutionären zu Streiks in Rüstungsfabriken und lähmte die Versorgung der Truppen mit kriegswichtiger Ausrüstung:

„Worte reichen nicht aus, der Empörung und dem Schmerze Ausdruck zu geben……. Das Werk, das unsere Väter mit ihrem kostbaren Blute erkämpft — weggewischt durch Verrat aus den Reihen des eigenen Volkes! Deutschland, das noch gestern unbesiegt war, von Männern, die den deutschen Namen tragen, seinen Feinden preisgegeben, durch Felonie aus den eigenen Reihen nieder gebrochen in Schuld und Schande! Die deutschen Sozialisten wussten, dass der Friede ohnehin im Werden sei und dass es nur noch gelte, Wochen, vielleicht nur Tage lang dem Feind eine geschlossene, feste Front zu zeigen, um ihm erträgliche Bedingungen abzuringen. In dieser Lage haben sie die weiße Fahne gehisst. Das ist eine Schuld, die nie vergeben werden kann und nie vergeben wird. Das ist Verrat, nicht etwa nur an der Monarchie und am Heere, sondern am deutschen Volk selber, das seine Folgen durch Jahrhunderte des Niedergangs und des Elends zu tragen haben wird“. (Die Deutsche Tageszeitung, 10. November 1918) Die „Dolchstosslegende“, auf die sich Hitler so oft bezog, war somit keine „Legende“.


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Teil eines Propagandaplakats, das eine maskierte Person mit einem Dolch darstellt, die einen deutschen Fahnenträger bedroht.

ARCHIV: FRIEDRICH EBERT GEDENKSTÄTTE

Bereits am 2. August 1917 inszenierten 350 Besatzungsmitglieder des SchlachtschiffsPrinzregent Luitpold eine Protestdemonstration in Wil­helmshaven. Am 19. Oktober 1918 brach eine Schiffsmeuterei im selben Hafen aus. Die Unruhen breiteten sich bald auf eine andere deutsche Hafenstadt, Kiel, aus, wo sich am 3. November etwa 3.000 deutsche Seeleute und Arbeiter in einer Revolte erhoben, Schiffe und Gebäude übernahmen und die rote Fahne des Kommunismus schwenkten. Es breitete sich das Gerücht aus, dass das deutsche Marinekommando in Kiel beschlossen habe, die Macht der Britischen Marine anzugreifen und die Blockade der deutschen Nordseehäfen zu durchbrechen. Britische U-Boote patrouillierten vor der deutschen Nordseeküste. Die Seeleute von Kiel meuterten lieber, als auf eine solche Selbstmordmission zu gehen. Am 4. November bildeten die Rebellen von Kiel den ersten Arbeiter- und Soldatenrat in Deutschland, sie widersetzten sich der nationalen Regierung und versuchten, im Geiste der russischenSowjets zu handeln. Viele Städte waren von Arbeiter- und Soldatenräten übernommen worden in Nachahmung der Ereignisse, die in Russland passierten. Viele Zivilisten waren dem Hungertod nahe. Politiker fürchteten eine kommunistische Übernahme von Deutschland.

Am 7. April 1919 wurde in der Tat eine Bayerische Räterepublik ausgerufen. Es war zum Teil eine Antwort auf die Erschießung des jüdischen Freimaurers und Mitglieds der Sozialdemokratischen Partei Kurt Eisner, des Führers der so genannten “Novemberrevolution”, der sich selbst am 1. November 1918 zum “Ministerpräsidenten der Bayerischen Republik” ernannt hatte, durch den nationalistischen Grafen Arco Valley am 21. Februar. Ursprünglich wurde die Bayerische Republik von SPD-Mitgliedern wie Ernst Toller und Anarchisten wie Gustav Landauer, Silvio Gesell and Erich Mühsam regiert. Toller, ein Stückeschreiber, beschrieb die Revolution als die „Bayerische Revolution der Liebe“. Die Mitglieder seiner Regierung waren nicht immer gut ausgewählt. Der stellvertretende Außenminister Dr. Franz Lipp zum Beispiel (der einige Male in psychiatrische Kliniken eingewiesen worden war) erklärte der Schweiz den Krieg, weil die Schweiz sich weigerte, der Räterepublik 60 Lokomotiven zu leihen. Er behauptete ebenso, gut mit Papst Benedikt XV bekannt zu sein, und er informierte Wladimir Lenin per Telegramm, dass der abgesetzte ehemalige Ministerpräsident Hoffmann nach Bamberg geflohen sei und den Schlüssel der Ministertoilette mitgenommen habe.“ (Wikipedia)

Das Regime brach innerhalb von sechs Tagen zusammen und wurde durch die Kommunistische Partei ersetzt, die begann, kommunistische Reformen ins Werk zu setzen, indem sie Luxusapartments enteignete und sie an Obdachlose gab und Fabriken in das Eigentum und die Kontrolle ihrer Arbeiter übergab.

 

Die Verwirrung und Orientierungslosigkeit in Nachkriegsdeutschland ermöglichte es, dass am 13. April in München die so genannte “Zweite Räterepublik“ (Räteregierung) unter der Diktatur von zwei Juden, Eugen Leviné (ein Berufsrevolutionär, manchmal als ein “potenzieller deutscher Lenin” bezeichnet) und Max Levien, ausgerufen werden konnte. Nach sowjetisch-bolschewistischem Beispiel gründete Leviné eine „Rote Armee“, die aus russischen Kriegsgefangenen bestand, die zufällig noch in Deutschland waren. Diese Truppe, im Wesentlichen eine marodierende Bande, geführt von örtlich bekannten Kriminellen, terrorisierte die Einwohner mit Raub, Mord und Vergewaltigung und endlosen willkürlichen Maßnahmen. Allerdings konnte die Zweite Räterepublik außerhalb von München nicht Fuß fassen, so dass noch im April die Hauptstadt des Staates von Freiwilligen der Freikorps-Formationen umringt wurde, die von der Regierung in Berlin aufgeboten worden waren. In ihrer allgemeinen Panik schlugen die Bolschewiken vor, alle Mitglieder der Münchener Mittelklasse zusammenzutreiben und zu exekutieren. Dieser Vorschlag wurde mit nur einer Stimme abgelehnt. Daraufhin wurden am 30. April zehn wehrlose Geiseln grausam verstümmelt und ermordet. (Metapedia)

 

Die kommunistischen Regierungen hielten sich 29 Tage. Am 3. Mai säuberten die deutsche Armee und die Freikorps München von diesem Gesindel, und Leviné wurde wegen Hochverrats zum Tode verurteilt.

 

Es sollte an dieser Stelle (N.B. 1919) betont werden, dass fast alle Führer der kommunistischen Terroristen ausländische Juden waren. Während der galoppierenden Inflation vermochten gewisse Geschäftsleute und gut vernetzte Financiers, wiederum in ihrer Mehrheit Juden, Reichtümer anzuhäufen, was dazu beitrug, den Antisemitismus in einem Lande aufzubringen, das unter der Niederlage und der unbeschreiblichen Hungersnot wegen der anhaltenden britischen Blockade litt, die nach dem Waffenstillstand um ein Jahr verlängert worden war und den Tod von etwa 800.000 Deutschen, meist Frauen und Kleinkinder, verursachte.

Als die Bevölkerung mit ansah, wie die neureichen Jüdinnen in ihren schicken Pelzmänteln, behängt mit Schmuck, teure Nachtclubs mit ihren Begleitern betraten, kam dies bei den Veteranen, die mit amputierten Armen oder Beinen auf den Bürgersteigen saßen, in ihren abgetragenen Uniformen schlotterten und versuchten, ein paar Bleistifte oder was auch immer zu verkaufen, um ein paar Pfennige für ihre bescheidenen Bedürfnisse einzunehmen, gar nicht gut an, auch wenn die Mehrheit der berufstätigen Juden, Professoren, Ingenieure, Doktoren, Regierungsangestellte usw. die Not mit dem Rest der Menschen teilten….. Ein weiterer Auftrieb für den aufkommenden Antisemitismus ergab sich durch eine Reihe weitreichender Finanzskandale, hervorgerufen durch vor Kurzem angekommene Juden. Namen wie Barmat, Sklarek, Kutisker, Levy, Lewin wurden von der Öffentlichkeit jener Tage genauso erkannt wie Boesky und Milken heute. Die meisten von ihnen endeten im Gefängnis und wurden nicht zu Dozenten für Finanzoperationen nach kurzen Zeiten der Inhaftierung, wie dies heutzutage Mode zu sein scheint. Aber es waren massive Schäden angerichtet worden, nicht nur für die wankenden Finanzen des Reiches, sondern auch für den Ruf der jüdischen Gemeinde in Deutschland. (Heinz Weichardt, Under Two Flags)


Die deutsche Revolution ist die Errungenschaft der Juden; die Liberal-Demokratischen Parteien haben in den Führungspositionen eine große Anzahl von Juden, und die Juden spielen eine vorherrschende Rolle in den hohen Regierungsämtern. (The Jewish Tribune, 5. Juli 1920)


Notiz aus jüngster Vergangenheit:

Als ob es noch eines weiteren Beweises für unsere getäuschte, erniedrigte und umerzogene Gesellschaft bedurft hätte, wurde dieser kriminellen Regierung und des Schandfleckens auf Deutschlands Geschichte im Mai 2011 gedacht, als in München ein Denkmal für Eisner enthüllt wurde, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung respektvoll als „den ersten Ministerpräsidenten von Bayern“ bezeichnete (1. Juni 2011)


 

Geistige Instabilität mag ihren zweckdienlichen Beitrag im Aufstieg des Kommunismus geleistet haben, wobei Lenins Gehirn eine anführbare Tatsache sein kann, bei dem bei der Untersuchung nach seinem Tod festgestellt wurde, dass es verfärbt, geschrumpft und weich war – er war also im wahrsten Sinn des Wortes “weich in der Birne”. Maurice Fishberg sagt, „es ist ebenfalls bekannt, dass es einen viel größeren Anteil an mental geschädigten, geisteskranken, schwachsinnigen, von Geburt an missgebildeten und physisch schwachen oder schwächlichen Personen unter den Juden gibt als in irgendeiner andern zivilisierten, religiösen, sozialen oder ethnischen Gruppe.” (Eugenic Factors in Jewish Life, 1917) Debile Brutalität scheint das Kennzeichen des jüdischen Bolschewismus gewesen zu sein.

Der in den Vereinigten Staaten lebende jüdische Literaturwissenschaftler Benjamin Harshav vertrat die provozierende These: „Vielleicht sind die Juden nicht so sehr durch ihre hohe Intelligenz wie durch ihre gestörte Psyche gekennzeichnet.“ (Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, Bonn, 12. Juli 1990)

Sowjetrussland war nicht nur ein Verbündeter während des Zweiten Weltkriegs, der mit amerikanischer Technologie versorgt wurde, es blieb während des Kalten Krieges weiterhin Nutznießer:

Der Lauf der russischen Geschichte war in der Tat in hohem Masse von den Geschäften der internationalen Banker beeinflusst….. Die sowjetische Regierung erhielt vom Vorstand der Federal Reserve Mittel des US-Finanzministeriums… er agierte über die Chase Bank England, hob Geld von uns über die US Notenbanken ab und verlieh dieses zu hohen Zinsen weiter an die Sowjetregierung….. Der Dnjepr-Staudamm wurde aus Mitteln gebaut, die gesetzwidrig aus dem US-Finanzministerium von dem korrupten und verlogenen Vorstand der Federal Reserve und den US Notenbanken genommen wurden. (Rep. Louis T. McFadden, Vorsitzender des Bank- und Währungsausschusses.)

 

Allerdings war das Sowjetsystem durch die Vernichtung seines besten Personals, trotz wiederholter US-Knowhow-Spritzen, so ineffizient, dass es in den 1980er Jahren endgültig zusammenbrach – oder war es einfach an der Zeit, dieses Experiment des antisozialistischen Sozialismus zu beenden?

Die deutschen Behörden, grundsätzlich anständig und gutgläubig, setzten auf Wilsons 14-Punkte-Friedensplan (8. Januar 1918), insbesondere auf seine Verkündigung der „Selbstbestimmung“: „Nationale Bestrebungen müssen respektiert werden; die Menschen können nun nur durch ihren eigenen Willen beherrscht und regiert werden.Selbstbestimmung ist keine leere Worthülse; es ist ein imperatives Handlungsprinzip“ (Wilson, 11. Februar 1918). Diese Rede und die 14 Punkte wurden zur Grundlage für die Bedingungen der deutschen Kapitulation. Die Rede wurde weit verbreitet als Instrument der alliierten Propaganda. Der Text wurde auch hinter den deutschen Linien abgeworfen, um die Mittelmächte zum Aufgeben zu bewegen in der Erwartung eines verhandelten Friedens und einer gerechten Regelung.

„Colonel“ House (Wilsons Ausführender) arbeitete daran, die Akzeptanz der Vierzehn Punkte durch die Führer der Entente sicherzustellen. Wilson selbst sagte: „Mr. House ist mein zweites Ich. Er ist mein unabhängiges Selbst. Seine und meine Gedanken sind eins. Wäre ich an seiner Stelle, ich würde genau das tun, was er vorschlägt.“ (Zitiert in The Intimate Papers of Colonel House, Bd. I, Houghton Mifflin, von Charles Seymour, S. 114-115)

Am 16. Oktober 1918 führten Präsident Wilson und Sir William Wiseman vom MI6 (Verbindung zwischen Wilson und der britischen Regierung) ein Interview. Dieses Interview war einer der Gründe, weshalb die deutsche Regierung die Vierzehn Punkte als festgelegte Prinzipien für Friedensverhandlungen akzeptierte. Wiseman nahm an der Friedenskonferenz 1919 teil, die zum Vertrag von Versailles führte. (Er blieb bis 1960 in den USA als Mitarbeiter der amerikanischen Investmentbank Kuhn, Loeb & Co., in der 1929 Partner wurde.) Eine Note, die von Prinz Maximilian von Baden, dem deutschen Reichskanzler, im Oktober 1918 an Wilson geschickt wurde, bat um einen sofortigen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen auf der Basis der Vierzehn Punkte. Die Vierzehn Punkte wurden von Frankreich und Italien am 1. November 1918 angenommen. Großbritannien stimmte später allen Punkten außer der Freiheit der Meere zu. Großbritannien wollte auch, dass Deutschland Reparationen für den Krieg zahlt und war der Meinung, dass dies den Vierzehn Punkten hinzugefügt werden sollte.

Nach Friedrich Eberts Vorschlag an den Kanzler gab letzterer eigenmächtig die Abdankung des Kaisers am 9. November bekannt. Am 11. November wurde der Waffenstillstand verkündet. So wurde 1918 das Ziel der Finanzmächte erreicht, die nationalen Dynastien (die Hohenzollern, Romanows und die Ottomanen) zu zerstören, und ein Waffenstillstand wurde vereinbart. „Demokratische“ politische Systeme ermöglichten diesen Mächten größere und dauerhafte Einflüsse durch das Einsetzen der von ihnen gewählten Lakaien, als dies in den Monarchien — oder Diktaturen – der Fall gewesen war.


Notiz aus jüngster Vergangenheit: 20. Juni 2014. Der ukrainische Präsident Poroschenko hat gerade einen 14-Punkte-Friedensplan veröffentlicht. Warum „14“? Hat diesem Milliardär und Bonbonfabrikanten jemand gesagt, dass er staatsmännischer klingen würde, wenn er eine ehemals bedeutsame Zahl benutzt?


 

Letztlich hatte der Vertrag von Versailles (28. Juni 1919) wenig mit den Vierzehn Punkten zu tun, und er wurde niemals vom US-Senat ratifiziert. Unter den Bedingungen des Vertrages akzeptierte Deutschland die Schuld, den Krieg begonnen zu haben (die „Kriegsschuldklausel“), was den Alliierten erlaubte, Reparationen aufzuerlegen. Deutschland verlor Gebiete, die es teilweise 800 bis 1.000 Jahre besessen hatte. Deutschland war es verboten, U-Boote oder eine Luftwaffe zu haben, seine Armee war auf 100.000 Mann begrenzt. Keine deutschen Truppen durften im Rheinland stationiert werden, das von Frankreich besetzt war. Deutschland verlor Gebiete an Frankreich und Belgien sowie an die neu geschaffene Tschechoslowakei. Die deutschen Kolonien wurden zwischen Großbritannien und Frankreich aufgeteilt. Deutschland durfte nicht Mitglied des Völkerbundes werden oder sich mit Österreich zusammenschließen.

 

Nach 1919 hat sich die Welt verändert. Die USA sind vom größten Vorkriegsschuldner zum größten Nachkriegsgläubiger geworden. Briten und Franzosen haben sich ihre Kosten des Ersten Weltkriegs zu großen Teilen von US-Banken finanzieren lassen. [Wie eine Schuldnernation dazu kam, Kredite auszugeben, ist eine Frage, auf die es nur eine Antwort geben kann: die Kredite stammten nur nominell von „US-Banken“, hatten aber ihren Ursprung in Europa und führten dazu, dass sich europäische Nationen gegenüber US-Banken verschuldeten. Die beherrschende Macht blieb die City of London. — Verfasser]

Sie mussten ihre Kriegsschulden nun in Amerika begleichen. Nach den Forderungen von 1921 hatte das Deutsche Reich Reparationen in einer Höhe an die Sieger zu bezahlen, die das Doppelte der gesamten deutschen Kriegskosten 1914-1918 betrugen (164 Milliarden Reichsmark, Kriegskosten 1914-1918 – 331 Milliarden Reichsmark inflationsbereinigt). Aus diesen deutschen Zahlungen hofften Frankreich und England, ihre Kriegsschulden in den USA tilgen zu können. Auch die Sowjetunion musste ihre Kriegsschulden bei ihren früheren Alliierten bezahlen, doch sie unterließ es, da sie finanziell vom Kriege und von der Revolution stark angeschlagen war. Mit dieser Hypothek ging die Weltwirtschaft der frühen 1920er Jahren an den Start. Zusätzlich war Deutschland durch den Versailler Vertrag als Handelspartner ausgeschlossen. (deutsche-zukunft.net/hintergrundwissen)

 

Ein Anzeichen für die Uneinigkeit und Inkompetenz, die die aufeinander folgenden Weimarer Regierungen von 1919 bis 1933 kennzeichneten, kann aus dem Folgenden festgestellt werden:

Napoleon I. erklärte: “ Regieren heißt voraussehen!“ — Herr Dr. Wirth, der in solchem Maße das Gegenteil von Voraussicht an den Tag gelegt hat, fährt fort als Reichskanzler zu regieren, und Herr Dr. Hirsch, der Mann, dem das „Devisenfettpolster“ die Unsterblichkeit sichert, wurde im Januar 1922 mit Herrn Dr. Rathenau als Vertreter der deutschen Regierung zu den Verhandlungen mit den Ententeregierungen nach Cannes geschickt! Heute will allerdings von den verantwortlichen Persönlichkeiten der Reichsregierung und von den Parteien, auf die sie sich stützt, niemand mehr sich für die Erfüllbarkeit eingesetzt haben. Heute lautet die Formel: man habe durch den Versuch der unmöglichen Erfüllung die Unmöglichkeit der Erfüllung nachweisen wollen. Die Herren, die in dieser Weise die Behauptung der Erfüllbarkeit des Ultimatums von sich abschütteln wollen, verfügen entweder über nicht ganz pupillarisch sichere Gedächtnisse, oder sie besitzen in ungewöhnlichem Maße die Gabe, sich missverständlich auszudrücken. Der Reichskanzler Dr. Wirth selbst hat sogar noch am 6. Juli 1921, wie oben (S. 23) angeführt, das Ziel aufgestellt, dass die Ultimatumsverpflichtungen durch laufende Einnahmen gedeckt werden müssten, und er hat lediglich daran einen leisen Zweifel geäußert, ob sich dieses Ziel „gleich im Anfang“ erreichen lasse.

Der „Tag“ vom 20. Juni 1921 berichtete über die Rede, die damals Herr Dr. Wirth in einer Essener Volksversammlung gehalten hat: „Die Frage, ob die Kriegsentschädigung gezahlt werden könne, beantwortete Herr Dr. Wirth mit Ja. Für ihn sei es gewiss, dass wir das Ziel, die Zahlungen leisten zu können, erreichen werden, wenn wir nur wollen.“ Herr Dr. Wirth hat neuerdings behauptet, er habe eine solche Äußerung nicht getan; aber er hat damals jene Äußerung unwidersprochen durch die Presse gehen lassen. 

Und Herr Dr. Rathenau? Im Berliner Tageblatt vom 10. Mai 1921, in der Morgenausgabe des Tages, an dem der Reichstag die Annahme des Ultimatums beschloss, äußerte sich Herr Dr. Rathenau zu dem Ultimatum wie folgt: „Der Rest unserer Ehre ist: dass wir halten, was wir versprechen und nichts versprechen, was wir nicht halten können……. Deutschland soll zahlen, aber nicht wieder hochkommen. Je mehr es zahlt, — also ausführt — desto tiefer soll es sich in Schuld verstricken….. Deutschland soll nie in der Lage sein zu leisten, was es versprochen hat. Es soll jedes Jahr winseln und betteln, entschuldigen und versprechen, und die anderen wollen je nach ihrer Interessenkonstellation barmherzig, schnöde, drohend oder vernichtend austreten und das Recht zu jeder Repressalie und Folter haben. Das ist unmöglich, und deshalb dürfen wir nicht unterschreiben.“

Nachdem aber am nächsten Tage trotz dieser Beschwörung des Herrn Dr. Rathenau das Ultimatum unterschrieben war, hat Herr Dr. Rathenau seine Stellung geändert. Am 2. Juni 1921 hat er im Reichstag ausgeführt: „Die Überzeugung, wie man sich übernommenen Verpflichtungen gegenüber, gleichviel ob sie freiwillig oder unfreiwillig übernommen sind, zu stellen hat, entnehme ich meinem früheren wirtschaftlichen Leben. … Der Kaufmannsstand in der ganzen Welt und in allen Jahrhunderten hat auf Vertrauen beruht, und dieses Vertrauen hat als Symbol das geschriebene Wort: die Unterschrift. Wenn ein Papier die Unterschrift meines Hauses oder meines Namens, oder gar die Unterschrift meines Volkes und Reiches trägt, dann verteidige ich diese Unterschrift als meine Ehre (sehr gut! bei den Sozialdemokraten) und als die Ehre meines Landes. (Zurufe rechts.) Ich halte sie nur für erfüllbar, wenn wir entschlossen sind, uns in tiefe Not zu begeben, darauf kommt es an (sehr richtig! bei den Sozialdemokraten, Zurufe und hört! hört! rechts, erregte Zurufe bei den Vereinigten Kommunisten). Zwischen Nichterfüllen und Erfüllen liegt der Faktor der Not. Die Not hätte ich gern vermieden, die kommen wird, wenn wir ehrlich erfüllen sollen. (Erneute Zurufe rechts). Ob man erfüllen kann, hängt von dem Maße der Not ab, in die man sich begibt. (Erregte Zurufe rechts). Es gibt keine absolute Unerfüllbarkeit, denn es handelt sich lediglich darum, wie tief man ein Volk in Not geraten lassen darf.“

Vor der Entscheidung über Annahme oder Ablehnung hatte es allerdings einen Augenblick lang den Anschein, als ob die große Mehrheit des Reichstages davor zurückschreckte, abermals unerfüllbare Verpflichtungen zu übernehmen und so mit eigener Hand die uns angedrohte Gewalt in Recht zu verwandeln. Sogar die Mehrheitssozialdemokratie schien damals nicht gewillt, einen neuen Akt der Unterwerfung unter ein unausführbares Diktat mitzumachen. Damals schrieb der „Vorwärts“ als Antwort auf französische Stimmen, die der Sozialdemokratie im Interesse der „Völkerversöhnung“ zur Unterwerfung rieten: „Von allen Versprechungen, die uns gemacht worden sind, ist keine einzige gehalten worden. Hinter der Maske internationalen Verständigungsstrebens traten immer wieder die Züge eines bald naiven, bald verschmitzten Nationalismus hervor. Ehrliches Verständnis dafür, dass wir als Sozialdemokraten auch die Interessen unseres eigenen schwer bedrängten Volkes zu vertreten verpflichtet sind, haben wir jenseits der deutschen Grenzen immer nur bei einem Teil der Arbeiterschaft und bei überzeugten, internationalen Sozialisten gefunden, niemals bei den verantwortlichen Staatsmännern Frankreichs oder Englands und erst recht natürlich nicht in der Pariser Boulevardpresse. Kurz und gut: fragt man uns, ob wir unserem eigenen Volk helfen, den wahren Frieden herstellen, ein ehrliches auf Gleichberechtigung und gegenseitiger Achtung beruhendes Verhältnis zwischen den Völkern herstellen wollen, dann antworten wir Ja und tausendmal Ja! Aber auf die Frage, ob wir uns zum Anwalt und Vollzieher unausführbarer, vernichtend wirkender, jeden wahren Frieden zerstörender Forderungen machen wollen, gibt es als Antwort nur ein entschiedenes, eindeutiges Nein!“

 

Am folgenden Tag veröffentlichte der sozialdemokratische Reichstagspräsident Löbe in der „Breslauer Volksmacht“ einen Artikel, in dem es hieß:

Auch die Sozialdemokraten sind wie alle bürgerlichen Parteien von der Unmöglichkeit der Erfüllung der geforderten Leistungen überzeugt. Auch sie können die Verantwortung für ein Dokument, das Kinder und Kindeskinder in Schuldknechtschaft hält, nur gemeinsam mit allen anderen Volksgenossen übernehmen. Alle Parteien, nicht nur wir, müssen vor die Frage gestellt werden, ob sie die Auslieferung deutschen Gebiets an die Feinde oder den Versuch der Bezahlung horrender Geldsummen für den richtigen Ausweg aus unserer verzweifelten Lage halten… Regierung und Sozialdemokratie können den Riesenschuldschein nur dann unterschreiben, wenn auch die Deutschnationalen erklären, dass es keinen anderen Ausweg gibt… Die auswärtige Lage unseres Landes ist so verzweifelt, dass hier die oft missbräuchlich verlangte „Einheitsfront“ in Wirksamkeit treten muss — gemeinsam müssen wir den Druck der Feinde tragen, wenn der letzte Versuch scheitert, gemeinsam müssen wir die Verpflichtungen erfüllen, wenn sie uns vor dem Äußersten bewahren sollten, gemeinsam muss auch die Verantwortung für beides getragen werden!

Der sozialdemokratische Reichstagspräsident hat also damals —zwei Wochen vor der Entscheidung über das Ultimatum — die Erfüllung der Ententeforderungen für unmöglich erklärt; er hat die Zustimmung seiner Partei zu der Unterwerfung unter das Ultimatum davon abhängig gemacht, dass alle anderen Parteien, auch die Deutschnationalen, für diese Unterwerfung und ihre Folgen die volle Mitverantwortung übernehmen würden. Er hat die Herstellung einer Einheitsfront zur Abwehr des ungeheuren Druckes als das Gebot der Stunde bezeichnet. Diese seine Auffassung von der Lage und der aus ihr zu ziehenden Folgerungen hat er nicht nur in dem angeführten Artikel in der „Breslauer Volksmacht“ festgelegt, sondern auch in einer persönlichen Unterredung gegenüber dem Führer der Deutschnationalen, dem Staatsminister Hergt, entwickelt. Die Möglichkeit schien gegeben, dass endlich einmal alle Parteien von den Deutschnationalen bis zu den Mehrheitssozialisten sich in der entschlossenen Abwehr unerfüllbarer Forderungen zusammenfinden würden. Im Reichstag schienen die Dinge, nachdem das Ultimatum überreicht worden war, sich in der Tat in jener Richtung zu entwickeln. Die Aussprache über das Ultimatum im Auswärtigen Ausschuss verstärkte den Eindruck, dass völlig Unerfüllbares verlangt werde, dass die deutsche Unterzeichnung nutzlos die Ehre des deutschen Namens opfern und dass der Versuch der Erfüllung des Unerfüllbaren in kurzer Zeit zum Zusammenbruch führen müsse.

Im letzten Augenblick jedoch trat ein Umschwung ein. Nicht nur die Sozialdemokratie, auch das Zentrum wurde wankend. Denn der Annahme des Ultimatums Widerstrebenden wurde vorgehalten, dass durch die Unterwerfung der Einmarsch in das Ruhrgebiet abgewendet und Oberschlesien dem Reiche erhalten werden könne, dass die Annahme des Ultimatums ein greifbarer Beweis unseres guten Willens sei, auf den man in den Ententeländern warte, um uns gegenüber eine freundliche, verständnisvollere Haltung einzunehmen und die im März über uns verhängten „Sanktionen“ rückgängig zu machen. (Anm.: Frankreich besetzte das Ruhrgebiet im Dezember 1922, „um die Zahlung der Kriegsreparationen in Sachleistungen sicherzustellen“ (Wikipedia); ungeachtet einer Volksbefragung, die einer Zugehörigkeit zu Deutschland den Vorzug gab, wurde ein Grossteil Oberschlesiens durch die Weimarer Republik im Juni 1922 an Polen abgetreten.)

Obwohl festgestellt wurde, dass in keinen, dieser Punkte irgendwelche konkreten und greifbaren Zusicherungen für den Fall unserer Unterwerfung vorlagen, verfehlten die also eröffneten Aussichten ihre Wirkung nicht; als es am 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Frankfurter Friedens im Reichstag zur Abstimmung über das Ultimatum kam, wurde mit 220 gegen 172 Stimmen ein Antrag Müller-Franken-Trimborn angenommen, lautend: „Der Reichstag ist einverstanden, dass die Reichsregierung die von den alliierten Regierungen in deren Note vom 5. Mai 1921 geforderten Erklärungen abgibt.“.

Die neue Regierung des Herrn Dr. Wirth machte die „Erfüllung“ zu ihrem Hauptprogrammpunkt. Mit einem ungewöhnlichen Aufwand großer Worte machte der Reichskanzler vor dem Reichstag und vor Volksversammlungen Propaganda für das „Erfüllungsprogramm.“ In seiner am 1. Juni 1921 vor dem Reichstag gehaltenen Programmrede erklärte er namens des Kabinetts, nach außen und innen zeigen zu wollen, „dass es uns ernst ist mit dem Beginn der neuen Zeit, dass wir unseren Verpflichtungen bis zum äußersten nachkommen, und durch Arbeit und Leistungen Freiheit und Vaterland erkämpfen wollen.“ Das Londoner Ultimatum verlangte bis zum 31. Mai 1921 Zahlung einer Milliarde Goldmark, und zwar entweder in bar oder Golddevisen oder in dreimonatlichen, auf Gold lautenden deutschen Schatzanweisungen, die von deutschen Großbanken garantiert sein mussten. Schon diese erste Leistung — darüber waren sich alle Sachkenner einig — überstieg die Kräfte der deutschen Wirtschaft.

Herrn Dr. Wirth dagegen erschien sie offenbar als ein Kinderspiel. In seiner bereits erwähnten Reichstagsrede vom 1. Juni 1921 erklärte er: „Auf finanziellem Gebiete ist die bis zum 31. Mai zu zahlende eine Milliarde Goldmark rechtzeitig trotz der äußerst starken Inanspruchnahme durch laufende Bedürfnisse und die anderen Ausgaben des Friedensvertrages geleistet.“

Was war damals geleistet worden? — In Golddevisen waren 150 Millionen Goldmark bezahlt; d.h. nahezu die ganze von der Reichsbank von langer Hand angesammelte Devisenreserve war an das Garantiekomitee ausgehändigt worden. Für den Rest von 850 Millionen Goldmark hatte der Reichskanzler und Reichsfinanzminister Dr. Wirth Reichsschatzwechsel mit Fälligkeit vom 31. August 1921 unterschrieben. Herrn Dr. Wirth ist damals das Versehen unterlaufen, dass er das Unterschreiben von Wechseln, also die formellste Unterschrift unter einen Schuldschein, mit der Zahlung, d. h. der Tilgung einer Schuld, verwechselte. Diese Verwechslung glaubte er sich gestatten zu können; denn — so führte er weiter aus — „das Reichsfinanzministerium hat die erforderlichen Vorbereitungen und Anordnungen getroffen, um die Einlösung innerhalb dieser Frist sicherzustellen.“ Was es mit diesen „erforderlichen Vorbereitungen und Anordnungen“ auf sich hatte, sollte die deutsche Wirtschaft zu ihrem Schrecken erleben. (Die Politik der Erfüllung, Karl Helfferich, 1922, S. 30-33)

 

Als zusätzliche Beeinflussung, ihren Bedingungen zuzustimmen, drohten die Entente-Mächte, in Deutschland einzumarschieren und die Blockade wieder aufzunehmen. Tatsächlich bestand die Nahrungsmittelblockade bis zum 12. Juli 1919 fort. Am 7. Mai jenes Jahres nahm Graf von Brockdorf-Rantzau (später erster Außenminister der Weimarer Republik) empört auf diese Tatsache Bezug, als er sich an die Versammlung von Versailles wandte:

Die Hunderttausenden von Nichtkämpfern, die seit dem 11. November 1918 an der Blockade zugrunde gingen, wurden mit kalter Überlegung getötet, nachdem für unsere Gegner der Sieg errungen und verbürgt war. (Arthur Walworth, Woodrow Wilson. Boston: Houghton Mifflin Co., 1965)

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Dieser Krieg war von seinem Anbeginn an ein kommerzieller und industrieller Krieg. Es war kein politischer Krieg. (Wilson, Rede vor dem Coliseum in St. Louis, Missouri, über den Friedensvertrag und den Völkerbund, 5. September 1919)

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Der Vertrag von Versailles ist ein Modell ausgeklügelter Maßnahmen zur wirtschaftlichen Zerstörung Deutschlands. (Hjalmar Schacht, Präsident der Reichsbank, 1923)

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Bis 1918 kamen 763,000 Deutsche wegen Unterernähung und Krankheit aufgrund der Blockade um. Diese oben Genannten waren vor allem Kinder, Frauen und Alte — mit anderen Worten, die Schwächsten der Gesellschaft. (Prof. H.C. Peterson, Propaganda for War: the Campaign against American Neutrality, 1939)

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Selbst nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens am 11. November 1918 wurde die Blockade nicht aufgehoben. (Charles C. Tansill, Backdoor to War, 1952)

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Den Deutschen können wegen ihrer charakterlichen Mängel keine Waffen anvertraut werden. Englands Kriegsziel muss es deshalb sein, Deutschland zu entwaffnen. Es muss unter internationale Aufsicht gestellt werden. (der Britische Kriegs- und Marineminister Duff Cooper, Evening Standard im Oktober 1939. Duff Cooper soll auch gesagt haben „Wir haben alles getan, was wir konnten, damit Frauen und Kinder in Deutschland verhungern.“)

 

Der besondere staatliche Hintergrund jener, die die politische Führung in Versailles „berieten“, ist nicht irrelevant: Woodrow Wilson wurde von Bernard Baruch beraten; Lloyd George von Alfred Milner, einem Rothschild-Angestellten, und Sir Philip Sassoon, einem Rothschild-Verwandten; Georges Clemenceau durch seinen Innenminister Georges Mandel, dessen wirklicher Name Rothschild war, obwohl er offenbar nicht mit der Bankerfamilie verwandt war. Der Dolmetscher war Paul Mantoux; und der Militärberater war Mr. Kish.

 

Das jüdische Ziel war weder eine gerechte Umsetzung des Friedens, noch eine faire Behandlung Deutschlands, sondern eher eine Maximierung des Nutzens für die verschiedenen jüdischen Gemeinden Europas und der Vereinigten Staaten. Am Jahresbeginn 1919 wurden die diplomatischen Aktivitäten in Paris zum Hauptfokus der verschiedenen Versuche, jüdische Sehnsüchte zu erfüllen. (Ben-Sasson, H., A History of the Jewish People, Harvard University Press, 1976, S. 940)

 

C. Fink pflichtet in The Minority Question at the Paris Peace Conference (Boemeke et al. (Hrsg.), The Treaty of Versailles, Cambridge University Press 1998 S. 259) bei:

Im März 1919 trafen pro-zionistische und nationalistische jüdische Delegationen in Paris ein. „Fast jede der Siegernationen, so schien es, hatte ihre eigenen jüdischen Vertreter. Einige begehrten formale und ausdrückliche Rechte für die Juden in ihren eigenen Staaten, andere setzten sich für die Anerkennung eines jüdischen Nationalstaates ein. Polnische Juden waren in besonderem Maße die Nutznießer; ihnen gelang es, ausdrücklich im Polnischen Vertrag für Minderheitenrechte erwähnt zu werden.“ (www.inconvenienthistory.com)

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Wenn Petrograd noch nicht fällt, wenn [General] Denikin nicht vorrückt, dann ist es dies, was die großen jüdischen Banker in London und New York angeordnet haben. Diese Banker sind durch Blutsbande mit jenen Juden verbunden, die sich in Moskau wie in Budapest an der arischen Rasse rächen, die sie für so viele Jahrhunderte zur Zerstreuung verdammt hat. In Russland sind 80 Prozent der Leiter der Sowjets Juden, in Budapest sind 17 von 22 Volkskommissaren Juden. Könnte es nicht sein, dass der Bolschewismus die Blutrache des Judentums gegen das Christentum ist?? Es ist sicher wert, darüber nachzudenken. Es ist durchaus möglich, dass der Bolschewismus im Blute eines Pogroms katastrophaler Ausmaße ersäuft. Die Weltfinanz ist in den Händen der Juden. Wer immer die Tresore der Völker besitzt, kontrolliert ihre politischen Systeme. Hinter den (Frieden schließenden) Marionetten in Paris stehen die Rothschilds, die Warburgs, die Schiffs, die Guggenheims, die desselben Blutes sind wie jene, die Petrograd und Budapest erobern. Eine Rasse verrät nicht ihre eigene Rasse…. Der Bolschewismus ist die Verteidigung der internationalen Plutokratie. Dies ist die elementare Wahrheit. Die internationale Plutokratie, beherrscht und kontrolliert durch Juden, hat ein überragendes Interesse an jedem Bereich des russischen Lebens und an der Beschleunigung seines Prozesses der Desintegration bis zum Zustand des Paroxysmus. Ein Russland, das gelähmt, desorganisiert und erschöpft ist, wird zum Platz, an dem morgen Bourgeoisie, ja die Bourgeoisie, der Proletarier ihr aufsehenerregendes Fest des Schlaraffenlandes feiern wird. (Benito Mussolini, Il Popolo d’Italia, Juni 1919)

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Die volle Verantwortung für den Ersten Weltkrieg lastet komplett auf den Schultern der Internationalen Jüdischen Banker. Sie sind verantwortlich für Millionen von Toten und Sterbenden. (Congressional Record, 67th Congress, 4. Sitzung, Senate Dokument Nr. 346, Dezember 1922)

 

Das Ergebnis dieser einseitigen Plauderei (Deutschland war nicht zu den Verhandlungen zugelassen) war der Taschenspielertrick von Schaffung ganzer Länder mit phantasievollen Namen („Jugo-slawien,“ „Tschecho-slowakei“) mittels Veränderung internationaler Grenzen, deren Ziel nichts anderes gewesen sein konnte, als die Verursachung von Unruhen und damit die Anstiftung eines weiteren Krieges. („Jugoslawien hat sieben Grenzen, sechs Republiken, fünf Nationalitäten, vier Sprachen, drei Religionen, zwei Alphabete und einen Boss!“ lautete ein Witz in Jugoslawien aus den 1970ern). Die Bevölkerung der Tschechoslowakei bestand, in der Reihenfolge ihrer zahlenmäßigen Relevanz, aus Tschechen, Deutschen, Slowaken, Ungarn, Rutheniern, Polen und etwa einer Viertel Million Menschen anderer Herkunft. Die Schaffung dieser ethnisch unterschiedlichen Staaten widersprach der verkündeten Doktrin der “Selbstbestimmung”.

Alleine die Erfindung der multiethnischen “Tschechoslowakei” (die Tschechen waren eine der vielen Ethnien in dem gerade zergliederten Österreich-Ungarn) garantierte erneute Konflikte. Die Tschechen hatten bis dahin wohl niemals ihr eigenes Land regiert, sondern waren lediglich ein Stamm, der sich im 11. Jahrhundert in Böhmen und Mähren ansiedelte — und daher niemals gelernt hatte, mit anderen Ethnien zusammenzuleben. „Das schlimmste Vergehen (des Versailler Vertrages) war die Auslieferung von über drei Millionen Deutschen unter tschechische Herrschaft “ (H. N. Brailsford, ein führender linker Autor, 1920) – ganz zu schweigen von weiteren zwei Millionen Deutschen, die der polnischen Herrschaft ausgeliefert wurden.

So viel zum „Multikulturalismus“, einem Ausdruck, der damals unbekannt war, heute aber heftig für eigene Zwecke durch die üblichen Verdächtigen vorangetrieben wird, die beabsichtigen, die letzten Spuren des sozialen Zusammenhalts zu zerstören, und von instabilen Elementen heutiger Bevölkerungen unterstützt werden, die Habenichtse und Nichtwissenden und Humanoiden ohne Stütze in ihrer Gesellschaft. „Dummheit ist weit gefährlicher als Bosheit, denn Bosheit setzt von Zeit zu Zeit aus, Dummheit nicht.“ (Anatole France)


Notiz aus jüngster Vergangenheit:

  1. Oktober 2014. „Junge Menschen auf der Suche nach ihrer eigenen Identität“ (bluewin.ch, news). Um das Märchen endgültig zu widerlegen, dass eine multikulturelle Welt irgendwie fortschrittlich ist, kehren Kinder nicht älter als 15jährig in die Länder ihrer eingewanderten Eltern zurück, in diesem Fall die 17jährige Tochter einer französischen Mutter und eines algerischen Vaters – um der Sache der syrischen “Opposition” und der ISIS-“Terrormiliz” als hingebungsvolle Moslems zu dienen.

 

Die Geschichte enthüllt fortlaufende Experimente des Multikulturalismus, beginnend mit der Unterwerfung ganzer Länder und ihrer Kulturen in „Reichen“; dann Teile bestehender Länder, die willkürlich unter Zwang verbunden wurden; heute die erzwungene Einwanderung, mit der Absicht, kulturell zusammengehörige Gemeinschaften aufzulösen, um das gegenwärtige Reich oder den Block zu schaffen, geführt von den gleichen Statthaltern — heutigen untergeordneten Herrschern — alles ein Ergebnis von Zwang und daher ohne Rücksicht auf die betroffenen Menschen. („Manchmal vergleiche ich gerne die EU als Konstrukt mit der Organisation eines Reiches. Wir haben die Dimension eines Reiches.“ Präsident der Europäischen Kommission Jose Manuel Barroso, 10. Juli 2007)

 

Wikipedia zählt über 165 „Reiche“ auf, von denen einige wohl bedeutender waren als andere, und zwar:

  • Antikes Ägypten (3100-2686 v. Chr.)
  • Babylon (1900-1600 v. Chr.)
  • Achämeniden/Perser (525-332 v. Chr.)
  • Römer (27 v. Chr.-476 n. Chr.)
  • Karolinger (800-888 n. Chr.)/Heiliges Römisches Reich (962-1806)
  • Britisches Reich (1583-1997)
  • Großdeutschland (1933-1945)
  • Sowjetunion (1917-1989).

Wir verbinden gewisse Eigenschaften mit jedem dieser Reiche, zum Beispiel:

  • Antikes Ägypten: Pyramiden
  • Babylon: Astronomie, Architektur
  • Perser: Handwerkskunst, Architektur, Gärten
  • Römer: Gesetze, Monumentalarchitektur (Aquädukte, Amphitheater), Kanalisation, Strassen
  • Karolinger: Architektur, kulturelle und intellektuelle Fortschritte. Karl der Grosse wurde als „Vater Europas“ bezeichnet, sein Reich „legte die Fundamente für das moderne Frankreich und Deutschland.“ (Wikipedia)
  • Britisches Reich: Parlamentssystem, das englische Gewohnheitsrecht, das common law, Industrie, Eisenbahnen, Sport
  • Großdeutschland: Stärke durch kulturelle und ethnische Identität, nationale finanzielle Unabhängigkeit, zahllose Patente, Sorgfalt
  • Sowjetunion: Gulags, massenhaftes Hungersterben, Schauprozesse
  • künftiges jüdisches Reich: ditto, zusätzlich Metaphysik wie: „Ist das ein Gabardine, oder ist das ein Gabardine?“

Alle Reiche mit einer Ausnahme haben uns ein wertvolles Erbe hinterlassen. Die Sowjetunion war auf Lügen aufgebaut und hat sich der Zerstörung des menschlichen Geistes und seiner Versklavung verschrieben. Sie demonstriert unverkennbar die Zukunft der Menschheit unter einem Jüdischen Reich, denn ihr Ursprung war identisch.


 

Notiz aus jüngster Vergangenheit: Juli 2012—Schweden.

Die Lage in Schweden ist weit schlimmer als in Dänemark. In Schweden spricht NIEMAND über die Einwanderungsprobleme, das Scheitern des Mulitkulti-Projekts oder die Islamisierung/Arabisierung Europas. Wenn man das tut, wird man sofort als Rassist, als Islamophobe oder als Nazi bezeichnet… In diesem Neuen Schweden wird einer Studie von Professor Liz Kelly aus England zufolge über mehr Vergewaltigungen berichtet als in irgendeinem anderen Land der Europäischen Union. Über 5.000 Vergewaltigungen oder Vergewaltigungsversuche wurden 2008 berichtet (im letzten Jahr waren es schon über 6.000). 2010 berichtete eine andere Studie, dass nur ein Land weltweit mehr Vergewaltigungen ausweist, und das ist Lesotho in Südafrika. Auf 100.000 Einwohner weist Lesotho 92 Vergewaltigungen aus, Schweden 53, die Vereinigten Staaten 29, Norwegen 20 und Dänemark 7… 1990 zählten die Behörden in Schweden drei ausgegrenzte Bezirke, Vorstädte, in denen meist Einwanderer leben, wo sehr wenige eine Arbeit haben, der sie nachgehen, fast alle von Sozialhilfe leben und die Kinder die Prüfungen nicht bestehen. 2002 zählten sie 128 ausgegrenzte Gebiete. 2006 hatten wir 156, danach hörte man auf zu zählen. In einigen Städten wie Malmö, wo ich lebe, lebt ein Drittel aller Einwohner in einem ausgegrenzten Gebiet.“ (Ingrid Carlqvist, „Ich will mein Land zurück“, Rede)


Notiz aus jüngster Vergangenheit:

Januar 2014 — Deutschland. Der letzte Beweis der Zerstörung der Sozialstruktur in Deutschland wird gerade im Saarland erbracht, wo der Französischunterricht in Schulen und Kindergärten ab dem Alter von drei Jahren erzwungen wird. Da dies unausweichlich den willkürlichen Ersatz deutschsprechender Lehrer durch französischsprechende bedeutet, wird es in der Folge eine höhere Arbeitslosigkeit unter den ersteren geben. Das Saarland gehört zu den ärmsten Ländern in Deutschland, es hat eine Arbeitslosenquote von 7 % und eine Pro-Kopf-Verschuldung von 15.000 Euro. Es gibt keine zwingende Notwendigkeit für solch eine grundlegende Veränderung und es hat auch keine Anregung gleichartiger Anweisungen für Deutsch in den Grenzregionen Frankreichs gegeben, wobei das bloße Gerücht darüber wohl eine Welle von Chauvinismus hervorrufen würde.


Notiz aus jüngster Vergangenheit:

Oktober 2014 — Australien. In der Frage der Masseneinwanderung ist Australien immer noch die Ausnahme. Die australische Regierung hat, nachdem sie sich teilweise von der absurden Gillard-Ära und ihrem Labour-Nachfolger erholt hat, eine 16-Millionen-Euro-Kampagne gegen Einwanderung gestartet. „Nein, Sie werden Australien nicht zu Ihrem Zuhause machen”, heißt es auf Plakaten in 17 Sprachen. Allerdings ist dies wahrscheinlich nur eine populistische Kampagne, denn Australien ist genau so unabhängig wie Kanada, das andere Mitglied des British Commonwealth. Während einzelne Völker im EU-Block eine ähnliche Kampagne unterstützen könnten, jetzt wo ihre Vorrangstellung durch eine immer größere Zahl von Flüchtlingen bedroht ist, verweigert ihnen die EU-Mitgliedschaft ihrer Regierungen diese Entscheidungsfreiheit.


Notiz aus jüngster Vergangenheit: November 2014 — Großbritannien.

In Großbritannien wurde der Behörde für Bildungsstandards, Office of Standards in Education, ‚political correctness‘ vorgeworfen, nachdem sie eine renommierte ländliche Grundschule herabgestuft hatte, dafür, dass sie effektiv zu Englisch war. Der Bildungsaufpasser sah sich einer Gegenreaktion von Parlamentariern und Eltern ausgesetzt nach der Entscheidung, gegen die Middle Rasen Grundschule in Lincolnshire eine Strafe zu verhängen, weil sie nicht genug schwarze oder asiatische Schüler hat. In einem Bericht sagten die Inspektoren, die Schule sei ’noch nicht hervorragend‘, weil die kulturelle Entwicklung der Schüler begrenzt sei, da sie ´den vielfältigen Aufbau der modernen britischen Gesellschaft nicht am eigenen Leib erfahren`. Dem Schritt folgte eine Umstrukturierung der Inspektionen der Behörde für Bildungsstandards, begonnen infolge des Komplotts in der Art des ‚Trojanischen Pferdes‘ in Birmingham, als den staatlichen Schulen kompromisslose muslimische Werte aufgezwungen wurden…. Letzten Monat wurde berichtet, dass eine kleine christliche Kirche in den Home Counties bestraft wurde, weil sie nicht Führer anderer Glaubensrichtungen, wie Imame, eingeladen hat, um Versammlungen zu leiten… Die Gemeindegrundschule, die in der malerischen ländlichen Stadt Market Rasen gelegen ist, hat gerade mal 104 Schüler im Alter zwischen vier und 11.“ (Daily Telegraph, 19. November 2014)


Nebenbei:

Es wäre überflüssig und sinnlos, zu versuchen zu erklären, dass Großbritannien für vorhergesagte weitere 35 Jahre (Daily Mail, 5. Mai 2014) eine vorwiegend weiße, angelsächsische, Englisch sprechende, protestantische Nation sein werde. Wenn tatsächlich, wie es in Birmingham der Fall zu sein scheint, öffentliche Schulen durch Moslems gekapert wurden, so liegt es an der Regierung, für eine Alternative für einheimische britische Gemeinden zu sorgen. Die Antwort könnte sein, diese Schulen an die muslimische Bevölkerung zu verkaufen und ein völlig neues Gebäude irgendwo anders zu erwerben, in dem der traditionelle britische Lehrplan unterrichtet wird. Andernfalls könnte diesen Behörden zu Recht vorgeworfen werden, öffentliche Gelder zu missbrauchen (wieder einmal) und ihren heimischen Markt zu vernachlässigen.

Allerdings setzt eine solche Lösung voraus, dass die Behörden eine Verpflichtung ihrem heimischen Markt gegenüber spüren. Aber die Behörden sind auf jeden Fall nicht die Lösung, sie sind das Problem. Sie fördern Masseneinwanderung, Integration und Assimilation ungeeigneter Asylsuchender aus Tausende von Kilometern entfernten Ländern. Die geretteten Migranten aus Nordafrika kommen nicht unbedingt von dort. Jene, deren Leben angeblich in ihren Heimatstaaten bedroht war und die sich auf den Weg an die Mittelmeerküste gemacht haben, riskieren ihr Leben wieder, um nach Westeuropa einzudringen. Wenn das Leben eines Jemeniten bedroht ist, so wäre es logisch für ihn, ins benachbarte Oman oder Saudi-Arabien zu fliehen. Wenn das Leben eines Nigerianers bedroht ist, so wäre es doch logisch für ihn, nach Kamerun, Benin oder in den Tschad zu gehen. Wenn das Leben eines Syrers bedroht ist, so könnte er doch logischerweise in die benachbarte Türkei fliehen. Wenn er darauf vorbereitet ist, über 6.000 Kilometer zu reisen, dann flieht er nicht um sein Leben, sondern zieht um des Auskommens wegen. Er und seinesgleichen sind Wirtschaftsflüchtlinge, Migranten, die Westeuropa nicht braucht und nicht unterhalten kann. Warum werden sie dann durch westeuropäische Regierungen zugelassen? Weil diese Marionettenregime gezwungen sind, sie zuzulassen, als Teil ihres Auftrages, einheimische Bevölkerungen aufzulösen.

Die Marionettenregime Westeuropas haben ihre einheimischen Bevölkerungen jahrzehntelang einer Akkulturation unterzogen, damit sie diese Invasion akzeptieren. Nehmen wir zum Beispiel die Fernsehunterhaltung. Schon seit sehr langer Zeit werden auf der Leinwand hinterlistig und erbarmungslos gemischte Besetzungen eingesetzt. Um erfolgreich zu sein, muss eine Geschichte ihre Zuhörer dazu bringen, ihren Unglauben willentlich außer Kraft zu setzen. Dies erfordert, dass die Geschichte das reale Leben sorgfältig widerspiegelt. Heute ist diese Regel abgeschafft, um gemischte Besetzungen in allen Programmen, in Rollen zu ermöglichen, die nicht die Gesellschaft widerspiegeln, wie der Zuschauer sie kennt. Zweifellos werden, zum Teil, weil diese Schauspieler den Zuschauern in ihren ungewöhnlichen Rollen vertraut geworden sind, ihre Äquivalente im realen Leben ihren Part in Kürze übernehmen. Als diese Umgestaltung begann, senkten ihre haltlosen Behauptungen die Glaubwürdigkeit jeder Geschichte ab; heute sind sie durch den massiven demografischen Druck zumindest zahlenmäßig möglich.


 

Zurück ins Jahr 1939, homogene Völkerschaften waren natürlicherweise gegen den Krieg. Trotzdem waren dieselben Protagonisten, etwas anders gemischt, wieder zur Stelle. Und jene, die unter der äußersten Sanktion litten, waren wiederum nur jene, die ihre patriotische Pflicht erfüllten, ohne die – wie man ihnen sagte – eine Invasion in ihr Land stattfinden würde und sie unter einem fremden System versklavt würden. Selbst wenn diese Drohung wahr gewesen wäre, wäre eine solche Unterdrückung nicht einem frühen Tod vorzuziehen gewesen? Für was ist es wert, vorzeitig und schmerzhaft zu sterben? Ist das Leben nicht kurz genug, auch ohne dass man zulässt, dass einige zweifelhafte Kriegsgründe es weiter verkürzen? Auf jeden Fall wurde den Beteiligten keine Wahl gelassen. Trotz Deutschlands wiederholter Friedensangebote — darunter die Dahlerus-Mission, vier Versuche, den Krieg zu verhindern, alleine im August 1939 — war der Krieg, mit seinen unvermeidbaren Opfern, offenbar wünschenswerter als der Frieden:

Ich hoffe, dass Sie Mr. Mallet anweisen werden, auf keinen Fall Dr. Weissauer zu treffen. Die Zukunft der Zivilisation steht auf dem Spiel. Es stellt sich jetzt die Frage „wir oder sie“, und entweder das Deutsche Reich oder dieses Land muss untergehen, und nicht nur untergehen, sondern vollkommen vernichtet sein. Ich glaube, es wird das Deutsche Reich sein. Das ist etwas ganz anderes, als zu sagen, dass Deutschland untergehen muss; aber das Deutsche Reich und die Idee des Reichs waren 75 Jahre lang der Fluch der Welt, und wenn wir es diesmal nicht aufhalten, werden wir es niemals schaffen, und sie werden uns aufhalten. Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht lediglich der Nazismus, und jene, die diese Lektion noch nicht gelernt haben, haben überhaupt nichts gelernt, und sie würden uns auch noch in einen sechsten Krieg schicken, wenn wir den fünften überlebt hätten…. Alle Möglichkeiten eines Kompromisses sind nun vorbei, und es muss ein Kampf bis aufs Letzte sein, wirklich aufs Letzte… Ich vertraue, dass Mr. Mallet die strengsten Anweisungen erhält. Wir haben mehr als genug von Dahlerus, Goerdeler, Weissauer und dergleichen. (Vansittart zu Halifax, 6. September 1940)

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Hitler weigert sich, Krieg zu führen, aber er wird in den Krieg gezwungen, nicht dieses Jahr, aber später. (Der Jude Emil Ludwig, Les Annales, Juni 1934)

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Es ist nicht wahr, dass ich 1939 Krieg wollte, weder ich, noch irgendjemand anderes in Deutschland. Der Krieg wurde ausschließlich von jenen internationalen Staatsmännern provoziert, die jüdischer Rasse waren oder im Interesse des internationalen Judentums handelten.“ (Adolf Hitler, Letzter Wille und Testament, 29. April 1945)

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Der Zweite Weltkrieg wird für die Verteidigung der Grundlagen des Judentums ausgefochten. (Äußerung von Rabbi Felix Mendlesohn, Chicago Sentinel, 8. Oktober 1942)

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Wir werden kämpfen bis zum Ende. Wir werden in Frankreich kämpfen, wir werden auf den Meeren und Ozeanen kämpfen, wir werden mit wachsender Zuversicht und wachsender Stärke am Himmel kämpfen, wir werden unsere Insel verteidigen, wie hoch auch immer der Preis sein mag, wir werden auf den Stränden kämpfen, wir werden an den Landungsabschnitten kämpfen, wir werden in den Feldern und auf den Strassen kämpfen, wir werden in den Hügeln kämpfen, wir werden uns nie ergeben. (Winston Churchill — Brandy in der einen Hand, Zigarre in der anderen.)

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Sieg um jeden Preis — Sieg trotz aller Schrecken — Sieg, wie lange und hart auch immer der Weg sein mag, denn ohne Sieg gibt es kein Überleben. (Churchill, Rede, 13. Mai 1940)

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Um diesen Sieg zu erreichen, war er (Churchill) bereit, alles zu opfern, und die Opfer, die er machte, ließen die britischen Mitsieger halb bankrott zurück, rationiert, finanziell gefangen in ihrem Konzentrationslager auf der Insel, ihr Empire in Auflösung begriffen, ihr eigenes Land besetzt von amerikanischen Truppen, und ihre Volkswirtschaft abhängig von amerikanischer Barmherzigkeit. Und wofür? Damit die Deutschen auf Dauer entwaffnet werden können? Drei oder vier Jahre später betteln wir, dass die Deutschen so schnell sie wollen zurück kehren! (Capt. Grenfell, Unconditional Hatred, German War Guilt and the Future of Europe, 1953, S. 108)

 

Der nachstehende Auszug zeigt die Hintermänner, die den Zweiten Weltkrieg leiteten:

Diese Schwäche des Präsidenten [Roosevelt] führt häufig dazu, dass seitens des Weißen Hauses nicht alle Tatsachen an den Senat und den Kongress berichtet werden; ihre [der Administration] Beschreibung der herrschenden Situation ist nicht immer absolut korrekt und im Einklang mit der Wahrheit… Als ich in Amerika lebte, habe ich erfahren, dass jüdische Persönlichkeiten — die meisten von ihnen waren reiche Spender für die Parteien — leichten Zugang zum Präsidenten hatten. Sie übergingen üblicherweise den Außenminister, den Vertreter bei den Vereinten Nationen  und andere Amtspersonen mit ihm in Kontakt. Sie waren oft in der Lage, die gesamte politische Linie durch ein einfaches Telefonat zu ändern… Stephen Wise… nahm eine einzigartige Position ein, nicht nur innerhalb des amerikanischen Judentums, sondern überhaupt in Amerika… Er war ein enger Freund Wilsons… er war ebenfalls ein vertrauter Freund von Roosevelt und hatte ständigen Zugang zu ihm, ein Faktor, der sich natürlich auf seine Beziehungen zu anderen Mitgliedern der amerikanischen Administration auswirkte… 

Direkt danach hielt der Präsidentenwagen vor der Veranda an, und bevor wir noch einen Gruß austauschen konnten, bemerkte Roosevelt: „Wie interessant! Sam Rosenman, Stephen Wise und Nahum Goldman sitzen da und diskutieren, welchen Befehl sie dem Präsidenten der Vereinigten Staaten geben sollen. Stellen Sie sich nur vor, welche Summen die Nazis bezahlen würden, um ein Foto von dieser Szene zu bekommen.“

Wir begannen, etwas zusammen zu stottern, so etwa in dem Sinne, dass es eine dringende Nachricht aus Europa gab, die wir zu diskutieren hatten und welche Rosenman ihm am Montag zukommen lassen würde. Roosevelt entließ ihn mit den Worten: „Das ist schon in Ordnung, am Montag werde ich von Sam hören, was ich zu tun habe,“ und er fuhr weiter.“ (USA, Europe, Israel, Nahum Goldmann, S. 53, 66-67, 116)

 

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Woodrow Wilson war ein unbedeutender Politiker, bevor er von Paul Warburg (ein Strohmann für die Rothschilds) ausgewählt und bezahlt wurde, um in dem Schicksalsjahr 1913 mit dem Sieg über den populären Präsidenten Taft, der andernfalls leicht hätte wiedergewählt werden können, Präsident zu werden. 1916 verwendete Wilson den Wahlspruch: „Er hielt uns aus dem Krieg heraus.“ (Die Leute vergessen, dass der Friedensnobelpreis für den Kriegstreiber Obama nicht die erste Verwirrung dieser Art war: Wilson bekam ihn 1919. Roosevelt erhielt keinen Preis für seine Lüge: „Ich habe das schon früher gesagt, aber ich werde es wieder und wieder sagen: Ihre Jungs werden nicht in irgendwelche fremden Kriege geschickt.“—Boston, 30. Oktober 1940)

 

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Sowohl Churchill wie auch Roosevelt waren ihrer Herkunft nach Juden (Churchill durch seine Mutter Jenny Jerome; Roosevelts Vorfahren waren Rosenfeld und Delano). „Weil es stimmt, dass die Delanos bekannte Juden aus den Niederlanden sind, ist Präsident Roosevelt nach dem jüdischen Erbgesetz genauso ein Jude wie Bernard M. Baruch.“ (Dr. von Leers, Brief vom 14. Mai 1939)

 

Obgleich Republikaner, hat der ehemalige Gouverneur aufrichtigen Respekt für Präsident Roosevelt und seine Politik. Er bezog sich auf die „jüdischen Vorfahren“ des Präsidenten und erklärte, dass er ein Abkömmling der Rossocampo-Familie ist, die 1620 aus Spanien vertrieben worden war. Mitglieder der Familie suchten Sicherheit in Deutschland, Holland und anderen Ländern, sagte er, und änderten ihren Namen in Rosenberg, Rosenbaum, Rosenblum, Rosenvelt und Rosenthal. Die Rosenvelts in Nord-Holland wurden schließlich zu Roosevelt, wurden bald abtrünnig von der ersten Generation und andere folgten ihrem Beispiel, bis in der vierten Generation ein kleiner Ladenbesitzer mit Namen Jacobus Roosevelt der einzige war, der seinem jüdischen Glauben treu blieb. (Chase S. Osborn, 1934, in St. Petersburg, Florida, The Times Newspaper)

 

Folglich machten beide eifrig das, was ihnen befohlen war und steuerten ihre Länder in den Krieg. Neben der Unterstützung der ursprünglichen Absicht, die alte Ordnung zu zerstören, gab es so viel Geld, das aus Krediten für all jene einzunehmen war, die darin involviert waren, dass die einzelnen Bevölkerungen, die natürlich gegen den Krieg waren, angestiftet werden mussten mitzumachen. Dies bedeutete, es mussten Ereignisse provoziert werden wie die Versenkung der Lusitania (Mai 1915) oder der japanische Angriff auf Pearl Harbour (Dezember 1941). Mit Hilfe solcher Propaganda konnte der Feind für die US-Bürger genau bestimmt werden, und die Vereinigten Staaten waren schließlich in der Lage, in den Ersten Weltkrieg (April 1917) und in den Zweiten Weltkrieg (Dezember 1941) einzutreten, die internationalen Ölfirmen konnten Gewinne machen, und Großbritannien, China und Russland konnten durch Leih- und Pachtprogramme, Lend-Lease-Programme, in die Schulden getrieben werden. Kurzum, 76 Millionen Menschen mussten sterben, damit ohnehin schon ungeheuer erfolgreiche Firmen noch mehr Geld einnehmen konnten, die größten europäischen Wettbewerber der Vereinigten Staaten aus dem Geschäft gedrängt werden konnten und der jüdische Plan zur Eroberung der Weltherrschaft zwei Riesenschritte vorwärts machen konnte. Was von der britischen Weltmacht, von Wohlstand und Prestige nach dem Ersten Weltkrieg übrig geblieben war, schwand nach dem Zweiten Weltkrieg dahin; was von der deutschen Industrie übrig war, wurde in ihrer wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit ernsthaft geschmälert, nachdem Tausende von Patenten durch die Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg konfisziert worden waren.

Berichten zufolge wurden 1.500 Tonnen deutscher Patente und Forschungsunterlagen nach dem Krieg durch die berüchtigte „Operation Paperclip“ gestohlen. Ein Beschäftigter der US-Regierung wird zitiert mit der Äußerung, dass die Unterlagen „die größte aus einer Hand stammende Quelle dieser Art von Unterlagen weltweit war, die erste planmäßige Ausbeutung des geistigen Potentials eines ganzen Landes.“ (C. Lester Walker, „War Secrets by the Thousands,“ Harper’s Magazine, Oktober 1946, S. 329)

 

Beim Krieg ging es nicht nur um die Abschaffung des Faschismus, sondern um die Eroberung von Absatzmärkten. Wir hätten, wenn wir das gewollt hätten, den Ausbruch dieses Krieges ohne einen einzigen Schuss verhindern können, aber wir wollten das nicht. Winston Churchill zu Truman (Fulton, USA, März 1946)

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Dieser Krieg ist nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus, sondern gegen die Stärke des Deutschen Volkes, die ein für allemal zerschlagen werden muss, unabhängig davon ob es in den Händen von Hitler oder eines Jesuitenpaters ist. (Emrys Hughes, Winston Churchill, His Career in War and Peace, Exposition Press, 1955, S. 145)

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Wir zogen 1939 nicht in den Krieg, um Deutschland vor Hitler zu retten…. oder den Kontinent vom Faschismus. Wie 1914 zogen wir in den Krieg aus dem nicht weniger edlen Grund, dass wir keine deutsche Vorherrschaft über Europa akzeptieren konnten. —Sunday Correspondent, London (17.9.1989)

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Golf gespielt mit Joe Kennedy (US-Botschafter in Großbritannien). Er sagt, dass Chamberlain meinte, dass Amerika und das Weltjudentum England in den Zweiten Weltkrieg gezwungen hätten. (James Forrestal, Marineminister, später Verteidigungsminister, The Forrestal Diaries, Viking Press, New York, 1951, Eintrag vom 27. Dezember 1945.)

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Mit Mr. B. M. Baruch Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen dieselbe Frage mit ihm erörtert. Er meinte, mir raten zu müssen, in dieser besonderen Frage nicht aktiv zu sein, und dass ich schon identifiziert sei in einem Grade, der nicht in meinem eigenen Interesse wäre, mit der Opposition gegenüber der Palästina-Politik der Vereinten Nationen. (ebd. 3. Februar 1948, S.364) Forrestal starb im Mai 1949 durch einen Sturz aus einem Fenster im 16. Stock.

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Autor Gerard Menuhin und Herausgeber Thom Ram, 12.05.2016

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