Wahlergebnis in Österreich und das mediale Ausschlachten

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Von Ingo Trost

N-TV hatte in seinem neuen Artikel zur Wahl in Österreich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Zum Einen konnten sie mal wieder aufzeigen, dass Rechtspopulismus auf dem Vormarsch sei und gleichermaßen eine Wahl des Volkes zu einem Massenprotest umfunktionieren und zum Anderen versuchen sie aufzuzeigen, wie man ab jetzt mit Rechts umgehen soll, was sie selbst noch nie geschafft hatten.

Die Wahlergebnisse aus Österreich zeigen: In Europa sind die Rechtspopulisten auf dem Vormarsch. Den Wählern ging es um eine Abrechnung mit dem bestehenden politischen System.

Die Kommentatoren ziehen auch Parallelen zur AfD und warnen vor einer Verteufelung: Von der Wahl in Österreich kann Deutschland demnach lernen, wie man mit Rechtspopulisten nicht umgeht.

Es wird auch der Kölner Stadtanzeiger zitiert:

„Wohl zwei von drei Wählern Norbert Hofers wollten einen, der ‚gegen die Ausländer‘ ist. Sie hätten auch jeden anderen genommen. Dass jetzt einer gebraucht wird, der ‚den Flüchtlingsstrom stoppt‘, haben ihnen die Regierungsparteien zu allem Überfluss drei Monate lang sinnfällig vorgeführt und sich mit Plänen zu Grenzkontrollen, Zäunen, Asylverschärfungen überschlagen. Für alle anderen Länder, die von der Flüchtlingskrise betroffen sind, hält das österreichische Ergebnis eine Lehre bereit: Du sollst nicht auch noch Unsicherheit verbreiten!

Um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben holt man sich noch die schwäbische Zeitung dazu:

„Wie die AfD in Deutschland bedient und schürt die FPÖ in Österreich die Wut auf die sogenannte etablierte Politik. DerHöhenflug der Rechtspopulisten ist aber kein österreichischer Sonderweg. Europaweit gewinnen Parteien an Zuspruch, die auf die nationale Kartesetzen. Ihnen gemein ist, dass sie Identität schaffen, indem sie sich von anderen abgrenzen: ‚Wir gegen die‘.“

Mit der Heilbronner Stimme schließt man hier seine Zitatensammlung ab und kommentiert diese auch in keiner Weise:

Mit Blick auf Österreich sollte sich niemand mehr einreden, dieAfD erledige sich von selbst – und ihre Umfragewerte sänken so schnell wie gerade die Flüchtlingszahlen. Von der Wahl in Österreich können die etablierten Parteien hierzulande lernen, wie man mit Rechtspopulisten nicht umgeht: Sie beschimpfen, verteufeln – und so tun, als seien viele Sorgen, die sie artikulieren, Hirngespinste.

Gerade aber der letzte Zitatabschnitt zeigt doch, was man medial versucht der Bevölkerung einzureden. Parteien, die die Problematiken im Land angehen wollen, werden grundsätzlich als rechtspopulistisch eingestuft und noch viel schlimmer, im letzten Satz wird noch aufgezeigt, dass man die Anhänger und Verfechter dieser Parteien in Zukunft lieb tätscheln muss und ihnen das Gefühl geben muss, doch etwas Recht zu haben. Was hier nur noch fehlt ist das große „Aber….“!

Halten uns Bürger die Medien wirklich für so dämlich, dass wir nicht merken in welche Richtung man uns hier schieben möchte? Was deutlich auffällt ist die Tatsache, dass nationales Denken ausgelöscht werden soll. Es sei rassistisch national zu denken. Was uns allerdings globales Denken bislang eingebrockt hat, sehen wir weltweit in allen Ländern. Und dann wundern die sich, dass die Bevölkerung das nicht mehr länger mitmachen möchte.

Und warum fertigt N-TV einen Artikel an, indem nur Zitate angebracht werden und keinerlei Stellung dazu bezogen wird? Ist man etwa zu feige seine eigene Meinung dazu zu veröffentlichen? Oder wartet man jetzt auf solche Artikel wie diesen hier um sich dann wieder das Maul zu zerfetzen? Ich denke eher, man wartet was aus all dem wird und sucht sich dann die beste Richtung aus! Ich persönlich finde es erbärmlich!

Dieses Rechts-Links-Denken muss endlich aus den Köpfen der Menschen verschwinden. Es gibt kein Rechts oder Links. Es gibt nur Menschen. Und wenn man diese verarscht, darf man sich nicht wundern, wenn diese dann irgendwann eine Veränderung wollen. Auch folgende  Aussage ist meines Erachtens nach völliger Blödsinn und meinungsbildend ausgerichtet:

„Und für sie alle ist die EU ein willkommener Sündenbock. Dass ein Nationalstaat die Probleme in Europa besser lösen könnte als die Europäischen Staaten gemeinsam, ist indes eine naive Vorstellung.“

Nationalstaaten mit einer vernünftigen Innepolitik, einer stabilen Wirtschaft und einem guten europäischen Wirtschaftsabkommen geht es besser als ein EU-Staat in der momentanen Situation. Die Souveränität wird den Staaten entzogen und es wird über die Köpfe der Regierungen hinweg beschlossen was zu tun ist und wie viel zu bezahlen ist. Die EU und die EWU ist am Ende und da hilft auch kein medialer Terror mehr um das Blatt zu wenden.

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