Mit Gentechnik gegen Malaria-Mücken

ERST DIE MÜCKE, DANN EINE MENSCHLICHE RASSE?
ERST DIE MÜCKE, DANN EINE MENSCHLICHE RASSE?
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Mücke Malaria

Jeder Stich der Mücke Anopheles gambiae kann tödlich sein, denn sie überträgt Malaria. (Bild: Your Photo Today)

 

Neue Gene-Editing-Methoden eröffnen der Menschheit die Möglichkeit, ganze Mückenarten auszurotten. Dank eines beschleunigten Vererbungsmechanismus, dem sogenannten Gene Drive, könnten Insekten, die Malaria übertragen, unfruchtbar gemacht werden.

Malaria tötet weltweit eine halbe Million Menschen jedes Jahr – vor allem Kinder. Um die Seuche mit konventionellen Mitteln auszurotten, bräuchte man Moskitonetze für jedermann, Zehntausende Kisten voller Medikamente, zig Millionen Liter Insektizide, mindestens 15 Jahre und rund 100 Milliarden Dollar. Forscher vom Imperial College in London dagegen schlagen vor, die Krankheit mit genveränderten Mücken zu bekämpfen, berichtet Technology Review in seiner neuen Ausgabe (jetzt am Kiosk erhältlich).

Denn es ist den britischen Wissenschaftlern gelungen, mithilfe von Gentechnik Weibchen der malariaübertragenden Moskitoart Anopheles gambiae unfruchtbar zu machen. Und nicht nur das. Dank des Gene-Drive-Mechanismus erreichen es die Forscher außerdem, die Erbgutveränderung auf weit mehr als neunzig Prozent der Nachkommen zu übertragen. Dazu wird neben dem Genmaterial auch das Werkzeug ins Erbgut eingeschleust. Und dieses „eigennützige“ Gen sorgt dafür, dass anschließend fast nur noch die manipulierte Information auf den Chromosomen der Nachkommen vorliegt.

Eine Spezies ausrotten

Doch bis das von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützte Projekt „Target Malaria“ die unfruchtbaren Mücken nach Mali, Burkina Faso oder Uganda bringt, um die dortigen Krankheitsüberträger auszurotten, wird noch einige Zeit vergehen. Denn mit den etwaigen Folgen musste sich noch keine Gesellschaft bisher auseinandersetzen: Was passiert zum Beispiel, wenn das „eigennützige“ Gen auf andere Insekten überspringt? Und welche Folgen hat die Eliminierung einer Art auf das Ökosystem? Für Kevin Esvelt vom amerikanischen Massachusetts Institute of Technology, einen der Erfinder des Gene Drive, müssten die Afrikaner, die vom Malariaprojekt betroffen sind, der Technik vor ihrem Einsatz erst zustimmen.

Eine etwas andere Sichtweise

Dieses von der Familie Gates unterstützte Projekt ist nur augenscheinlich eine gute Tat. Wissen wir doch bereits, dass Bill Gates mit seinem Treiben in Sachen Impfungen und sein Ziel zur Reduktion der Weltbevölkerung gute Fortschritte macht. Das widerspricht sich alles so dermaßen heftig, das die einzige logische Schlussfolgerung zulässt, dass hier schon länger an der Genetik und an der Unfruchtbarkeit einer Spezies gearbeitet wird. Denkbar ist es, dass hierbei die Malariamücken nur ein Nebenprodukt der perfiden Forschungen in der Gentechnik unter Bill Gates sind. Es wäre ja nun politisch sehr inkorrekt über eine Rasse zu sprechen, also sehen wir uns das Ganze doch und zoologischem Hintergrund an. Da spricht man von Unterarten, was für mich noch viel schlimmer klingt, aber irgendwie muss man es ja in Worte fassen. Der Mensch unterscheidet sich in seinen Unterarten genetisch voneinander. Auch hier könnte man ansetzen und eine bestimmt dieser Arten genetisch verändern und auch unfruchtbar machen. Das funktioniert allerdings auch schon durch bestimmte Pestizide, die in der 3. Welt massenhaft eingesetzt werden. Auch hier hat Bill Gates mit Monsanto seine Finger im Spiel.

 

Quellen: heise-online, spektrum der wissenschaft, zdf

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