UNHCHR beklagt die hohe Opferzahl in der Ostukraine

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Genf (ParsToday/Reuters) – Bei den Kämpfen in der Ostukraine sind im vergangenen Monat so viele Zivilisten verletzt oder getötet worden wie seit einem Jahr nicht mehr.

Das teilte der UNO-Hochkommissars für Menschenrechte  (UNHCHR), Zeid Ra’ad Al Hussein, mit. Im Juli seien 73 Menschen durch Minen, Sprengfallen und Beschuss zu Schaden gekommen. Im Juni habe es mindestens 69 Opfer gegeben, fast doppelt so viele wie im Monat davor.

Laut Al Hussein kamen mindestens 69 Zivilisten im Juni in in der Ostukraine ums Leben oder wurden verletzt.

Seit Anfang 2014 kämpfen im Osten der Ukraine Soldaten der LVR und DVR gegen die ukra-faschistische Armee. Nach Uno-Angaben wurden seit Beginn des Konflikts mehr als 9500 Menschen getötet, darunter Soldaten, Faschisten und Zivilisten.

Erklärung des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij über die Übergabe des Aufrufs der Bürger der Republik an den UN-Sicherheitsrat

Ich danke allen Mitbürgern, die trotz der sommerlichen Hitze, Beschüssen und der Urlaubszeit die Möglichkeit gefunden haben, zu kommen und ihre Unterschrift unter den Aufruf zu setzen.

Vor anderthalb Jahren haben wir die Minsker Friedensvereinbarungen unterzeichnet und wir erfüllen sie, manchmal sogar vorzeitig. Anfang des Sommers haben wir versprochen zum Angriff überzugehen, bisher nur an der diplomatischen Front – und wir greifen an. Unser Vorschlag über personenbezogene Sanktion gegen den Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko wird von Experten erörtert. Der Aufruf mit der Forderung, Kiew zu zwingen die in Minsk übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen, wird an den UN-Sicherheitsrat übergeben.

Poroschenko hat noch ein wenig Zeit, um von Pfad des Krieges auf den Weg des Friedens zurückzukehren. Wenn er seine letzte Chance verpasst, werden wir es mit einer neuen Regierung der Ukraine zu tun haben!

Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

Moskau hält die Versuche Kiews, Entscheidungen, die für die andere Konfliktseite im Donbass nicht annehmbar sind, durch die Oberste Rada zu „treiben“, für nicht hinnehmbar, erklärte am Mittwoch der bevollmächtigte Vertreter der Russischen Föderation in der Kontaktgruppe Boris Gryslow.

„Ich merke an, dass der Geist des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen vor allem darauf aufbaut, dass die grundlegenden Dokumente unter Kompromissbedingungen angenommen werden müssen. Die Versuche, eine Reihe Entscheidungen, die für die andere Konfliktseite unannehmbar sind, durch die Oberste Rada zu „treiben“, sind nicht hinnehmbar“, sagte er.

Nach den Worten Gryslows „mehrt ein solches Herangehen nur das Misstrauen und untergräbt die die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden“. „Deshalb muss der Text eines Gesetzes über den besonderen Status auf jeden Fall in der Kontaktgruppe abgestimmt werden“, unterstrich Gryslow.

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