SYRIEN: REGIERUNGSTRUPPEN ENTWICKELN DYNAMIK IN ALEPPO

JETZT SIND WIR AN EINEM PUNKT, AN DEM DIE USA HANDELN WERDEN
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Am 05. September kündigte die militante Gruppe Fatah Halab, welche Teil des von Jabhat Fateh al-Sham (umbenannte Al-Nusra-Front, syrische Al-Qaida) angeführten Operationsraum Dschaisch al-Fatah ist, einen Vorstoß auf den Stadtteil Al-Amiriyah von Aleppo Stadt an. Die Rebellen verkündeten bis zum 06. September bereits 80 % dieses Stadtteiles erobert zu haben. Den Rebellen nahestehende Quellen behaupten des Weiteren, dass Dschaisch al-Fatah die Stadt Qarassi zurückerobert habe. Dies kann nicht bestätigt werden. Die syrischen Regierungskräfte und die terroristische Allianz kontrollieren einige Teile der Stadt.

Die russischen Luft- und Raumfahrtkräfte bombardierten die ländlichen Gebiete zwischen Aleppo und Idlib, zerstörten terroristische Ziele entlang der Autobahn Aleppo-Damaskus.

Luftangriffe wurden bei Khan Tuman, Saraqib, Hikma Schule, Qarassi und den Stadteilen Ramouseh und Al-Amiriyah von Aleppo, sowie Gebieten südlich der Ramouseh Artilleriebasis berichtet. Diese Luftangriffe haben zum Ziel die jüngsten Gewinne der syrischen Armee (SAA), der Hisbollah und anderen Pro-Regierungstruppen zu konsolidieren und weitere Operationen zur Eroberung des Ramouseh Industriegebiet zu ermöglichen.

Wenn die Pro-Regierungskräfte in der Lage sind die Kontrolle über die Stadtteile Ramouseh und Al-Amiriyah zurückzuerlangen, würde dies es ihnen erlauben die südliche Versorgungsroute in die westlichen Teile der Stadt Aleppo wieder zu eröffnen.

In dem Gouvernement Homs ist es der syrischen Armee und den Nationalen Verteidigungskräften gelungen die Anhöhe Tal Sawwan, die Ortschaft Huwaysis und das Gasfeld Al-Mahr, welches zuvor an die Terrorgruppe Islamischer Staat verloren ging, zurückzuerobern. Das erlaubt es den Pro-Regierungskräften, inmitten von schweren Auseinandersetzungen an anderen Fronten, diese Frontlinie zu stabilisieren.

Russland und die Vereinigten Staaten können eine Lösung für die Krise in Syrien finden, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am 05. September. Diese Aussage wurde nach einem Treffen mit dem US-Präsident Barack Obama gemacht. Laut Putin kamen die beiden Staatsoberhäupter zu einer gemeinsamen Verständigung. Putin sagte, dass er “Grund zur Annahme” habe, dass die ersten Ergebnisse “innerhalb der nächsten paar Tage” erzielt werden können.

Obama beschrieb sein Treffen mit Putin als “aufrichtig” und “unverblümt”. Er wies darauf hin, dass eine Einigung mit Russland über die Beendigung der Gewalt in Syrien durch “Lücken des Vertrauens” der beiden Regierungen behindert werde. Obama nannte die Diskussion über Syrien “produktiv” aber merkte an, dass die Diskrepanzen zwischen Russland und den USA während dem Verhandlungen nicht in einer Art überwunden wurden, das eine “erfolgreiche Zusammenarbeit” möglich erscheint. Mit anderen Worten werden beide Seiten die Verhandlungen fortsetzen, bis sie zu einer Übereinstimmung kommen oder die Lage auf dem Boden in Syrien zu einem Punkt kommt, in der eine der beiden Seiten die Oberhand gewinnt.

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Quelle: southfront.org

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