RON PAUL: ‘SCHATTENREGIERUNG WIRD EIN FALSE FLAG ANSCHLAG INSZENIEREN UM TRUMP IN DEN KRIEG ZU TREIBEN’

Der ehemalige Kongressabgeordnete und libertäre Ron Paul hat gewarnt, dass die „Schattenregierung“ der Neokonservativen ein „False Flag“ Anschlag inszenieren könnten um den neuen Präsidenten Donald Trump in einen neuen Krieg zu treiben.

„Ich weiß nicht wie jemand behaupten kann, dass man genau weiß was passieren wird“, sagte Paul dem Daily Caller, der sich auf Trumps Außenpolitik bezieht.

„Alles was wir brauchen ist ein „False Flag“ und einen Unfall und das wird für alle eine Lektion sein“, sagte Paul und warnte, dass ein solches Ereignis neue ausländische Verstrickungen auslösen könnte.

Die Neokonservativen sprachen schon vor dem 11. September darüber und teilten wiederholt mit: „Wir werden unser Programm erst dann ändern, wenn wir ein Pearl-Harbor-Event haben“, sagte der ehemalige Kongressabgeordnete und pausierte bevor er sagte, er glaube, dass diese Angriffe inszeniert waren.

„Ich denke, andere Länder könnten False Flag nutzen.“

Paul warnte auch, dass eine Schattenregierung weiter funktionieren wird wenn Trump Präsident ist, genau so wie während Obamas Amtszeit.

„Obama hatte vermutlich eine völlig andere, ja gar friedlichere Einstellung zur Außenpolitik, aber warum hat er sie dann nicht auch so umgesetzt?“, sagte Paul.

„Ich denke, es gibt die Schattenregierung, den militärisch-industriellen Komplex, die CIA … und alles was diese Einrichtung sagt, wird auch ausgeführt“, fügte der frühere Kongressabgeordnete hinzu.

Paul warnte, dass diejenigen innerhalb der Schattenregierung versuchen Trump jetzt zu beeinflussen. „Er ist im Augenblick noch sehr eng verbunden mit einer Menge von ihnen“, sagte Paul. „Trump verspricht eine bessere Politik mit Russland, aber ich glaube, er spricht auch noch immer mit den Neokonservativen.“

„Die Verbundenheit ist sehr stark und sie haben eine Menge Kontrolle“, sagte Paul und fügte hinzu: „das ist eine meiner großen Fragen, wie die Schattenregierung in allen Verwaltungen so mächtig sein kann.“

Anfang dieses Monats veröffentlichte Paul diese Warnungen und behauptete, dass Neokonservative und Schattenregierung versuchen werden die Präsidentschaft von Trump zu infiltrieren und zu beeinflussen, um ihn daran zu hindern erfolgreiche Veränderungen zu erreichen.




DAS VIZEPROBLEM – ANALYSE

EIN ARTIKEL VON  ZUVOR VERÖFFENTLICHT AUF SAKER.DE

Die Tage seit der für unsere Eliten offenbar schmerzlichen US-Wahl waren sehr lehrreich. Nicht nur, weil die Verrenkungen in den deutschen Mainstream-Medien höchsten Unterhaltungswert besassen (einen schönen Überblick über die ersten Reaktionen boten die Nachdenkseiten). Auch, weil dieser seltene Moment des Interregnums die Möglichkeit schuf, ins Innerste des transatlantischen Verhältnisses zu blicken und zu überprüfen, wer hier wen wohin treibt.

Vielerorts begegnet man der Sicht, die Bundesregierung sei zu bestimmten politischen Positionen gezwungen; ja, manche gingen so weit, von Erpressung zu sprechen. Die Rhetorik einzelner politischer Vertreter (insbesondere die von Steinmeier) schien diese Sicht zu stützen, da immer wieder der Friedenswille betont wurde, und die Beteiligung an der Abfassung von Minsk II den Eindruck erwecken konnte, es gäbe an sich eine Differenz zwischen der bundesdeutschen und der US-amerikanischen Position. Die Bundesregierung würde friedfertiger handeln, wenn sie es denn könne oder dürfe.

Steinmeiers Handeln gab immer Anlass zu Zweifeln. Warum hat er, der ja nun im Namen der BRD die Garantie für die Minsker Vereinbarungen übernommen hat, in der ganzen Zeit kontinuierlich, immer wieder in der Öffentlichkeit Behauptungen aufgestellt, die, wie er wissen musste, diesen Minsker Vereinbarungen widersprachen? Wann immer er zu diesen Vereinbarungen befragt wurde, äußerte er das gleiche Mantra:

Russland müsse dafür sorgen, dass die Ukraine die Kontrolle über die Grenze zurück erhielte.

Die Minsker Vereinbarungen sind in diesem Punkt eindeutig. Sie legen eine Reihenfolge fest. Erst muss, in Übereinkunft mit den Vertretern der Volksrepubliken, die Verfassung der Ukraine geändert und ein Autonomiestatut für diese Regionen festgelegt werden. Zu diesem Paket gehört auch eine weitgehende Amnestie für die Beteiligten in Donezk und Lugansk. Dann finden, abermals auf Grundlage von Übereinkünften, örtliche Wahlen in den beiden Republiken statt. Erst danach erfolgt eine Kontrolle der Grenze zu Russland durch die Ukraine.

Sachartschenko, der juristisch nicht ungebildet ist, hat die Bedeutung dieser Abfolge kurz nach Abschluss der Minsker Vereinbarungen einmal erläutert. Im Grunde ist es einfach: das Autonomiestatut muss mit Zustimmung der beiden Donbassrepubliken formuliert werden. Diese werden keinem Statut zustimmen, dass die Kontrolle über die Grenze zu Russland nicht in die Zuständigkeit der Polizei dieser Autonomiegebiete legt. Sprich, nach dem Text der Minsker Vereinbarungen wäre die Kontrolle über die Grenze zwischen Donezk, Lugansk und Russland de jure in Händen der Ukraine, de facto aber in den Händen der staatlichen Organe der autonomen Regionen.

Steinmeier weiß das. Zumindest sollte man davon ausgehen, dass ein deutscher Außenminister das Abkommen gelesen hat, unter das er seine Unterschrift gesetzt hat. Ein Abkommen, das durch seine Unterstützung durch den UN-Sicherheitsrat in den Rang eines allgemein anerkannten internationalen Vertrages erhoben wurde. Dennoch hat Steinmeier, wann immer er zur Umsetzung dieses Abkommens befragt wurde, offen gelogen. Klar, mit der deutschen Presse kann man das machen, wer merkt sich da schon den Text einer solchen Vereinbarung, aber dennoch – warum diese wiederholten Lügen?

Es ist übrigens nicht nur Steinmeier, der wie eine Sprechpuppe auf das Codewort „Minsk“ hin automatisch die Erwiderung „Grenzkontrolle“ gibt. In der gesamten bundesdeutschen Politik ist der Text der Minsker Vereinbarungen entweder nicht bekannt oder nicht verstanden…

Aber gehen wir zurück zum augenblicklichen Zustand. Und zur oben erwähnten Hypothese, die bundesdeutsche Politik sei zu einer aggressiven Haltung gegen Russland genötigt worden. Wie müssten sich diese Politiker jetzt verhalten, da ein US-Präsident gewählt wurde, der zumindest angekündigt hat, die Konfrontation mit Russland nicht zu suchen (ob er das einhalten kann oder will, steht bekanntlich auf einem anderen Blatt)? Müssten sie jetzt nicht freudig die Gelegenheit nutzen und aufatmend, geradezu befreit zumindest einen Teil der Dinge sagen, die sie vermeintlich die ganze Zeit wollten, aber nicht durften?

Selbst wenn es nur darum ginge, sich Verhandlungsspielraum zu verschaffen, wären einige Bemerkungen gegen die in den letzten beiden Jahren verfolgte Politik sinnvoll.

Stellen wir uns doch einmal vor, was gesagt hätte werden können:

„Wir nehmen den Wunsch des künftigen US-Präsidenten zur Kenntnis, das internationale Engagement der Vereinigten Staaten zurückzufahren und sind verhandlungsbereit, was die Auflösung und Reduzierung der hier vorhandenen Stützpunkte betrifft.“ (Das ist die extreme Schonversion, die schon einmal allen denkbaren Protesten einheimischer Nutzniesser vorbeugt)

„Wir teilen die Auffassung, dass von Russland keine Bedrohung ausgeht, machen unsere Planungen zur Erhöhung des Rüstungsbudgets rückgängig und verwenden das Geld für sinnvollere Dinge.“

„Wir freuen uns, dass die Minsker Vereinbarungen demnächst wirklich umgesetzt werden können.“

„Wir fordern, sämtliche Truppenverlagerungen hin zur russischen Grenze erneut zu überprüfen.“

„Wir erwarten eine Einstellung des Drohnenmordprogramms… Schließung der Airbase Ramstein…“

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie soll nur dazu dienen, ins Gedächtnis zu rufen, welche Aussagen an sich möglich wären. Mehr noch, welche Aussagen (zumindest ansatzweise) erfolgen müssten, gäbe es tatsächlich die vermutete Differenz zwischen der bisherigen US-Politik und der Bundesregierung (und den deutschen Konzernen, in deren Interesse sie handelt).

Die wirkliche Reaktion sieht aber völlig anders aus. Sie reicht von Bekundungen der persönlichen Abscheu (Sigmar Gabriel) über Ermahnungen, jetzt Russland gegenüber nicht weich zu werden (Flintenuschi) bis hin zu nebulös formulierten Bedingungen für die weitere Zusammenarbeit aus dem Munde Merkels, die sich, wenn man bedenkt, wofür die „Werte“ im Verlauf der letzten Jahre als Chiffre standen (nämlich für Aggression und Regime Change), nicht anders deuten lassen als eine direkte Aufforderung, weiter auf Konfrontation zu setzen.

Nicht einmal die massiven Aufrüstungspläne werden in Frage gestellt. Dabei sollte man immer bedenken, welchem Muster diese Bundeswehr folgen soll. Schon das letzte Weißbuch gab nicht mehr Richtlinien für eine Verteidigungsarmee vor, sondern für eine global agierende kolonialistische Interventionsarmee. Die vorgetäuschte Friedfertigkeit, die gerade Steinmeier gerne wie eine Monstranz vor sich herträgt, verflüchtigt sich schnell, sobald der große transatlantische Bruder auch nur Andeutungen macht, weniger offensiv zu agieren; an ihre Stelle treten sofort Überlegungen, dann müsse eben ‚Europa‘ mehr rüsten und mehr Kriege führen.

Vor zwei Jahren, als Steinmeier vor dem SZ-Wirtschaftsforum eine Rede hielt, in der er Deutschlands Rolle als „Europa anführen, um die Welt anzuführen“ definierte, wurde das nur von einigen wenigen bemerkt. Selbst Volker Kauders Aussage, Europa spräche jetzt Deutsch, tauchte kurz in der Wahrnehmung auf und dann wieder unter. Obwohl besagte Rede von Steinmeier zeigte, dass man sich des Problems einer schwindenden Macht der USA nicht nur bewusst war, sondern sich bereits damals darauf vorbereitete, die erwartete Leerstelle selbst zu besetzen.

Die Redaktion der ZDF-Nachrichtensendung ‚heute‘ fasste Angela Merkels Aussage in der Pressekonferenz zu Obamas Abschiedsbesuch in Berlin in einem twitter zusammen: „Merkel: Deutschland hat von den USA viel Hilfe bekommen. Jetzt ist Deutschland in der Lage, die Ordnung der Welt aufrecht zu halten.“ Sie sagt es einen Hauch vorsichtiger; aber ihre Zuhörer vom Staatsmedium brachten ihre Aussage durchaus zutreffend auf den Punkt.

Andere Staaten reagierten übrigens anders auf die jüngsten Entwicklungen – Australien hat vor einigen Tagen mitgeteilt, man werde doch auf den TPP-Vertrag verzichten und lieber einen mit den Chinesen abschließen, ohne die USA. Die amerikanische Strategie, zumindest den Pazifik als eigenen Machtbereich um jeden Preis zu halten, kann damit auf einen Schlag als gescheitert gelten. Australien ist immerhin nicht irgendwer, sondern ein Mitglied der Five Eyes.

Sprich, andernorts ist Reorientierung angesagt. Dass gerade diese hier und jetzt nicht stattfindet, nicht einmal diskutiert wird; dass, ganz im Gegenteil, der alte Kurs mit größerer Schärfe fortgesetzt wird, auch was die ‚Freihandelsabkommen‘ betrifft (der als künftiger Außenminister gehandelte Schulz hat gerade erst dem Sozial- und Arbeitsausschuss des Europäischen Parlaments zum Thema CETA den Mund verboten), ist jetzt tatsächlich der Beleg dafür, dass dieser Kurs nie ein von außen aufgezwungener war, sondern im Gegenteil womöglich seinen Ursprung hier und nicht oder nur teilweise in den USA hatte.

Die Kriegspartei in den USA scheint keine Einwände gegen einen Aufstieg des Vizeproblems zu haben – die New York Times (immerhin eines der zentralen Propagandablätter) hat vor wenigen Tagen erst erklärt, Merkel könnte „die letzte Verteidigerin des liberalen Westens“ sein. Anders ausgedrückt, die Kriegsfraktion verlegt im Bedarfsfall ihren Hauptsitz von Washington nach Berlin.

Interessant ist vor diesem Hintergrund, dass sich BDM-Jule in der Ukraine wieder zu Wort gemeldet hat. Timoschenko ist immerhin angeblich mit Merkel befreundet; vor dem Putsch wurde sie mit großem Theaterdonner im Rollstuhl in die Charité gekarrt (auch wenn ein davor-danach-Fotovergleich eher für ein Facelifting als für eine Rücken-OP spricht) und galt neben der Sprechpuppe Klitschko als klare deutsche Figur. Dass sie sich von der gerade amtierenden Junta inhaltlich nicht unterscheidet, sondern nur durch die Richtung, aus der die Strippen kommen, an denen sie hängt, hat sie damals in ihrem Kommentar zum Massaker von Odessa bewiesen. „In Odessa konnten wir durchhalten und uns verteidigen, weil Stadtbewohner uns halfen, als eine friedliche proukrainische Demonstration überfallen worden war. Wir konnten auch Verwaltungsgebäude schützen“, so ihre Aussage am Tag nach den Morden. Sollte der Schokokönig in absehbarer Zeit durch BDM-Jule ersetzt werden, gibt es also keinen Grund zu der Annahme, an dem russophoben Kurs der Kiewer Herrschaft, der Unterstützung der Nazibataillone und den Kriegshandlungen gegen den Donbass könnte sich etwas ändern.

Nichts würde sich ändern außer dem Absender der Instruktionen.

So unklar es noch ist, was sich weltpolitisch mit der Präsidentschaft von Trump tatsächlich ändern wird (da ist in der US-Politik immer Vorsicht angebracht, selbst wenn man davon ausgehen kann, dass er für eine andere Fraktion der US-Konzerne steht als Clinton, die einer anderen Strategie folgen), so klar ist in den letzten Tagen geworden, dass wir hier ein Problem haben. Denn eine Bundesregierung mit Großmachtfantasien daran zu hindern, eine breitere globale Blutspur zu hinterlassen oder gar ein weiteres Mal unter dem Titel „am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ va banque zu spielen, das ist eindeutig die Aufgabe der deutschen Bevölkerung.

Aber vielleicht hat es auch sein Gutes, dass an dieser Stelle die Maske vom Gesicht gefallen ist. Denn jetzt müssten all jene, die in den letzten beiden Jahren auf alle Proteste gegen die Kriegspolitik mit dem Vorwurf des ‚Antiamerikanismus‘ und der ‚Querfront‘ geantwortet haben und behaupteten, nur sie würden etwas gegen den deutschen Imperialismus tun, brav und eifrig auf die Straße gehen gegen diese deutsche Politik und für eine friedfertige Position Russland gegenüber. Schließlich ist ihr Irrtum inzwischen offenbar, die politische Elite dieses Landes hat ihren Willen bekundet, nötigenfalls ohne die USA die Aggression weiter voranzutreiben (ja, und inzwischen sogar bemerkt, dass dafür ein klitzekleines Detail fehlt und die Forderung nach deutschen Atomwaffen wieder ins Spiel gebracht) und sie damit für jeden erkennbar, ohne jeden Zweifel zur eigenen Sache erklärt.

So widerlich es sein wird, diesem Größenwahn, dieser Hybris weiter folgen zu müssen (und da werden wir noch einiges vor uns haben in den kommenden Monaten), so klärend könnte diese Entwicklung für die politische Atmosphäre Deutschlands sein. Denn der Gegner im eigenen Land zeigt sich jetzt offen, das Versteckspiel im Schatten des großen Bruders ist vorüber, und man kann diesen imperialistischen Kurs entweder teilen oder ablehnen; man ist gegen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung oder dafür und damit auf Seiten der deutschen Kriegstreiber oder auf der ihrer Gegner. Es ist nicht länger haltbar, jene, die gegen die Kriegspolitik kämpfen, Nationalisten zu schimpfen; Nationalismus ist das, was Merkel, Schäuble, von der Leyen, Steinmeier betreiben, der Versuch, andere Nationen zu unterwerfen, sei es mit dem Mittel EU oder, wie sie es gerne täten, militärisch. Sich dagegen einzusetzen, dass das eigene Land die Rolle übernimmt, die die USA in den letzten Jahrzehnten weltweit gespielt haben, ist nur im besten Sinne patriotisch.

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Trump und Putin beginnen mit dem Neustart der Beziehungen

Ein Artikel von: M. K. Bhadrakumar

Aus dem Englischen übersetzt: Einar Schlereth

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat den lange erwarteten Anruf am Montag mit dem gewählten Präsidenten Donald Trump getätigt.

Man kann vermuten, dass der Präsidenten-Sprecher Dmitri Peskow, einer von Putins engsten Beratern,  unter dem Vorwand nach New York reiste, an der Schachweltmeisterschaft teilzunehmen, aber eigentlich, um das Telefongespräch für Montag vorzubereiten.

Die Agenda für derlei russisch-amerikanische Gespräche wird im allgemeinen vorher festgelegt. Die Kreml – Abschrift (samt der kurzen Erklärung von Trumps Übergangsteam in New York) des Telefongesprächs ist jedenfalls positiv.

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Syrien

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Den erhältlichen Details zufolge war es ein substantielles Gespräch, darauf gerichtet, die russisch-amerikanische Beziehung neu zu beleben und das vor allem auch den syrischen Konflikt detailliert aufgriff, „wie die Krise gelöst werden könnte“.

Es zeigt sich also, dass Putin und Trump bereits in ihrem allerersten Telefongespräch begonnen haben, Syrien zu diskutieren, kaum sechs Tage, nachdem letzterer gewählt wurde, noch bevor er seine wichtigsten Kabinett-Mitglieder gewählt hat und mit noch 8 Wochen Zeit, bevor er sein Amt antritt.

Offenbar hat Trump Syrien an oberster Stelle in seinem Kopf – und die Notwendigkeit, mit Russland klar zu kommen. Außerdem hatte er Syrien schon im Interview mit dem Wall Street Journal erwähnt (als er klar machte, dass die USA die syrischen Rebellen fallenlassen sollten).

Offensichtlich hat der Anruf vom Montag unterstrichen, dass Trump keineswegs überspannt oder Außenseiter ist, als er sich wiederholt während der Kampagne zum Fenster hinauslehnte und viel Kritik einstecken musste, sogar wilde Behauptungen, dass er ein russischer Pudel sei, als er darauf bestand, konstruktiv mit Putin zu verhandeln, nicht als Feind sondern als Mitarbeiter.

Wie erwartet, sagte Putin zu Trump, dass Moskau bereit sei, „einen Dialog der Partnerschaft zu entwickeln“ mit den USA, der auf „den Prinzipien der Gleichheit, gegenseitigem Respekt und nicht-Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen“ basiert – kurz gesagt, einer prinzipiellen Beziehung, die einem US-Russland Neuanfang zugrundeliegen muss.

Vom Gesichtspunkt des Kreml aus ist das, was Putin nannte, eine minimalistische Agenda. Putin hat nicht von irgend welchen Balance-Interessen gesprochen oder dass es wünschenswert wäre, dass beide Länder Gefühl für die Interessen des anderen zeigten – wenngleich sie den Kampf gegen den „gemeinsamen Feind“ diskutierten – den internationalen Terrorismus und Extremismus.

Trumps Übergangs-Hauptquartier zitierte Trump mit den Worten, dass er zu Putin gesagt habe, dass „er sehr stark erwarte, eine starke und dauerhafte Beziehung zu Russland und dem russischen Volk zu haben“.

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Transparente Außenpolitik

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Durch das Montag-Gespräch ist ein kontroversieller Teil von Trumps Außenpolitik-Plattform transparenter geworden. Sowohl Trump als auch Putin „gaben ihre Unterstützung zum Ausdruck für gemeinsame Anstrengungen, die Beziehungen zu normalisieren und eine konstruktive Kooperation zu verfolgen in möglichst breitem Umfang. Sie betonten die Bedeutung, eine zuverlässige Grundlage für bilaterale Bande zu errichten zur Entwicklung von Handel und ökonomischen Komponenten“, was seinerseits „helfen würde“, die „Rückkehr zu einer pragmatischen, vorteilhaften Kooperation zum gegenseitigen Vorteil“ anzuregen.

Aus New York verlautete, dass Trump und Putin „strategische wirtschaftliche Themen“ diskutierten. Energie-Fragen? Die westlichen Sanktionen gegen Russland? In naher Zukunft werden wir es erfahren. Irgendetwas scheint sich zusammenzubrauen.

Auf jeden Fall ist es ein tolles vorwärts-Signal. Denn wie kann eine „Handels- und wirtschaftliche Komponente“ entwickelt werden, so lang die Sanktionen bestehen oder wenn die Wolken des Kalten Krieges so niedrig hängen?

Doch die Kreml Ausschrift hatte keinen Hinweis auf die Ukraine. Doch bemerkten sowohl Putin als auch Trump, dass sie auf dem Niveau der Führung „eine Rückkehr zu einer pragmatischen, gegenseitig vorteilhaften Kooperation im Interesse beider Länder und auch der globalen Stabilität und Sicherheit ermutigen sollten“.

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Trump und China

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Nebenbei gesagt sprach Trump am Montag auch mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Die Xinhua-Nachrichtenagentur berichtete, dass Trump China überschwengliche Komplimente gemacht habe als „einem großen und wichtigen Land mit ins Auge fallenden Aussichten“. Trump fügte hinzu, dass die sino-amerikanischen Beziehungen unter seiner Präsidentschaft „eine größere Entwicklung machen würden“.

Interessanterweise kamen Putin und Trump auch überein, nicht nur telefonischen Kontakt zu halten, sondern auch anfangen sollten, ein persönliches Treffen zu planen. Wird so ein Treffen vor oder nach Trumps Amtsantritt im Januar stattfinden?

Möglicherweise könnten dies die ersten Zeichen einer neuen Art von Großmacht-Beziehung sein. Trump sucht vielleicht eine freundliche US-Russland-China Entente, um die US globale Führung voranzubringen, während Amerika versucht, seine Ökonomie und Gesellschaft zu reparieren und wieder aufzubauen. Solch ein Gedanke würde zu Trumps Agenda von „Amerika zuerst“ passen.

Trump hat sofort alles in den Griff genommen. Das scheint den allgemeinen Eindruck zu bestätigen, dass er ein Mann in Eile ist. Und Putin schien es zu erwarten.

Die Prognose des Kreml Sprechers Peskow ist gewesen, dass Putin und Trump zwei Männer sind, die „einander sehr ähnlich sind … bei ihrem Herangehen an internationale Beziehungen“ und es gute Gründe gäbe, „zu glauben, dass es ihnen gelingen wird, gute Beziehungen herzustellen“.

Jedoch wird diese Art ungewöhnlicher ‚übereifriger‘ Diplomatie durch den gewählten Präsidenten, wie er sie am Montag zeigte, dem amerikanischen außenpolitischen und Sicherheits-Establishment nicht passen.

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Sanktionen

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Einige Irritiation ist bereits an die Oberfläche gekommen, als Obama den Montag wählte, um neue Sanktionen gegen Russland anzukündigen – gegen sechs russische Parlamentarier, die die Krim und Sevastopol in der Duma vertreten.

Auf jeden Fall hat auch Moskau der Obama-Verwaltung am Montag Tschüß gesagt. Als Reaktion auf den Rat des US-Verteidigungsministers Ashton Carter an Trump, nicht mit Russland in Syrien zu kooperieren, sagte der russische stellvertretende Außenminister Sergei Ryabkov in Moskau am Montag, dass Moskau nicht mehr an den Vereinigten Staaten (lies Obama-Verwaltung) interessiert sei.

Ryabkov sagte spöttisch, dass Moskau jedenfalls nicht beabsichtigt, „die Pentagon-Führung zu überreden, etwas in dieser Hinsicht zu ändern“.  Eins ist sicher, dass die russisch-amerikanischen Beziehungen ihren Tiefstpunkt erreicht haben und dass es von nun an nur besser werden kann.

Ein echter russisch-amerikanischer Neuanfang hängt ab von der Ausbalacierung der gegenseitigen Interessen an mehrere Fronten, wo Fortschritt langsam und nicht leicht vorankommen wird. Es ist das eurasische Feld, das außerordentliche Herausforderungen bietet.

Fragen wie die NATO-Expansion, die Krim, das US-Raketen-Verteidigungssystem, die Vorwärtsaufstellung von NATO Truppen entlang der russischen Grenzen, die ‚Farben-Revolutionen‘ – dies sind schwierige Probleme. Vielleicht wird die Erfahrung einer Zusammenarbeit in Syrien – und die Aufhebung der westlichen Sanktionen gegen Russland, was irgendwann 2017 durchaus passieren könnte – einen positiven Effekt auf ein Klima von Vertrauen und gegenseitiger Zuversicht haben.

Was das Montag-Gespräch bezeugt, ist, dass Russland definitiv ein Fenster der Gelegenheit in der bevorstehenden Trump-Präsidentschaft sieht; ein Neuanfang in der getrübten Beziehung ist möglich; und dass Putin und Trump eine persönliche Chemie von einer Art entwickeln könnten, wie sie für den russischen Führer mit Obama nie möglich war.

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Quelle – källa – source




Ein Rückblick auf die letzten Wochen

Fangen wir damit an das kaum jemand damit gerechnet hatte, dass Donald Trump wirklich diese Wahl gewinnt! Selbst ich habe nicht damit gerechnet, denn für mich stand der Sieger dieses korrupten Systems längst fest. Ich wurde mal gefragt, wer besser ist und darauf antwortete ich nur „Pest oder Cholera“! Was hatte man zur Wahl? Auf der einen Seite eine alte Frau, kriegsgeil, völlig eingenordet auf die alten Schienen der US-Industrie und Waffenlobby, mit immer häufiger auftretenden neurologischen Ausfällen. (Wäre allerdings perfekt als Handpuppe für Bauchredner aus der Lobby)

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Auf der anderen Seite einen Multimillionär mit einer Affinität zum Populismus, Sexismus und Extremismus. Das Einzige, was mich da persönlich positiv gestimmt hatte, war sein Versprechen sich Russland anzunähern und freundschaftlich aufeinander zu zugehen. Ich hoffe nur, dass es nicht nur ein Versprechen bleibt! Aber diesen Mann kann man nicht einschätzen und er wirkt teilweise wie die Wiedergeburt Adolf Hitlers. Zu hoffen bleibt hier auch nur, dass vieles nur Wahlkampf-PR war und er sich nun auf ein internationales Level bewegt, wo er demnächst auch ernst genommen werden kann.

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Was allerdings die Massenvernichtungsmedien aus dieser Wahl machten und auch jetzt noch machen, ist alles Andere als vernünftiger Journalismus. Was mich allerdings völlig aus den Socken haut, sind die Satiriker in letzter Zeit. Entweder die haben wirklich alle solch eine verkorkste Meinung, oder sie trauen sich alle komplett nicht zu sagen was sie denken. Aber es kann nicht sein, dass nun nur noch diese Wahl und das Ergebnis so durch den Dreck gezogen wird. Es ist und bleibt spannend wie sich die USA nun entwickelt und wo die Reise hingehen wird. Unsere deutschen Politiker haben sich mit ihren Äußerungen bezüglich des neuen Präsidenten der VS nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert und dem Bündnis mit ihm schon im Vorfeld geschadet.

Das macht deutlich, dass unsere Politiker „nicht“ Marionetten waren, sondern völlig überzeugt von Allem diesen ganzen Unsinn veranstaltet hatten. Das macht es umso schlimmer! Hatte man vorher ja die Meinung vertreten, sie müssen so handeln und sie können ja schließlich nicht anders. So sieht man es nun aus einer völlig anderen Perspektive und es wird noch dringender, dass wir uns von so etwas verabschieden. Denkt daran, nächstes Jahr sind Bundestagswahlen und unsere Übermutti Angela Merkel will Deutschland eine weitere Legislaturperiode lang quälen und in den Abgrund treiben. Gestern war USA 2016 und morgen ist schon Berlin 2017. Dieses Gesocks muss aus dem Bundestag verschwinden, haben sie nicht schon genug Unheil gestiftet.

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https://youtu.be/6WYWqroQXOc?t=14m45s

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Auch diese ganzen „Experten“, die vor der Wahl ganz deutlich Hillary Clinton als Sieger sahen, hatten sie doch alle nur Propaganda verbreitet, anstatt wirklich irgendwelche Meinungen zu analysieren. Alles eine inszenierte Scheiße, die allerdings dieses mal ordentlich daneben ging!

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Völlig ausgebrannt und überfordert

Private Probleme hatten mich eine sehr lange Zeit aus dem Rennen geworfen. So langsam erkenne ich ein wenig Licht am Horizont und mache einen kleinen Zwischenbericht, damit man mich nicht völlig abschreibt!

Auch ich leide an Depressionen die mich bei zu vielen Problemen auf einmal paralysieren. Man hat keinen Antrieb mehr und man schottet sich komplett von der Außenwelt ab. So war es auch bei mir. Ich verkroch mich in mein kleines eigenes Reich und vermied mehr und mehr den Kontakt nach Außen. Ich las keine Artikel mehr und ich schrieb auch keine Eigenen.

Ich bekam Hilfe angeboten und nahm kaum welche davon an. Ich schreibe das, damit man nicht denkt ich sei jemand, der nur wenn er Lust hat einen Artikel verfasst. Bei mir gibt es gute Zeiten und auch schlechte Zeiten. Das große Problem, in den schlechten Zeiten funktioniert bei mir überhaupt nichts. Dieser Artikel hier ist ein Zeichen dafür, dass die schlechte Zeit ihrem Ende entgegen tritt und demnächst wieder der alte Ingo mit neuen Artikeln posten wird!

Ich muss hier auch ein riesiges Dankeschön aussprechen. Danke an Joe Kodi und Stefan Drah, die K-Networld auf Facebook mit Inhalten am Leben erhalten haben und vielen Dank meinen Admins von „Freidenker und Aufklärer“, die sich sehr gut in der Zeit um die Gruppe gekümmert haben.

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