Abbas warnt Trump vor Verlegung der US-Botschaft nach al-Quds

image_pdfimage_print

Ramallah (Press TV) – Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas hat den künftigen US-Präsidenten Donald Trump in einem Brief davor gewarnt, die US-Botschaft von Tel Aviv nach al-Quds (Jerusalem) zu verlegen.

Eine Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem hätte eine katastrophale Auswirkung auf den Friedensprozess, auf die Zwei-Staaten-Lösung und auf die Stabilität und Sicherheit der gesamten Region, zitierte die staatliche palästinensische Nachrichtenagentur Wafa aus Abbas‘ Brief an Trump. Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde habe in der Angelegenheit auch an Weltmächte wie Russland, China und die Europäische Union geschrieben und sie aufgefordert, keine Mühen zu scheuen, um die Verlegung der US-Botschaft zu verhindern.

Bereits am Freitag hatte Abbas in einer Rede bekräftigt: „Jede Meinungsäußerung und Stellungnahme, die den Status von al-Quds ändert, überschreitet unsere rote Linie und wir werden sie nie akzeptieren.“

Trump, der das Präsidentenamt am 20. Januar antritt, hat angekündigt, dass er al-Quds (Jerusalem) als israelische Hauptstadt anerkennen und die US-Botschaft dorthin verlegen wolle. Der Status von Jerusalem ist einer der wichtigsten Knackpunkte im Nahost-Konflikt. Die Palästinenser sehen al-Quds als künftige Hauptstadt des  Palästinenserstaats. Die strittige Entscheidung Trumps hat die Palästinenser erzürnt.

.

.

Frank-Walter Steinmeier sieht Europa in Gefahr

EUROPA IN GEFAHR?   Berlin - Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier warnt ...

Learn more
image_pdfimage_print