Dokumentation über Zoophilia

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Ürsprünglich erschienen auf dem Blog von Einar Schlereth

Ihr braucht gar nicht erst zu googeln, denn dort findet ihr das Wort Zoophilia nicht. Auch die deutsche Rechtschreibung im Libre Office unterstreicht das Wort als falsch. Nun ja, Leute mit Griechisch-Kenntnissen oder mit etwas Phantasie können sich sehr  leicht zusammenreimen, um was es geht:

Um Tierliebe, die Tierliebe der besonderen Art.

Gesetzliche Verbote sind ein Erbe der Bibel.

Die rabiate Verfolgung der Zoophilia begann in Europa, besser noch im christlichen Kulturbereich just mit der Einführung des Christentums. In den ‚heidnischen‘ Ländern war vielerorts Zoophilia Teil des sexuellen Verhaltens. Sie ist im Grunde so alt wie die Menschheit. Die ältesten Kunst-Äußerungen des Menschen, die Grottenmalereien in Altamira (16000 v. u. Z.), die noch viel älteren, die mitten in der Sahara gefunden wurden und noch älteren in Südafrika zeigen Menschen, die mit Tieren sexuell Verkehr haben.

In Persien, Indien, Hinterindien, China bis nach Japan gibt es Malereien, Skulpturen,
Fresken, Holzschnitte aus allen Jahrhunderten, die detailliert den Verkehr von Frauen und Männern mit allen nur denkbaren Tieren darstellen. Ich denke, dass das auch für die Hochkulturen in Nord – und Südamerika gilt, obwohl mir davon nichts präsent ist. Eine amüsante Story ist aus Indien bekannt. Unter der britischen Herrschaft beschwerten sich alle Männer eines Dorfes bei den Engländern, dass ihre Frauen ständig hinauf auf die Weiden gingen, um es mit den Ponys zu treiben. Die Engländer trafen ein salomonisches Urteil: Die Frauen durften nur noch einmal die Woche hinaufgehen.

In der Literatur wurde das Thema auch immer wieder aufgegriffen. Vom Lateiner Lucius Apuleius ‚Der Goldene Esel‘ über ‚Die Gespräche des Göttlichen Aretino‘, bei dem von der Geburt eines Wesens halbMensch/halbTier als Folge eines Verkehrs mit einem Hund im Kloster die Rede ist, bis zum Marquis de Sade und dem Schweden Ivar Lo-Johansson, der von der Liebesgeschichte einer Zirkusartistin mit einem Bären erzählt. Auch in Cartoons gibt es da Thema, z. B. in einem Playboy, wo ein Hirte eine Blondine begattete und im Hintergrund ein Schaf zum anderen sagt: Uns hat er gesagt, dass die fast so gut wie wir seien.

A propos, da fällt mir ein, dass uns eine hübsche Kellnerin eines sehr beliebten Restaurants in Freiburg/Bg erzählte, dass die Kellner nach Feierabend gerne zu einer Weide zogen, wo sie sich an den Schafen vergingen. Im bayrichen Franken, genauer in Bad Neustadt a. d. S., wo ich nach unserer Flucht aufgewachsen bin, kamen wir täglich an einem Blumenladen vorbei, wo es eine wunderschöne Verkäuferin gab, die ihren großen Schäferhund immer mit einer Schale Wasser draußen vor dem Laden ließ. Zehn Jahre nachdem wir die Stadt verlassen hatten, erfuhren wir, dass sie in flagranti mit ihrem Schäfer erwischt wurde.

Kein Zweifel also, dass dieses Thema die Menschheit zu allen Zeiten sehr intensiv beschäftigt hat. Und in jüngster Zeit, im Zusammenhang mit der phantastischen Verbreitung des Internets ist die Frage wieder stärker in den Vordergrund geraten.
Und dies obwohl Zoophilia immer noch in den meisten Ländern der Welt verboten und strafbar ist. Trotzdem ist sie weit verbreitet. Schon im Alfred Kinsey Report in den 50-er Jahren wurden erstmals Angaben über die Ausbreitung gemacht. Danach hatten 1 von 3 Jungen auf dem Lande irgendwann Sex mit Tieren, 8 % der Männer und 3,6 % der Frauen. Das klingt wenig, aber jemand hat ausgerechnet, dass damals, umgerechnet auf London, es 300 000 Frauen gewesen wären.

In den USA sind in jüngerer Zeit weitere Staaten hinzugekommen, die Zoophilia unter Strafe stellen. Insgesamt sind es jetzt 42 Staaten. Auch in Europa ist sie in den meisten Ländern verboten, außer in Dänemark, Schweden und Belgien. Deutschland hat erst kürzlich erneut die Strafe wieder eingeführt. Die Begründung war nicht die Moral, sondern Missbrauch an Tieren. Dabei ist genau das ein ausgesprochener
Schmarrn. Allenfalls können Männer, wenn sie sich an kleinen Hunden vergreifen,
Verletzungen verursachen, was in der Tat zunimmt, wie ich kürzlich las. Aber das
können Frauen nicht.

Aber wie gesagt, breitet sie sich die Zoophilia weiter aus. Vor einiger Zeit hatte ich auf einem der zahllosen US-Fernsehsender einen Moderator gesehen, der sich darüber ereiferte, dass so viele junge Mädchen und Frauen ‚heute es mit ihren Hunden treiben und sogar Fotos  auf Facebook, Twitter etc. auflegen. Davon  zeigte er einige Beispiele. Und es handelt sich dabei nicht etwa um hässliche Girls, die keinen Mann abkriegen, wie gerne behauptet wird, sondern im Gegenteil oft um äußerst hübsche Mädchen. Obendrein sahen sie nicht wie Huren aus, sondern Frauen, die wirklichen Spaß am Sex hatten. Ich kann dazu nicht mehr sagen, weil ich weder Facebook habe noch tweete oder twittere.

IST DAS VERWUNDERLICH? Fragte ich mich spontan. Also erstens nimmt die sexuelle Aktivität ab. In Japan finden die meisten sie lästig und zu anstrengend. Sie schauen sich lieber Pornos an. Auch hier im Westen ist diese Tendenz zu beobachten.

Es gibt keine Männer mehr und auch keine Frauen mehr. Dazu habe ich mich neulich schon in dem Artikel ‚Rassismus, Weiberhass …‚ geäußert. Ich jedenfalls habe auch keine Lust, mit Barbies und Gummis zu hantieren. Dann kann man sich ja gleich eine  aufblasbare Plastikpuppe zulegen.

Und dass die Frauen von den Typen die Nase voll haben, die nichts von Zärtlichkeit, Sex und Liebe verstehen, sondern nur abdrücken wollen, möglichst oral, wovon die Frau ja relativ wenig hat, ist auch verständlich. Da ist doch ein Hund die weitaus bessere Alternative. 1. Hund sabbelt kein dummes Zeug. 2. Meckert nicht an der Figur, an den zu kleinen oder zu großen Brüsten herum. 3. Man bekommt Sex, wenn sie will und nicht der große Meister. 4. Für ihn braucht man sich nicht von Kopf bis Fuß rasieren und parfümieren. 5. Keine Angst vor Schwangerschaft. 6. Keine Angst vor Aids. 5. Hunde sind Weltmeister im Lecken. 7. Sie sind gut bestückt. 8. Sie ergießen sich reichlich und lange. 9. Ihr Penis-Knoten bearbeitet intensiv den G-Punkt. 10. Sie petzen nicht! 11. Last not least ist der Hund auch ein Schutz. Das ist nötig, da wir ja gesehen haben, wie deutsche Männer nur zuschauen, wenn ihre Frauen vergewaltigt werden.

In dem Dokumentarfilm ‚Hidden Love: Animal Passions‘ auf Documentary Storm habe ich etliche Punkte bestätigt bekommen. Dort haben sich Männer und Frauen geoutet, die Sex mit Tieren haben. Überwiegend Männer, die Pferde liebten. Dort wurde die These vertreten, dass Männer stärker in der Zoophilia vertreten seien als Frauen. Dem widerspricht jedoch eine Frau getrennt in einem anderen Interview, die meint, dass Frauen es häufiger machen. Die Frau, die auch hervorgehoben hat, wie wunderbar sich das Fell des Tieres auf ihrer Haut anfühlte. Na klar, Frauen immer schon Felle und Pelze geliebt.

Das meine ich auch. Denn ich habe nie einen Mann gekannt oder nur von einem gehört (abgesehen von den Kellnern), dass er zoophil sei, aber von relativ vielen Frauen, dass sie es schon gemacht haben oder Freundinnen. Da ich Frauen immer geliebt habe und Beziehungen hatte, die sich über Jahrzehnte hinzogen, genoss ich meist das Vertrauen der Frauen. So wurden mir häufig Geheimnisse anvertraut, die ich immer gehütet habe. Frauen haben auch viel mehr Möglichkeiten, wenn sie etwa zuhause Haushalt und Kinder versorgen – und einen Hund haben. Pferde hat man halt nicht so leicht zur Hand. Welche Frau träumt nicht von Pferden. Aber die Chancen sind gering. Frauen werden oft durch die Hunde gereizt, weil die ja gerne alles bespringen, was ihnen in die Quere kommt.

In diesem Video wirft Hani Miletzki in einer Doktorarbeit  einen interessanten Punkt in die Diskussion und zwar gegen das Argument vom Missbrauch. Da wäre doch zu fragen, so meint sie, wie oft und welches Tier befragt wird, bevor es zur Schlachtbank geführt wird. Es werden jährlich Milliarden und aber Milliarden Tiere oft auf äußerst grausame Weise getötet und von den Menschen verzehrt. Und das, nachdem sie mehr oder weniger lange auf wirklich bestialische Weise gezüchtet und gehalten werden. Da protestieren die Tierschützer seit Jahren vergeblich und wenn sie es wagen, etwa gar einzuschreiten, haut man ihnen die Hucke voll. Kein Wort von Missbrauch. Wie gewöhnlich nichts als Heuchelei. Also doch Moral – und zwar die christliche.

Hani Miletski

Obendrein hat diese maßlose Fleischfresserei ein gerüttelt Maß an der Fettleibigkeit Schuld und durch den enormen Methanausstoß auch an der Klimaveränderung. Spielt alles keine Rolle, wir wollen täglich unsere drei Koteletts auf den Tisch haben. Aber wenn ein Mann seine Stute liebt und sogar heiratet, dann bricht die Welt zusammen.

Hier hänge ich noch das Video über das Buch von Hani Miletski an, in dem sie viele der seltsamen Mythen, die sich um Zoophilia ranken, ad absurdem führt (Geschichten vom selben Kaliber, wie sie noch in meiner Jugend über Selbstbefriedigung verbreitet wurden – man bekommt Rückgratverkrümmung, Nervenkrankheiten u. dgl.)  Für sie ist Zoophilia schlicht eine Orientierung.

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Autor: Einar Schlereth

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