Kreml weist Vorschlag Trumps zurück

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Moskau (dpa/K-Networld) – Der Kreml hat den Vorschlag des designierten US-Präsidenten Trump bezüglich der Reduzierung von Kernwaffen in Zusammenhang mit der Aufhebung anti-russischer Sanktionen abgelehnt.

In seinen neuesten Interviews mit der britischen Times und dem deutschen Boulevardblatt BILD hatte Donald Trump seine Standpunkte zu einigen Themen, wie z.B. Syrien, Flüchtlingswelle nach Europa und anti-russische Sanktionen, erläutert. Trump sagte, dass die Sanktionen Russland erheblich geschadet haben und fügte hinzu:

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„Zum einen finde ich, dass es deutlich weniger Nuklearwaffen geben sollte und sie erheblich reduziert werden müssten, das gehört dazu. Aber da sind diese Sanktionen, und Russland leidet im Moment schwer darunter. Aber ich glaube, da könnte manches gehen, von dem viele Leute profitieren würden.“

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Auch im Kreml erfreut man sich über Gesagtes, ist jedoch weiterhin etwas skeptisch und wartet lieber ab wie es sich entwickeln wird. Kremlsprecher Dimitri Peskow sagte am Montag zu Interfax: „Nun brauchen wir etwas Geduld, warten wir auf den Moment, in dem Herr Trump das Amt übernimmt, und sehen wir mal, welche Initiativen er umsetzt“.

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