Mehr als 12.000 Jemeniten sind Opfer der saudischen Luftangriffe

Und Deutschland liefert weiter Waffen und Munition an Saudi-Arabien!
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Sanaa (Press TV/K-Networld) – Seit Beginn der Luftangriffe einer von Saudi-Arabien geführten Koalition im Jemen vor knapp zwei Jahren sind einer nicht-staatlichen Menschenrechtsorganisation zufolge 12.041 Zivilisten getötet worden.

„Unter den Todesopfern befinden sich 568 Kinder und 1,870 Frauen“, berichtete das juristische Zentrum für Menschenrechte und Entwicklung im Jemen, das als eine Beobachtergruppe tätig sei, am Freitag.

Die saudischen Luftangriffe gegen Jemen hinterließen dem Bericht zufolge zudem 20,001 Verletzte, darunter 2.354 Kinder und 1.960 Frauen.

Die nicht-staatliche Menschenrechtsorganisation veröffentlichte außerdem eine Infografik über die menschlichen und infrastrukturellen Schäden im Jemen.

Bei den Luftangriffen der saudischen Kampfjets sind bisher 270 Gesundheitszentren , 25 Medieninstitutionen, mehr als 402.076 Häuser und  706 Moscheen vollständig zerstört worden, hieß es im Bericht.

Die von Saudi-Arabien geführte Kriegskoalition begann am 26.März 2015 ihre Luftangriffe auf Jemen.

Im Jemen, wo seit fast zwei Jahren ein Bürgerkrieg tobt, seien rund 462.000 Kinder akut unterernährt. Im Nordosten Nigerias, wo dschihadistische Gruppen kämpfen, seien es 450.000 Kinder.

Dem Hungersnot-Frühwarnsystem – Fews Net – der UN-Organisation zufolge sind einige entlegene Regionen des nigerianischen Bundesstaats Borno bereits seit Ende vergangenen Jahres von einer Hungersnot betroffen. Es werde immer schlimmer, da Hilfsorganisationen nicht bis in die Krisenregionen vordringen könnten.

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„Diese erneute Hungersnot hat sich in Teilen des Südsudans sowie in Somalia, Nigeria und im Jemen zu einer tragischen Realität entwickelt. Viele Familien haben alle Mittel, die sie am Leben halten, erschöpft“, kommentiert Tessa Page, Stiftungsvorsitzende von United Internet for UNICEF.

„Für mehr als eine Million Kinder läuft die Zeit ab“, sagt Anthony Lake, Exekutivdirektor des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. „Noch können wir viele Leben retten.“ Helfen Sie mit!

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