Trumps Mauerbau nimmt Gestalt an

Washington (DPA / IRIB / K-Networld) – Die von US-Präsident Trump angekündigten Pläne zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko nehmen allmählich Gestalt an.

Wie die internationalen Medien übereinstimmend  berichten, soll die Mauer   vorwiegend aus Beton bestehen  und zwischen 18 und 30 Fuß (5,4 bis 9,1 Meter) hoch,   für Menschen unüberwindbar sein und Durchgänge für Fußgänger sowie Fahrzeuge berücksichtigen, heißt es in den Anforderungen des US-Heimatschutzministeriums. Zunächst solle ein Probestück der Mauer in San Diego errichtet werden.

Auf mehreren Abschnitten der rund 3.200 Kilometer langen Grenze gibt es bereits heute hermetische Sicherungsanlagen.

Trump hatte mit den Plänen Wahlkampf geführt und will mit dem Grenzwall nach eigener Darstellung vor allem Drogenhandel und illegale Einwanderung eindämmen. Es wird aber befürchtet, dass Drogen- und Menschenschmuggler ihr Geschäft durch Tunnel fortsetzen könnten. Dafür lässt sich Trump allerdings auch noch etwas einfallen. Man lernt aus der Geschichte und da hilft die Geschichte der DDR.

„High-Tech-Mauer-2000“ (1981 bis 1989)

In den 1980er Jahren gab es Bestrebungen, die Mauer noch sicherer zu machen und so wenig wie möglich zu schießen. Jeder Tote an der Grenze schadete auch dem internationalen Ansehen der DDR.

Deshalb kam die „High-Tech-Mauer-2000“ auf den Plan: Sensortechnik und Elektronik sollten Sperrzaun, Mauer und Schusswaffen langfristig ersetzen. Auch unterirdische Tunnel sollten zukünftig verhindert werden, indem man das Durchgraben mit dem Einsatz von Schotter erschwert hätte und weiterhin wollte man Wasser einsetzen, welches beim Versuch einen Tunnel zu graben alles sofort überflutet hätte. Doch die wirtschaftliche und politische Krise und nicht zuletzt die friedliche Revolution in der DDR vereitelten diese Pläne letztendlich.

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