HURRA! – DIE DEUTSCHE BUNDESWEHR DARF CYBERKRIEG SPIELEN

Ein Artikel von german-foreign-policy.com (Hier nur ein Auszug)
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Die fünfte Dimension 06.04.2017

BONN (Eigener Bericht) – Das neue „Kommando Cyber- und Informationsraum“ (CIR) der Bundeswehr wird Fähigkeiten für deutsche Cyberangriffe entwickeln und bei Bedarf offensiv tätig sein. Dies hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen am gestrigen Mittwoch bei der offiziellen Indienststellung des Kommandos CIR angekündigt. Demnach dürfe die Bundeswehr, sobald ihre „Funktions- und Einsatzfähigkeit“ gefährdet werde, sich selbstverständlich „offensiv verteidigen“. Bereits der „Aufbaustab“ des Verteidigungsministeriums für die Gründung der Cybertruppe hatte erklärt, es sei unverzichtbar, „die gesamte Kette“ an Handlungsoptionen bis hin zu „komplexen Angriffen zu beherrschen“. Schwierigkeiten bereitet der Bundeswehr bislang allerdings noch die Gewinnung geeigneten Personals. Die Cybertruppe wird deshalb unter anderem die Anforderungen an die Fitness ihrer IT-Krieger senken – in der Hoffnung, dann „Nerds“ besser als bisher für den Dienst in den Streitkräften gewinnen zu können. Darüber hinaus soll eine „Cyber-Reserve“ aufgebaut werden, über die die Bundeswehr Zivilisten einbinden will. Nur so könne das gesellschaftlich verfügbare Wissen genutzt werden, um im schnelllebigen IT-Bereich Schritt zu halten, heißt es im Verteidigungsministerium.

Das Kommando CIR

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat am gestrigen Mittwoch das „Kommando Cyber- und Informationsraum“ (CIR) der Bundeswehr in Dienst gestellt. Das Kommando CIR ist als eigene Teilstreitkraft neben Heer, Luftwaffe und Marine konzipiert und wird alle relevanten IT-Kapazitäten der deutschen Streitkräfte bündeln. Unter Rückgriff auf die IT-Personalbestände der anderen Teilstreitkräfte soll es von zur Zeit rund 260 Mitgliedern auf eine Stärke von rund 13.500 Soldaten und zusätzlich 1.500 zivilen Mitarbeitern wachsen; dieser Umfang soll spätestens 2021 erreicht sein. Zusätzlich werden der Einheit im Juli weitere Truppen unterstellt – das Kommando Strategische Aufklärung, das Kommando Informationstechnik sowie das Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr. Geführt wird das Kommando CIR von Generalleutnant Ludwig Leinhos, der seine Karriere im Bereich der Elektronischen Kampfführung begonnen hat, später unter anderem im NATO-Hauptquartier in Brüssel für Cyber Defence zuständig war und im Jahr 2016 im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums die Leitung des Aufbaustabes Cyber- und Informationsraum übernommen hat. Leinhos erklärt zur Gründung seines Kommandos: „Wir stellen die nicht-kinetischen Mittel und Fähigkeiten zur Verteidigung Deutschlands bereit.“[1]

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