Differenziere Glaube und Religion

Der Glaube ist gut und gibt Halt in schweren Zeiten - Religionen sind Machtinstrumente der Menschen
Der Glaube ist gut und gibt Halt in schweren Zeiten - Religionen sind Machtinstrumente der Menschen
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Pflücken wir mal alle „heiligen Schriften“ auseinander und suchen das Böse, denn in allen finden wir es wieder! Gebote zum Töten, ethnische Säuberungen zu begehen, Rassentrennung zu institutionalisieren, andere Rassen und Religionen zu hassen … gibt es allesamt in der Bibel, im Koran und auch in der Thora. Hier ein paar Auszüge:

Stichwort Kopfbedeckung bei Frauen. Richtig, genau diese fordert die „heilige Schrift“ in lutherischer Übersetzung. Das passende Zitat dazu: „Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren“ (1. Korinther, Kapitel 11, Vers 5). Typisch Nordländer bzw. Nordeuropäer. Oder?

Weiteres Beispiel: „So spricht X: Siehe, ich will Unglück über dich bringen in deinem eigenen Hause und will deine Weiber vor deinen Augen nehmen und sie deinem Nächsten geben, dass er bei deinen Weibern schlafen soll an der lichten Sonne.“ Aber wer ist X? Allah, „der Herr“, Jehova, jenes höhere Wesen, das wir verehren oder doch das fliegende Spaghettimonster? Ist es ein Twitter-Zitat von Abu Bakr al-Baghdadi oder direkt aus der PR-Abteilung des IS? Nein. Der Satz stammt aus der Bibel, Nächstenliebe einmal anders: (2. Samuel, Kapitel 12, Vers 1).

Apropos Frauenrechte: „Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweise für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen und sie soll sterben.“ Sexuelle Selbstbestimmung liegt im Einklang mit den Worten „unserer“ Staatsreligion? Ähm, nein. Ein weiteres Zitat aus der Bibel, (Deuteronomium 22, Vers 20-21).

Sich für die Todesstrafe auszusprechen, funktioniert nicht nur im republikanischen Wahlkampf von Seiten zweifelhafter Milliardäre mit Hamsterfrisur, sondern auch im dritten Buch Mose, Kapitel 20, Vers 9. Dort heißt es: „Wer seinem Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.“ Gut, aber haben wir nicht alle schon mal unsere Eltern verflucht? Kennt die Bibel keine Pubertät?

Pauschale Gewaltaufrufe bleiben keine Seltenheit: „So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben“ (4. Buch Mose, Kapitel 31, Vers 17-18). Weniger drastisch, aber ähnlich logisch: „Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen hat, dann haut ihnen die Hand ab.“ , gesehen im Koran, Sure 5, 38.

Gewalt können sie alle. Auch der Koran ist diesbezüglich kein unbeschriebenes Blatt: „Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab“ (Sure 8, 12). „Und tötet sie, wo ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben!“, immerhin ohne Capslock und Ziffern zwischen den Ausrufezeichen. Kann also nicht Til Schweiger geschrieben haben, sondern stammt ebenfalls aus dem Koran (Sure 2, 191).

Schauen wir uns auch mal die Ansichten der Thora an. Auch hier finden wir Beispiele, wie man mit anderen Menschen nicht umgehen sollte. „Dem Juden ist es erlaubt zum Nichtjuden zu gehen, diesen zu täuschen und mit ihm Handel zu treiben, ihn zu hintergehen und sein Geld zu nehmen. Denn das Vermögen des Nichtjuden ist als Gemeineigentum anzusehen und es gehört dem ersten [Juden], der es sich sichern kann.“, (Baba kamma 113a).

Da ich mich für diesen Artikel nun als Nichtjude (Gojim) mit der Thora befasst habe und dann auf dieses Zitat stieß, war es wohl für mich bereits zu spät, denn „wenn sich ein Nichtjude mit der Thora befasst, so verdient er den Tod.“ (Synhedrin 59a)

Wie ekelerregend es werden kann sehen wir wenn wir uns folgendes Zitat betrachten: „Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.“ (Jabmuth 57b, Jabmuth 60 a, Aboda zara 37a)

Es ist auch geplanter Genozid dabei und das nicht selten, aber das folgende Zitat kommt mir recht bekannt vor. Ich meine dies schon einmal in abgewandelter Form auf den Georgia Guidestones gelesen habe. „Die Geburtsrate der Nichtjuden muss massiv herabgedrückt werden“ (Zohar II, 4b)


Sollen alle diese Zitate für ein friedliches Miteinander geschrieben sein? Ist das ein Grund sich einer Religion anzuschließen? Ich bin daher sehr froh ein selbstdenkender und freidenkender Atheist zu sein!

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