Irak: al-Abadi ordnet Beginn der Befreiungsoperationen für westliche Landesgebiete an

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Bagdad (al-Alam / K-Networld) – Der irakische Ministerpräsident hat den Beginn der Befreiungsoperationen für den Westteil Iraks im Gebiet der gemeinsamen Grenze mit Syrien angeordnet.

Haider al-Abadi hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass die irakische Grenze zu Syrien von den IS-Terroristen besetzt sei und die Befreiungsoperationen zur Vernichtung der Terroristen in diesen Gebieten, zur Wiedererlangung der Sicherheit im Grenzgebiet, am 7. Mai 2017 begonnen hätten.

Der irakische Ministerpräsident sagte weiter, dass sich die IS-Terrormiliz an der irakischen Grenze und auf syrischem Boden befinde und man sich anstrenge, durch die Schaffung von Sicherheit für die Grenzen, den Angriffen des IS vorzubeugen.

Gleichzeitig mit dem Beginn der Operationen für die Befreiung der verbliebenen Gebiete in der Provinz al-Anbar aus den Händen des IS im Oktober 2016, auf Befehl von Haider al-Abadi, haben die irakischen Kräfte mit der Befreiung des Westens von Mossul begonnen und bisher mehr als 80 Prozent dieses Teils von Mossul befreit. Der Osten von Mossul wurde zuvor schon vom IS befreit.

Die Dschihadisten leisten mit Granaten, Scharfschützen sowie von Selbstmordattentätern gelenkten Autos Widerstand. Im März 2017 waren schätzungsweise noch 2.000 IS-Kämpfer in Mossul. Laut den irakischen Streitkräften ließ der Widerstand jedoch nach. Dafür spreche, dass der IS mittlerweile vor allem Autobomben einsetze.

Mossul ist die letzte Stadt des IS im Irak. Auch im benachbarten Syrien stehen die Islamisten unter Druck: Dort soll nach kurdischen Angaben im April die Rückeroberung des IS-Zentrum Rakka beginnen, wo noch viele IS-Anführer vermutet werden.

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