Behinderte Russen und der European Song Contest

Hat Russland „provoziert“, indem es die Rollstuhlfahrerin Julia Samoilowa für den European Song Contest (ESC) nominierte? Hat Moskau eine behinderte Sängerin zum ESC geschickt, wohl wissend, dass die Ukraine die Kandidatin nicht einreisen lassen wird, weil Samoilowa 2015 ohne Genehmigung Kiews auf die Krim gefahren ist und dort ein Konzert gegeben hat? Wurde die Sängerin im Rollstuhl schnöde für ein politisches Ziel ausgenutzt? Derartige Verdächtigungen kursieren in den deutschen „Qualitätsmedien“ (Ukrainischer Geheimdienst lässt russische ESC-Kandidatin nicht einreisen).

Doch aus russischer Perspektive sind derartige Vermutungen absurd. Das Thema Behinderungen ist kein Mode-Thema, welches man einmal auspackt und dann wieder zur Seite legt. Dieses Thema hat in Russland in den letzten fünf Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Viel, wenn auch nicht genug, hat sich zugunsten der Behinderten verändert. Der Staat hat erkannt, dass es aus humanen und auch wirtschaftlichen Gründen notwendig ist, die Behinderten im öffentlichen Leben zu integrieren.

Immerhin sind neun Prozent der russischen Bevölkerung in irgendeiner Form behindert. Es gibt Seh-, Hör- und Gehbehinderte. Angesichts sehr bescheidener Schwerbehinderten-Renten war die einzige Hilfe für diese Menschen die Verwandten. Selten sah man Behinderte auf der Straße. Die Straße war für sie ein „feindlicher Raum“ oder, wie man in Deutschland zu sagen pflegt, „nicht behindertengerecht“.

Seit 2011 gibt es nun staatliche Programme, welchen den Behinderten die „Teilhabe am öffentlichen Leben“ erleichtern soll. Der Behinderten-Sport bekommt im russischen Fernsehen immer mehr Platz.

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Russland holt in Riesenschritten das nach, wofür man im Westen Jahrzehnte brauchte. Zu Sowjetzeiten versuchte man Behinderte noch vor der Öffentlichkeit zu verstecken, insbesondere wenn es internationale Großveranstaltungen gab. Bei den Weltjugendfestspielen 1957 wurden die Kriegsbehinderten aus St. Petersburg auf die Klosterinsel Walaam umgesiedelt, weil die internationalen Gäste nur gesunde Menschen sehen sollten. Das war allerdings kein rein sowjetischen Vorgehen. Ähnliche Prozeduren sah man derzeit in jedem Land.

2011 startete die russische Regierung das Programm „Erreichbare Umwelt“. Man begann Autobusse, Gehwege, Geschäfte und Büros so zu gestalten, dass sie von Rollstuhlfahrern genutzt werden können. In der Moskauer Metro gibt es jetzt 28 Stationen, an denen Rollstuhlfahrer einen Lift benutzen können. Mit Liften wurden vor allem die in den letzten Jahren gebauten U-Bahn-Stationen ausgerüstet. Bei den langen U-Bahn-Roll-Treppen im Zentrum der Stadt sind die Rollstuhlfahrer aber nach wie vor auf fremde Hilfe angewiesen.

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Um auch den Behinderten zu helfen, welche U-Bahnstationen benutzen, an denen es keine Lifte gibt, wurde 2013 von der Moskauer U-Bahn das „Zentrum für Mobilität“ eingerichtet. Dort können Rollstuhlfahrer, ältere Menschen oder Familien mit Kindern kostenlos Hilfspersonal anfordern, welches die Reise in der Moskauer Unterwelt begleitet und Rollstühle in U-Bahn-Waggons hebt. Und dafür hat der Kreml absolut Respekt verdient.

Natürlich ist in Russland noch viel zu tun, wie dieser Rollstuhlfahrer mit seinem Video aus der Stadt Uljanowsk zeigt, doch erste Schritte sind getan und die Öffentlichkeit ist sensibilisiert:

https://www.youtube.com/watch?v=vesirEH7Neg

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In den 1990er Jahren sah man in Moskau noch Schockierendes. Viele Menschen waren arm und es gab Behinderte, Männer ohne Beine, die sich, nur auf ihre Arme gestützt, aus eigener Kraft in die U-Bahn-Wagons hievten, um die Passagiere dort um Geld zu bitten. In den Moskauer Zeitungen wurde gewarnt, dass die bettelnden Behinderten ihr Geld bei Mafia-Gruppen abgeben müssen. Damals gab es in den U-Bahn-Stationen weder Aufzüge noch andere Hilfen für Rollstuhlfahrer.

Ich erinnere mich an einen jungen Rollstuhlfahrer, der sich mittels einer Rose aus seiner misslichen Situation rettete. Der junge Mann saß vor einer der langen Rolltreppen an der U-Bahn-Station Puschkinskaja in seinem Rollstuhl, in der Hand eine Rose. Sein Blick machte klar: Ich brauche Jemand, der meinen Rollstuhl auf der langen Aufzugtreppe auf dem Weg nach unten hält. Ich verstand seine Bitte und habe ihm geholfen. Unten auf dem Bahnsteig angekommen, wollte er mir seine Rose schenken, aber ich lehnte dankend ab. Mir war klar, dass er sie auf seinem Weg nach Hause noch brauchen würde.

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„Sowas gehört nicht auf die Bühne“

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Dass sich der russische Pervi-Fernsehkanal entschieden hatte, Julia Samoilowa zum Song Contest nach Kiew zu schicken, war durchaus keine Selbstverständlichkeit. Denn immer noch gibt es Russen, die meinen, Behinderte hätten auf einer Bühne nichts zu suchen, sie störten den ästhetischen Genuss.

Wenn Julia Samoilowa auftritt, wird ihr Rollstuhl durch ein großes Kleid verdeckt. Mit ihrer wunderbaren Stimme, ihrem Lächeln und dem Schalk, der manchmal über ihr Gesicht huscht, tut die Sängerin alles, um den Zuschauer in den Bann ihrer Musik zu ziehen. Die Behinderung wird zur Nebensache.

Wie schwer es für Behinderte auf der Bühne ist, wurde Anfang März bei der russischen Pervi-Fernseh-Kanal gesendeten Show „Minuten des Ruhms“ deutlich. In der Show trat der Tänzer Ewgeni Smirnow mit seiner Tanz-Partnerin Alena Schenewa auf. Smirnows Bein war nach einem Auto-Unfall amputiert worden. Die tänzerische Leistung des Paares wurde durch die Behinderung von Smirnow nicht geschmälert. Im Gegenteil, man sah, wie zwei Tänzer so kooperieren, dass die Behinderung des Einen die Gesamtbewegung des Tanzes nicht unterbricht und etwas überraschend Neues und Schönes entsteht.

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Der Auftritt von Smirnow und Schenewa war wie ein Sinnbild, wie Nicht-Behinderte und Behinderte in der Gesellschaft kooperieren könnten. Das Publikum war beeindruckt und klatschte. Widerspruch gab es ausgerechnet von zwei Jury-Mitgliedern, beide bekannt für ihre ansonsten liberale Einstellung. Sie drückten den „roten Knopf“ und zeigten damit, dass sie den Auftritt nicht für eine Auszeichnung empfehlen.

In gewundenen Worten erklärte die bekannte Schauspielerin Renata Litwinowa sie wisse, „dass es in diesem Land schwierig ist, als Mensch mit einer Amputation zu leben“. Aber sei es nicht besser, wenn Jewgeni Smirnow sich „ein zweites Bein anschnallt“, damit „dieses Thema“ (gemeint war die Amputation) „nicht ausgenutzt wird“?, fragte Litwinowa.

„Ich nutze das nicht aus“, erklärte Tänzer Smirnow, immer noch auf der Bühne stehend. „Ich tanze jetzt so, wie ich lebe. Und ich lebe mit dem Tanz.“ Der Schauspieler Sergej Swetljakow und Jury-Mitglied erklärte, Smirnow habe gezeigt, „wie ein Tänzer sein volles Leben lebt und nicht auf Mitleid abzielt“. Wladimir Posner, ebenfalls Jury-Mitglied und Fernseh-Moderator, stimmte aber auch gegen das Tänzer-Paar. Er erklärte, er sei von dem Auftritt „begeistert“, aber in der Kunst gäbe es nun mal „verbotene Methoden“, zu denen auch das Zeigen von Behinderungen gehöre. Das Publikum quittierte diese Aussage mit Buh-Rufen.

Allmählich ändert sich die Einstellung gegenüber Behinderten in Russland. Der Staat hat erkannt, dass die Behinderten aus ihren Wohnungen herausgeholt und in die Gesellschaft integriert werden müssen. Und man sucht nach Wegen eine behindertengerechte Umwelt zu gestalten.

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Reblogged von heise.de, überarbeitet von Ingo Trost

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Netanjahu: Wir setzten Siedlungsbau fort

Ramallah (IRNA / K-Networld) – Trotz der internationalen Kritik hat der israelische Premierminister, Benjamin Netanjahu, die Fortsetzung der Siedlungsaktivitäten in den besetzten Palästinensergebieten und im Westjordanland unterstrichen.

Seine Regierung werde keineswegs die Bauaktivitäten in den jüdischen Siedlungen außerhalb der Grünen Linie herunterfahren, sagte Netanjahu am Dienstag. Die Bauaktivitäten jüdischer Viertel außerhalb der Grünen Linie, bzw. der Grenze zwischen Israel und Palästina, sei der Behauptung des israelischen Premiers zufolge nicht Teil der Verhandlungen mit der US-Regierung. „Verhandlungen zwischen israelischen und amerikanischen Verantwortlichen über eine Einigung hinsichtlich des Siedlungsbaus wurden aufgenommen“, fügte er hinzu. Noch habe man kein Ergebnis erzielt. „Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden.“, ergänzte Netanjahu.

Auf Twitter teilte er mit, er habe die Baugenehmigungen mit Verteidigungsminister Avigdor Lieberman vereinbart. „Wir bauen und wir werden weiter bauen“, schrieb der Regierungschef. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums handelt es sich um die größte Siedlungserweiterung in jüngster Zeit.

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London ist nicht bereit so viel zu zahlen!

London, Brüssel (The Telegraph / K-Networld) – Der Schatzkanzler Großbritanniens, Philip Hammond, erkennt die Forderung Brüssels nicht an, London solle im Zusammenhang mit dem Austritt aus der Europäischen Union 57,5 Milliarden Euro bezahlen.
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Das Ministerkabinett sei strikt gegen eine so große Summe und ist allenfalls bereit, maximal 3,45 Milliarden Euro zu bezahlen, meldet die Zeitung „The Telegraph“. Hammond zufolge habe Brüssel seine Position im Vorfeld der Verhandlungen mit Großbritannien „übertrieben“.
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Nach Einschätzungen der EU-Kommission vom November 2016 wird London 55 bis 65 Milliarden Euro zahlen müssen, um seine Haushaltsverpflichtungen beim EU-Austritt zu decken. Von diesem Geld sollen Renten an Ex-Beamte der EU-Einrichtung ausgezahlt, die von Großbritannien unterstützten Infrastrukturprojekte in den EU-Mitgliedsstaaten sowie Subventionen für europäische Landwirte finanziert werden. Andernfalls könne Brüssel gegen die britische Regierung beim Internationalen Gerichtshof vorgehen.

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Merkel bei Trump, CIA in Frankfurt

Willy Wimmer: “Wir leben in Deutschland in einer Art NATO-Knast, wenn auch im Moment noch im offenen Vollzug“

Bild: @depositphotos

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Willy Wimmer, Staatssekretär a.D., am Telefon im Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Sosnowski, Chefredakteur World Economy

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Willy Wimmer

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WE:

Was erwarten sie generell von dem Treffen zwischen der Bundeskanzlerin Merkel und dem amerikanischen Präsidenten Trump?

Willy Wimmer:

Den Besuch der deutschen Bundeskanzlerin in Washington kann man nicht losgelöst von ihrer komplizenhaften Zusammenarbeit mit dem vorherigen Präsidenten Obama betrachten. Obama hatte alles dafür getan, um den Aufmarsch gegen die russische Föderation in die Wirklichkeit umzusetzen. Und zwar als Exponent eines offensichtlich vorhandenen militärisch-industriellen Komplexes in den Vereinigten Staaten, bei dem auch der Senator John McCain und andere an der Spitze genannt werden müssen. Das ist die Ausgangssituation für diesen Besuch in Washington. Und gestern hat der unter Präsident Clinton langjährige Verteidigungsminister Perry auf dem amerikanischen Sender CNN offen davon gesprochen, dass es selbst zu der Zeit des Kalten Krieges keine so große Gefahr eines Nuklearkrieges gegeben hat, wie das heute der Fall ist. Und er hat ganz offen davon gesprochen, dass wir möglicherweise in eine Situation geraten, bei der das Ende unserer Zivilisation das Ergebnis ist.

Vor diesem Hintergrund wird in den USA alles unternehmen, um den jetzigen Präsidenten Trump zu einer Person der Unberechenbarkeit zu machen. Und die Bundeskanzlerin trägt an dieser Entwicklung deshalb auch eine originäre Verantwortung, weil sie so erkennbar mit den Gegnern des jetzigen Präsidenten zusammen arbeitet. Das heißt für uns in Deutschland wird die Lage brandgefährlich.

WE:

In Frankfurt soll sich ein ganzer Stab von CIA-Hackern befinden, die vom deutschen Boden aus auf der ganzen Welt spioniert haben sollen. Obwohl das Hacker-Thema sonst sehr beliebt ist, herrscht nach den Enthüllungen hierzulande Friedhofsstille. Haben wir Angst, ist es uns egal oder stecken wir womöglich mit der CIA unter einer Decke?

 

 

Willy Wimmer:

Wenn man die in den letzten Jahren von Wikileaks gemachten Veröffentlichungen zur Grundlage seines Urteils macht, dann leben wir in Deutschland in einer Art NATO-Knast, wenn auch im Moment noch im offenen Vollzug. Wir haben seit der deutschen Wiedervereinigung bestimmte Umstände im Lande, die durchaus auch der deutschen Öffentlichkeit bekannt sind. Wir haben 1992/93 angeblich die Zustimmung der damaligen Bundesregierung bekommen, 2000 und mehr Agenten der CIA in Deutschland einsetzen zu können. Bei Wikileaks haben wir lesen können, dass aus den Koalitionsverhandlungen, die über die Bildung von deutschen Regierungen geführt worden sind, direkte Informationen an die amerikanische Seite weitergegeben wurden. Wir wissen, dass es generell zwischen 20 und 30 amerikanische Spionageorganisationen gibt und diese Organisationen sind natürlich auch auf deutschem Territorium tätig.

Wir wissen auf der anderen Seite auch, dass für die in Deutschland stationierten amerikanischen Nuklearwaffen Sonderverbände auf deutschem Territorium tätig sind, bzw. tätig werden können. Wenn man das alles zusammen nimmt, dann muss man wirklich sagen, dass wir in einem NATO-Knast leben. Wenn man noch hinzu zieht, dass die Vereinigten Staaten seit einigen Jahren damit beschäftigt sind in Europa eine neue Mauer von Riga bis Odessa zu bauen, dann leben wir – alles zusammen betrachtet – in einer extrem schwierigen Situation. Es ist vor diesem Hintergrund verwunderlich, dass die deutsche Bundeskanzlerin zu ihrem morgigen Besuch bei US-Präsident Trump Manager der Automobilindustrie mitnimmt, aber nicht zu erkennen gibt, dass sie das schwierige Thema – wie Deutschland ausspioniert und gegängelt wird – bei ihrem Gespräch mit dem amerikanischen Präsidenten zur Sprache bringen will.

WE:

Donald Trump hat gerade vor kurzem seinem Vorgänger vorgeworfen, er hätte sein Telefon abhören lassen. McCain forderte Trump auf, Beweise für seine Behauptungen vorzulegen. Wenn sie stattfand, dann hätte die Lauschaktion gegen Donald Trump auch vom deutschen Boden aus geführt werden können. Ist es überhaupt möglich, dass Deutschland das eigene Territorium freiwillig an solche Einrichtungen abgibt?

Willy Wimmer:

Wir müssen davon ausgehen, dass diese Frage die vielleicht zentrale Frage unseres Landes überhaupt ist. Und zwar in Verbindung mit den auf deutschem Boden stationierten amerikanischen und auch immer noch vorhandenen britischen Truppen. Obwohl das Vereinigte Britische Königreich aus der EU austreten will, haben wir immer noch britische Truppen hier. Wir sind nach der deutschen Wiedervereinigung damit einverstanden gewesen, in der NATO zu bleiben, aber in der NATO als Verteidigungsbündnis. Deswegen ist die Anwesenheit ausländischer Truppen nach der Wiedervereinigung Deutschlands an die veränderten Umstände angepasst worden. Aber der Charakter der NATO war damals ein anderer, als er heute ist. Wir waren eine Verteidigungsorganisation, die, was unser Land anbetrifft, streng auf das deutsche Territorium limitiert gewesen ist. Was wir seitdem bekommen haben, ist eine Veränderung des Charakters der NATO, zu der es zu keiner Zeit eine Zustimmung des Deutschen Bundestages gegeben hat. Diese wäre aber nötig gewesen.

Das zweite in diesem Zusammenhang ist, dass auch die Rechtslage für die Anwesenheit ausländischer Verbände auf deutschem Territorium an die NATO als Verteidigungsbündnis – und nicht als eine Angriffsformation – gebunden ist, schon alleine wegen der Anbindung der NATO an die Charta der Vereinten Nationen als regionales Verteidigungsbündnis. Deswegen ist alles, was die amerikanischen Streitkräfte, und damit auch die Nachrichtendienste, auf deutschem Territorium unternehmen, aus meiner Sicht, völkerrechtswidrig. Ein Besuch der deutschen Bundeskanzlerin beim neu gewählten amerikanischen Präsidenten ist auch deshalb so wichtig und für uns so spannend, weil Frau Merkel bis jetzt offensichtlich auf die Kriegslinie der bisherigen demokratischen Präsidenten – von Clinton bis Obama – gesetzt hat, während Präsident Trump offenkundig etwas anderes zum Gegenstand seiner Politik machen will. Vor diesem Hintergrund wird die spannendste Frage, die die Bundeskanzlerin in Washington hätte stellen können, allem Anschein nach nicht zur Sprache gebracht werden.

WE:

Wir haben monatelang über „Russische Hacker“ und die Befürchtung gesprochen, Russland würde über die Hacker versuchen die kommende Bundestagswahl zu beeinflussen. Jetzt stellt sich heraus, dass womöglich mehrere hundert solcher digitalen Langfinger von der CIA in Frankfurt sitzen. Wo liegt da die Wahrheit?

Willy Wimmer:

Diese Dinge sind für einen Staatsbürger schwer zu durchschauen. Wir müssen allerdings nach den Veröffentlichungen von Wikileaks, die sich bisher immer als zuverlässig entpuppt haben, davon ausgehen, dass es auf dem Gebiet der Cyber-Aktivitäten immer wieder zu den berüchtigten „False Flag“-Operationen kommt. Das heisst, wenn man den einen beschuldigt, etwas getan zu haben, muss man davon ausgehen, dass es jemand anders gewesen ist, den man aber nicht beim Namen nennen will. Wir haben eine Situation, bei der wir als Staatsbürger kaum damit rechnen können, dass unsere eigenen staatlichen Organe uns reinen Wein darüber einschenken werden, wer hinter spektakulären Aktionen auf dem Gebiet der Cyber-Aktivitäten überhaupt steckt, weil man auf NATO-Linie liegen muss. Wir sind vor diesem Hintergrund gut beraten, nicht vorschnell auf die Dinge herein zu fallen, die uns vorgegaukelt werden, um politische Ziele gegenüber, zum Beispiel, der Russischen Föderation durch zu setzen. In Deutschland und in der NATO wird an der Zündschnur für Konflikt und Krieg gegen Russland gewerkelt.

WE:

Herr Wimmer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Die Meinung des Autors/Ansprechspartners kann von der Meinung der Redaktion abweichen.

Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1 und 3(1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

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Quelle: http://www.world-economy.eu/details/article/merkel-bei-trump-cia-in-frankfurt/

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Ob es stürmt oder schneit, ob die Sonne uns lacht – Russische Panzer sind bereit gegen westlichen Schlag an der Ostflanke

https://www.youtube.com/watch?list=PLX8S-bICyXAj4CS2ZE8uHh2RZl7kRxPAI&v=g-xpQYUwNcY




Riesiges Plakat mit Trump und Atompilzen in Arizona

In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona ist am Freitag eine riesige Anti-Trump-Plakatwand aufgestellt worden. Sie zeigt den US-Präsidenten vor Atompilzen, die bei Kernwaffenexplosionen entstehen, und neben einer Symbolik, die an die Nazi-Zeit erinnert (Abgeändertes Hakenkreuz zu einem Dollarzeichen).

Außerdem ist eine kleine Russland-Fahne an seinem Jackett zu sehen. Das Plakat soll vier Jahre lang an der Grand Avenue stehen bleiben. Seht im Video von RT die Reaktionen der Bürger vor Ort:

https://www.youtube.com/watch?v=0OdZymOCxa0

Unser Fazit: Die Amerikaner sind schlechte Verlierer. Die Mehrheit hat ihn gewählt und er repräsentiert nun das Volk der USA. Diese Plakatwand hat sicherlich viel Geld gekostet. Wer das wohl bezahlt hat …. ?

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Bundesaußenminister warnt Erdogan vor weiteren Attacken

Berlin/Passau (dpa / K-Networld) – Nach den jüngsten Verbalattacken aus Ankara hat Bundesaußenminister, Sigmar Gabriel, den türkischen Staatspräsidenten, Recep Tayyib Erdogan, vor Konsequenzen gewarnt.

Im Gespräch mit der „Passauer Neuen Presse“ bezeichnete  Gabriel die Attacken Erdogans als absurd und sagte: „Wir sind tolerant, aber wir sind nicht blöd.“ Umso mehr hätten ihn „die unsäglichen Vorwürfe und absurden Vergleiche“ der letzten Wochen aus Ankara geärgert.

In einer Rede am Sonntag in Istanbul hatte Erdogan der Bundeskanzlerin, Merkel, „Nazi-Methoden“ vorgeworfen.

Schon in den vergangenen Tagen waren mehrere Wahlkampf-Auftritte türkischer Politiker in Deutschland und in den Niederlanden  abgesagt worden.

In einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ begründete Gabriel die Verbote: „Wir haben sehr klar zum Ausdruck gebracht, dass wir jederzeit alle notwendigen Maßnahmen ergreifen können und ergreifen werden, wenn sich Ankara nicht an die deutsche Rechtsordnung hält“. „Wer diese Grenzen überschreitet, darf nicht davon ausgehen, dass er bei uns seine politischen Vorstellungen propagieren darf.“

Am 16. April stimmen die Türken über das von Erdogan vorgelegte Verfassungsreferendum ab, welches ihm nach erfolgreicher Abstimmung die Präsidialherrschafft erteilt, wodurch er Gesetze ohne Zustimmung des Parlamentes erlassen kann. Laut Umfragen ist die Zustimmung der Bevölkerung im Referendum derzeit nicht gesichert. AKP und MHP haben für den Fall einer Ablehnung vorgezogene Neuwahlen angekündigt.

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Trumps Mauerbau nimmt Gestalt an

Washington (DPA / IRIB / K-Networld) – Die von US-Präsident Trump angekündigten Pläne zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko nehmen allmählich Gestalt an.

Wie die internationalen Medien übereinstimmend  berichten, soll die Mauer   vorwiegend aus Beton bestehen  und zwischen 18 und 30 Fuß (5,4 bis 9,1 Meter) hoch,   für Menschen unüberwindbar sein und Durchgänge für Fußgänger sowie Fahrzeuge berücksichtigen, heißt es in den Anforderungen des US-Heimatschutzministeriums. Zunächst solle ein Probestück der Mauer in San Diego errichtet werden.

Auf mehreren Abschnitten der rund 3.200 Kilometer langen Grenze gibt es bereits heute hermetische Sicherungsanlagen.

Trump hatte mit den Plänen Wahlkampf geführt und will mit dem Grenzwall nach eigener Darstellung vor allem Drogenhandel und illegale Einwanderung eindämmen. Es wird aber befürchtet, dass Drogen- und Menschenschmuggler ihr Geschäft durch Tunnel fortsetzen könnten. Dafür lässt sich Trump allerdings auch noch etwas einfallen. Man lernt aus der Geschichte und da hilft die Geschichte der DDR.

„High-Tech-Mauer-2000“ (1981 bis 1989)

In den 1980er Jahren gab es Bestrebungen, die Mauer noch sicherer zu machen und so wenig wie möglich zu schießen. Jeder Tote an der Grenze schadete auch dem internationalen Ansehen der DDR.

Deshalb kam die „High-Tech-Mauer-2000“ auf den Plan: Sensortechnik und Elektronik sollten Sperrzaun, Mauer und Schusswaffen langfristig ersetzen. Auch unterirdische Tunnel sollten zukünftig verhindert werden, indem man das Durchgraben mit dem Einsatz von Schotter erschwert hätte und weiterhin wollte man Wasser einsetzen, welches beim Versuch einen Tunnel zu graben alles sofort überflutet hätte. Doch die wirtschaftliche und politische Krise und nicht zuletzt die friedliche Revolution in der DDR vereitelten diese Pläne letztendlich.

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Libysche Armee wirft Ankara Terrorismus-Unterstützung vor

Tripolis (IRNA / K-Networld) – Der Sprecher der libyschen Armee, Ahmed al-Masmari, hat der Türkei offziell Unterstützung vom Terrirismus in seinem Land vorgeworfen.

Bei einer Pressekonferenz sagte al-Masmari am Samstagabend: „Den Truppen der libyschen Armee ist es gelungen, die IS-Terroristen in  der Region „al-Amarat“ im Westen von Benghasi zu umzingeln, so dass dort bald der Kampf gegen Terroristen zu Ende gehe.“

Der Sprecher fügte allerdings hinzu, die Türkei unterstütze ganz offen die Terroristen in Libyen, so dass man beobachten könne, wie die türkischen Söldner und auch Staatsbürger aus Nigeria gemeinsam mit IS-Terroristen in Libyen präsent sind.




Russland hat Respekt verdient!

In der Huffington Post vom 21.2.2017 konnte man einen Beitrag von Boris Reitschuster unter dem Titel „Diese 14 Dinge kann jeder Deutsche tun, um Wladimir Putin zu stoppen“ lesen. Boris Reitschuster, der bereits seinen Job als Büroleiter von „Focus“ in Moskau verloren hat, scheint nun in der Huffington Post ein neues williges Medium gefunden zu haben, welches seine im besten Karl-Eduard von Schnitzler Stil vorgetragene Anti-Russlandpropaganda für ihn verbreitet.

Die Huffington Post veröffentlicht regelmäßig einen Blog, der nach eigenen Angaben „Eine offene Plattform für kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk“ liefern soll.

In diesem Blog hat der Gastautor „Wolle Ing“, der bereits 28 fundierte Sachbeiträge und Artikel geschrieben hatte, auf Boris Reitschusters Beitrag unter dem Titel „Warum Russland Respekt verdient“ geantwortet.

Zwar mahnt Reitschuster und mit ihm die Huffington Post überall Presse- und Meinungsfreiheit an, lässt das dann aber auf der eigenen Seite nur bedingt zu. Der Beitrag wurde vor kurzem gelöscht. Die Teaser sind zwar noch zu finden, aber die Links führen nur noch auf eine Nachricht vom Blog-Team „Dieser Beitrag wurde entfernt.“

Auch auf wiederholte Anfragen hat sich die Huffington Post nicht dazu geäußert.

Hier der von der Huffington Post gelöschte Beitrag von „Wolle Ing“:


Herr Boris Reitschuster – ich nenne Sie im Folgenden respektvoll Herr RS – bei allem, meinem Drang zu Sachlichkeit – zu ihrem neuesten „Meinungsbeitrag“ über Russland habe ich Einiges an Tacheles zu sagen. Es traf und berührte mich bis ins tiefste Innere, …

… wie Sie als Journalist beitragen, europäischen Frieden zu gefährden, statt als Mittler zu wirken.

Daher hier mein Einwand über ihren Artikel unter der The-Huffington-Post vom 21.02.2017 über ↗14 Dinge für jeden Deutschen, die sie gegen Putin tun können.

Sie sagten „Putin“ und meinten „Russland“.

Sie rufen gegen ein ganzes Land auf – wie ein Feldherr in den Krieg. Das ist das, was von Ihnen bei mir angekommen ist! Sie schreiben so viel pauschal Verallgemeinerndes fern jeglicher journalistischer Verantwortung, nötiger Fakten und Dialektik. Ich – ein Gelegenheitsautor – möchte Ihnen zu Ihren 14 Dingen Einiges entgegnen.

Worum es geht

Herr RS – sie schaden den Menschen hierzulande, die für Frieden, Menschlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Toleranz und Völkerverständigung eintreten. Widerstand gegen Rechts ist nur dann profund, wenn ein praktizierter, ehrlicher Antifaschismus auch gegen Kriegsursachen und aufstrebenden Militarismus (u.a. NATO-Ausweitung und -hochrüstung im ausufernden Totalimperialismus) Widerstand leistet, aber auch ein Schüren nationaler Befindlichkeiten und Hass gegen andere Nationen ausschließt.

Denn – zwischen Militarismus und Faschismus gab es noch immer in Endkonsequenz einen engen Zusammenhang! Die PROFITEURE WAREN DIE SELBEN(!) und saßen am Ende zum Teil in Nürnberg gemeinsam auf der Anklagebank.

Darüber, wem Vergleiche zwischen Trump & Putin nützen – DARÜBER, warum wir Deeskalation statt Vorwürfe, wie im Fall gegen Russland brauchen, sollten wir ernsthaft nachdenken.

Ein neuer Russland-Experte

Übrigens – ab heute nenne ich mich ebenfalls wie Sie „Russland-Experte„. Sie „schimpfen“ sich ja auch so. Muss ich nur noch in meinem Autoren-Header ändern. Ich möchte – explizit für Herr RS – den Grund nennen, bevor ich auf seine einseitigen und abstrusen Russland-Betrachtungen eingehe.

Russisch lernte ich seit meiner Kindheit, um vor Jahrzehnten eine studienbegleitende Dolmetscherprüfung erfolgreich abzulegen. Auch heute spreche ich noch ganz gut Russisch. Mehr als die meisten Deutschen konnte ich auch Teile des Landes kennenlernen.

Russische Philosophen habe ich auch neben diversen Weltphilosophen studiert und mich mit berühmten, russischen Naturwissenschaftlern beschäftigt. Ich habe mich mit der russischen Geschichte intensiv auseinandergesetzt – u.a. mit dem Werdegang Russlands, der Kiewer Rus, der Besiedlung Sibiriens, dem Zarenreich, der Sowjetunion, der Zeit während und nach dem Zusammenbruch der UdSSR.

Russische Militärgeschichte war mir wichtig beim Verständnis von sinnlosen Kriegen. Ich habe mich als „Ossi“ schon intensiv mit sowjetischer Innen- und Außenpolitik kritisch auseinandergesetzt, als es in der DDR noch verpönt und nicht ungefährlich war. Möglichkeiten zur diesbezüglichen aktiven Information gab es schon damals – wenn auch schwieriger gestaltet.

Die großartige, Jahrhunderte alte russische Kultur und Traditionen habe ich mir in mein Bewusstsein gerufen. Bewundernswert finde ich die russischen Menschen, ihr Zusammengehörigkeitsgefühl bei so vielen Religionen und Nationalitäten, ihr Hang zur russischen Seele – etwas Großartigem und Humanistischem.

Ja – was kenne ich nicht über Russland? Selbst unübertroffene freundschaftliche StoGramm-Wodka-Partys durfte ich in russischer Gastlichkeit und Gelassenheit miterleben. Ich habe – so wie sie – auch eine Menge nichtssagender Medaillen – sogar eine mir aus der ehemaligen UdSSR überreichte. Na und?

Bestimmt weiß ich nicht Alles über Russland – auch ich habe die Weisheit nicht „mit Löffeln gefressen“!

Und beileibe – ich bin kein Putin-Fan! Ich gehöre auch nicht zu der selbst ernannten, rechtsextrem „verdrehten“ Querdenker-Schande. Ich bin nur ein einfacher Denkenderdoppelt befreit von irgendwelchen Parteien oder Religionen – ohne jeglichen Sponsor für meine Ansichten.

NUR, ich finde es als äußerst achtenswert, was dieses große Russland schon über Jahrhunderte so zusammenhält! Das heißt nicht, sich nicht kritisch mit bestimmten Dingen – wie unter Menschen, Freunden oder Brüdern üblich – zu begegnen!

UND – diesen Respekt sollte auch die in vielen Dingen kläglich versagende Politik der westlichen Welt diesem Land ENDLICH entgegenbringen.

Russlands verdient auch Achtung & Wertschätzung

Herr RS – Frage von Russland-Experte zu Russland-Experte. Was hat Sie geritten, über die Person Putin permanent so ein großartiges Land wie Russland zu verunglimpfen. Haben Sie bei Putin schon mal so viel Aggressivität, Unverstand, sachliche Unkenntnis und diplomatische Inkompetenz auf einen Haufen erlebt, wie beim amerikanischen Trump? Wohl ganz im Gegenteil.

Sie diskreditieren ein Land, das Ihnen über Jahre Brot, Salz und Gastfreundschaft bot. Sie schwärzen ein Land an, dass in seinen wirtschaftlichen und sozialen Strukturen wahrlich nicht zu den rückständigen dieser Welt gehört. Sie diffamieren ein Land, das dringend mit dem restlichen Europa einen gemeinsamen Weg für Wirtschaft, Zusammenarbeit und Frieden für ganz Eurasien finden sollte.

Sie reden ein Land schlecht, dass der Schlüssel für einen globalen Frieden sein könnte.

Sie beleidigen russische Menschen. Ob Polizist, Kwas-Verkäufer, Straßenpassant, Busfahrer, alte Menschen oder junge, Menschen im ländlichen Raum, Einheimische mitten in Sibirien, Waldarbeiter, Russen, Burjaten – es sind Menschen, die in der Masse stets von größter Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft geprägt sind.

Sie demütigen eine Vielvölkergemeinschaft, die ein globales Symbol ist für Vielfalt und Toleranz.

Gefährliche Ecke

Es ist ein gefährliches Ansinnen – das, was sie als „Russland-Experte“ tun -, das uns Allen Kopf und Kragen kosten kann! Sie stellen mit ihrer These über „Putins Demokratur – ein Machtmensch und sein System“ ein großes Land im Geist vieler Westeuropäer in die letzte Ecke.

Sie rufen offen – wie in einem Gewaltaufruf – dazu auf, die russische, rechte Konterrevolution zu bekämpfen. Woher nehmen sie Ihre Intention, dass in Russland eine rechte Konterrevolution stattfindet? Dann schon eher in Deutschland! Sicher – auch Utranationalisten sind in Russland am Werke, denen sich menschenverachtende deutsche Nazis mittlerweile anbiedern. Russische Nationalisten sind allerdings weit davon entfernt, die große russische Gemeinschaft vieler Nationalitäten und Glaubensrichtungen ernsthaft zu unterwandern.

Herr RS – sie schauen zu viel Hollywood.

Der russische Staat ist zu stark, als dass er dies zuließe – darum benötigt das riesen Land übrigens auch diese Stärke.

1. Zu Ihren Netz-Trollen

Ich bin in ihren Augen ein „Troll“ – so wie Sie es betiteln, Herr RS -, weil ich als Deutscher über das großartige Russland im Netz auch positiv rede. Sie unterstellen für die „Fremdsteuerung“ eine Bezahlung. Seien sie versichert – die meisten Denkenden meiner Art werden, so wie ich, für ihre Gedanken und Recherchen NICHT bezahlt – noch nicht mal für diesen Artikel.

Die „Beißhemmung in der Berichterstattung“ (Begriff aus Ihrem Beitrag) von deutschen Journalisten (Ihrer Person?) existieren vielleicht bei dem Thema NATO-Osterweiterung. Diese werden beharrlich verschwiegen. Dessen Gefahren werden permanent verschleiert – durch Leute, wie Sie.

2. Über Propaganda-Lügen

Herr RS – sie unterstellen Moskau Propaganda. Nun, wer will sich dem versagen, dass regierende Gruppen überall auf der Welt zum Machterhalt auch Mittel der Propaganda nutzen. Das ist auch nach den „Wertemaßstäben“ Westeuropas üblich.

Wenn ich mir Ihre Artikel-Serie unter der The-Huffington-Post anschaue, so ist sie ein Beispiel für fokussierte und hemmungslose Propaganda gegen nur einen Gegner – gegen Russland. Ja – mit Focus haben Sie Erfahrung. Sie reden von Putin – aber letztlich schießen sie gegen russische Befindlichkeiten und das russische Volk.

Dass es nie eine Zusage der Nato gab, keine neuen Länder im Osten aufzunehmen … dass das Krim-Referendum keines gewesen wäre … dass die Krim nicht historisch zu Russland gehöre … dass Russland zuerst Truppen an Grenzen zu NATO-Staaten stationierte … dass Russland für die hausgemachten Konflikte der Ukraine verantwortlich sei …

DAS IST IHRE VERLEUMDERISCHE UND SUBVERSIVE PROPAGANDA!

Für sowas – für Pressebeiträge, die mittels Lügen Kriege eröffneten – wurde in den USA schon mal der Pulitzer-Preis gestiftet. Kennt ein „Russland-Experte“ den Hintergrund? Es war 1898 – im Spanisch-Amerikanischer Krieg – als Spanien seine ehemaligen Territorien in Kuba, Puerto Rico und Guam an die USA verlor.

Kriegseröffnender Anlass war die Zerstörung des amerikanischen Schlachtschiffs „Maine“ in der Bucht von Havanna. Ein gewisser Herr Joseph Pulitzer startete einen Presse-Feldzug der USA. Spanien wurde der Urheberschaft beschuldigt. Es waren die obersten Schlagzeilen in amerikanischen Zeitungen, die die Zeitungsauflagen in die Höhe trieben. Politische und militärische US-Interessen fanden in der Folge eine kriegerische Umsetzung. Später stiftete man den Pulitzer-Preis – den „Oscar der Meinungsmacher“.

Herr RS, haben sie bei „Goecke und Petri-Heil“ Lehrstunden genommen über das Thema „wie bringe ich alternativ-faktische Halb-, Unwahrheiten und Pauschalierungen unter das Volk“? Bitte beschäftigen sie sich erstmal mit der NATO- und Militär-Historie – auch der Rolle des Militär-Industrie-Komplexes und der Funktion von Kriegen – sie „Russland-Experte“!

Übrigens – ein „Troll““ bezeichnet im Netzjargon eine Person, die Emotionen aus falschen, postfaktischen Tatsachen oder Halbwahrheiten heraus erzeugt. Er will damit für die Gemeinschaft gefährliche Motivationen erzeugen. Wer ist hier der Troll?

3. Über Ihre dubiosen Gestalten

Sie – Herr RS – unterstellen russischen Regierungsvertretern in Talkshows grundsätzlich Etikettenschwindel. Ihre systematische Boshaftigkeit von Unterstellung an russische Prozedere rückt Ihre Aussage in ein anderes Licht.

Ich stimme Ihnen insoweit zu, Fürsprecher in Talkshows erleben wir allerorten – auch in amerikanischen und westeuropäischen Meinungsmacher-Veranstaltungen. Es sind hierzulande in der Regel Fürsprecher antirussischer Thesen.

Der Erfinder kriegsbegünstigender, ideologischer und psychologischer Unterwanderungen – wissen Sie wer es war? Da müssen wir ebenfalls in der Geschichte zurückblicken.

Die USA war der Trendsetter dieser „Tricks“ der psychologischen, subversiven und diversiven Kriegsführung.

Sie begriffen die Banalität des Bösen und wurden letztlich das Land der Kriegslügen „Number One“. Sie gründeten staatliche Institutionen, die nichts Anderes zur Aufgabe haben, als mögliche instabile Staaten und Gegner subversiv zu unterwandern. Als Spiegelbild ließen sich damit Bücher füllen. Wollen wir damit anfangen? NUR ein Beispiel dafür – das Office of Strategic Influence (US-Amt für strategische Einflussnahme; OSI) und seine Folgeeinrichtungen – US-Militäreinrichtungen mit der Aufgabe der psychologischen Kriegsführung, um u.a. die öffentliche Meinung im Ausland durch Propagandamaßnahmen und ideologische Diversion zu beeinflussen und „gegnerische“ Staatsführungen strategisch zu destabilisieren.

Über eine planmäßige Annexion des Geistes können wir auch in unserem Land berichten. Psychologische Kriegsführung geht jeder realen Kriegseröffnung voran. Wir reden über einen Werteverlust – Herr RS – der primär, zuerst im Misthaufen Westeuropas sowie seiner aggressiven NATO gewachsen ist und der im Krieg gipfeln soll.

4. Lesen bildet!

Kritische Bücher – sie sollen wir laut Herrn RS lesen. Bevor wir Kritik anwenden, sollten wir vielleicht zuerst wissen, was wir kritisieren. Also – lesen wir zuerst Medien und Bücher, um zu lernen. Womit wir beim Problem sind. Was sind die glaubhaften Quellen? Lernen wir auch aus dem Leben?

Schauen sie mal in einen durchschnittlichen Haushalt Russlands und hierzulande – Herr RS. Wie oft und wo zeugen Bücher mehrheitlich von einer gewissen Kultur? Wahrscheinlich ist deutsche Literatur der Heine, Schiller und Goethe in russischen Regalen öfters vertreten, als in Deutschland. Zu viel wurde hierzulande 1933 und folgend verbrannt.

Woher aber auch bekommt man Informationen? Ja – ganz wichtige Frage! Ich meine damit nicht postfaktische oder alternativ-faktische Informationen, bei denen eben nicht Fakten und die Wahrheit im Mittelpunkt stehen. Ich weiß nur eins über Leute, wie o.g. Autor:

Herr RS – SIE SORGEN FÜR EINE GEFÜHLTE UNWAHRHEIT.

Sie sind ein Demagoge mit ihren entfremdenden Begrifflichkeiten, wie „Putin-Versteher“, die sie pauschal Jedem „aufdrücken“, der ein Miteinander mit Russland sucht. Sie sind ein Vertreter einer gefährlichen Destabilisierung und Tendenz. Ihre Literatur, die sie da als Quellen anpreisen – es sind Ihre Werkzeuge für einen Etikettenschwindel – es sind ihre Werbemittel für verschleierte Propaganda.

5. Russland-US-Vergleich?

Russland-USA-Vergleiche sind nach Ihrer – Herrn RS – Aussage unsinnig. Da stimme ich Ihnen auch zu. Allerdings sind Sie es, die diese Vergleiche im Besonderen bemühen. Was haben USA und Russland gemein? Nicht viel, außer der Tatsache, dass Beides Großmächte sind.

In der gesellschaftlichen Diskussion hierzulande sieht es aber anders aus. Wenn die Gesellschaft heute z.B. Fluchtursachen kritisch betrachtet, wenn Kriegsursachen angesprochen werden – ja, da gibt es fast ein Tabu. Es ist das Thema um die verheerende hegemoniale Rolle der USA in diesem Prozess globaler Vernichtung und Kriege.

Müssen wir denn nicht – über die USA – im Besonderen sprechen? JA – wir müssen es!

Das hat Nichts damit zu tun, einen unzulässigen Vergleich mit Russland anzustellen. Herr RS – Sie sind einer der Mitverantwortlichen dafür, das objektive Kriegsursachen völlig unzureichend zur Sprache kommen. Russlands Geschichte von Kriegen gilt es natürlich auch zu bereden – sie ist aber eine völlig andere.

Anfangen bei der Aufklärung und Bekämpfung allen Grundübels müssen wir an der Wurzel!

ZUERST müssen wir von ursächlichen, verbrecherischen Ursachen für die globale Destabilisierung der letzten zwei Jahrzehnte sprechen. Hauptursache waren die Kriege der USA unter dem Vorwand der Bekämpfung des Terrors. Unter dem gleichen Vorwand startete die USA eine beispiellose globale Massenüberwachung.

Sie – Herr RS – ziehen den Vergleich zwischen Putin und Trump – Niemand sonst! Beschäftigen Sie sich mal damit, ↗ „Wem Terror nützt“ – dann begreifen Sie, wer ihn und alle Kriege wirklich hervorruft. Die Rolle Russlands ist das Eine und die Rolle der USA was Anderes.

Niemand der o.g. „Trolle“ zieht solche Vergleiche – sehr geehrter Herr „Russland-Experte“!

6. Über den Ukraine-Krieg

Sie bezeichnen den Ukraine-Konflikt nicht als Krise, sondern als Krieg. Nach Clausewitz ist ein Krieg die höchste Form der Selbstbehauptung eines Volkes. Will die überwiegende Masse des Volkes der Ukraine diesen Krieg?

Von einer russischen Intervention sprechen Sie – Herr RS. Sie lassen dabei alle Begleitumstände, die historisch und auf dem Maidan den Krieg begründeten, aber auch gemeinsame Quellen, Geschichte, Traditionen der Ukraine und Russlands völlig außer Acht. Sie sprechen nicht über verhängnisvolles Mitwirken anderer subversiver Akteure.

Ohne diese Dinge kommen sie zu einem vernichtenden Schluss. Sie agieren aus Ihrer überheblichen Ecke als Westeuropäer heraus. Was haben Sie da mitzureden? Das klingt so, als wenn ein katholischer Pfarrer einem Rabbiner des Judentums ihr Heiliges Buch, den Tanach deuten würde.

Wer den Ukraine-Krieg inszenierte und auf dem Maidan begründete, ist bis heute nicht aufgeklärt. Es fehlt scheinbar an Bereitschaft, das zu tun. Da sind wir ggf. wieder bei o. g Rolle der USA. Reden wir nicht darüber – Herr RS – sie wollen nur über Russland reden. Nennen wir die Dinge nur beim Namen:

Der Maidan engagierte die Raffsüchtigen und Handlanger – und nicht Russland!

7. WIR SIND selbstbewusst – Herr RS

Sie müssen uns – die selbständig denkenden Menschen – nicht zu Selbstbewusstsein aufrufen, wie in Ihrem Beitrag. Danke der Nachfrage und für den Hinweis.

Sie suggerieren in billigster Manier, dass es in Russland kein funktionierendes Sozial-, Gesundheits-, Bildungssystem, keinen Rechtsstaat, keine helfende Polizei und nur Korruption gäbe. Wie kommen Sie darauf? Demagogen, wie Sie erzeugen solche die Wahrheit verzehrende Klischees.

Übrigens – unglaublich, aber wahr: Selbst im tiefsten Sibirien erlebte ich im Sommer 2016 ein funktionierendes Sozialsystem. Das russische Bildungssystem ist ursächlich für viele berühmte Wissenschaftler und technische Errungenschaften – auch in der Gegenwart. Ich traf Rentner mitten im Wald, die Rente beziehen und ihr Auskommen damit haben. Medizinische Stationen waren in jedem Dorf anzutreffen. Freundliche Polizisten wiesen den Weg. Wir kamen überall zurecht, ganz ohne Bestechungsgeld. Uns wurde Nichts geklaut. Keinem von uns wurde ein Haar gekrümmt.

Land und Menschen waren Balsam und Paradies für Sinne und Seele.

Wir erlebten Menschen, die froh waren, dass europäische Sanktionen wieder den einheimischen Firmen Aufträge eröffneten. Wir sahen Leute, die mit ihren Verwaltungsstrukturen ganz gut klarkamen. Wir trafen einfache Menschen, die uns Deutschen mit hoher Wertschätzung entgegen traten – trotz der westlichen Arroganz.

Wir hörten vielerorts Berichte darüber, dass man froh sei, nach den fast anarchie-haften, chaotischen Jelzin-Jahren wieder Frieden, System, Arbeit und Ordnung in der Verwaltung eingezogen war. Die russischen Regierungen nach Jelzin sorgten dafür – u.a. auch 1999 für das Baikal-Gesetz, ein breites Gesetzeswerk der Duma u. a. zum Schutz der Umwelt, Region und Traditionen.

Herr RS – lassen Sie ihre pauschale, bildverzerrende Schwarz-Weiß-Malerei über Russland stecken!

8. In Memorial

Herr RS – sie sprechen von Menschenrechten Russland betreffend, ohne konkret zu werden. Wo sind die Menschenrechte geblieben, als NATO-Mitglieder widerrechtlich in Kriege zogen, als eine globale Massenüberwachung auch unser Land überzog, als der Atomwaffenabbau mitten in Deutschland gestoppt wurde, als neue Kriege von deutschem Territorium aus eröffnet wurden, als Flüchtenden aus Elend und Krieg das Asyl verwehrt wurde, ja, sie sogar mittlerweile in Kriegsgebiete zurückgesendet werden, als deutsche Großbanken das Kapital und die Wertschöpfung des Staatsvolkes verzockten, als zunehmende Altersarmut hierzulande eingeleitet wurde, als deutscher Lobbyismus mehr und mehr Konzerne der Pharmaindustrie und Rüstung menschenverachtend begünstigten, als …

Haben wir nicht genügend Mist auf unserem eigenen Sch…haufen, um mit solcher Arroganz über Andere zu reden?

In viel wichtigerer Erinnerung von Anderem, was war – u.a. in Erinnerung an Holocaust, Massenvernichtung, Millionen Ermordeter in Konzentrationslagern, in Erinnerung an einem verheerendem 2. Weltkrieg, in Erinnerung an Atomwaffeneinsätze, in Erinnerung an ungezählte Kriege und Opfer der vergangenen Jahrzehnte. In Erinnerung dessen fordere ich Sie – Herr RS – dazu auf, russische Befindlichkeiten nicht weiter zu missachten und Russland in den Fokus allen Übels zu stellen. Gerade Sie müssten es wissen!

Habe wir aktuell und ganz fundamental nicht wichtigere Probleme, als die von Ihnen wieder und wieder vorgenommenen schwerwiegenden Verurteilungen Russlands? Reicht Ihr Horizont als „Russland-Experte“ nicht über Russland hinaus?

Sind es nicht Probleme Westeuropas und eines ausufernden ungerechten, unsozialen Totalimperialismus, die den Weltfrieden und den Fortbestand der Menschheit gefährden?

9. JA – engagiert Euch in Deutschland!

Wie ein Patriot ruft Herr RS die Deutschen zu mehr Engagement auf. Ja – wir sollten uns engagieren – für das Land, für die Schwachen unter uns, für globales Miteinander und Teilen, für Frieden und Fortschritt, für Gerechtigkeit und Gleichheit, für Menschlichkeit und Vernunft.

Engagiert Euch nur zuerst für den Weltfrieden gegen WAHRE KRIEGSURSACHEN! Engagiert Euch gegen Rechtsverstöße der vergangenen Jahre begangen im Auftrag des Staates. Sie wurden begangen u.a. im Zusammenhang mit einer nicht legitimierten Massenüberwachung, bei Neustationierungen und Aktionen von Ramstein aus oder auch bei widerrechtlichen deutschen Kriegseinsätzen. Engagiert euch gegen eine Verdopplung des Wehretats. Befindet ↗ „über 14jährige Krieger“!

Ich erinnere nur an Atomwaffen in Deutschland, eine eskalierte Situation wie seit Kennedy nicht mehr, globale Kriege, zunehmende soziale Ungerechtigkeit und Ungleichheit, zunehmende Altersarmut, Kriege, Kriegsursachen, Waffenverkäufe, Säbelrasseln, NATO-Erweiterung, verheerende Hegemonie des Finanzkapitals und Militärisch-Industriellen Komplexes, globale Ungerechtigkeit, Lobbyismus, …

IM FOKUS ABER STEHT DER FRIEDEN.

Es bedarf dringend aller nötigen Maßnahmen für Deeskalation – statt dummes Geschwätz von Demagogen wie RS & Co.. Ramstein, Drohnen – Deutschland wird unter den USA zur Kriegsmacht – das ist die schlimme Realität.

10. Geht auf die Straße?

Herr RS ruft die Menschen auf die Straße. Wie aber will er die Menschen von ihren RTL-Sesseln und ihrer materiellen Habe auf die Straße locken? Mit seinen medialen, pauschalen Verunglimpfungen russischer Nation und Kultur? „Ich lach‘ mich tot!“

Die Menschen gehen noch nicht mal auf die Straße, wenn die Militärs neue Gestellungsbefehle verschicken. Sie gehen auch nicht auf die Straße, wenn in ihrem eigenen Kellern Atombomben und Zeitzünder scharfgemacht werden. Sie werden nicht mehr auf die Straße gehen können, wenn die Dinger explodieren – weil die Menschen zuerst Ihren (u.a. Herrn RS’s) Ablenkungsmanövern aufgesessen sind!

11. In die Pflicht nehmen für den Frieden

Herr RS – ich bin Ihrem Ruf gefolgt. Ich habe die Politiker in die Pflicht genommen – auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Eine kleine Aktion für den Frieden habe ich gestartet mit meiner Petition an den Bundestag. Die Petition ist einsehbar unter ↗ „Deine Aktion für den Frieden“.

Wie stets – Herr RS – wie sieht Ihr Beitrag für den Frieden aus?

12. Urlaubsreife

Urlaub in der Ukraine – das empfiehlt Herr RS. Warum nicht. Ich kann da für Urlaubsreife auch den Baikal empfehlen, ↗ das Heilige Meer in den unendlichen Weiten Sibiriens.

13. Wo man Freundschaft findet

Freundschaften lassen sich dort jeden Tag knüpfen. Vorurteile à la RS – sie muss man dort mit der Lupe suchen. Das menschliche Denken kennt dort keinen Horizont, den uns Leute wie o.g. Autor vorsetzen wollen.

14. Ideen braucht das Land

LEUTE – habt Ihr Ideen, wie man autoritären Wahrheitsverdrehern, wie Herrn RS die Augen öffnen kann?

Wer aus Feindbilder profitiert

Sein (Herrn RS) Erzfeind – der Herr Putin – ist Derjenige, der kürzlich einen der größten Kriegstreiber aller Zeiten in die Schranken gewiesen hat. Das russische Staatsoberhaupt zeigte uns – Besonnenheit und Deeskalation ist das Gebot für 2017 UND Frieden, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Teilen, Respekt. Siehe der N-TV-Beitrag ↗ „Wie Putin Obama auflaufen lässt“.

Derweil hat der deutsche Staat neue Ideen – z.B. darüber, ↗ „wie man Angriffskriege juristisch legitimiert“.

Wo beginnen die Probleme Europas – bei aller Ungleichheit, Elend und Flucht? Ist unser Problem Putin ODER der Militärisch-Industrielle Komplex (MIK)? Maßlose Gier des MIK nach Profit – dafür schafft die westeuropäische Politik zuallererst die Rahmenbedingungen. GENAU DAFÜR braucht es die Waffen der Welt – für den Profit Weniger! Alles andere, was uns „Flinten-Uschi“ und NATO erzählen, dient nur diesem Zweck – dem Maximalprofit.

„Neue Kriege braucht das Land“? Ja – sagt der Prokurist des Finanzkapitals und organisiert seine Lobby im Parlament.

Dinge, die wir für Frieden benötigen

Sicherheit und Frieden sind in hohem Maße abhängig vom MITEINANDER der interkontinentalen Region Eurasiens. Es ist ein Geben und Nehmen. Es ist kein einfacher Weg.

Drohgebärden und NATO-Osterweiterungen – im Zeitalter von Atomwaffen und gefährlichster Technologien – sind auf alle Fälle der untauglichste Weg. Das sollte Jedem einleuchten – spätestens, wenn die Waffen sprechen. Dann ist es aber zu spät.

Ob „Putin-Fan“ oder nicht – das ist nicht die Frage unserer Existenz!

Ich sagte es schon mal an anderer Stelle: Fundamental ist – bei allen Differenzen – wer Befindlichkeiten, Würde und Jahrhunderte alte Traditionen Russlands missachtet, gefährdet auf das Gröbste den gemeinsamen Frieden.

Die Region Eurasiens hat aus der historischen Situation heraus allerhöchstes, gemeinsames Interesse an einer gemeinsamen Sicherheits- und Wirtschaftspartnerschaft – zwischen Nordatlantik und Beringstraße. Dieses Interesse begründet sich aus der Frage gemeinsamer künftiger Existenz oder gemeinsamen Untergangs.

Bei absoluter Konfrontation im heutigen Zeitalter KANN ES NIE einen Gewinner geben. Noch nicht mal die aktuellen Kriegsprofiteure würden überstehen.

Dabei waren wir auf einem guten Weg – 10 Jahre nach der Wiedervereinigung. Siehe den Video-Beitrag über ↗ Putins Rede vor dem Bundestag am 25.09.2001.

ERGO

Herr RS – „Felix qui potuit rerum cognoscere causas“ (lat., Vergil, Georgica 2,490) – „Glücklich, wer die Ursache der Dinge erkennen konnte„. Ich wünsche Ihnen Erfolg dabei! Ihr Russland-Exp… Wolle Ing. Ach – lassen wir es – ich verzichte auf den Titel ;-|


Über den Autor:

Jahrgang 1961 – geboren/aufgewachsen in der Oberlausitz (Görlitz, Niesky);
Werdegang: Schlosser, Abitur, Hochschulabschluss, Berufsoffizier (Kommandeur, Hptm. a.D.), System Integration Engineer (Nanotechnologie, IT, QM);
Interessen: IT, Geschichte, Philosophie, Religionen, Natur und Wissenschaft;
Zugehörigkeit Partei oder Religion: keine;
Schreiben/Bloggen: über Gesellschaft und neue Technologien;
Im Internet: www.wolle-ing.de
Website zum Buch: www.wolle-ing.de/reise/baikal