Behinderte Russen und der European Song Contest

Hat Russland „provoziert“, indem es die Rollstuhlfahrerin Julia Samoilowa für den European Song Contest (ESC) nominierte? Hat Moskau eine behinderte Sängerin zum ESC geschickt, wohl wissend, dass die Ukraine die Kandidatin nicht einreisen lassen wird, weil Samoilowa 2015 ohne Genehmigung Kiews auf die Krim gefahren ist und dort ein Konzert gegeben hat? Wurde die Sängerin im Rollstuhl schnöde für ein politisches Ziel ausgenutzt? Derartige Verdächtigungen kursieren in den deutschen „Qualitätsmedien“ (Ukrainischer Geheimdienst lässt russische ESC-Kandidatin nicht einreisen).

Doch aus russischer Perspektive sind derartige Vermutungen absurd. Das Thema Behinderungen ist kein Mode-Thema, welches man einmal auspackt und dann wieder zur Seite legt. Dieses Thema hat in Russland in den letzten fünf Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Viel, wenn auch nicht genug, hat sich zugunsten der Behinderten verändert. Der Staat hat erkannt, dass es aus humanen und auch wirtschaftlichen Gründen notwendig ist, die Behinderten im öffentlichen Leben zu integrieren.

Immerhin sind neun Prozent der russischen Bevölkerung in irgendeiner Form behindert. Es gibt Seh-, Hör- und Gehbehinderte. Angesichts sehr bescheidener Schwerbehinderten-Renten war die einzige Hilfe für diese Menschen die Verwandten. Selten sah man Behinderte auf der Straße. Die Straße war für sie ein „feindlicher Raum“ oder, wie man in Deutschland zu sagen pflegt, „nicht behindertengerecht“.

Seit 2011 gibt es nun staatliche Programme, welchen den Behinderten die „Teilhabe am öffentlichen Leben“ erleichtern soll. Der Behinderten-Sport bekommt im russischen Fernsehen immer mehr Platz.

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Russland holt in Riesenschritten das nach, wofür man im Westen Jahrzehnte brauchte. Zu Sowjetzeiten versuchte man Behinderte noch vor der Öffentlichkeit zu verstecken, insbesondere wenn es internationale Großveranstaltungen gab. Bei den Weltjugendfestspielen 1957 wurden die Kriegsbehinderten aus St. Petersburg auf die Klosterinsel Walaam umgesiedelt, weil die internationalen Gäste nur gesunde Menschen sehen sollten. Das war allerdings kein rein sowjetischen Vorgehen. Ähnliche Prozeduren sah man derzeit in jedem Land.

2011 startete die russische Regierung das Programm „Erreichbare Umwelt“. Man begann Autobusse, Gehwege, Geschäfte und Büros so zu gestalten, dass sie von Rollstuhlfahrern genutzt werden können. In der Moskauer Metro gibt es jetzt 28 Stationen, an denen Rollstuhlfahrer einen Lift benutzen können. Mit Liften wurden vor allem die in den letzten Jahren gebauten U-Bahn-Stationen ausgerüstet. Bei den langen U-Bahn-Roll-Treppen im Zentrum der Stadt sind die Rollstuhlfahrer aber nach wie vor auf fremde Hilfe angewiesen.

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Um auch den Behinderten zu helfen, welche U-Bahnstationen benutzen, an denen es keine Lifte gibt, wurde 2013 von der Moskauer U-Bahn das „Zentrum für Mobilität“ eingerichtet. Dort können Rollstuhlfahrer, ältere Menschen oder Familien mit Kindern kostenlos Hilfspersonal anfordern, welches die Reise in der Moskauer Unterwelt begleitet und Rollstühle in U-Bahn-Waggons hebt. Und dafür hat der Kreml absolut Respekt verdient.

Natürlich ist in Russland noch viel zu tun, wie dieser Rollstuhlfahrer mit seinem Video aus der Stadt Uljanowsk zeigt, doch erste Schritte sind getan und die Öffentlichkeit ist sensibilisiert:

https://www.youtube.com/watch?v=vesirEH7Neg

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In den 1990er Jahren sah man in Moskau noch Schockierendes. Viele Menschen waren arm und es gab Behinderte, Männer ohne Beine, die sich, nur auf ihre Arme gestützt, aus eigener Kraft in die U-Bahn-Wagons hievten, um die Passagiere dort um Geld zu bitten. In den Moskauer Zeitungen wurde gewarnt, dass die bettelnden Behinderten ihr Geld bei Mafia-Gruppen abgeben müssen. Damals gab es in den U-Bahn-Stationen weder Aufzüge noch andere Hilfen für Rollstuhlfahrer.

Ich erinnere mich an einen jungen Rollstuhlfahrer, der sich mittels einer Rose aus seiner misslichen Situation rettete. Der junge Mann saß vor einer der langen Rolltreppen an der U-Bahn-Station Puschkinskaja in seinem Rollstuhl, in der Hand eine Rose. Sein Blick machte klar: Ich brauche Jemand, der meinen Rollstuhl auf der langen Aufzugtreppe auf dem Weg nach unten hält. Ich verstand seine Bitte und habe ihm geholfen. Unten auf dem Bahnsteig angekommen, wollte er mir seine Rose schenken, aber ich lehnte dankend ab. Mir war klar, dass er sie auf seinem Weg nach Hause noch brauchen würde.

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„Sowas gehört nicht auf die Bühne“

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Dass sich der russische Pervi-Fernsehkanal entschieden hatte, Julia Samoilowa zum Song Contest nach Kiew zu schicken, war durchaus keine Selbstverständlichkeit. Denn immer noch gibt es Russen, die meinen, Behinderte hätten auf einer Bühne nichts zu suchen, sie störten den ästhetischen Genuss.

Wenn Julia Samoilowa auftritt, wird ihr Rollstuhl durch ein großes Kleid verdeckt. Mit ihrer wunderbaren Stimme, ihrem Lächeln und dem Schalk, der manchmal über ihr Gesicht huscht, tut die Sängerin alles, um den Zuschauer in den Bann ihrer Musik zu ziehen. Die Behinderung wird zur Nebensache.

Wie schwer es für Behinderte auf der Bühne ist, wurde Anfang März bei der russischen Pervi-Fernseh-Kanal gesendeten Show „Minuten des Ruhms“ deutlich. In der Show trat der Tänzer Ewgeni Smirnow mit seiner Tanz-Partnerin Alena Schenewa auf. Smirnows Bein war nach einem Auto-Unfall amputiert worden. Die tänzerische Leistung des Paares wurde durch die Behinderung von Smirnow nicht geschmälert. Im Gegenteil, man sah, wie zwei Tänzer so kooperieren, dass die Behinderung des Einen die Gesamtbewegung des Tanzes nicht unterbricht und etwas überraschend Neues und Schönes entsteht.

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Der Auftritt von Smirnow und Schenewa war wie ein Sinnbild, wie Nicht-Behinderte und Behinderte in der Gesellschaft kooperieren könnten. Das Publikum war beeindruckt und klatschte. Widerspruch gab es ausgerechnet von zwei Jury-Mitgliedern, beide bekannt für ihre ansonsten liberale Einstellung. Sie drückten den „roten Knopf“ und zeigten damit, dass sie den Auftritt nicht für eine Auszeichnung empfehlen.

In gewundenen Worten erklärte die bekannte Schauspielerin Renata Litwinowa sie wisse, „dass es in diesem Land schwierig ist, als Mensch mit einer Amputation zu leben“. Aber sei es nicht besser, wenn Jewgeni Smirnow sich „ein zweites Bein anschnallt“, damit „dieses Thema“ (gemeint war die Amputation) „nicht ausgenutzt wird“?, fragte Litwinowa.

„Ich nutze das nicht aus“, erklärte Tänzer Smirnow, immer noch auf der Bühne stehend. „Ich tanze jetzt so, wie ich lebe. Und ich lebe mit dem Tanz.“ Der Schauspieler Sergej Swetljakow und Jury-Mitglied erklärte, Smirnow habe gezeigt, „wie ein Tänzer sein volles Leben lebt und nicht auf Mitleid abzielt“. Wladimir Posner, ebenfalls Jury-Mitglied und Fernseh-Moderator, stimmte aber auch gegen das Tänzer-Paar. Er erklärte, er sei von dem Auftritt „begeistert“, aber in der Kunst gäbe es nun mal „verbotene Methoden“, zu denen auch das Zeigen von Behinderungen gehöre. Das Publikum quittierte diese Aussage mit Buh-Rufen.

Allmählich ändert sich die Einstellung gegenüber Behinderten in Russland. Der Staat hat erkannt, dass die Behinderten aus ihren Wohnungen herausgeholt und in die Gesellschaft integriert werden müssen. Und man sucht nach Wegen eine behindertengerechte Umwelt zu gestalten.

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Reblogged von heise.de, überarbeitet von Ingo Trost

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Netanjahu: Wir setzten Siedlungsbau fort

Ramallah (IRNA / K-Networld) – Trotz der internationalen Kritik hat der israelische Premierminister, Benjamin Netanjahu, die Fortsetzung der Siedlungsaktivitäten in den besetzten Palästinensergebieten und im Westjordanland unterstrichen.

Seine Regierung werde keineswegs die Bauaktivitäten in den jüdischen Siedlungen außerhalb der Grünen Linie herunterfahren, sagte Netanjahu am Dienstag. Die Bauaktivitäten jüdischer Viertel außerhalb der Grünen Linie, bzw. der Grenze zwischen Israel und Palästina, sei der Behauptung des israelischen Premiers zufolge nicht Teil der Verhandlungen mit der US-Regierung. „Verhandlungen zwischen israelischen und amerikanischen Verantwortlichen über eine Einigung hinsichtlich des Siedlungsbaus wurden aufgenommen“, fügte er hinzu. Noch habe man kein Ergebnis erzielt. „Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden.“, ergänzte Netanjahu.

Auf Twitter teilte er mit, er habe die Baugenehmigungen mit Verteidigungsminister Avigdor Lieberman vereinbart. „Wir bauen und wir werden weiter bauen“, schrieb der Regierungschef. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums handelt es sich um die größte Siedlungserweiterung in jüngster Zeit.

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Horror-Bilder einer angeblichen Organ-Farm schockiert die Gemeinden in sozialen Medien

Die Bilder, die von Facebook-Nutzer „Goh Soo Heng“ geteilt wurden sollten zeigen, dass über 700 Leichen von Kindern dort gestapelt werden, denen bereits die Organe entnommen wurden. Auf den Bildern ist zu sehen, dass Kinder wie Viehbestände mit aufgezeichneten Schnittmarken aufgereiht waren, einige wurden gefesselt oder in Kartons verpackt. Die grausamen Bilder deuten darauf hin, dass dies die Arbeit der Organbauer-Syndikate ist, die reihenweise Kinder entführen um ihre Organe zum Verkauf auf dem Schwarzmarkt anzubieten. Sie selbst sprechen vom „Ernten“.

In der Ostukraine sind ja auch etliche Kinder aus Heimen geholt und verschleppt worden, von denen man bis heute nichts mehr gehört oder gesehen hatte. Dort geht man auch davon aus, dass sie für Transplantationszwecke missbraucht und getötet wurden. Weiterhin sind auch solche Vorwürfe gegen Israel vorhanden, Palästinenser dafür zu benutzen.

Update 08.03.2017: Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, sind diese Bilder allerdings vom Giftgasangriff in Syrien, den man Bashar al Assad in die Schuhe geschoben hatte. Ich bin selbst auch darauf hereingefallen. Nichts desto trotz ist diese Thematik real und weltweit werden Milliarden Dollar mit dem Leid von Menschen gemacht. Sie werden gekidnappt und ausgeweidet. Ich hatte eigentlich gehofft, dass nun endlich ein handfester Beweis dafür vorhanden ist, wurde allerdings enttäuscht.

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Zwischenfall in bayerischem AKW

In Gundremmingen tritt aus einem Ventil radioaktiver Dampf aus. Für Personal und Bevölkerung soll keine Gefahr bestehen.

Wegen eines Zwischenfalls an einem Ventil ist Block B des Atomkraftwerks Gundremmingen (Lkr. Günzburg) am Montag abgeschaltet worden. Nach Angaben der Betreiber waren zum Abschluss der Revision Prüfungen unter anderem an Sicherheits- und Entlastungsventilen durchgeführt worden. Eines der elf Ventile, die sich innerhalb des geschlossenen Sicherheitsbehälters befinden, habe dabei im nuklearen Bereich zur Prüfung zwar korrekt geöffnet, habe aber nicht wieder verschlossen werden können. Der ausgetretene radioaktive Dampf sei in dem geschlossenen Sicherheitsbehälter verblieben, betonte ein Sprecher.

Block B sei ordnungsgemäß per Hand abgeschaltet worden. Derzeit werde der Vorfall untersucht. Auch die Aufsichtsbehörde sei informiert worden. Nach Klärung der Ursache und gegebenenfalls erforderlichen Reparaturen soll Block B voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder in Betrieb genommen werden, hieß es weiter.

Nach vorläufiger Einschätzung sei das Vorkommnis gemäß den deutschen Meldekriterien als meldepflichtiges Ereignis in die Kategorie „Normal“ einzustufen. Personal, die Anlage und ihre Umgebung seien nicht gefährdet gewesen. (dpa)




Organspende – Wie tot sind Hirntote?

Von Werner Bartens

 

Der Hirntod ist die Voraussetzung für die Entnahme von Spenderorganen. Doch die Frage, ob mit ihm tatsächlich das Leben aufhört, ist nicht eindeutig zu beantworten. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein vermeintlich lebloses Hirn noch erstaunlich viel kann.

 

Der Organspendeausweis ist eine Mogelpackung. Auf dem Dokument, das je nach Erhebung 16 bis 20 Prozent der Deutschen ausgefüllt haben, gestatten sie „für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt“, die Entnahme einzelner Körperteile. Man kann auch seinen Widerspruch ankreuzen oder verfügen, dass andere die heikle Entscheidung übernehmen sollen. Doch was heißt schon „nach meinem Tod“? Der Tod ist in der modernen Medizin eine Frage der Definition, erst recht der Todeszeitpunkt.

 

Bevor ein Organ gespendet werden kann, muss der Hirntod festgestellt werden. Seit 1968 gibt es diesen Begriff – er wurde seinerzeit eingeführt, um die technisch plötzlich machbare Organverpflanzung zu ermöglichen. (Bevor 1952 die Herz-Lungen-Maschine erfunden wurde, galt der irreversible Kreislaufstillstand als Kriterium des Todes.)

 

org-entnahme-320Ärzte verstehen unter dem Hirntod die „irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms“. Durch Beatmung und andere medizinische Hilfen wird die Herz- und Kreislauffunktion künstlich aufrechterhalten. Doch der Puls von Hirntoten ist noch zu tasten, ihr Herzschlag und ihre Atmung auch; sie sind warm, einige können schwitzen, ausscheiden, verdauen, es gibt also noch einen Stoffwechsel.

 

Doch ist so ein Mensch tatsächlich tot? Auf die alte Frage gibt es keine eindeutige Antwort, aber viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

 

Dass im Gehirn kaum noch etwas funktioniert, diagnostizieren zwei Ärzte unabhängig voneinander. Sie stellen klinisch fest, dass der Mensch nicht mehr spontan atmet, im tiefen Koma liegt, keine Reflexe mehr hat. Apparativ muss zudem gezeigt werden, dass im EEG keine Hirnströme mehr nachweisbar sind, die Hirndurchblutung versiegt ist und das Gehirn nicht auf Reize reagiert.

 

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), eine private Stiftung, die in Deutschland die Verteilung koordiniert und für mehr Organspenden wirbt, stellt dazu lapidar fest: „Das Gehirn ist übergeordnetes Steuerorgan aller elementaren Lebensvorgänge. Mit seinem Tod ist auch der Mensch in seiner Ganzheit gestorben.“

 

Für den Kardiologen Paolo Bavastro aus Stuttgart ist die Sache hingegen nicht so einfach und bereits der Begriff Hirntod eine „arglistige Täuschung“. Vielmehr handele es sich bei „Menschen im Hirnversagen um schwerstkranke, sterbende Menschen, aber noch keine Toten“, wie er mehrmals dargelegt hat. Daraus folgt: „Sonst könnten wir auch keine lebensfähigen Organe aus einem toten Menschen entnehmen. Wir brauchen lebendige Organe aus einem noch lebenden Organismus.“ Der Fall des „Erlanger Babys“ 1992 zeigte zudem, dass der Fetus im Bauch einer hirntoten Schwangeren fünf Wochen weiter wuchs.

 




Nichtexistenz des Masern-Virus: Dr. Stefan Lanka gewinnt auch vor dem BGH

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Neben dem Oberlandesgericht Stuttgart hat nun auch der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Virologe Dr. Stefan Lanka keine 100.000 Euro an den Arzt Dr. David Bardens zahlen muss. Im Februar 2011 hatte Dr. Stefan Lanka eine Belohnung in Höhe von 100.000 Euro für denjenigen versprochen, der imstande sei, eine wissenschaftliche Publikation vorzulegen, in der die Existenz des Masern-Virus nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen und darin u.a. dessen Durchmesser bestimmt ist. Der Arzt Dr. Bardens versuchte, die Existenz des Masern-Virus durch sechs eingereichten Publikationen zu beweisen.

Im aktuellen Newsletter von WissenschafftPlus schreibt Dr. Stefan Lanka, dass der Masern-Virus-Prozess endgültig gewonnen ist: „Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Masern-Virus-Prozess entschieden. Der I. Zivilsenat des BGH hat das Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) vom 16.2.2016 bestätigt. Die im Jahr 2011 von mir ausgelobten 100.000 € für einen wissenschaftlichen Beweis der Existenz des behaupteten Masern-Virus müssen dem Kläger nicht ausgezahlt werden. Dieser wurde zudem verurteilt, alle Kosten des Verfahrens zu tragen.

In den Prozess haben sich fünf Gutachter eingebracht und die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen vorgelegt. Alle fünf Gutachter, darunter der vom Erstgericht beauftragte Prof. Dr. Dr. Andreas Podbielski haben übereinstimmend festgestellt, dass keine der sechs in den Prozess eingebrachten Publikationen einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des behaupteten Masern-Virus enthält.

Genetik widerlegt Existenzbehauptungen

In den Prozess wurden die Ergebnisse von Untersuchungen zum sog. genetischen Fingerabdruck des behaupteten Masern-Virus eingebracht. Zwei anerkannte Labore, darunter das weltweit größte und führende genetische Institut, kamen unabhängig voneinander zu exakt den gleichen Resultaten. Die Ergebnisse beweisen, dass sich die Autoren der sechs Publikationen des Masern-Virus-Prozess irrten und als direkte Folge sich bis heute alle Masern-Virologen irren: Sie haben normale Bestandteile von Zellen als Bestandteile des vermuteten Masern-Virus fehlgedeutet.

Aufgrund dieses Irrtums wurden in einem Jahrzehnte dauernden Konsensfindungsprozess normale Zell-Bestandteile gedanklich zu einem Modell eines Masern-Virus zusammen gefügt. Eine tatsächliche Struktur, die diesem Modell entspricht, wurde bis heute weder in einem Menschen, noch in einem Tier gefunden. Mit den Ergebnissen der genetischen Untersuchungen sind alle Existenz-Behauptungen zum Masern-Virus wissenschaftlich widerlegt.

Den Autoren der sechs Publikationen und allen anderen Beteiligten ist dieser Irrtum nicht aufgefallen, weil sie die fundamentale wissenschaftliche Pflicht verletzten, „lege artis“, nach den international definierten Regeln der Wissenschaft zu arbeiten. Sie führten keinerlei Kontrollexperimente durch. Die Durchführung der Kontrollexperimente hätte Autoren und Menschheit vor diesem folgenreichen Irrtum geschützt. Dieser Irrtum wurde zur Grundlage des Glaubens an die Existenz aller krankmachenden Viren. [1] Der gerichtlich bestellte Gutachter Prof. Dr. Dr. Podbielski hat aufgrund der Nachfrage des erkennenden Gerichts auf Seite 7 oben des Protokolls [2] ausdrücklich bestätigt, dass die Autoren keinerlei Kontrollexperimente durchführten.

Das OLG Stuttgart hob am 16.2.2016 das Fehlurteil der ersten Instanz auf, wies die Klage zurück und bezog sich dabei u.a. auf die zentrale Aussage von Prof. Podbielski zu den sechs Publikationen. Der Kläger versuchte mit einer Beschwerde am BGH das Urteil des OLG zu Fall zu bringen. Als Begründung brachte er seine subjektive aber faktisch falsche Wahrnehmung des Verfahrensablaufes in Stuttgart vor und die Behauptung, dass unsere Benennung von Fakten zu Masern eine Gefährdung der Volksgesundheit darstellt. Die Behauptungen des Klägers wurden vom BGH mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Damit hat der BGH das Urteil des OLG Stuttgart vom 16.2.2016 [3] bestätigt.

Schlussfolgerungen

Die sechs im Prozess vorgelegten Publikationen sind die maßgeblichen Publikationen zum „Masern-Virus.“ Da es neben diesen sechs Publikationen nachweislich keine anderen Publikationen gibt, in denen mit wissenschaftlichen Methoden versucht wurde, die Existenz des Masern-Virus zu beweisen, haben das nun höchstrichterliche Urteil im Masern-Virus-Prozess und die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen Konsequenzen: Allen nationalen und internationalen Aussagen zum vermuteten Masern-Virus, zur Infektiösität von Masern, zu Nutzen und Unbedenklichkeit der Masern-Impfung wurden der Anschein von Wissenschaftlichkeit und damit die rechtliche Basis entzogen.

Durch Anfragen, die das Masern-Virus-Preisausschreiben auslöste, hat die Leiterin des Nationalen Referenz-Instituts für Masern am Robert Koch-Institut (RKI), Prof. Dr. Annette Mankertz, eine wichtige Tatsache eingestanden. Dieses Eingeständnis kann die erhöhte Impfschadensrate speziell der Masern-Impfung erklären und warum und wie besonders diese Impfung vermehrt Autismus auslöst. [4]

Frau Prof. Mankertz hat eingestanden, dass das „Masern-Virus“ typisch zelleigene Bestandteile (Ribosomen, die Eiweiß-Fabriken der Zellen) enthält. Da die Masern-Impfung aus „ganzen Masern-Viren“ besteht, enthält dieser Impfstoff zelleigene Strukturen. Dies erklärt, warum die Masern-Impfung häufigere und stärkere Allergien und Autoimmunreaktionen auslöst als andere Impfungen. Der Gerichtsgutachter Prof. Podbielski führte mehrfach aus, dass mit der Behauptung des RKI zu Ribosomen in den Masern-Viren, die Existenz-Behauptungen eines Masern-Virus widerlegt sind.

Im Verfahren wurde ebenso aktenkundig, dass die höchste deutsche wissenschaftliche Autorität auf dem Gebiet der Infektiologie, das RKI, entgegen seinem gesetzlichen Auftrag in § 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG) es unterlassen hat, Untersuchungen zum behaupteten Masern-Virus zu erstellen und zu veröffentlichen. Das RKI behauptet, dass es interne Untersuchungen zum Masern-Virus getätigt hat, weigert sich aber, die Ergebnisse auszuhändigen oder zu veröffentlichen.

Spenden

Durch den Masern-Virus-Prozess, durch die asoziale Berichterstattung der Leitmedien, der rechten bis zur linken Presse, haben wir finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Wir haben durch den Prozess viel gelernt, sind gestärkt daraus hervorgegangen und das Thema ist durch den Prozess international bekannt geworden. Dadurch haben wir dazu beigetragen, dass die Fehlannahmen der heutigen Biologie, Medizin und Virologie global erkannt und aufgelöst werden. Ein Ziel unserer Arbeit ist, der tatsächlich wissenschaftlichen Biologie und Medizin, die wir vertreten und weiterentwickeln, Raum zu schaffen. [5]

Was sich noch nicht ausgeglichen hat sind die finanziellen Einbußen. Wir bitten Sie, uns durch Spenden beim Ausgleich zu helfen. Auch das Schreiben und die Herstellung des geplanten Buches zum Masern-Virus-Prozess benötigt Geld, das wir im Moment noch nicht haben.

WissenschafftPlus Dr. Stefan Lanka
IBAN: DE77700100800705906800
BIC: PBNKDEFF
Postbank München

Wir danken für Ihre Treue und Solidarität, mit der Sie den Gewinn des Masern-Virus-Prozess möglich gemacht haben.

Wir wünschen von Herzen
Alles Gute!

Ihr Dr. Stefan Lanka und das WissenschafftPlus-Team

[1] Siehe Artikel „Viren entwirren“ im Zwei-Monats-Magazin WissenschafftPlus Nr. 6/2015.

[2] Das Protokoll der mündlichen Verhandlung vom 12.3.2015. Zu finden hier: http://wissenschafftplus.de/uploads/article/Protokoll_13_4_20150001.pdf

[3] Das Urteil des OLG Stuttgart vom 16.2.2016 ist auf der Internetseite des OLG Stuttgart zu finden.

[4] Siehe Artikel in WissenschafftPlus 3/2016: Was ist Autismus, wie entsteht er, warum Impfungen – in erhöhtem Maße die Masern-Impfung – Autismus auslösen und wie man den Autismus in den Griff bringen und sogar heilen kann.

[5] Siehe Artikel in WissenschafftPlus 6/2015: Die Entwicklung von Medizin und Menschheit. Wie geht es weiter? Dieser Artikel ist frei auf der Internetseite www.wissenschafftplus.de zu finden.

Quelle: Wissenschafftplus.de

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Tote bei Feuer im Bochumer Bergmannsheil

Klinik Bergmannsheil in Bochum

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Bochum  Großbrand in Bochum: Das Dach des Bochumer Universitätsklinikum Bergmannsheil steht in Flammen. Die Lage vor Ort ist laut Einsatzkräften chaotisch.

In einem Bochumer Krankenhaus ist in der Nacht zum Freitag ein Brand ausgebrochen. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurden mehrere Stockwerke des Universitätsklinikums Bergmannsheil evakuiert. Die Lage sei chaotisch, sagte der Sprecher.

Mehrere Patienten werden vermisst – derzeit geht die Feuerwehr von zwei Toten aus. Zudem gebe es mindestens 15 Verletzte, wovon sechs laut Polizei in Lebensgefahr schweben. Zunächst war von fünf lebensgefährlich Verletzten gesprochen worden. Der Brand sei noch nicht unter Kontrolle, hieß es um 7.30 Uhr von der Feuerwehr.

Feuerwehr geht von zwei Toten bei Großbrand in Bochum aus

Die Feuerwehr löscht die oberen Stockwerke des Krankenhaus Bergmannsheil in Bochum.Foto: dpa

Das Feuer ist offenbar in einem Patientenzimmer im 6. Obergeschoss ausgebrochen und hat sich über die gesamte Station ausgebreitet. Augenzeugen berichtet von einem völlig zerstörtem Dach. Durch die enorme Hitze des Feuers seien Fenster und Möbel geschmolzen.

100 Patienten werden kurzfristig entlassen

Zurzeit ist die Feuerwehr Bochum mit über 200 Einsatzkräften vor Ort. Weitere Einsatzkräfte wurden aus dem gesamten Ruhrgebiet angefordert. Die Brandursache war zunächst unklar.

Nach Angaben der Stadt Bochum seien zum Zeitpunkt des Brandes 180 der 650 Betten des Krankenhauses belegt gewesen. 100 von ihnen würden nun kurzfristig entlassen werden, die anderen 80 würden intern verlegt. Das Universitätsklinikum Bergmannsheil ist eines der größten Krankenhäuser des Ruhrgebiets.

Verkehrsbehinderungen in Bochum

Rund um die Einsatzstelle sind in den nächsten Stunden erhebliche Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Die Bogestra teilte mit, dass die Haltestelle Bergmannsheil während der Löscharbeiten nicht angefahren werden könne. Das betreffe die Linien 308 und 318. Die Bahnen fahren ansonsten auf der gewohnten Strecke.

Die Buslinien 354, 365 und 394 müssen umgeleitet werden. In den Fahrtrichtungen Zillertal, Bochum Hbf und Keplerweg halten die Busse nicht an der Haltestelle Haupteingang Bergmannsheil.In den Fahrtrichtungen Munscheider Straße, Real und Narzissenstraße entfallen die Haltestellen Romanusplatz und Haupteingang Bergmannsheil. Die Busse der Linie 388 in Fahrtrichtung Keplerweg halten nicht an den Haltestellen BO-Ehrenfeld, Ursulastraße, Bochumer Verein/Jahrhunderthalle, Annastraße und Schmidtstraße.

Notfallnummern eingerichtet

Das Bergmannsheil hat Notfallnummern eingerichtet, unter denen sich Angehörige von Patienten informieren können.

0234 / 302 6114
0234 / 302 6116
0234 / 302 6118

Zudem hat die Feuerwehr Bochum eine Hotline geschaltet, bei der sich Bürger über Verkehrsbehinderungen durch den Großeinsatz informieren können:

0234 / 9254 938

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Quelle: derwesten.de




1000 Opfer und die „Grüne“ Kinderschändervergangenheit

„Bis zu 1000 Opfer“ – Grüne blicken entsetzt auf ihre Kinderschändervergangenheit

In der Gründungsphase der Berliner Grünen ist es zu massivem sexuellen Missbrauch von Kindern gekommen. Das bestätigt ein nun veröffentlichter Bericht, in dem von einem „völligen Versagen“ der Partei die Rede ist. In der Anfangszeit konnten sogar vorbestrafte Täter problemlos unterschlüpfen.
Es ist ein Blick in finstere Abgründe, den Grünen-Chefin Simone Peter an diesem Mittwoch gewährt. Jeden Millimeter dieses Abgrunds möchte die Partei nun hell ausleuchten, auch wenn der Anblick entsetzlich ist. „Wir wollen, dass die Taten aufgeklärt werden und dass das Leid der Betroffenen Anerkennung findet“, kündigte Peter auf der Pressekonferenz zum Bericht der „Kommission Aufarbeitung“ an. Darin geht es um ein dunkles Kapitel der Partei, um Pädophilie und Übergriffe.
Das Leid, von dem Peter spricht, wurde in den 80er-Jahren und 90er-Jahren durch sexuellen Missbrauch an Jungen angerichtet – und könnte größere Ausmaße haben, als bisher vermutet. Von „bis zu 1000 Opfern“ sprach Thomas Birk, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und einer der Autoren des nun vorgelegten Berichts der Untersuchungskommission, bereits Ende März auf einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung.
Wie viele Täter gab es?
Eine Zahl, die er kurz vor der Veröffentlichung am Mittwoch dem „Tagesspiegel“ noch einmal ausdrücklich bestätigte, auch wenn die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Bettina Jarasch und Daniel Wesener, ihr widersprechen. Es handele sich lediglich um eine spekulative Angabe, argumentieren sie. Bei der eingerichteten Anlaufstelle der Bundes-Grünen haben sich bislang sieben Pädophilieopfer gemeldet. In zwei Fällen könnte ein Zusammenhang der Taten zu den Grünen bestehen, heißt es in dem Bericht.
Ebenso unbekannt ist die Zahl der Täter. In dem vorgelegten Bericht ist von „mindestens zwei strafrechtlich verurteilten pädosexuellen Tätern“ innerhalb der Partei die Rede. Gemeint sind damit wohl Fred Karst und Dieter F. Ullmann, die bereits in dem 2014 veröffentlichten Walter-Bericht erwähnt wurden, in dem die Partei ihre Vergangenheit in einem externen Forschungsprojekt aufrollen ließ. Die Zahl der Täter dürfte jedoch mehr als zwei Personen umfassen.
Die Personen, von denen hier die Rede sei, waren im Bereich Schwule der Alternativen Liste tätig, erklärt Politologe Stephan Klecha, einer der Herausgeber des Walter-Berichts, gegenüber FOCUS Online. Ullmann saß ab den 80er-Jahren regelmäßig im Gefängnis, er hatte sich mehrmals an Minderjährigen vergriffen. Karst war Leiter der „Jung und Alt AG“ und führender Funktionär des Deutschen Pfadfinderbunds. Beide sind inzwischen gestorben.

Cohn Bendit und seine Pädo Tendenzen

https://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8

In einer französischen Talkshow berichtet er aus seinem Alltag als Erzieher in einem Frankfurter Kinderladen. Er schwelgt darin, was passiert, „wenn ein kleines fünfjähriges Mädchen beginnt sich auszuziehen. Es ist großartig, weil es ein Spiel ist. Ein wahnsinnig erotisches Spiel. Die Sexualität eines Kindes ist etwas Fantastisches.“
Der Autor der Sätze ist Daniel Cohn-Bendit, der große, starke Mann der europäischen Grünen. Ihr Ideengeber, Organisator und Tabubrecher. Am Samstag bekommt Dany le Rouge den renommierten Theodor-Heuß-Preis. Da wird die Geschichte noch mal aufgewärmt. Dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts waren die Cohn-Bendit’schen Erinnerungen so zuwider, dass er sich verweigerte.
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Andreas Voßkuhle sollte eigentlich die Laudatio für den Europaabgeordneten halten. Das tut er nun nicht. Cohn-Bendit selbst sagte der taz, er gebe dazu ein Interview – „aber erst, nachdem ich mich auf der Bühne zu dem Thema geäußert habe. Nicht vorher, das habe ich den Veranstaltern versprochen“.
Dany, der Aufrüttler und Wachmacher, dekretiert Schweigen. Was ist da los?
Geöffneter Hosenlatz
Ihn rege halt auf, dass es immer die gleiche Stelle ist. Und nichts Neues dazukomme. „Das geht ihm auf die Nerven“, sagt ein guter Bekannter.
Alte Geschichten. Ja, das sind sie, die Aufnahmen aus dem französischen Fernsehen von 1982 und jene Textstellen im Buch „Le Grand Bazar“, die Voßkuhle aufgeschreckt haben. Diese Passage ist gar von 1975. Dort beschreibt und reflektiert Cohn-Bendit zugleich, wie er mit den Kindern zwischen zwei und fünf Jahren umgegangen ist. „Mein ständiger Flirt mit den Kindern nahm erotische Züge an“, lauten die Sätze Cohn-Bendits.
„Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“ Und dann? Das habe ihn vor Probleme gestellt. „Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.“ Das ist nicht nur eine alte Geschichte, sondern auch eine ungeheuerliche.
Selbstverständlich hat sich Cohn-Bendit davon vielfach und variantenreich distanziert. „Das war kein Tatsachenbericht, sondern schlechte Literatur“, sagte Cohn-Bendit der Zeit 2010. „Es war als eine Provokation gedacht, jede Schrift hat ihre Zeit.“ Der taz diktierte er gerade kurz und vorab, dass das Beschriebene zur Realität keinen Bezug habe.
Befreite Liebe
Harte Nachfragen sind (noch) nicht möglich, daher ein Blick darauf, wie der Basar-Text Cohn-Bendits nach der Hosenlatzstelle weitergeht: „Da hat man mich der Perversion beschuldigt“, fährt er fort und berichtet, wie Eltern ihn deswegen aus dem Kinderladen der Universität Frankfurt rausschmeißen wollten. „Ich hatte glücklicherweise einen direkten Vertrag mit der Elternvereinigung, sonst wäre ich entlassen worden.“ Wegen der Handlung – nicht wegen des Textes.
„Die Textstelle ist ein riesiges Problem“, sagte Meike Baader, Erziehungswissenschaftlerin, die sich in ihrem Buch „Seid realistisch, verlangt das Unmögliche!“ eingehend mit den 68ern und der Kinderladenbewegung befasst hat. Damals ging es um die weit verbreitete Vorstellung, dass das Unterdrücken von Sexualität repressive Charaktere hervorbringe. Also sollte Sex frei gelebt werden, auch Kinder sollten zu einer befreiten Liebe erzogen werden. „Es gibt einen blinden Fleck in der Aufarbeitung dieser Zeit“, sagt Baader. „Sexualerziehung – ja. Aber Sex mit Kindern, das ist ein No-Go.“
Das Problem der Nichtaufarbeitung teile Cohn-Bendit mit anderen. Es gibt aus dieser Zeit mehrere Texte, die zwischen empirischer Beschreibung, Literatur und Ideologieproduktion changieren. „Aber wir wissen nicht, was wirklich passiert ist“, sagt Baader. Es gebe keinen Betroffenen, der über sexuelle Handlungen gesprochen oder sie gar angezeigt hätte.
Das hat jetzt die forsche und zugleich lahme CDU Baden-Württembergs getan, indem sie die Preisverleihung an Cohn-Bendit eine Verhöhnung der Opfer sexueller Gewalt nannte. CDU-Fraktionschef Peter Hauk sagte über Cohn-Bendit: „Man muss davon ausgehen, dass er auch Täter war.“ Und weiter: „Ein Pädophiler ist nicht preiswürdig.“ Offenbar will Hauk eine Unterlassung Cohn-Bendits provozieren. Denn um ihn wörtlich als Täter oder Pädophilen zu bezeichnen, sollte er Belege vorweisen können. Die gibt es aber bislang nur in die andere Richtung.
Pädosexuelle Indianerkommune
„Dany war“, schrieben im Jahr 2001 Eltern der Kinder, die Cohn-Bendit damals betreut hatte, „über einige Jahre Bezugsperson unserer Kinder und zeichnete sich besonders dadurch aus, dass er die Bedürfnisse der Kinder sehr ernst nahm. Wir wissen, dass er niemals die Persönlichkeitsgrenzen unserer Kinder verletzt hat.“
Auch heute noch stehen die Eltern hinter ihrem Erzieher Cohn-Bendit. „Mich regt der moralische Furor auf, mit dem auf Dany losgegangen wird“, sagte einer der Autoren des Elternbriefs der taz. Wie man mit Kindern umgeht wird freilich heute anders gesehen – auch von den solidarischen Eltern, die Cohn-Bendits Kitapraxis immer in den Kontext ihrer Zeit der wilden 1970er gestellt sehen wollen. „Die Frage ist doch, wie geht man mit möglichen erotischen Avancen um, denn die Kinder sind ja auch neugierig?“, sagt der Brief-Autor von einst. „Und da ist klar: Wenn man das nicht eindeutig zurück weist, dann kann es zu schwierigen Situationen kommen.“ Und so schwer es dem Vater fällt, dessen Sohn bei Dany einst in der Krabbelguppe war, so sagt er heute über die Hosenlatzstelle: „Dany hat es in der Situation damals nicht eindeutig zurückgewiesen.“
Was vor mittlerweile 41 Jahren in der Kita wirklich geschah, lässt sich, solange keine weiteren Zeugen auftauchen, nicht klären. Klar jedoch ist, dass weder Cohn-Bendit noch die Grünen ein Interesse daran haben, in einen aufklärerischen Diskurs darüber zu treten. Die grüne Bewegungs- und Parteigeschichte hat eine Reihe pädokrimineller Kapitel – von einer AG Schwule und Päderasten bis hin zur pädosexuellen Indianerkommune. „Wir Grüne haben diese Zeit nie konsequent aufgearbeitet“, sagt der hessische Landtagsabgeordnete Marcus Bocklet, der sich mit dem Thema gut auskennt.
Erziehungswissenschaftlerin Baader hat erst jüngst einen der Texte aus jener Zeit, das berühmte Sonderheft Pädophilie in betrifft: erziehung erneut analysiert und skandalisiert. „Denn ich bin der Meinung, dass man dies offensiv und laut tun muss, damit wir heute wissen, was damals geschah und was psychologisch wie erzieherisch falsch und was richtig war“, sagte Baader der taz. „Cohn-Bendit hat diesen Part nicht übernommen – aber wir können das für die Grünen auch nicht machen, das müssen die selbst tun.“
In den 80er Jahren hatte Cohn-Bendit kein Problem, sich deutlich zu äußern – in die andere Richtung. Damals stießen sich in der Odenwaldschule Lehrer daran, dass Schüler miteinander Sex hatten – und die Schule dies als Normalität hinnahm. Einige Lehrer protestierten, der Pädagoge Salman Ansari forderte damals eine Schulversammlung, um die Grenzen von Körperlichkeit und Sexualität eindeutig zu definieren. Tatsächlich kam es dann zu der Versammlung – aber ganz anders, als Ansari sich das vorgestellt hatte.
Triumph für die Kinderfreunde
Gerold Becker, der damalige Schulleiter, berief kurzerhand eine Versammlung ein, bei der ein berühmter Sohn der Schule den Weg in den Odenwald fand: Daniel Cohn-Bendit. Sein Auftritt wurde ein Triumph – für die sogenannten Kinderfreunde. In die Sexualität der Schüler habe sich niemand einzumischen, donnerte Dany. Und sein volksdemokratischer Resonanzkörper hallte zurück.
Schüler wie selbsternannte Kinderfreunde jubelten. Mit Cohn-Bendits Auftritt war klar: Lehrer dürfen keine Grenzen ziehen. Das promiske und – wie wir heute wissen – pädosexuelle Internat im Odenwald blieb grenzenlos.So kriegsentscheidend kann es sein, wenn Dany das Wort ergreift. Am Samstag wird er es wieder tun. Er will reden.

Pädosexuelles Internat im Odenwald

Missbrauch im Odenwald
Wie pädophile Verschwörer die Reformschule kaperten
Der pädosexuelle Schulleiter der Odenwaldschule war kein Einzeltäter. Mit einer Gruppe von Pädophilen startete er eine feindliche Übernahme der berühmten Schule. In seinem neuen Buch erklärt Christian Füller, wie Schüler unter dem Deckmantel der Reformpädagogik systematisch missbraucht wurden.

Links Liberale Elite lernte in diesem Internat was „DEMOKRATIE“ ist

20 Jahre Missbrauch mit System

Der vormalige Pfarrer war aber nicht irgendein Pädosexueller, sondern der Leiter der wichtigsten deutsche Reformschule, der Odenwaldschule Oberhambach, auch Oso genannt. Sie hatte bei ihrer Gründung 1910 das Versprechen abgegeben, eine Alternative zu den autoritären Schulfabriken des 19. Jahrhunderts zu werden, ein Ort des Lebens und des Lernens. Dort versammelte sich die linksliberale Elite, im Odenwald gingen die Söhne der von Weizsäckers und von Dohnanyis zur Schule, dort haben Daniel Cohn-Bendit und Amelie Fried gelernt, was Demokratie ist. Für den Schriftstellersohn Klaus Mann war sie die demokratischste Schule Deutschlands.

Mit größtmöglichem Ekel vor diesen Menschen

K-Networld

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/missbrauch-im-odenwald-wie-paedophile-verschwoerer-die-reformschule-kaperten-a-750705.html




überlebt

„Nicht mal die Hälfte überlebt“

Herr Wörner, sind wir für den Ernstfall vorbereitet?
Wörner: Nicht mal ansatzweise. Der Staat hat in den 90er Jahren in dieser Richtung ziemlich alles abgebaut. Es fehlt nicht nur an Infrastruktur, sondern auch an Wissen. Wenn ein Katastrophenzustand – sagen wir, eine Pandemie – mehrere Monate anhält, kommt nicht mal die Hälfte der Bevölkerung durch. Möglicherweise nicht mal ein Drittel.

Sie sind ziemlich pessimistisch.
Wörner: Was das angeht – schon. Die meisten von uns wüssten doch gar nicht, wo sie etwas zu essen herbekommen sollten, wenn die Supermärkte mal leer wären. Oder wie man Straßenkarten liest. Wie man im Freien übernachtet. Die meisten Städter haben ja nicht mal einen outdoortauglichen Schuh!

Okay, spielen wir es mal durch: In Deutschland ist eine tödliche Seuche ausgebrochen, sie breitet sich rasend schnell aus. Ich will fliehen. Was nehme ich mit?
Peter Wörner: Optimal wäre, wenn Sie schon einen Fluchtrucksack vorbereitet hätten. Mit einem Schlafsack, Wasserflaschen, etwas Nahrung und einem Wasserfilter. Nützlich wäre außerdem Werkzeug – ein Messer, eine Säge. Der Rucksack sollte aber nicht mehr als zehn Kilo wiegen, damit Sie auch weite Strecken damit laufen können.

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Peter Wörner, 46, ist Ex-Falschirmjäger und ausgebildeter Einzelkämpfer. Seit sechs Jahren unterrichtet er in Seminaren Überlebenstechniken für den Katastrophenfall. „Die Nachfrage steigt stetig“, sagt er. Mehr Infos: abenteuer-ueberleben.com.

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Wo sollte ich Schutz suchen?
Wörner: Das hängt von der Situation ab. Nach einem Atomunfall müssen Sie davon ausgehen, dass die Umgebung verstrahlt ist. Dann sollten Sie fürs Erste in einem Haus bleiben. In anderen Situationen – zum Beispiel bei einer Seuche – kann es aber sinnvoll sein, die Stadt zu verlassen. Oder, wenn mit Plünderungen und Gewaltausbrüchen zu rechnen ist.

… dann flüchte ich in die Wildnis?
Wörner: Viele denken so – in den Wald, in die Berge. Aber das könnte fatal sein. Denn dasselbe versuchen Tausende andere auch. Und viele von denen sind schneller. Die Hütte, die Sie sich ausgesucht haben, ist womöglich schon besetzt. Was tun Sie dann? In solchen Situationen kann es schnell gefährlich werden.

Wozu raten Sie?
Wörner: Einen sicheren, möglichst exklusiven Ort aufsuchen – vielleicht Verwandte auf dem Land. Im Zweifelsfall ist es aber doch am besten, erstmal dort zu bleiben, wo man ist. Sich einzurichten. Dazu gehört, dass ausreichend Vorräte vorhanden sind, vor allem Wasser und Nahrung. Außerdem sollte die eigene Wohnung gegen Eindringlinge abgesichert werden.

Was heißt das?
Wörner: In meinen Urban-Survival-Seminaren bringe ich den Leuten unter anderem bei, Stacheldraht richtig zu verwenden. Damit lässt sich ein Balkon gegen Eindringlinge abschotten – aber auch das Treppenhaus. Das ist wichtig.

Was sollte jemand in meiner Wohnung suchen?
Wörner: Lebensmittel. Wasser. Medikamente. Werkzeug. Alles, was man gegen Essen und so weiter tauschen kann. Aus diesem Grund lebe ich nicht mehr in einem Ballungsraum. Ich möchte nicht erleben, wie sich Nachbarn wegen einer Dose Ravioli den Kopf einschlagen. Früher oder später, fürchte ich, wird es aber dazu kommen.

Warum sind Sie so sicher?
Wörner: Unsere Zivilisation ist fragil. Wir sind extrem abhängig von der öffentlichen Infrastruktur: Von der ständigen Verfügbarkeit von Strom, Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Gas und Öl. Wir sind abhängig vom Staat, der die Ordnung aufrechterhält und von einem Wirtschaftssystem, das diese Ordnung stützt. Aber all das ist extrem empfindlich. Es kann jederzeit zu einem flächendeckenden Stromausfall kommen. Eine Seuche kann ausbrechen, irgendwo auf der Welt, und binnen Stunden zur globalen Pandemie werden. Es kann wieder zu Kriegen kommen, auch in Europa. Oder das Wirtschaftssystem bricht zusammen. Wir wiegen uns in einer trügerischen Sicherheit. Die Frage ist nicht, ob es zur Katastrophe kommt – sondern wann.

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Waren die Menschen denn früher besser auf Katastrophen vorbereitet?
Wörner: Ich glaube schon. Meine Eltern und Großeltern haben noch Vorräte angelegt. Die hätten wochen-, vielleicht sogar monatelang ausgehalten. Da müssen wir wieder hin. Wir müssen Lebensmittel und Wasser bevorraten. Das wird ja auch von der Regierung gefordert …

… macht aber keiner.
Wörner: Weil niemand sich vorstellen kann, dass es mal zum Ernstfall kommt. Dass die Supermarktregale leerbleiben, die Autobahnen blockiert sind und die öffentlichen Einrichtungen zusammenbrechen. Die wenigsten halten so etwas auch nur entfernt für möglich. Vor ein paar Jahren habe ich in einer Straße gewohnt, in der es jede Menge junge Familien gab. Da habe ich vorgeschlagen, dass wir für alle einen Ersthilfe-Kurs durchführen, speziell mit Blick auf Kinder. Was glauben Sie, wie viele Leute mitmachen wollten?

… ein Drittel?
Wörner: Null. Keiner. Die haben mir gesagt: Wenn was ist, kommt doch in zehn, 15 Minuten ein Rettungswagen. Da brauchen wir doch keinen Kurs. Und dies wird sich noch bitter rächen.

Das Gespräch führte Christophe Braun.




Tuberkulose

„Flüchtling“ als Praktikant in Kita: Rund 100 Kinder werden auf Tuberkulose getestet

In den Herkunftsländern vieler Flüchtlinge ist Tuberkulose keine Seltenheit, manche von ihnen kommen krank nach Deutschland, aber auch Typhus oder die Krätze werden hierzulande wieder zum Thema. Es sind nicht nur die täglich zu sehenden Missstände, die verunsichern, auch die zunächst „unsichtbaren“ bedrohen vornehmlich Kinder, aber auch Alte und Schwache. Massenhafte Armutszuwanderung aus Regionen mit prekärer gesundheitlicher Situation stellt natürlich ein gesundheitspolitisches Risiko dar, umso unverantwortlicher und erschreckender ist die Tatsache, dass vor allem mit der Gesundheit der Kinder gespielt wird.

[…] Etwa 100 Kinder aus einer Kita im pfälzischen Waldsee müssen sich nach dem Kontakt mit einem an Tuberkulose erkrankten Teenager auf die Krankheit untersuchen lassen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Eine Sprecherin der Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises teilte demnach mit, dass auch rund 50 Betreuer, Lehrer und andere Jugendliche, die mit dem jungen Mann Kontakt hatten, einen Test machen sollten.

Bei dem betroffenen Jugendlichen war in der vergangenen Woche kurz nach seinem zweiwöchigen Praktikum in einer Kita eine gefährliche offene Tuberkulose entdeckt worden.

Zwar werden Asylsuchende nach ihrer Ankunft in Deutschland routinemäßig auf Tuberkulose untersucht, doch bei dem 17-Jährigen sei bei der Aufnahme in Frankfurt die Lunge möglicherweise nicht geröntgt worden, so die Sprecherin der Kreisverwaltung. […]

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