EU-Außenbeauftrage Mogherini: USA können nicht Atomabkommen beiseite schieben

Florenz (IRIB / K-Networld) – Angesichts der amerikanischen Stolpersteine hat die EU-Außenbeauftragte, Federica Mogherini, die Bedeutung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) zwischen G5+1 und dem Iran hervorgehoben und erklärt, die USA können nicht einfach aus diesem Deal aussteigen.

In einer Rede im italienischen Florenz sagte Mogherini gestern: „Die neue US-Regierung soll begreifen, dass es nicht im Interesse der Region und der Welt sei, einen anderen Weg als JCPOA (Atomabkommen) zu gehen!“

Im Wahlkampf  kritisierte der US-Präsident Donald Trump die Einigung als „das schlechteste Abkommen, das je geschlossen wurde“. Das Ganze aufzukündigen, sei seine „Priorität Nummer Eins“. Auch danach setzte Trump nach.

Mogherini erklärte, das Atomabkommen sei kein Deal zwischen zwei Staaten, sondern es sei ein internationales Abkommen.

Das iranische Außenministerium wirft US-Präsident Donald Trump und seiner Regierung vor, einen Vorwand zu suchen, um die Umsetzung des Atomabkommens zu verhindern. „Unter welchem Vorwand auch immer, wir werden es jedenfalls nicht zulassen“, sagte Vizeaußenminister Abbas Araghchi. Der Iran werde den „Konfrontationskurs“ der Trump-Regierung bei dem für diesen Dienstag geplanten Atomtreffen in Wien ernsthaft und kritisch ansprechen, sagte Araghchi dem Webportal des Ministeriums zufolge.

US-Außenminister Rex Tillerson hatte zuvor das Atomabkommen des Westens mit dem Iran kritisiert. Der Deal erfülle nicht das Ziel, das Land von der Entwicklung von Atomwaffen abzuhalten. „Er verzögert nur das Erreichen des Ziels des Irans, eine Nuklearmacht zu werden“, sagte Tillerson. Die iranische Regierung wies die Vorwürfe zurück.

Mit dem in Wien geschlossenen Abkommen sollte die Sorge der Weltgemeinschaft vor einer iranischen Atombombe zerstreut werden. Der Iran unterwirft demnach unter anderem seine Urananreicherung bis zu 25 Jahre lang einem mehrstufigen System von Beschränkungen und Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). Im Gegenzug sollte der Westen Wirtschaftssanktionen aufheben, was bis heute nur bröckchenweise geschah und auch wieder rückgängig gemacht werden soll.

Damit würde sich die Trump-Regierung allerdings keinen großen Gefallen tun, denn der Iran hat einen starken Verbündeten und guten Wirtschaftspartner, nämlich Russland. Und es könnte gut sein, dass die Besten Geschäfte mit dem Iran nur noch mit Russland abgeschlossen werden. Russland ist seit sehr langer Zeit ein verlässlicher Partner für den Iran und dadurch ist der Iran auch sehr stark mit seiner Wirtschaft voran gekommen. Das Nachsehen haben hier wieder mal die westlichen Staaten, die nach der Pfeife der Trump-Regierung tanzen müssen und alle negativen Auswirkungen mit zu tragen haben. Deutschland hatte sehr gute Geschäftsbeziehungen zum Iran aufbauen können, die nun wieder einmal in Gefahr sind. Da hängen natürlich auch etliche Arbeitsplätze dran.

Schon mit den Sanktionen gegen Russland, die eigentlich Russland geholfen und der EU enorm geschadet haben, hatte die US-Regierung bereits gezeigt, dass dieses Land nicht in der Lage ist vernünftige und vor allem diplomatische Entscheidungen zu treffen. Das konnte bereits Barack Obama nicht, aber Donald Trump setzt noch einen oben drauf und reißt alles ein, was noch annähernd nach vernünftigen Beziehungen aussehen könnte!

.

.

.




Iran: Türkischer Luftangriff ist eine Verletzung der nationalen Souveränität Iraks

Teheran (ParsToday / K-Networld) – Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghassemi, hat den jüngsten Angriff der türkischen Luftwaffe auf Gebiete um die nordirakische Stadt Sindschar als eine Verletzung der nationalen Souveränität und der territorialen Integrität des Iraks bezeichnet.

Ghassemi sagte: „Die Verletzung der nationalen Integrität eines Landes, unter welchem Vorwand und mit welchen Motiven auch  immer,  ist ein Verstoß gegen die international anerkannten Vorschriften und Gesetze und führt zu mehr Instabilität in der Region.“

Die türkische Armee griff am Dienstagmorgen vier Stellungen kurdischer Rebellen im Norden Syriens und im Irak aus der Luft an. Nach Angaben von verschiedenen Quellen sollen mehr als 20 Menschen getötet worden sein.

Das türkische Militär bestätigte, am frühen Dienstagmorgen Luftangriffe gegen die PKK „und die Verlängerungen dieser Organisation in Syrien und im Irak“ geflogen zu haben. Ziel sei die „Zerstörung dieser Terrornester“ in Nordostsyrien und im Nordirak gewesen.

.

.

.




Trump-Regierung hat inakzeptable Atmosphäre für Atomabkommen geschaffen

Wien (ParsToday / K-Networld) – Der iranische Vize-Außenminister hat betont: „Die neue US-Administration hat eine Atmosphäre von Zweifel, Zögern und Verwirrung bezüglich des Schicksals des Gemeinsamen Aktionsplans des Atomabkommens (JCOPA) geschaffen, die inakzeptabel ist.“

Am heutigen Dienstag sagte Abbas Araghchi am Rande der 7. Sitzung der Kommission für den JCOPA des Atomabkommens in Wien, dass die von der neuen US-Regierung geschaffene Atmosphäre des Zweifelns, Zögerns und der Verwirrung, nicht mit dem Text und dem Geist des Atomabkommens vereinbar sei, und Iran diese wichtige Sache verfolgen werde.

Er fügte hinzu: „England, Russland, China, Frankreich und Deutschland sind mit diesem Vorgehen der neuen US-Regierung unzufrieden.“

Der Leiter des iranischen Verhandlungsstabes bei den Atomverhandlungen erläuterte, dass das Atomabkommen Iran verpflichte seine Nuklearaktivitäten einzuschränken und andererseits die anderen Vertragspartner verpflichte, die anti-iranischen Atomsanktionen aufzuheben, aber trotz der Bestätigung durch die Internationale Atomenergieagentur über die Einhaltung der iranischen Verpflichtungen, gäbe es noch ernsthafte Probleme bei der Aufhebung der anti-iranischen Sanktionen.

Araghchi hob hervor, dass Iran erwarte, dass die G5+1 eine gemeinsame und starke Botschaft, dass alle Seiten ihre Verpflichtungen gegenüber dem JCOPA einhalten müssen, an die Welt sende.

Die 7. Sitzung der Kommission für den Gemeinsamen Aktionsplan des Atomabkommens, JCOPA, fand heute im Hotel Palais Coburg in der österreichischen Hauptstadt unter Beteiligung Irans und der G5+1 Länder sowie der Vertretung der EU statt.




Iran: Es besteht kein Zweifel an Amerikas Feindschaft

Teheran (ParsToday / K-Networld) – Das Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans und Oberbefehlshaber der Streitkräfte Ayatollah Khamenei betonte, dass kein Zweifel an der Feindschaft der Gewaltmächte, insbesondere Amerikas, gegenüber dem iranischen Volk bestehe, denn diese Feindschaft, sei zu verschiedensten Zeiten immer fortgesetzt worden.

Ayatollah Khamenei hat am heutigen Mittwochmorgen anlässlich des Tages der Armee in Iran bei einem Treffen mit Kommandeuren der Armee und Militäreinheiten hinzugefügt: „Die Standhaftigkeit des iranischen Volkes und die Wirkungslosigkeit der Drohungen der Amerikaner und einiger europäischer Länder setzt sich fort, und ein wichtiger Teil dieser Standhaftigkeit und Furchtlosigkeit liegt bei der Verantwortung der Streitkräfte, und ein großer Teil dafür liegt bei den Ökonomen, und im Bereich von Bildung, Wissenschaft und Forschung.“

Er sagte weiter, dass ein Teil der Stärke des iranischen Volkes sein Mut und die Standhaftigkeit gegenüber den Drohungen durch die Großmächte sei und fügte hinzu, dass eines ihrer Mittel zur Verängstigung von Völkern und Regierungen die Einschüchterung und die Selbstüberschätzung sei, womit sie andere zwingen wollen ihre eigenen illegitimen Interessen zu erreichen.

Der Revolutionsführer und Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte erklärte, dass die Feinde Irans, einschließlich der USA und andere Großmächte, gegenüber einer Staatsordnung, die mit dem Volk selbst verbunden ist und vom Volk geliebt wird, und gegenüber einem standhaften Volk, nichts ausrichten kann.

Ayatollah Khamenei bezeichnete die Einrichtung eines Tages der Armee durch den Gründer der IR Iran, Imam Chomeini, als einen sehr intelligenten Schritt und fügte hinzu, dass dieser Schritt, außer der Festigung der Armee auch die Enttäuschung vieler Verschwörer gegenüber dem Iran zur Folge habe.

Weiter führte er aus, dass die Wahlen zur Ehre des iranischen Volkes in der Welt gereichen und ergänzte: „Die, die uns feindselig gesinnt sind, wollen Islam und Religion als gegenteilig zur Demokratie darstellen, aber die IR Iran hat mit islamischer Demokratie und Wahlen gezeigt, dass deren Meinung falsch ist.“

Der Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte wies auch auf die feindlichen Anstrengungen hin, welche den Wahlen in Iran schaden sollen und sagte: „Das iranische Volk wird durch Wachsamkeit und Aufmerksamkeit dagegen vorgehen.“

.

.

.




Russland kritisiert „widersprüchliche und besorgniserregende“ Haltung der USA

Moskau (ParsToday / K-Networld) – Der Außenminister der Russischen Föderation hat die Haltung der USA gegenüber Nahostfragen als „widersprüchlich und besorgniserregend“ bezeichnet.

Bei einem Treffen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen, Rex Tillerson,  heute in Moskau sagte Sergej Lawrow, der Standpunkt Washingtons ist gegenüber Moskau widersprüchlich.

„Neben Erklärungen ist erst vor kurzem wieder ein alarmierendes Vorgehen beobachtet worden, als der rechtswidrige Anschlag auf Syrien verübt wurde“, sagte Lawrow.

Es sei nun „prinzipiell wichtig, zukünftig derartige Militäraktionen zu unterlassen“.

In der Nacht zum Freitag hatte die US-Armee nach offiziellen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Mit dem Angriff reagierte die US-Regierung auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff vom Dienstag im syrischen Idlib, den sie der Regierung von Präsident Baschar al-Assad zuschreibt. Die Reaktion Moskaus war heftig.

Bei diesem Treffen forderte Tillerson seinen russischen Amtskollegen auf, die Beziehungen zu der Islamischen Republik Iran abzubrechen, was allerdings in Moskau auf Ablehnung stieß.

Donald Trump hat bereits im Vorfeld der Wahlen seine Position zum Iran, allen voran zum Nuklearabkommen vom Juli 2015 (Joint Comprehensive Plan of Action/JCPA) unmissverständlich kundgetan. Er sagte, er werde es im Falle eines Wahlsieges zerreißen.

Grundsächlich geht die Trump-Administration davon aus, dass der Gottesstaat Iran Urheber der Instabilität im Nahen Osten und der größte Unterstützer des Terrorismus in der Welt ist. Der neue US-Präsident wirft der Obama-Administration vor, insbesondere mit dem JCPA leichtfertige Konzessionen an den Iran gemacht zu haben und ihn ermutigt zu haben, JCPA de facto als Schutzschild für die Intensivierung der regionalen Interventionen zu begreifen. Um das Abkommen nicht zu gefährden, hat Obama Irans mitentscheidende Rolle z.B. im Syrien-Krieg toleriert.

In puncto Iran als Unterstützer des internationalen Terrorismus gibt es keinen Meinungsunterschied zwischen Republikanern und Demokraten in Amerika. Lediglich ihre Bekämpfungsmethoden sind verschieden. Donald Trump wird gewiss aggressiver reagieren.

Außenminister Zarif bietet den arabischen Nachbarländern einen umfassenden konstruktiven Dialog an und nur ein paar Wochen später gibt das kuwaitische Außenministerium (im August 2015) bekannt, dass die Behörden eine von Iran unterstütze Terrorzelle nebst Waffen aufgedeckt haben. Dabei gehört der Golfstaat Kuwait zu den wenigen arabischen Staaten im Umfeld, welche guten Beziehungen zu Iran pflegen.

Einen weiteren Konfliktpunkt mit der Islamischen Republik neben dem Terrorismus und dem Nuklearabkommen stellt die totale kompromisslose Feindseligkeit der Ayatollahs Israel gegenüber dar. Die Angelegenheit wird auch von Israel so ernst genommen, dass Premier Benjamin Netanjahu im Januar 2017 eine aufsehenerregende Video-Botschaft an die Iraner verschickte, in dem er klarmachte, dass er zwischen dem Regime und der iranischen Bevölkerung differenziere.

.

https://www.youtube.com/watch?v=iRJ_pAkgz7g

.

Trump wird Netanjahu ein weitaus stärkeres Ohr leihen als sein Vorgänger, denn für ihn ist Israel fast schon wichtiger als die USA. Für Saudi-Arabien haben sich ebenfalls die Konstellationen über Nacht geändert. Das fast zweistündige Telefonat zwischen König Salman und Trump und die sofortige energische Reaktion Washingtons auf die Raketenattacke der jemenitischen Huthis auf ein saudisches Kriegsschiff deuten darauf hin, dass neue Zeiten angebrochen sind. Obama wurde beim letzten Besuch im Wüstenstaat Saudi-Arabien im April 2016 noch ein frostiger Empfang beschert.

Russlands Präsident Wladimir Putin unterstützt zwar den Iran gegen Trump, eine Überlebensgarantie für die Herrschaft in Iran, bietet das aber nicht. In inoffiziellen, aber prominenten Politikkreisen in Teheran gilt Russland als historisch bis zu Gegenwart zuverlässiger Nachbar des Iran. Wladimir Putin sagte allerdings auch im Februar 2005 dem damaligen Chefunterhändler in Nuklearfragen Hassan Rohani:

Wir helfen euch, werden aber nicht in eurem Boot sitzen. Wir sind Nachbarn, aber wir können nicht unsere Interessen in Gefahr bringen.

Wladimir Putin

Genau deshalb meint Donald Trump nun, ohne große Gegenwehr Russlands den Iran unter Beschuss zu nehmen zu können. Wenn das mal kein großer Fehler ist! Seit dem Jahr 2005 ist im mittleren- und dem nahen Osten eine Menge passiert und die Karten wurden ganz neu gemischt. Da sollte man alten Aussagen nicht mehr ganz so viel Bedeutung beimessen!

.

.

.




Zweite Airbus Maschine an den Iran geliefert

Toulouse / Teheran ( IribNews / K-Networld) – Die staatliche Fluggesellschaft Iran Air hat ihre zweite Maschine des europäischen Flugzeugbauers Airbus erhalten. Der Jet vom Typ A 330_243  landete  Samstag früh auf dem Mehrabad-Flughafen in Teheran.

Die erste Maschine vom Typ A321 hatte Iran Air Anfang des Jahres erhalten. Bis zum 20. März sollen noch zwei weitere Maschinen geliefert werden.

Airbus hatte Ende des vergangenen Jahres mit Iran Air einen Vertrag über die Lieferung von 100 Maschinen abgeschlossen, der Airbus zufolge einen Umfang von rund 18 Milliarden Euro hat.

Laut IranAir-Verantwortlichen ist die zweite Maschine gestern Abend vom Flughafen Toulouse-Blagnac abgeflogen und heute morgen auf dem Mehrabad-Flughafen in Teheran gelandet.

Mit den Maschinen will der Iran seine  Flugzeugflotte modernisieren und ist bald moderner aufgestellt als Deutschlands Lufthansa.




Russland ist bereit zur Aufhebung der gegenseitigen Visa-Pflicht mit dem Iran

Moskau (Khabar Online / K-Networld) – Das russische Außenministerium hat Schritte zur Aufhebung der Visapflicht für Staatsbürger Irans, Vietnams und Indiens eingeleitet.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur „TASS“ unter Berufung auf die Presse- und Informationsabteilung des russischen Außenministeriums zufolge sei das Abkommen bezüglich Aufhebung des Touristenvisums zwischen Russland und Iran fast vollständig vorbereitet.

Vor einiger Zeit hatte Russland mit Iran und Indien  ein Abkommen über  Visaerleichterung für Touristen und Unternehmer aus den beiden Ländern unterzeichnet. Das wird auch der wirtschaftlichen Beziehungen aller Beteiligten enorm helfen. So wird Frieden gemacht!

Zuvor wurde schon die Reisefreiheit erleichtert. Geschäftsleute, Austauschschüler, Lehrer und Touristen konnten seither wesentlich einfacher nach Russland (bzw. Iran) einreisen.

Demnach konnte die russische Botschaft (bzw. die jeweiligen Konsulate) ein Multiple-Entry-Visa für einen Aufenthalt von bis zu fünf Jahren ausstellen. Nach Erhalt aller Dokumente mussten die Konsulate ein einfaches Visum innerhalb von drei Tagen ausstellen. Ein Multiple-Entry-Visum musste innerhalb von zehn Tagen ausgestellt werden. Der Wegfall dieser Visa wird auch eine Erleichterung für alle Botschaften und Konsulate werden.

.

.

.




Trump: Invasion in Irak war ein Fehler

Washington (IRNA/ParsToday/K-Networld) – Der designierte US-Präsident, Donald Trump, hat die Invasion in Irak als eine der schlechtesten Entscheidungen in der amerikanischen Geschichte bezeichnet.

Im Gespräch mit der Zeitung „The Times“ (Montags-Ausgabe) kritisierte Trump die US-Außenpolitik und nannte die  Militärintervention in Afghanistan  einen „schlechten Schritt.“

Er sagte zu den Entwicklungen im Irak, die Operation zur Befreiung der nordirakischen Stadt Mossul, scheint sich in eine Katastrophe zu verwandeln!

Trump kritisierte in diesem Gespräch „abermals“ das Atomabkommen mit Iran und nannte es einen Fehler. Das erste mal hatte er letztes Jahr ausführlich in seiner Rede vor der AIPAC davon gesprochen, also zwischen dem ganzen „ich liebe Israel“-Gesülze. Hört es Euch mal an was er da sagt (z.B. Ich bin ein guter Geschäftsmann und ich weiß wie man Geschäfte macht):

.

.

.

.

.




Putin ist sehr realistisch

Irans Vizeaußenminister nennt Putin-Standpunkt in der Syrien-Frage „sehr realistisch“

Moskau – „Russland  und Iran  haben in politischer Hinsicht keine Differenzen in Bezug auf die Unterstützung Syriens, die Bekämpfung des Terrorismus und die Taktik der Suche nach einem politischen Weg zur Beilegung der Syrien-Krise“, sagte der Berater des Iranischen Parlamentschefs, Hossein Amir-Abdollahian, in einem Exklusivinterview für Sputnik Persian.

Amir-Abdollahian lobte das Herangehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin an regionale Probleme und bezeichnete die von Putin betriebene Politik in  der Syrien-Frage  als „sehr realistisch“. Die Entscheidung der russischen Regierung, sich der Kampfront gegen den IS und die Terroristen in Syrien anzuschließen, beruhe auf einer sehr weisen Handlungsweise Wladimir Putins, betonte Amir-Abdollahian. Ihm zufolge wurde bei diesen Entscheidungen von den nationalen Interessen und der nationalen Sicherheit Russlands ausgegangen.

Laut Amir-Abdollahina stimmt man auch darin überein, dass „Baschar Al Assad der legitim gewählte Präsident der Syrischen Arabischen Republik ist“. “ Wir sind uns mit Moskau darin einig, dass der Weg zur Beilegung des Konfliktes nur politisch sein und auf den Prinzipien der Demokratie und der Durchführung der Wahlen beruhen muss, bei denen das Volk Syriens selbständig eine Entscheidung treffen wird.“ Der iranische Politiker sagte außerdem, die Zusammenarbeit und die Konsultationen zwischen Moskau und Teheran im militärischen Bereich würden zu der Behauptung berechtigen, dass die beiden Länder eine gemeinsame Auffassung zur militärischen Sicherheit und zur Bekämpfung des Terrorismus in Syrien und der Region insgesamt vertreten.

.

Unsere News jetzt auch per Telegram aufs Smartphone




Kampfjets

Syrien: USA lassen Kampfjets aufsteigen – Spannungen nehmen weltweit weiter zu

 

Kampfjets

Foto: Air strikes in Syria / DVIDSHUB / flickr.com / CC BY 2.0

Während Russland weiterhin die von Terroristen besetzten Gebiete rund um Aleppo angreift, wurde jetzt bekannt, dass US-Jets vergangenen Donnerstag zum “Schutz der Koalitionskräfte” aufstiegen, um kurdische Kräfte gegen Flugzeuge der syrischen Luftwaffe in der Stadt Hasaka zu beschützen:

Eine Stadt im Nordosten von Syrien ist zu einem Brennpunkt im Bürgerkrieg geworden, als syrische Kampfflugzeuge kurdische Kräfte am Donnerstag angriffen und die Vereinigten Staaten reagierten, indem sie eigene Flugzeug zum Schutz der US-Koalitionstruppen in das Gebiet sendeten. – Voice Of America

(A city in northeastern Syria has become a flashpoint in the country’s civil war as Syrian warplanes attack Kurdish forces Thursday and the United States responded by sending in its own aircraft to protect U.S. coalition forces in the area. – Voice Of America)

Ein Sprecher des US-Kriegsministeriums liess die Öffentlichkeit in diesem Zusammenhang wissen, dass Moskau behauptet in Hasaka nicht aktiv geworden zu sein und das Russland klar gemacht wurde, dass “die Flugzeuge der Koalition ihre Truppen am Boden verteidigen würden, wenn diese in Gefahr sind”. Eine Stellungnahme der syrischen Regierung zu den Angriffen auf die kurdischen Kräfte blieb bislang aus.

Diese “Verteidigung der Koalitionskräfte” fand kurz nach dem Bekanntwerden statt, dass Russland ab sofort von einem iranischen Luftwaffenstützpunkt aus die Angriffe gegen die Terroristen rund um Aleppo fliegen wird. Diese militärische Kooperation zwischen Moskau und Teheran veranlasste die Time gar dazu, eine neue “Achse des Bösen” zu formulieren: Russland, Syrien und der Iran (neben den sonstigen Verdächtigen wie Nordkorea). Moskau selbst behauptet, dass sie vom diesem iranischen Luftwaffenstützpunkt keine Angriffe mehr fliegt.

Dass sich die Lage nicht nur in Syrien und in der Ukraine massiv verschlechtert und die Spannungen zwischen den alten Feinden des Kalten Kriegs zunehmen, zeigt auch die Bekanntgabe Japans, dass es seine F-15-Kampfjets bzw. deren Bombenladekapazität massiv erweitern will (um genau zu sein zu verdoppeln). China reagierte dementsprechend auf diese Verlautbarung und warnte Tokio vor einer weiteren Verschärfung der Spannungen zwischen beiden Ländern.

Japan und China liegen seit Jahren im Streit um die Senkaku Insels (japanische Bezeichnung) bzw. Diaoyu Inseln (chinesischer Name) im Ostchinesischen Meer. Diese Inselgruppe ist für China die berühmte “rote Linie”. So soll der chinesische Botschafter in Japan Tokio im Juni davor gewarnt haben, dass eine “gemeinsame militärische Aktion mit US-Kräften, um China im Südchinesischen Meer ‘zurückzudrängen’ als schwerwiegend beurteilt werden würde.

Auch hier gilt wie im Falle Syriens, dass der Konflikt zwischen den USA und Russland über Bande gespielt wird. Kein Wunder also, dass China sich daher auch hinter die Regierung Assads stellt und die militärischen Verbindungen zu Syrien vertiefen will. Damit stehen sich die drei Supermächte USA, China und Russland in Syrien mehr oder weniger direkt gegenüber.

Auch die Berichte Moskaus, dass Kiew Terrorangriffe auf der Krim durchführen wollte, sind hierin einzuordnen. Putin selbst sah sich sogar genötigt, sich direkt an die USA und Europa zu wenden:

Aber ich möchte mich an unsere amerikanischen und europäischen Partnern wenden. Ich denke, es ist jetzt klar, dass die derzeitige Regierung in Kiew nicht nach Möglichkeiten sucht Probleme zu lösen, sondern auf Terror zurückgreift. Dies ist eine sehr beunruhigende Sache.

(But I would like to turn to our American and European partners. I think it is clear now that today’s Kiev government is not looking for ways to solve problems, but is resorting to terror. This is a very worrying thing.)

Kurz nach dieser Aussage, gab er übrigens ein größeres Manöver im Schwarzen Meer bekannt, während das US-Kriegsministerium seit Ende Juni versucht, eine Genehmigung für weitere Lieferungen von militärischem Gerät an Kiew zu bekommen.

Seltsamerweise beraten parallel Moskau und Washington darüber, eine gemeinsame militärische Aktion in Aleppo zu starten. Wie dies zu den hier geschilderten Vorkommnissen passt, lässt sich für mich derzeit nur schwer einordnen. Sehen wir darin eine weitere Bestätigung, der von mir bereits mehrfach geäußerten These, dass die “beiden Spieler” gemeinsame Sache machen, um ihre Vorstellung einer Neuen Weltordnung realisieren zu können? Wie beurteilen Sie, liebe Leser, diese geplante Kooperation?

.

Autor:

Quellen:

.
US Scrambles Jets as Tensions Threaten to Explode in Syria, Ukraine, S. China Sea
Russian cruise missiles target Syria
Syrian Kurdish City Becomes Flashpoint as US Scrambles Aircraft to Protect Coalition Troops
Russian Bombers Use Iran Base for Mission Against ISIS in Syria
Relations between Iran and Russia continue to warm
Russia done using Iranian base to bomb Syria
Japan to upgrade 200 F-15 jets, doubling missile payload amid E. China Sea tensions
US-China Tensions in the S. China Sea: Nukes, Bombers, and Land-to-Air Missiles
‘Red line’: China warned Japan against joining US freedom of navigation stunts
Syria Becomes World War Powderkeg as China Joins Russian Alliance With Assad
Putin Accuses Ukraine of Plotting Terrorist Attacks in Crimea
Putin says US backed a coup d’état in Ukraine
Russia announces war games after accusing Ukraine of terrorist plot
US Support Quietly Increases for Ukraine as Peace Remains Elusive
Russia says close to joint military action with U.S. in Aleppo: agencies