Nordkorea: Wir sind bereit für einen Atomangriff auf die USA

Pjöngjang (IRNA / K-Networld) – Der nordkoreanische Verteidigungsminister sagte, dass die Armee des Landes die modernsten Ausrüstungen und fortschrittlichsten Atomwaffen für einen Atomangriff auf Amerika bereithalte.

Pak Yong-sik sagte dies heute (Dienstag) bei den Zeremonien am 85. Jahrestag der nordkoreanischen Armee.

Er fügte hinzu, dass Nordkorea Atomwaffen habe, mit denen man amerikanischen Boden und die Militärstützpunkte dieses Landes in Asien und im Pazifik erreichen könne, und diese auf den Abschussrampen bereit seien.

Pjöngjang startete heute zum 85. Jahrestag der Armee auch das größte Manöver mit Artillerie- und Raketenwerfer-Übungen in der Region Wonsan an der Ostküste.

Kim Jong-un, der Machthaber Nordkoreas, beobachtete das Manöver aus der Nähe. Die Aussage von Pak Yong-sik war dem Umstand geschuldet, dass die USA mit weiteren Drohgebärden aufwarten. Unter Anderem ist heute zu diesem symbolträchtigen Zeitpunkt die „USS Michigan“ im Hafen von Busan in Südkorea angekommen.

Das atomgetriebene U-Boot hat Platz für 154 Marschflugkörper. Sie können nuklear bestückt werden – und haben eine hohe Treffsicherheit. Daneben kann die „USS Michigan“ auch ballistische Raketen abfeuern.

Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA haben sich in den letzten Tagen zugespitzt. Die USA hatten jüngst eine Flugzeugträgergruppe in die Gewässer vor der koreanischen Halbinsel verlegt.

Heute, am Gründungstag der nordkoreanischen Armee berief das Weiße Haus in Washington eine Sitzung des Senats ein, um die Lage in Nordkorea zu erörtern. Die jüngste Zuspitzung um Nordkorea hat zum Ziel, Anti-Trump-Stimmungen in den USA abebben zu lassen und die Nation um die Administration von Präsident Donald Trump zu konsolidieren.

Wenn man sich die Artikel der US-Propagandamedien anschaut, kann man zum Schluss kommen dass es auch sehr gut funktioniert!

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Die Nordkorea-Resolution scheiterte im UN-Sicherheitsrat

Die USA hatten eine Resolution gegen Nordkorea in den UN-Sicherheitsrat eingebracht, der dort auf Grund eines Vetos von Russland scheiterte.

Der von der US-Regierung eingebrachte Resolutionsentwurf hat die Raketentests verurteilt und Nordkorea erneut untersagt, einen weiteren Atomwaffentest durchzuführen. Das Verhalten Nordkoreas sei „zunehmend destabilisierend“ ,es wurden zudem noch weitere Maßnahmen angedroht.

Alle 14 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats haben der Resolution zugestimmt, auch China. Allein an Russlands Veto ist sie gescheitert. Bei CNN wird beispielsweise kein Grund angegeben warum Russland sein Veto eingelegt hat, um so wieder mal Russland den schwarzen Peter zuschieben zu können. Auch beim Deutschlandfunk wurde wieder einmal ein Propagandaartikel mit dem Titel „Russland blockiert im UNO-Sicherheitsrat Erklärung“ daraus gefertigt. Der Spiegel formuliert in seinem neusten russophoben Artikel mit den Worten: „Sogar China wollte sich der Erklärung anschließen – doch Russland ließ sie platzen“. Auf Tass heißt es, der Versuch, eine Resolution zu verabschieden sei gescheitert. Dabei wird die Schuld einzig bei der USA gesehen. Die amerikanische Seite wollte angeblich nicht den Aufruf zu einer Lösung des Konflikts durch Dialog im Resolutionstext hinzufügen und zeigte somit kein Interesse an einer friedlichen Lösung.

Tass zitiert einen Mitarbeiter der russischen UN-Vertretung, dass diese Formulierung ein Zitat aus der letzten Nordkorea-Resolution sei, die einstimmig angenommen worden war. Zudem sei sie öfter auch in Pressemitteilungen des Sicherheitsrats verwendet worden, ohne dass die USA sich beschwert hätten. „Als wir forderten, die ‚anerkannte Formulierung‘, die von großer Bedeutung ist, wieder einzufügen und unsere Bereitschaft zu bekunden, mit den Urhebern des Resolutionsentwurfs weiter zu kooperieren, reduzierte die US-Delegation die Arbeit an dem Dokument ohne Angabe von Gründen und sagte, dass Russland eine Stellungnahme für die Presse blockiert habe“, so eine von Tass zitierte Mitteilung der russischen UN-Vertretung.

Russland hatte die USA vor einem Alleingang und einem militärischen Angriff auf Nordkorea gewarnt. Vermutlich wird befürchtet, dass die USA sich eine Möglichkeit schaffen wollten, um eventuell mit Verweis auf die Resolution einen Militärschlag zu führen oder diesen weiter androhen zu können. Ohne Sicherheitsratsbeschluss wäre ein Militärschlag völkerrechtswidrig und gegen bestehende Verträge mit China und Nordkorea gerichtet. Die US-Regierung hatte immer wieder gedroht, ihn auch alleine auszuführen, falls es notwendig würde. Die Haltung Chinas zeigt, dass es einen Riss zwischen dem Land und Russland gibt. Bislang haben die beiden Staaten meist gemeinsam abgestimmt. Schon bei der Resolution gegen Syrien wegen des mutmaßlichen Giftgasangriffs hatte sich China enthalten und auf ein Veto verzichtet. Die chinesische Führung macht derzeit den Eindruck, dass ihr die Wirtschaftsbeziehungen mit den USA wichtiger sind und sie dafür auch das harte Vorgehen gegen Nordkorea wenn nicht unterstützt, so doch toleriert.

Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley sagte zu Journalisten, es liege nun an Nordkorea, „weiteren Ärger zu vermeiden“. Nordkorea müsse sehen, „dass wir nicht versuchen, in einen Kampf einzutreten“, daher solle auch Nordkorea dies nicht versuchen. Der Ball liege auf der Seite Nordkoreas: „Sie sollten es nicht versuchen“, drohte sie, „und jetzt zu spielen.“

Große Töne, wenn man doch genau weiß, dass von Seiten der USA kein Angriff erfolgen darf, will man nicht China, Russland und die gesamten Vereinten Nationen gegen sich haben. Deshalb auch der Versuch dieses lachhaften Resolutionsentwurfs, der ohne Absicht einer friedlichen Lösung formuliert wurde. Man will von Seiten der USA unbedingt diese Konfrontation.

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https://www.youtube.com/watch?v=thAhmmRZdls

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Britischer Außenminister: England soll Syrien ohne Zustimmung des Parlaments angreifen

London (MehrNews / K-Networld) – Der britische Außenminister bekundete die Unterstützung für die USA, wenn diese ohne Zustimmung des Parlaments Syrien erneut mit Raketen angreifen wolle.

Wie „The Independent“ am Mittwoch berichtete, sagte Boris Johnson gegenüber britischen Parlamentsabgeordneten, dass die britische Regierung über den Raketenangriff auf sie syrische Luftwaffenbasis al-Schariat vorab von Washington informiert worden sei.

Er fügte hinzu, dass Britannien es sehr schwer fände, eine Anfrage aus den Vereinigten Staaten abzulehnen, wenn es um einen Angriff auf Syrien ginge.

Das britische Parlament hatte 2013 den Anschluss an die US-geführte Koalition in Syrien abgelehnt.

Johnson wies zudem auf die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA hin und sagte, dass England zur Bekämpfung der Bedrohungen aus Nordkorea auf der Seite der USA stehe.




Pyongyang – fernöstlicher Albtraum

Die nordkoreanische Hauptstadt liegt gut 10 Flugstunden von uns entfernt. Eigentlich ein Anlass, sich selbst den sichtbaren Truppenaufmarsch in diesen Tagen mit Gelassenheit anzusehen.

Von: Will Wimmer, Staatssekretär a.D.

Der Aufmarsch von Marineschiffen, selbst mit einem nuklear-betriebenen Flugzeugträger in der Mitte, wirkt weniger bedrohlich als das Auftauchen schwimmfähiger Panzer an irgendeiner südkoreanischer Küste. Da in Zusammenhang mit den amerikanischen Präsidentschaftswahlen weltweit darüber berichtet worden ist, dass sich alle amerikanischen Flugzeugträger in den Hoheitsgewässer von „continental USA“ aufhalten würden, dürfte es sich bei dem jetzigen Aufmarsch in koreanischen Gewässern um eine Planung handeln, die nicht zwingend etwas mit dem Amtsantritt des noch im Amt befindlichen amerikanischen Präsidenten Trump am 20. Januar 2017 zu tun haben muss.

Was denkt Japan?

In zurückliegenden Gesprächen wurde in Tokio immer wieder zum Ausdruck gebracht, wie die japanische Erwartungshaltung in Zusammenhang mit einem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel war und vermutlich immer noch ist. Danach wurde davon ausgegangen, dass ein Krieg in Korea sofort die NATO und die deutsche Bundeswehr auf den Plan rufen würde. Erstaunte Nachfragen wurden von japanischer Seite stets mit dem Hinweis auf die global-politische Rolle der NATO und dem Hinweis darauf beantwortet, dass die eigene Verfassung einen Einsatz der japanischen Streitkräfte außerhalb des eigenen Territoriums verbieten würde.

Ob Japan letztlich ein derartiges und aus europäischer Sicht unbegründetes Grundvertrauen in die globalen Einsatzmöglichkeiten der NATO zu Recht artikuliert, mag dahingestellt bleiben, solange die Drohkulisse in Ostasien nicht verlassen wird. Unter dem Ministerpräsidenten Abe ist unverkennbar, dass Japan seine militärischen Muskeln zunehmend losgelöst von Restriktionen der Nachkriegszeit sieht. Für eine der modernsten und größten Marine auf der Welt sind die japanischen Küstengewässer relativ schmal dimensioniert. Nicht auszuschließen ist, dass Japan nach der eigenen Definition seiner Sicherheitsbelange sogar die nukleare Komponente dabei ins Spiel bringen dürfte. Das macht  deutlich, von welcher global-strategischen Bedeutung ein glaubwürdiger nuklearer Schutz Japans durch die Vereinigten Staaten ist. Hinzu kommt, dass selbst Okinawa als amerikanischer Flugzeugträger chinesische Ansprüche unter historischen Gesichtspunkten geradezu einlädt. Die Dimension der damit verbundenen Probleme könnte nicht größer sein, wie die riesigen Erdgas-und Erdölfunde zeigen, die zwischen China und Japan waffenstarrend umstritten sind..

Korea zwischen Zusammenarbeit auf der Halbinsel und einer tödlichen Veränderung globalpolitischer Zusammenhänge.

Die vergangenen Jahrzehnte haben deutlich gemacht, wie prekär die Lage für die Vereinigten Staaten ist. Vergleiche mit Europa tun sich dabei auf. In einer Zeit relativer Ruhe und einer auf Zusammenarbeit ausgerichteten Entwicklung in Nordost-Asien haben sich die USA durch Forderungen nach einem Raketenabwehrgürtel in dieser Region hervorgetan. Dadurch wurde und wird der dauerhafte Eindruck erweckt, dass eine jederzeit eskalierende militärische Lage im strategischen Interesse der USA deshalb ist, weil man in Washington glaubt, ansonsten seine eigene Rolle – sei es in Asien oder Europa – nicht mehr spielen zu können. Es steht nicht Krieg oder Frieden auf der Agenda sondern die selbst angemaßte Rolle der USA unter globalen Gesichtspunkten. Die angebliche Bedrohung muss umgeschrieben und der Lage angepasst werden, die es den USA auf Dauer erlaubt, maximalen Einfluss auf Bündnispartner ebenso zu behalten als auch die Grundlage für eine Militärpräsenz nicht erodieren zu lassen.

Ein Kim mit europäischer Alpenerfahrung in Pyongyang?

Ob zu Recht oder nicht, auch ein europäischer Gesprächspartner in Pyongyang muss mit einer nordkoreanischen Sicht der Dinge rechnen. Dabei kann man nie sicher sein, ob nicht diese nordkoreanische Sicht der Dinge im südkoreanischen Seoul geteilt wird. In Seoul ist offenkundig, dass sich zu einem offiziellen Gespräch oft genug jemand dazu gesellt, der gerade von Gesprächen aus dem angeblich verfeindeten Pyongyang nach Seoul zurückgekehrt ist.

Die Gesprächserfahrung in Pyongyang umfasst dabei nicht nur die Erfahrung, die man selbst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gemacht hat. Dazu zählte aus der dortigen Sicht auch der Umstand, dass nur ein Haus in der asiatischen Großstadt Pyongyang am Ende des Korea-Krieges stehengeblieben war. Das industrielle Herz Koreas wurde von dem Wetterphänomen „El nino“ derart in der Substanz getroffen, dass das Land geradezu kollabierte. Bei näherem Hinsehen erschließt sich selbst für einen Europäer, dass die ideologischen Ansprüche mit dem Namen „Juche“ auch dem Bemühen gelten, in einer Umgebung, die so ist, wie sie ist, ein gewisses Maß an Eigenständigkeit aufrecht erhalten zu können. Das ist schon der durchaus tragischen Erfahrungen der Koreaner generell in ihrer Umgebung mit ihren Nachbarn auf allen Seiten und Himmelsrichtungen seit tausenden von Jahren geschuldet, in denen niemand freundlich mit den Menschen auf der Halbinsel umgesprungen ist. Kein Wunder ist es unter diesen Umständen, wenn sogar Außenminister darauf verweisen, dass bei den geographischen Gegebenheiten ein Abrüstungsvertrag immer vor dem Hintergrund gesehen werden müsse, die Vielzahl der Höhlen nicht in die Verträge einbeziehen zu können. Wenige Länder auf dieser Erde sind landschaftlich so zauberhaft wie der nördliche Teil Koreas. So wundert es nicht, wenn der jetzige Machthaber Kim seine Schulzeit in der Schweiz genießen konnte. Berge bestimmten Nordkorea und Höhlen zwecks militärischer Nutzung.

Verfemt wie kein anderer Staat, aber deshalb umwissend?

Isolierter geht es kaum noch, als man es über dieses Land sagen kann. Dabei halten sich die Strafmaßnahmen der Außenwelt und die rigide innere Abschottung durchaus die Waage. Das sollte niemanden dazu verleiten, Amtsträgern aus diesem Land Unwissenheit und Weltferne zu unterstellen. Für Asiaten sind sie erstaunlich direkt und extrem kenntnisreich. Angeblich liegt das an einer jahrtausendealten Erfahrung mit der Außenwelt. Jede Information, die von draußen kam, wurde den Verantwortlichen für staatliche Entscheidungen zur Verfügung gestellt und verarbeitet. Man war isoliert, aber wusste Bescheid. Chinesische Gesprächspartner verweisen darauf, dass Nordkorea so in der Wand stehe, dass den Verantwortlichen nichts anderes möglich sei, als strikt logisch zu handeln.

Die USA sagen Nordkorea und meinen andere

Ein Hornissen-Nest ist nichts dagegen, was sich auf der koreanischen Halbinsel zeigt. Russland. Japan, China und Taiwan (mit exzellent zu nennenden Beziehungen zu Nordkorea) und schließlich beide Staaten auf der koreanischen Halbinsel sind angesprochen, wenn Washington Pyongyang auf die Hörner nehmen sollte. Es geht auch anders, aber davon versprechen sich die USA nichts, weil es über ihre Rolle bestimmen dürfte.

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150.000 chinesische Soldaten an der Grenze zu Nordkorea

Koreanische Medien berichteten am Montag, dass China gerade ungefähr 150.000 Soldaten an seiner Grenze zu Nordkorea stationiert hat.

Dazu die Nachrichtenagentur Chosun:

Indem die Vereinigten Staaten ihre eigenständige Handlungsweise gegenüber Nordkorea verkündeten und den nukleargetriebenen Flugzeugträger USS Carl Vinson (CVN-70) der US-Marine nach Singapur verlegten, hat die chinesische Armee ungefähr 150.000 Soldaten in zwei Gruppen stationiert, um sich auf unvorhergesene Begebenheiten vorzubereiten.

Laut Chosun, einer der größten Medienagenturen in Südkorea, sagte der Zeuge, der den Bericht einreichte, dass China von den US-Luftangriffen in Syrien geschockt sei, und dass die Truppenbewegung eine direkte Reaktion darauf darstellen könnte.

Die Zeitung fuhr damit fort, die Art des militärischen Aufgebots zu beschreiben, welches an die Grenze verlegt wird:

Die zentralen Einheiten, die unmittelbar auf die drastischen Veränderungen in Nordkorea reagieren, sind die 39. Gruppe und die 40. Gruppe, von denen jede ihr Hauptquartier in Yingkou und Jinzhou in der Provinz Liaoning hat. Die 39. Gruppe ist eine schwer bewaffnete technisierte Einheit und die 40. Gruppe ist eine schnelle Eingreiftruppe.

Die Nachricht hatte eine unmittelbare Auswirkung auf den Aktienmarkt, wie von Nasdaq berichtet wurde:

Der durchschnittliche Leitindex hat gegenüber früheren Gewinnen nachgegeben, aufgrund der Nachricht, dass China 150.000 Soldaten an der Grenze zu Nordkorea stationiert hat, und dass die USA weitere Sanktionen gegen Russland in Betracht ziehen.

Wie Anti-Media berichtet hatte, werden im Südchinesischen Meer bereits die Kriegstrommeln gerührt, indem die Vereinigten Staaten ihre militärischen Gerätschaften in Position bringen. Während die Situation bereits beträchtlich aufgeheizt und verschärft ist – kommen zu dieser explosiven Mischung nun noch die chinesischen Truppen hinzu.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://theantimedia.org/china-deployed-150000-troops-nk-border/

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Aus dem weißen Haus kommt nur noch Scheiße!

Trump könnte genau so gut die Frage stellen, „wollt ihr den totalen Krieg“?

Was soll das werden, wenn es denn fertig ist? Erst weiß die USA vor allen Anderen und noch bevor überhaupt irgendwelche Untersuchungen angelaufen sind, dass Bashar al Assad sein eigenes Volk vergasen will, was total an den Haaren herbeigezogen ist. Dann schickt er ohne jedwede Legitimation 59 Tomahawk Raketen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt, wobei mein absolut zu dämlich war, diesen mit knapp 60 dieser sauteuren Raketen unbrauchbar zu schießen. Und jetzt ist man in der Planung zu einem Präventivschlag gegen Nordkorea.

Einer der wichtigsten Berater des US-Präsidenten glaubt, sein Land könne in naher Zukunft mit einem Raketenangriff aus Nordkorea konfrontiert sein. Vor diesem Hintergrund wäre wohl die einzige verbleibende Lösung, den potenziellen Gegner zu bombardieren.

Angesichts der jüngsten Raketentests und der wachsenden atomaren Kapazitäten der Regierung in Pjöngjang glauben die USA, dass ein Bombardement gegen Nordkorea möglicherweise die einzige verbleibende Option sein könnte, um einen Angriff zu verhindern. Das meint zumindest der pensionierte US-General Jack Keane, der in einem Interview mit dem Sender Fox News mitgeteilt hat, dass die Vereinigten Staaten in naher Zukunft mit einem Raketenangriff aus Nordkorea konfrontiert sein könnten.

Wir warnen dringlich und ernsthaft, dass die militärische Intervention der einzige Weg ist, der uns übrigbleibt, um die atomare Entwicklung und Aufrüstung Nordkoreas zu verhindern“, behauptete der frühere General der US-Streitkräfte.

Ihm zufolge sollte sich Washington nicht ausschließlich auf die einheimische Luftabwehr verlassen. Widrigenfalls würde das Weiße Haus die Bevölkerung dem Risiko eines möglichen Atomschlags aussetzen.

Ein strategischer Partner, den Donald Trump für sich gewinnen will

Ex-General Jack Keane, der während der US-Präsidentschaftswahlkampagne einer der wichtigsten Berater von Donald Trump war, teilte mit, dass der Präsident während seiner nächsten Zusammenkunft mit Chinas Staatschef Xi Jinping zuerst versuchen werde, das nordkoreanische Atomprogramm auf diplomatischem Weg zu stoppen. Gleichzeitig äußerte sich der Ex-General in dem Sinne, dass die drei vorherigen US-Präsidenten in ihren Versuchen „jämmerlich“ gescheitert seien, Peking von der Notwendigkeit zu überzeugen, der militärischen Aufrüstung Pjöngjangs ein Ende zu setzen.

Vor einigen Wochen hatte US-Außenminister Rex Tillerson erklärt, dass seinem Land, wie er formulierte, die strategische Geduld in Bezug auf Nordkorea ausgegangen sei und dass eine militärische Intervention nach wie vor nicht vom Tisch sei. US-Präsident Donald Trump warf seinerseits der nordkoreanischen Führung vor, diese würde sich „sehr schlecht benehmen“ und habe zudem mehrere Jahre lang mit Washington „gespielt“. Darüber hinaus beschuldigte der Milliardär Peking, bei diesem Thema nur wenig geholfen zu haben.

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https://www.youtube.com/watch?v=8mDgXPi9axw

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Auf der Liste der eventuell anzugreifenden Staaten fehlt nun nur noch China. Washingtons Wunschliste, bei der die Augen der Waffenlobbyisten zu blinken beginnen, wird immer länger und die Abstände der Meldungen über solche Vorhaben immer geringer. Man könnte schon fast meinen, es wäre eine Minute vor zwölf.

Aber nicht nur die Redaktion macht sich über das fehlende China Gedanken, sondern China selbst auch und beginnt schon mit Vorbereitungen.

Die chinesische Marine hat ein groß angelegtes Manöver durchgeführt, bei dem „scharf geschossen“ wurde. An der Übung im Ostchinesischen Meer nahmen hunderte Schiffe und U-Boote aus allen drei Flotten der Volksbefreiungsarmee teil.

Die chinesischen Ost-, Nord- und Südsee-Flotten praktizierten sowohl offensive als auch defensive Einsatzmöglichkeiten der chinesischen Seemacht. Die Übung mobilisierte rund 300 Schiffe, dutzende Kampfflugzeuge und die beteiligten Truppen, die für den Küstenschutz, Radar, die Kommunikation und die Abwehr elektronischer Kriegsführung verantwortlich sind, berichtet die Tageszeitung The China Times.

„Das Manöver hatte das Ziel, die Angriffsintensität, Präzision, Stabilität und Geschwindigkeit der Truppen unter schweren elektromagnetischen Einflüssen zu verbessern“, hieß es in einer Erklärung der Marine, die am Montag veröffentlicht wurde. „Ein auf Informationstechnologie basierender Krieg zur See ist überraschend, grausam und kurz, was eine schnelle Übertragung des Kampfstatus, schnelle Vorbereitung und eine hohe Angriffseffizienz erfordert.“

Die beteiligten Truppen und Schiffe wurden in rote und blaue Teams aufgeteilt. Die rote Seite, die Angriffsgruppe, perfektionierte ihre Fähigkeiten, indem Sie die blaue Seite angriff, während dem blauen Team Raketen und Torpedos für einen Gegenangriff zur Verfügung standen. Die Übung deckte insgesamt eine breite Palette von Kampfszenarien ab. Aufklärung, Frühwarnung, Langstrecken-Präzisionsschläge und Luft- und Raketenabwehrfähigkeiten der Marine eingeschlossen.

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https://www.youtube.com/watch?v=WRPnsMTqyPQ

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https://www.youtube.com/watch?v=j8sUhRzmUd8

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Trump: USA gehen alleine gegen Nordkorea vor

Washington (Press TV / K-Networld) – US-Präsident, Donald Trump, hat damit gedroht, alleine gegen Nordkorea vorzugehen, falls China nicht in der Lage sei, den Atomstreit mit Nordkorea beizulegen.

Trump sagte am Sonntag in einem Interview mit der „Financial Times“, er werde  sich am 6. und 7. April erstmals mit Chinas Staatschef, Xi Jinping, in Florida zu Gesprächen über Handelsfragen sowie über  Pjöngjangs Atomprogramm treffen. Trotz seiner Kritik an der chinesischen Wirtschaftspolitik habe Trump großen Respekt vor Chinas Präsidenten und seinem Land. Jedoch forderte er China auf,  seinen Einfluss auf Nordkorea zu nutzen und den USA im Konflikt um Nordkoreas Atomwaffenprogramm zu helfen. „Wenn sie es tun, ist das sehr gut für China, und wenn sie es nicht tun, ist es für niemanden gut“, so Trump. Was er genau damit meine, ließ der US-Präsident offen.

Bei einer Pressekonferenz in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul hatte US-Außenminister, Rex Tillerson, jüngst Nordkorea wegen dessen Atomprogramm mit entschiedenen Maßnahmen gedroht und dabei auch ein militärisches Eingreifen nicht ausgeschlossen.

Die USA, Südkorea und Japan haben am Montag trotz der Kritik Chinas mit einem gemeinsamen Marinemanöver vor der Küste Südkoreas begonnen.

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Nordkorea lässt seine Armee in den Kampfmodus versetzen!

Die nordkoreanischen Behörden haben die ganze Armee in den geordneten „Kampfmodus“ versetzt! Das wird gemacht um die Sicherheit zu erhöhen und als Reaktion auf Foal Eagle (FE), die jährlichen Militärübungen von Südkorea und den USA, welche Anfang März begannen.
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Eine Quelle in der Süd-Pyongan Provinz erklärte heute dem DailyNK, dass „jeder einzelne“ Soldat aufgerufen wurde – auch wenn dieser auf Geschäftsreise, im Urlaub, in der Ausbildung, oder auch solche mit einem kürzlichen Tod in der Familie – zu ihren Einheiten zurückzukehren. Die Behörden haben die Militärpolizei in jeder Region angewiesen alle Soldaten zurück in ihre Basen zu rufen.
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„Das erste Corps wurde vollständig aufgefordert sich für den Kampf vorzubereiten. Insbesondere sind sie angewiesen worden, mechanisierten Kampfausrüstung zu strategischen Bereichen zu bewegen, einschließlich Artilleriegeschütze und Panzer die in der U-Bahn untergebracht waren“, sagte er.
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Das 1. Korps ist verantwortlich für die Verteidigung von gefährdeten Gebieten aufgrund ihrer Nähe zu Südkorea, einschließlich der Gebiete von Nord-Hwanghae, Süd-Hwanghae und Kangwon Province.
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„Die Verwaltungspolizeieinheit für zivile Angelegenheiten umfasst Soldaten, die im Bereich Panmunjom und entlang der Grenze zu Südkorea eingesetzt werden. Sie haben den Auftrag ab jetzt dauerhaft ihre Uniform zu tragen und alle Kader nun unter dem direkten Befehl des Kommandanten stehen. Das Pendeln zwischen dem Wachdienst und ihrem zu Hause ist ab nun strengstens verboten. Die Atmosphäre ist sehr angespannt und Bedienstete werden durch höhere Ränge ersetzt“, sagte eine Quelle in Nord-Pyongan Provinz.
Die Behörden haben zu den Truppen gesagt, sie sollen „unempfindlich gegen feindliche Provokation“ sein und die Späh-Einheiten sind derzeit rund um die Uhr mit der Überwachung und sofortige Meldung beordert. Die Local Reserve Forces und die Rote Garde der Arbeiter und Bauern (die größte Katastrophenschutztruppe in Nordkorea), wurden beauftragt gefälschte Basislager und Kanonen aufzustellen, um die feindliche Satellitenüberwachung zu verwirren und Luftangriffe zu erschweren.
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Bedenkt auch bitte, dass Nordkorea mittlerweile mit dem Rücken zur Wand steht und so langsam aber sicher keine andere Möglichkeit mehr hat. Schaut Euch dazu auch folgendes Video an, welches die Situation gut beschreibt:
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Kampfjets

Syrien: USA lassen Kampfjets aufsteigen – Spannungen nehmen weltweit weiter zu

 

Kampfjets

Foto: Air strikes in Syria / DVIDSHUB / flickr.com / CC BY 2.0

Während Russland weiterhin die von Terroristen besetzten Gebiete rund um Aleppo angreift, wurde jetzt bekannt, dass US-Jets vergangenen Donnerstag zum “Schutz der Koalitionskräfte” aufstiegen, um kurdische Kräfte gegen Flugzeuge der syrischen Luftwaffe in der Stadt Hasaka zu beschützen:

Eine Stadt im Nordosten von Syrien ist zu einem Brennpunkt im Bürgerkrieg geworden, als syrische Kampfflugzeuge kurdische Kräfte am Donnerstag angriffen und die Vereinigten Staaten reagierten, indem sie eigene Flugzeug zum Schutz der US-Koalitionstruppen in das Gebiet sendeten. – Voice Of America

(A city in northeastern Syria has become a flashpoint in the country’s civil war as Syrian warplanes attack Kurdish forces Thursday and the United States responded by sending in its own aircraft to protect U.S. coalition forces in the area. – Voice Of America)

Ein Sprecher des US-Kriegsministeriums liess die Öffentlichkeit in diesem Zusammenhang wissen, dass Moskau behauptet in Hasaka nicht aktiv geworden zu sein und das Russland klar gemacht wurde, dass “die Flugzeuge der Koalition ihre Truppen am Boden verteidigen würden, wenn diese in Gefahr sind”. Eine Stellungnahme der syrischen Regierung zu den Angriffen auf die kurdischen Kräfte blieb bislang aus.

Diese “Verteidigung der Koalitionskräfte” fand kurz nach dem Bekanntwerden statt, dass Russland ab sofort von einem iranischen Luftwaffenstützpunkt aus die Angriffe gegen die Terroristen rund um Aleppo fliegen wird. Diese militärische Kooperation zwischen Moskau und Teheran veranlasste die Time gar dazu, eine neue “Achse des Bösen” zu formulieren: Russland, Syrien und der Iran (neben den sonstigen Verdächtigen wie Nordkorea). Moskau selbst behauptet, dass sie vom diesem iranischen Luftwaffenstützpunkt keine Angriffe mehr fliegt.

Dass sich die Lage nicht nur in Syrien und in der Ukraine massiv verschlechtert und die Spannungen zwischen den alten Feinden des Kalten Kriegs zunehmen, zeigt auch die Bekanntgabe Japans, dass es seine F-15-Kampfjets bzw. deren Bombenladekapazität massiv erweitern will (um genau zu sein zu verdoppeln). China reagierte dementsprechend auf diese Verlautbarung und warnte Tokio vor einer weiteren Verschärfung der Spannungen zwischen beiden Ländern.

Japan und China liegen seit Jahren im Streit um die Senkaku Insels (japanische Bezeichnung) bzw. Diaoyu Inseln (chinesischer Name) im Ostchinesischen Meer. Diese Inselgruppe ist für China die berühmte “rote Linie”. So soll der chinesische Botschafter in Japan Tokio im Juni davor gewarnt haben, dass eine “gemeinsame militärische Aktion mit US-Kräften, um China im Südchinesischen Meer ‘zurückzudrängen’ als schwerwiegend beurteilt werden würde.

Auch hier gilt wie im Falle Syriens, dass der Konflikt zwischen den USA und Russland über Bande gespielt wird. Kein Wunder also, dass China sich daher auch hinter die Regierung Assads stellt und die militärischen Verbindungen zu Syrien vertiefen will. Damit stehen sich die drei Supermächte USA, China und Russland in Syrien mehr oder weniger direkt gegenüber.

Auch die Berichte Moskaus, dass Kiew Terrorangriffe auf der Krim durchführen wollte, sind hierin einzuordnen. Putin selbst sah sich sogar genötigt, sich direkt an die USA und Europa zu wenden:

Aber ich möchte mich an unsere amerikanischen und europäischen Partnern wenden. Ich denke, es ist jetzt klar, dass die derzeitige Regierung in Kiew nicht nach Möglichkeiten sucht Probleme zu lösen, sondern auf Terror zurückgreift. Dies ist eine sehr beunruhigende Sache.

(But I would like to turn to our American and European partners. I think it is clear now that today’s Kiev government is not looking for ways to solve problems, but is resorting to terror. This is a very worrying thing.)

Kurz nach dieser Aussage, gab er übrigens ein größeres Manöver im Schwarzen Meer bekannt, während das US-Kriegsministerium seit Ende Juni versucht, eine Genehmigung für weitere Lieferungen von militärischem Gerät an Kiew zu bekommen.

Seltsamerweise beraten parallel Moskau und Washington darüber, eine gemeinsame militärische Aktion in Aleppo zu starten. Wie dies zu den hier geschilderten Vorkommnissen passt, lässt sich für mich derzeit nur schwer einordnen. Sehen wir darin eine weitere Bestätigung, der von mir bereits mehrfach geäußerten These, dass die “beiden Spieler” gemeinsame Sache machen, um ihre Vorstellung einer Neuen Weltordnung realisieren zu können? Wie beurteilen Sie, liebe Leser, diese geplante Kooperation?

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Autor:

Quellen:

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US Scrambles Jets as Tensions Threaten to Explode in Syria, Ukraine, S. China Sea
Russian cruise missiles target Syria
Syrian Kurdish City Becomes Flashpoint as US Scrambles Aircraft to Protect Coalition Troops
Russian Bombers Use Iran Base for Mission Against ISIS in Syria
Relations between Iran and Russia continue to warm
Russia done using Iranian base to bomb Syria
Japan to upgrade 200 F-15 jets, doubling missile payload amid E. China Sea tensions
US-China Tensions in the S. China Sea: Nukes, Bombers, and Land-to-Air Missiles
‘Red line’: China warned Japan against joining US freedom of navigation stunts
Syria Becomes World War Powderkeg as China Joins Russian Alliance With Assad
Putin Accuses Ukraine of Plotting Terrorist Attacks in Crimea
Putin says US backed a coup d’état in Ukraine
Russia announces war games after accusing Ukraine of terrorist plot
US Support Quietly Increases for Ukraine as Peace Remains Elusive
Russia says close to joint military action with U.S. in Aleppo: agencies




Augenöfnfner - Zusammenfassung

AUGENÖFFNER – ZUSAMMENFASSUNG UNSERER GLOBALEN SITUATION

Türkei

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Türkische Panzer haben im Rahmen einer Befreiungsoperation der nordsyrischen Grenzstadt Dscharabulus bereits 70 IS-Stellungen vernichtet, wie der TV-Sender CNN Türk berichtet.

In der Operation, die am frühen Mittwochmorgen gestartet wurde, werden die Panzer durch Bomber F-16 der türkischen Luftstreitkräfte unterstützt. Die Bomber trafen nach Angaben der Agentur Anadolu bereits 11 von 12 IS-Ziele in Dscharabulus. In der Region sollen sich zudem türkische Spezialeinsatzkräfte eingefunden haben.

Nach Angaben einer Militärquelle handelt es sich bei der Offensive nicht um eine türkische Bodenoperation. Ziel des Einsatzes sei es, einen Korridor für die Kräfte der gemäßigten Opposition zu schaffen, die Sicherheit der Grenze zu gewährleisten und die territoriale Integrität Syriens sicherzustellen.

IS-Stellungen werden zudem weiterhin aus grenznahen Gebieten der Türkei intensiv beschossen. Der Chef des Generalstabs der Luftstreitkräfte der Türkei, Hulusi Akar, befindet sich derzeit vor Ort im Operationsstab.

Zuvor war mitgeteilt worden, dass die türkische Armee am frühen Mittwochmorgen mithilfe der Luftwaffe der US-geführten Koalition einen Militäreinsatz zur Befreiung der Stadt begonnen hätte. Nach Angaben der Agentur Anadolu beschossen die Kampfjets IS-Kämpfer.

Auch die US-Regierung erwäge, den von der türkischen Regierung unterstützen Rebellen Militärhilfe zu gewährleisten, schreibt derweil die US-Zeitung „The Wall Street Journal“.

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Türkei

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Syrien

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Nach wochenlangen Kämpfen hat sich die IS-Miliz „Daesh“ aus der strategisch wichtigen Stadt Manbidsch im Norden Syriens zurückgezogen. Bei ihrem Rückzug am Freitag haben sie nach Angaben der Rebellengruppe „Syrische Demokratische Kräfte“ (SDF) rund 2000 Bewohner aus dem Stadtviertel al-Sireb entführt und als menschliche Schutzschilde genutzt.

Damit ist die 73-tägige Operation zur Befreiung von Manbidsch von den Daesh-Terroristen  erfolgreich beendet worden.

Einer der Kommandeure des Militärrates, Ahmet Ibrahim, teilte Sputnik Türkye mit, die Stadt sei völlig befreit worden, nachdem die Terroristen aus der Stadt verdrängt worden waren.

Nach seinen Worten hatten die Kräfte des Militärrates am Freitagmorgen die Operation zur Befreiung des Stadtviertels El-Sirup begonnen, das noch unter Kontrolle des Daesch gestanden hatte.

Ibrahim zufolge werden jetzt in der Stadt Arbeiten zur Räumung und Entschärfung der von den Extremisten gelegen Sprengminen geführt.

Nach Angaben des Militärrates sind bei der Operation gegen die Dschihadisten 283 Kämpfer des Militärrates getötet worden. Es gebe viele Verletzte. Die Daesh-Milizen sollen rund 3.000 Mann verloren haben.

Manbidsch, eine strategisch wichtige Stadt, liegt an der Kreuzung der Straßen, die die Daesh-Hochburg Rakka mit den nördlichen Gebieten des Landes und der Provinz Aleppo verbinden.

Seit Jahresanfang hat die IS-Terrormiliz  zwölf Prozent ihres Territoriums in Syrien und im Irak verloren.

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Syrien Manbidsch

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Jemen

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Die saudischen Kampfflugzeuge haben vorgestern das Sicherheitsgebäude in der jemenitischen Provinz Saade angegriffen.

Der Fernsehsender al-Masirah berichtete am Montag unter Berufung auf eine lokale Quelle: „Im Rahmen  wilder  Angriffe auf Wohnhäuser, Infrastrukturen, Felder und Straßen dieser Provinz bombardierten die saudischen Kampfjets drei mal  das Sicherheitsgebäude, wobei das Gebäude völlig zerstört wurde.“

Saudische Kampfflugzeuge bombardieren  täglich dutzende  Male  Saade. Saudie-Arabien startete  am 26. März 2015 Luftangriffe gegen Jemen. Seitdem sind rund 7000 Jemeniten getötet und Zehntausende weitere verletzt worden.

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Jemen

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USA

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Das Pentagon hat bestätigt, dass die USA sowohl eigene Spezialeinheiten als auch von ihnen ausgebildete Rebellen vor Luftangriffen der syrischen und der russischen Luftwaffe verteidigen würden. Damit warnte Pentagon-Sprecher Peter Cook Moskau und Damaskus.

„Wir verteidigen unsere Kräfte am Boden. Wenn sie [Rebellen – Red.] Partner-Einsätze durchführen, müssen wir sie auch verteidigen“, antwortete Cook am Montageabend (Ortszeit) auf die Frage ob die USA bereit wären, russische oder syrische Flugzeuge abzuschießen. Washington habe das „Recht auf Verteidigung“, wenn die Luftwaffe Russlands oder Syriens die US-Kräfte gefährden sollten.

Zugleich versprach Cook, sowohl Moskau als auch Damaskus über die Aufenthaltsorte der amerikanischen Spezialeinheiten in Syrien zu informieren, um Zusammenstößen vorzubeugen.  Zuvor hatte bereits der Kommandeur der US-Truppen in Syrien, Stephen Townsend, gedroht, dass man sich wehren werde, sollten Russland und Syrien Regionen angreifen, in denen sich US-Truppen aufhalten.

Die syrische Luftwaffe hatte in der vergangenen Woche Kurdengebiete im Nordosten des Landes bombardiert. Der seit fünf Jahren erste Angriff erfolgte, nachdem die Kurden Stellungen der Regierungstruppen aus Minenwerfern beschossen hatten.

Die USA schickten Kampfjets, um amerikanische Spezialkräfte zu schützen, die sich nahe dem Angriffsgebiet der syrischen Luftwaffe befanden. Weil die syrischen Su-24-Bomber den genannten Raum noch vor Ankunft der US-Flieger verlassen hatten, kam es damals nicht zu einem Zusammenstoß zwischen den USA und Syrien.

Daraufhin schlug das russische Verteidigungsministerium nach Angaben der Tageszeitung „Iswestija“ Damaskus und Washington vor, einen Mechanismus zur Verhinderung bewaffneter Zwischenfälle am syrischen Himmel zu vereinbaren.

Eine US-geführte Koalition fliegt seit 2014 ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus und deshalb entgegen dem Völkerrecht Angriffe in Syrien. Nach US-Darstellung richten sich die Angriffe gegen die Terror-Miliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS). Die USA machen kein Hehl daraus, dass sie eine Entmachtung von Präsident Baschar al-Assad anstreben. Dafür stärken sie islamistischen Rebellengruppen den Rücken, die gegen die syrischen Regierungstruppen kämpfen.

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USA

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Deutschland

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Im neuen Sicherheitskonzept klingt Wiedereinführung der Wehrpflicht an und wird der Einsatz von Zivilisten im „Verteidigungsfall“ behandelt.

Auch Zivilisten sollen im Verteidungsfall ran. So sieht es zumindest aus, wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht. Wie nun durchgesickert, ist im neuen Sicherheitskonzept, das in den vergangenen Tagen viel mediale Aufmerksamkeit erhalten hat, auch ein Entwurf zur „Unterstützung der Streitkräfte“ durch Zivilisten zu finden.

Laut Medienberichten gehe es dabei in erster Linie um Unterstützungsleistungen vonseiten ziviler Firmen für die Bundeswehr. Technokratisch verklausuliert heißt es, dass ein „Unterstützungsbedarf der Bundeswehr bei Heranziehungsorganisation und Unterbringungsinfrastruktur“ bestehe.

Anders gesagt: Wenn die Bundeswehr im Verteidigungsfalls neue Gebäude benötigt, können zivile Firmen in die Pflicht genommen werden. Auch wenn es um den Transport von Soldaten zu den Einsatzgebieten geht, könnte der zivile Teil der Gesellschaft für die Bundeswehr aktiviert werden. So schreibt die Welt unter Berufung auf das bisher noch immer unter Verschluss gehaltene Konzept:

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Als Einzelpunkte möglicher ziviler Hilfe werden die Mitwirkung bei der Lenkung des zivilen und militärischen Straßenverkehrs genannt oder die Bereitstellung von Treibstoffen. Zudem könne es darum gehen, zivile Verkehrsmittel, -leistungen und Einrichtungen zur Verlegung der Truppen zur Verfügung zu stellen.

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Sollte die Bundeswehr im Kriegsfall Probleme haben, die Nahrungsversorgung für die Soldaten zu gewährleisten, wird in dem Konzept auch darüber nachgedacht, auf die „privatwirtschaftlich organisierte Lebensmittelwirtschaft“ zuzugreifen. Demnach habe die Bundesregierung die Möglichkeit, die Ernährungsvorsorge der Truppen per Rechtsverordnung sicherzustellen. Dabei geht es unter anderem um „Verfügungsbeschränkungen und Abgabepflichten hinsichtlich des Anbaus, der Verarbeitung, Verteilung und des Verkaufs von Lebensmitteln“. Auch an dieser Stelle wird reichlich verklausuliert nichts anderes angesprochen, als dass die Bundesregierung laut über eine Rationierung von Lebensmittel nachdenkt, sollte es zu einem Krieg kommen.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, dass im Ernstfall die Postzustellungsunternehmen in eine besondere Pflicht genommen würden. Laut einer dpa-Meldung heißt es in dem Entwurf: „Die schnelle und sichere Zustellung von Postsendungen mit besonderer Bedeutung für die Bundeswehr (beispielsweise Einberufungs- und Leistungsbescheide bei Wiederaufleben der Wehrpflicht) wird im Rahmen des Post- und Telekommunikationssicherstellungsgesetzes gewährleistet.“

Insbesondere das, was in Klammer steht, lässt aufhorchen: „bei Wiederaufleben der Wehrpflicht“. Plant die Bundesregierung etwa die Wiedereinführung der Wehrpflicht? Zur Erinnerung: Im Januar 2011 wurden zum letzten Mal Rekruten eingezogen. 57 Jahre bestand die Wehrpflicht. Insbesondere die FDP hatte sich seit Jahren für die Abschaffung der Wehrpflicht eingesetzt.

Doch zunächst entschieden sich die Verantwortlichen nur für eine Verkürzung der Wehrpflicht auf sechs Monate, bis sie schließlich vor 5 Jahren abgeschafft wurde. Erst im April hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus betont, dass kein Grund zur Wiedereinführung der Wehrpflicht bestehe („Nein, wir werden die Wehrpflicht nicht wieder einsetzen“).

Heute wurde auch bekannt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich für ein Einreise- und Ausreiseregister in Europa einsetzt. Dieses benötige man für den „EU-Raum, damit wir immer genau wissen, wer zu uns kommt und wer den Schengen-Raum wieder verlässt.“

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Deutschland

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Ukraine

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Der ukrainische Oligarch und von Washington eingesetzte Präsident Poroschenko hat verdienstvolle Unterstützer ausgezeichnet. Auf der Liste an prominenter Stelle: weltbekannte Psychopathen.

In seinem Befehl 340 / 2016 vom 22. August verkündet er, sie hätten einen „Beitrag geleistet, die internationale Autorität des ukrainischen Staates zu stärken…“

Das ist Satire vom Feinsten: Den „Orden der Freiheit“ bekommt John McCain, Pate, Mordplaner und Kriegsverbrechervon Georgien, Libyen, Ukraine, Syrien. McCain tauchte als einer der ersten Hetzer auf dem Maidan auf. Legendär seine Auftritte mit dem vom Westen bezahlten Klitschko.

Der Orden „Fürst Jaroslaw der Weise“ wird verliehen an Carl Bildt, Schweden, Berater von Poroschenko, Psychopath, rechtfertigte das Massaker von Odessa und Gewalt gegen Andersdenkende, sah russische U-Boote vor Schweden und „reguläre russische Truppen“ in der Ukraine.

Den Verdienstorden bekommt u. a. Johannes Cornelis van Baalen, direkter Freund Poroshenkos, heizte zusammen mit Guy Verhofstadt, den deutschen Faschistenfreunden Harms und Brok (hier www.hinter-der-fichte.blogspot.de/…/elmar-brok-putin-ermord… mit dem Faschistenführer Parubij) im Februar 2014 auf dem Maidan ein. „Für ihn besteht kein Zweifel: Putin ist das Hindernis. Die russische Regierung habe die Separatisten in der Ukraine bewaffnet.“ Euronews

Die Medaille „25 Jahre Unabhängigkeit der Ukraine“ bekommt die oliv-grüne Faschismusleugnerin Rebecca Harms. Zitat: „Ich, die ich sehr zurückhaltend bin, was Flaggen und Hymnen angeht, habe „Ruhm der Ukraine“ gerufen und geweint…“ Ruhm der Ukraine – das war und ist der Ruf der ukrainischen Faschisten.

Zu den Empfängern der Medaille gehören auch Dutzende Vertreter von Einrichtungen mit Verbindungen zur Ukraine – wie Alexandra Hildebrandt, Direktorin des Museums am „Chekpoint Charlie“, das sich auch Museum des weltweiten gewaltfreien Kampfes nennt. Die ihre Medaille vom Mafiosi und NATO-Befehlsempfänger Poroschenko – der sein eigenes Volk im Donbass bombardiert – würde man ablehnen, hätten sie Moral und Kultur. Welch ein Zynismus.

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Ukarine

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Russland

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Russische Tu-22M3-Bomber sollen einem Zeitungsbericht zufolge bald neue Marschflugkörper des Typs Kh-32 erhalten. Diese sollen in der Lage sein, Ziele von der Stratosphäre aus anzugreifen. Dabei ist es laut Experten sehr schwer, sie abzufangen.

Wie die Tageszeitung „Iswestija“ am Mittwoch unter Berufung auf russische Rüstungskreise berichtete, nähert sich das Kh-32-Testprogramm seinem Ende. Dass die Arbeiten laufen, bestätigte auch der russische Konzern für taktische Raketenbewaffnung (Tactical Missiles Corporation), dem das zuständige Konstruktionsbüro Raduga angehört.

Der russische Militärexperte Dmitri Kornew sagte dem Blatt, es gehe um neue Marschflugkörper, die vor allem gegen Schiffe, Radaranlagen sowie gegen größere Ziele wie Brücken, Militärstützpunkte oder Kraftwerke effizient seien.

„Die von einer Tu-22M3 abgefeuerte Rakete steigt zunächst in eine Höhe von bis zu 40 Kilometern und fliegt horizontal in Richtung des Ziels, um dieses dann im Sturzflug anzugreifen. Die Kh-32-Rakete ist eine Fire-and-Forget-Waffe mit einem Radar. Sie ist mit einem Trägheitsnavigationssystem ausgestattet. Ihre Präzision ist deshalb sehr hoch und nicht von GPS/GLONASS-Daten abhängig“, erläuterte Kornew.

„Vermutlich ist die Rakete in der Lage, Ziele aus einer Entfernung von bis zu 1.000 Kilometern zu treffen. Ihre Geschwindigkeit soll dabei nicht weniger als 5.000 km/h betragen. Die geplante Kombination von Geschwindigkeit und Flugbahn soll die Rakete für gegnerische Flugabwehrraketen und Jagdflugzeuge praktisch unverwundbar machen“, prognostizierte der Experte.

Bei diesem Marschflugkörper handele es sich um eine Weiterentwicklung der Kh-22-Familie. Jene Raketen sollen zuvor dem Tu-22M2-Bomber zur Verfügung gestanden haben, dem inzwischen ausgemusterten Vorläufer der Tu-22M3.

Der russische Marine-Historiker Dmitri Boltenkow berichtete: „Die sowjetische Kriegsmarine hatte mehr als zehn Tu-22M-Regimenter, zusammengeführt in fünf Divisionen. Ungefähr so viele Maschinen hatte auch die sowjetische Luftwaffe. Jedes Regiment bestand aus 20 Tu-22M-Bombern, die je nach der Distanz zum Ziel fähig waren, mit insgesamt 40 bis 60 Kh-22-Raketen einen Angriff zu verüben.“ 

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Nordkorea

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Nordkorea verschärft die Spannungen in Ostasien weiter: Von einem U-Boot vor der Ostküste schoss die Armee des kommunistischen Landes eine Rakete ab, die mehr als 500 Kilometer zurücklegte und damit die Reichweite früherer Flugkörper weit übertraf. Das teilte Südkoreas Generalstab mit.

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China

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Stehen wir vor dem Beginn einer neuen anti-IS-Koalition mit Russland, dem Iran und China in Syrien? Wie könnte sich das auf das Gleichgewicht der Kräfte in der Region auswirken? Welche Reaktion könnte aus dem Westen zu erwarten sein, insbesondere aus den Ländern, die in Syrien beteiligt sind? RT hat mit mehreren Experten diskutiert, über den Zeitpunkt und das Gewicht von Chinas Entscheidung, der syrischen Regierung militärische Hilfe anzubieten.

China wird sein Engagement im Nahen Osten in Form von militärischer Ausbildung und humanitärer Hilfe in Syrien erhöhen. Die Ankündigung kam kurz nachdem Russland bekanntgab, dass es begonnen hatte, von der iranischen Luftwaffenbasis Hamedan aus Angriffe auf terroristische Ziele in Syrien zu fliegen.

RT diskutierte mit Experten über das Timing und die Bedeutung der Entscheidung Chinas, der syrischen Regierung militärische Hilfe anzubieten. Ist dies der Beginn einer neuen Koalition, da die Türkei ebenso bekanntgegeben hat, erneut mit Luftangriffen gegen den IS zu beginnen und Russland bat, gemeinsame Operationen gegen den „gemeinsamen Feind“ durchzuführen.

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China

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Michael Maloof, ein ehemaliger Mitarbeiter des Pentagons, stellte fest, dass China tatsächlich „schon seit geraumer Zeit“ in Syrien aktiv war. „China war schon immer im gesamten Nahen Osten präsent. Im Libanon ist das gut erkennbar. Sie tun das jedoch im Stillen, sehr subtil. Sie haben die syrische Armee mit militärischer Hilfe und Ausbildung unterstützt. Das werden sie jetzt weiter ausbauen“, sagte er gegenüber RT Amerika.

Maloof zufolge, „agiert China in der Region subtiler als andere Nationen – man hört nicht viel davon“.

„Und zwar sind China und Russland prominente Mitglieder der sogenannten Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ, engl. SCO). Iran will Mitglied werden. Das sind zusammen 17 Länder, die entweder bedeutende Mitglieder sind, oder Partner, wie die Türkei, Iran, Indien, Pakistan und Staaten in Zentralasien. Es ist eine große Organisation. Die SOZ, die ursprünglich wirtschaftlicher Natur war, ist mehr zu einer Art Anti-Terror-Bündnis geworden. Die Chinesen verspüren das Bedürfnis dazu, diese Rolle einzunehmen. Aber es spiegelt auch die Tatsache wider, dass die SOZ ihnen, zusammen mit Russland und dem Iran, eine größere Präsenz und mehr Einfluss im Nahen Osten verschafft.“

Die jüngsten Entwicklungen deuten an, dass die USA im Hinblick auf ihre Rolle im syrischen Konflikt „im Grunde ausgeschlossen werden“, so Maloof.

Der ehemalige Pentagon-Mitarbeiter wies auch darauf hin, dass der syrische Präsident Baschar al-Assad im März verkündete, dass dem Iran, Russland und China beim Wiederaufbau Syriens nach dem Krieg Priorität eingeräumt werden wird.

Andrew K.P. Leung, ein unabhängiger China-Stratege, erklärt: „Es gibt auf jeden Fall mehr Koordination zwischen China, Russland und der Türkei“ in der Syrienkrise, aber er glaubt nicht, dass es der Beginn einer neuen Koalition ist. Während jedes dieser Länder durch ihr Engagement in Syrien nationale Interessen verfolge, wäre es für alle von Vorteil, die Region zu stabilisieren.

„In gewissem Sinne werden sie da viele der Probleme lösen, die nicht nur den Nahen Osten plagen und das Flüchtlingsproblem abmildern. Es trägt auch zu ihrem nationalen Prestige bei. Aber ich glaube nicht, dass es eine Art Militärblock gegen den Westen gibt“, fügte er hinzu.

Qinduo Xu, ein politischer Experte von China Radio International, hat die chinesische Entscheidung als „signifikant“ bezeichnet, da es der erste Schritt für das Land werden könnte, sich in der Situation in Syrien zu beteiligen. China stellt sich an die Seite der syrischen Regierung und unterstützt die russische Beteiligung am Anti-Terror-Kampf in der Region, sagte er.

„China hat ein eigenes Problem mit Terroranschlägen und mindestens 100 chinesische Staatsbürger kämpfen für den IS.“

Er erklärte weiter, dass Frieden und Stabilität in der Region jedoch von entscheidender Bedeutung für China seien, „weil 50 Prozent der chinesischen Ölimporte aus dieser Region kommen.“

„China hat versucht, sowohl eine repräsentative Gruppe der syrischen Regierung als auch von den Rebellengruppen einzuladen, um zu versuchen, den Frieden zu verhandeln. Diese Bemühungen haben jedoch bisher zu keinem Ergebnis geführt, weil es für sie schwierig ist, Vereinbarung zu treffen. Aber mittlerweile verfolgt China hier im Grunde seine eigene diplomatische Politik und unterstützt die international anerkannte und auch legitime syrische Regierung – die Assad-Regierung.“

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https://www.youtube.com/watch?v=dwOmHpagDJ8

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Vietnam

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Zwei junge Männer wurden in Vietnam zu zwei und drei Jahren Haft verurteilt, weil sie die Regierung in sozialen Medien kritisiert haben sollen.

In Vietnam sind zwei Aktivisten zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, weil sie die Regierung in sozialen Medien kritisiert hatten. Das Gericht in der zentralvietnamesischen Provinz Khanh Hoa verurteilte Nguyen Huu Thien An (21) zu zwei Jahren Haft und seinen Cousin Nguyen Huu Quoc Duy (31) zu drei Jahren, wie amtliche Medien am Mittwoch berichteten. Die Männer hatten kritische Artikel über die regierende kommunistische Partei gepostet und geteilt.

Einem der Verurteilten warf die Staatsanwaltschaft zudem vor, einen „reaktionären Slogan“ auf eine Wand geschrieben zu haben. An habe auch ein Kommunikationsseminar der verbotenen Partei Viet Tan und von Radio Free Asia besucht. Die kommunistische Regierung duldet weder Opposition noch Meinungsfreiheit. Vietnam steht bei Menschenrechtsorganisationen in der Kritik, rigoros gegen Dissidenten vorzugehen. (dpa)

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Vietnam

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Australien

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Geleakte Dokumente berichten von sexuellen Übergriffen, Gewalt, Selbstverletzungen und Suizidversuchen im Flüchtlingslager der Pazifik-Insel!

Auf der Pazifik-Insel Nauru ist man nicht gerade offen für Besuche von Journalisten oder UN-Emissären. Journalisten müssen 8.000 US-Dollar für ein Visum berappen, die Genehmigung zieht sich hin. UN-Vertretern wird die Einreise verweigert oder so erschwert, dass sie aufgeben.

Zu lesen ist das in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International von Anfang August dieses Jahres über die Zustände in dem Flüchtlingsaufnahmelager in Nauru. Kapitelüberschriften lauten „Schweigemauer“ und „Angriffe, sexuelle Gewalt und Straflosigkeit“.

Beides sagt schon einiges aus über die Kehrseite des australischen Modells der Flüchtlingszurückweisung. Bootsflüchtlinge werden systematisch abgefangen und zur Umkehr gezwungen. Nicht zurückgewiesene Flüchtlinge kommen in Auffanglager auf den Inseln Nauru und Manus (im Norden von Papua-Neuguinea). Die Bedingungen im Flüchtlingslager sind alles andere als menschenwürdig, so der Bericht von Amnesty International.

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Australisches Modell zur Nachahmung empfohlen

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Im Frühjahr 2015 empfahl der damalige australische Ministerpräsident Tony Abbott seine Flüchtlingspolitik der EU zur Nachahmung. Als im Herbst letzten Jahres der Flüchtlingsandrang über die Balkan-Route hierzulande für hitzige Reaktionen sorgte, wurde die australische No-Lösung in vielen Diskussionsbeiträgen als nachahmenswertes Modell gutgeheißen.

Als prominentester Befürworter unter den Politikern machte sich der österreichische Außenminister Kurz Anfang Juni dieses Jahres für eine Insellösung der Flüchtlingsfrage im Mittelmeer nach australischem Modell stark (EU-Flüchtlingspolitik: Kurz für das australische Insel-Modell). Kurz darauf, so berichtete der Standard später, unterrichtete der österreichische Botschafter in Australien, Helmut Böck, den Chef der Diplomatie darüber, wie verheerend die Zustände in den Internierungslagern auf Nauru und Manus Island seien.

Seither war von Kurz öffentlich nichts mehr deutlich Vernehmbares zum nachahmenswerten Modell Australiens zu hören. Dagegen mehrten sich in Österreich die Berichte über die menschenverachtende Behandlung der Flüchtlinge, Auslöser war der eingangs genannte Amnesty-Bericht.

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Vor allem Kinder sind Opfer von Übergriffen

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Es war nicht der erste kritische Bericht über die Zustände, es gibt eine ganze Reihe davon, schreibt der Guardian heute und legt nach: 2.000 Dokumente, Berichte mit insgesamt 8.000 Seiten, angefertigt vom Personal des Flüchtlingslagers in Nauru (Sicherheitspersonal, aber auch Sozialarbeiter), die Zwischenfälle dokumentieren: Schläge, sexuelle Übergriffe, Erpressungen, Traumata der Flüchtlinge, die dort trotz prinzipiell guter Aussichten auf Asylbewilligung oft bis zu drei Jahre festsitzen.

Laut den Reports sind vor allem Kinder Opfer von Übergriffen, auch sexueller Natur. Gewalt wird vom Sicherheitspersonal, von Sozialarbeitern ausgeübt, aber auch von Flüchtlingen untereinander. Die Atmosphäre führe dazu, dass manche Flüchtlinge am Punkt des Durchdrehens sind bis hin zu Selbstverletzungen und Suizidversuchen.

Die vom Guardian veröffentlichten internen Dokumente decken den Zeitraum zwischen 2013 und 2015 ab. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR bemerkte in seiner Reaktion, dass sich die Berichte über die Zwischenfälle in dem Flüchtlingslager mit dem decken, worüber man seit längerem Bedenken habe: die psychische Gesundheit und die generellen Lebensbedingungen der Flüchtlinge und Asylbewerber auf Nauru.

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Die Geschäftsbeziehungen von Ferrovial

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Die australische Regierung kündigte Untersuchungen an. Übel sind die sich häufenden Nachrichten über die desolaten Zustände auch für den privaten Betreiber der Lager in Nauru und Manus, Broadspectrum, früher Transfield Services. Man wollte schon länger aus dem Vertrag aussteigen. Stattdessen pochte die australische Regierung auf vertragliche Vereinbarungen, einschließlich der Verlängerung bis Oktober 2017.

Der Besitzer der Mehrheitsanteile von Broadspectrum ist seit Mai das spanische Bauunternehmen Ferrovial. Damit hat man den Vertrag übernommen und den schlechten Ruf, der damit zusammenhängt.

Das australischen Human Rights Law Centre (HRLC) und die Menschenrechtsorganisation No Business in Abuse (NBIA) haben laut einem Bericht des österreichischen Standard, „Finanzhäuser wie Deutsche Bank, RBS, HSBC, Goldman Sachs, BNP Paribas und Citigroup aufgefordert, jegliche Geschäftsbeziehungen mit Ferrovial einzustellen, bis sich das Unternehmen aus dem Lagergeschäft zurückziehe und die Asylsuchenden nach Australien gebracht werden“.

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Australien

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