Lawrow über US-Bedrohungen gegen syrische Armee besorgt

Moskau (K-Networld / TASS) – Der russische Außenminister sagte, dass Moskau über die gewalttätigen Bedrohungen Washingtons gegenüber der syrischen Armee besorgt sei.

Sergei Lawrow fügte am Dienstag hinzu, dass die USA nicht allein die syrische Armee bedroht hätten, sondern auch in der Praxis gegen diese gewalttätig vorgehen, und dies sei besorgniserregend und eine offensichtliche Verletzung der syrischen Souveränität und Unabhängigkeit. Dieses Problem müsse gelöst werden.

Moskau sei darum bemüht, Zwischenfälle zwischen der russischen Luftwaffe und den Kräften der US-geführten Koalition zu verhindern: „Wenn die USA eine Zusammenarbeit unter den regionalen Gegebenheiten, frei von Spannungen akzeptiert, wird dies effektiver sein,“ so Lawrow.

Er gab bekannt, dass es in Kürze diesbezüglich eine neue Runde der Astana-Friedensgespräche geben werde.

Im Namen des Kampfes gegen den IS geschehen seltsame Dinge. Die USA hatten Mitte Mai Luftangriffe auf syrische Truppen und deren Verbündete auf syrischem Territorium geflogen und stellten dies als Verteidigungsaktion dar. Die USA und ihre Partner seien bedroht gewesen. Der Anlass ihres illegalen Aufenthalts auf dem syrischen Staatsgebiet? „Engaged in the fight against ISIS“, laut einer offiziellen Erklärung seitens der Operation Inherent Resolve.

Dass die Präsenz von US-Truppen und Anti-Assad-Milizen in der Grenzstadt al-Tanf (oder korrekt: at-Tanf) im Gegensatz zur Präsenz und auch der Bewegungsfreiheit der syrischen Truppen keinerlei rechtliches Fundament hat, erwähnt das Statement der US-geführten Operation nicht. Ebenso wenig, ob der Angriff Tote oder Verletzte zur Folge hatte.

Die Rede ist im Statement von „Warnschüssen“ und davon, dass Russland zuvor versucht habe, die Regierungstruppen von ihrem Vormarsch in Richtung at-Tanf abzubringen und im Weiteren, dass es in at-Tanf eine vereinbarte „de-confliction zone“ gebe, die wirksam bleibe.

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Syrien fordert Ende der Angriffe US-geführter Anti-IS-Koalition auf Zivilisten

Damaskus (IRNA / K-Networld) – Das syrische Außenministerium hat in zwei Schreiben an den UNO-Generalsekretär und Präsidenten des UN-Sicherheitsrates ein Ende der Luftangriffe der US-geführten Anti-IS-Koalition auf Zivilisten gefordert.

In beiden Schreiben verurteilte das Außenministerium die Bombardierung der Stadt Al-Mayadin im Südosten Deir ez-Zor scharf.

„Der Angriff ist eine weitere Aggression der illegalen   Anti-IS-Koalition    gegen die nationale Souveränität und territoriale Integrität Syriens verstoßen“, hieß es in beiden Schreiben.

„Die Einsätze der Koalition sind gegen die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates sowie gegen das  internationale Recht. Die Koalition räumte  in den letzten Monaten die Tötung von hunderten syrischen Zivilisten ein“, fügte das syrische Außeninisterium hinzu.

Die Kampfjets der Anti-IS-Kalition bomabardierten am 25. Mai eine vierstöckige Wohnung in der syrischen Stadt Al-Mayadin. Dabei wurden 35 Zivilisten, darunter Kinder und Frauen, getötet und Dutzende weitere verletzt.

So viel zur all angepriesenen chirurgischen Kriegsführung der USA. Noch vor Kurzem übte Washington heftige Kritik an Israels Vorgehen im Krieg gegen die Hamas in Gaza. „Der Verdacht, dass Extremisten in der Gegend operieren, rechtfertigt keine Angriffe, die das Leben so vieler unschuldiger Zivilisten gefährden“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums damals. Nun jedoch führt Amerika im Irak und in Syrien selbst Krieg gegen eine islamistische Terrororganisation (die sie auch noch selbst ins Leben gerufen haben), und Zivilisten kommen dabei ums Leben. So schnell kann das gehen. Tatsächlich haben die USA zugegeben, ihre Toleranzschwelle für die Inkaufnahme von zivilen Toten abgesenkt zu haben. Dabei hatte man schon lange das Gefühl, dass es von Seiten der USA so etwas wie eine Toleranzschwelle komplett nicht vorhanden sein kann. Und wenn man dann auch noch solch ein aktives Töten von Zivilisten gegen jegliche Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und gegen die syrische Regierung durchführt, stellt man sich die Frage wie lange die Welt bei diesem Treiben noch tatenlos zusehen wird.

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Irak: al-Abadi ordnet Beginn der Befreiungsoperationen für westliche Landesgebiete an

Bagdad (al-Alam / K-Networld) – Der irakische Ministerpräsident hat den Beginn der Befreiungsoperationen für den Westteil Iraks im Gebiet der gemeinsamen Grenze mit Syrien angeordnet.

Haider al-Abadi hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass die irakische Grenze zu Syrien von den IS-Terroristen besetzt sei und die Befreiungsoperationen zur Vernichtung der Terroristen in diesen Gebieten, zur Wiedererlangung der Sicherheit im Grenzgebiet, am 7. Mai 2017 begonnen hätten.

Der irakische Ministerpräsident sagte weiter, dass sich die IS-Terrormiliz an der irakischen Grenze und auf syrischem Boden befinde und man sich anstrenge, durch die Schaffung von Sicherheit für die Grenzen, den Angriffen des IS vorzubeugen.

Gleichzeitig mit dem Beginn der Operationen für die Befreiung der verbliebenen Gebiete in der Provinz al-Anbar aus den Händen des IS im Oktober 2016, auf Befehl von Haider al-Abadi, haben die irakischen Kräfte mit der Befreiung des Westens von Mossul begonnen und bisher mehr als 80 Prozent dieses Teils von Mossul befreit. Der Osten von Mossul wurde zuvor schon vom IS befreit.

Die Dschihadisten leisten mit Granaten, Scharfschützen sowie von Selbstmordattentätern gelenkten Autos Widerstand. Im März 2017 waren schätzungsweise noch 2.000 IS-Kämpfer in Mossul. Laut den irakischen Streitkräften ließ der Widerstand jedoch nach. Dafür spreche, dass der IS mittlerweile vor allem Autobomben einsetze.

Mossul ist die letzte Stadt des IS im Irak. Auch im benachbarten Syrien stehen die Islamisten unter Druck: Dort soll nach kurdischen Angaben im April die Rückeroberung des IS-Zentrum Rakka beginnen, wo noch viele IS-Anführer vermutet werden.

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Sergej Lawrow trifft Donald Trump

Washington (APA / K-Networld) – Der russische Außenminister, Sergej Lawrow, ist zu einem Treffen mit dem US-Außenminister, Donald Trump, im Weißen Haus eingetroffen.

Er ist das bislang ranghöchste russische Regierungsmitglied, mit dem sich Trump trifft.

Unmittelbar vor seinem Besuch im Weißen Haus hatte der russische Chefdiplomat in Washington mit seinem US-Kollegen Tillerson gesprochen. Bei den Gesprächen ging  es um die Konflikte in Syrien und der Ukraine, die das Verhältnis beider Länder seit Jahren stark belasten.

Das Treffen Lawrows mit dem US-Amtskollegen sei „ein Schritt zur Umsetzung der Vereinbarungen zwischen Lawrow und Tillerson“ über die Gründung einer Arbeitsgruppe, die die „schärfsten“ bilateralen Fragen behandeln werde, erklärte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow.

Trump hatte ursprünglich eine Verbesserung der Beziehung zu Moskau in Aussicht gestellt. Seit seinem Amtsantritt verschärften sich jedoch stattdessen die Spannungen zwischen beiden Ländern weiter. Hauptgrund ist der US-Raketenangriff vom Anfang April auf einen Stützpunkt der syrischen Armee.

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Syrien: Russland und USA arbeiten wieder zusammen

Moskau (ORF / Reuters / K-Networld) – Gut einen Monat nach Aussetzung der Zusammenarbeit wollen Russland und die USA ihre Luftoperationen im Luftraum über Syrien wieder koordinieren.

Das teilten Generalstabschefs der Streitkräfte Russlands und der USA gestern nach einem Telefonat mit.

Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS gab das russische Verteidigungsministerium bekannt:

Die Generäle Valeri Gerasimow und Joseph Dunford sprachen über das von Russland, der Türkei und dem Iran in Astana vereinbarte Abkommen über Schutzzonen für die notleidende Bevölkerung in Syrien. Dabei hätten sie vereinbart, sich um eine weitere Deeskalierung zu bemühen. Dazu zählt Vermeidung von Zusammenstößen.

Anfang April griff die amerikanische Marine mit mehr als 30 Raketen einen syrischen Luftwaffenstützpunkt an, woraufhin Moskau die Zusammenarbeit mit Washington in Syrien aussetzte.

Weniger Kämpfe in Syrien nach Einrichtung von Schutzzonen

Russland, der Iran und die Türkei haben sich auf die Einrichtung von Sicherheitszonen für Zivilisten in Syrien verständigt. Während die Vereinten Nationen die Vereinbarung begrüßt, kommen aus den Vereinigten Staaten kritische Töne.

Iran und die Türkei hatten dem Vorschlag Russlands zugestimmt, Schutzzonen in Syrien zu errichten. Auch die syrische Regierung sicherte ihre Unterstützung zu.

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Iran: Türkischer Luftangriff ist eine Verletzung der nationalen Souveränität Iraks

Teheran (ParsToday / K-Networld) – Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghassemi, hat den jüngsten Angriff der türkischen Luftwaffe auf Gebiete um die nordirakische Stadt Sindschar als eine Verletzung der nationalen Souveränität und der territorialen Integrität des Iraks bezeichnet.

Ghassemi sagte: „Die Verletzung der nationalen Integrität eines Landes, unter welchem Vorwand und mit welchen Motiven auch  immer,  ist ein Verstoß gegen die international anerkannten Vorschriften und Gesetze und führt zu mehr Instabilität in der Region.“

Die türkische Armee griff am Dienstagmorgen vier Stellungen kurdischer Rebellen im Norden Syriens und im Irak aus der Luft an. Nach Angaben von verschiedenen Quellen sollen mehr als 20 Menschen getötet worden sein.

Das türkische Militär bestätigte, am frühen Dienstagmorgen Luftangriffe gegen die PKK „und die Verlängerungen dieser Organisation in Syrien und im Irak“ geflogen zu haben. Ziel sei die „Zerstörung dieser Terrornester“ in Nordostsyrien und im Nordirak gewesen.

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EILMELDUNG – Türkei bombardiert Shengal-Gebirge und Rojava!

Heute Nacht hat die türkische Luftwaffe zum ersten Mal ezidische und PKK-Stellungen im Shengal-Gebirge bombardiert und dabei mehrere Menschen getötet. Auch KDP-Peshmerga und Zivilisten sollen unter den Opfern sein.

Gleichzeitig bombardierte die türkische Luftwaffe die Region Derik in Rojava. Dabei zielte sie vor allem auf zwei Radiostationen: Die Stimme Rojavas (Rojava FM) und Çıra Radio, das sich an EzidInnen richtet. Mehrere Angestellte der Stimme Rojavas, also Journalisten sollen getötet worden sein.

Das erste Bild zeigt einen getroffenen Posten zum Fuße der Shengal-Gebirge. Die anderen Bilder den getroffenen Radiosender Rojava FM.

Damit ist die Türkei nun offiziell zum direkten Vollstrecker der Pläne des Islamischen Staates geworden.

ANF Images




Britischer Außenminister: England soll Syrien ohne Zustimmung des Parlaments angreifen

London (MehrNews / K-Networld) – Der britische Außenminister bekundete die Unterstützung für die USA, wenn diese ohne Zustimmung des Parlaments Syrien erneut mit Raketen angreifen wolle.

Wie „The Independent“ am Mittwoch berichtete, sagte Boris Johnson gegenüber britischen Parlamentsabgeordneten, dass die britische Regierung über den Raketenangriff auf sie syrische Luftwaffenbasis al-Schariat vorab von Washington informiert worden sei.

Er fügte hinzu, dass Britannien es sehr schwer fände, eine Anfrage aus den Vereinigten Staaten abzulehnen, wenn es um einen Angriff auf Syrien ginge.

Das britische Parlament hatte 2013 den Anschluss an die US-geführte Koalition in Syrien abgelehnt.

Johnson wies zudem auf die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA hin und sagte, dass England zur Bekämpfung der Bedrohungen aus Nordkorea auf der Seite der USA stehe.




Russland kritisiert „widersprüchliche und besorgniserregende“ Haltung der USA

Moskau (ParsToday / K-Networld) – Der Außenminister der Russischen Föderation hat die Haltung der USA gegenüber Nahostfragen als „widersprüchlich und besorgniserregend“ bezeichnet.

Bei einem Treffen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen, Rex Tillerson,  heute in Moskau sagte Sergej Lawrow, der Standpunkt Washingtons ist gegenüber Moskau widersprüchlich.

„Neben Erklärungen ist erst vor kurzem wieder ein alarmierendes Vorgehen beobachtet worden, als der rechtswidrige Anschlag auf Syrien verübt wurde“, sagte Lawrow.

Es sei nun „prinzipiell wichtig, zukünftig derartige Militäraktionen zu unterlassen“.

In der Nacht zum Freitag hatte die US-Armee nach offiziellen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Mit dem Angriff reagierte die US-Regierung auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff vom Dienstag im syrischen Idlib, den sie der Regierung von Präsident Baschar al-Assad zuschreibt. Die Reaktion Moskaus war heftig.

Bei diesem Treffen forderte Tillerson seinen russischen Amtskollegen auf, die Beziehungen zu der Islamischen Republik Iran abzubrechen, was allerdings in Moskau auf Ablehnung stieß.

Donald Trump hat bereits im Vorfeld der Wahlen seine Position zum Iran, allen voran zum Nuklearabkommen vom Juli 2015 (Joint Comprehensive Plan of Action/JCPA) unmissverständlich kundgetan. Er sagte, er werde es im Falle eines Wahlsieges zerreißen.

Grundsächlich geht die Trump-Administration davon aus, dass der Gottesstaat Iran Urheber der Instabilität im Nahen Osten und der größte Unterstützer des Terrorismus in der Welt ist. Der neue US-Präsident wirft der Obama-Administration vor, insbesondere mit dem JCPA leichtfertige Konzessionen an den Iran gemacht zu haben und ihn ermutigt zu haben, JCPA de facto als Schutzschild für die Intensivierung der regionalen Interventionen zu begreifen. Um das Abkommen nicht zu gefährden, hat Obama Irans mitentscheidende Rolle z.B. im Syrien-Krieg toleriert.

In puncto Iran als Unterstützer des internationalen Terrorismus gibt es keinen Meinungsunterschied zwischen Republikanern und Demokraten in Amerika. Lediglich ihre Bekämpfungsmethoden sind verschieden. Donald Trump wird gewiss aggressiver reagieren.

Außenminister Zarif bietet den arabischen Nachbarländern einen umfassenden konstruktiven Dialog an und nur ein paar Wochen später gibt das kuwaitische Außenministerium (im August 2015) bekannt, dass die Behörden eine von Iran unterstütze Terrorzelle nebst Waffen aufgedeckt haben. Dabei gehört der Golfstaat Kuwait zu den wenigen arabischen Staaten im Umfeld, welche guten Beziehungen zu Iran pflegen.

Einen weiteren Konfliktpunkt mit der Islamischen Republik neben dem Terrorismus und dem Nuklearabkommen stellt die totale kompromisslose Feindseligkeit der Ayatollahs Israel gegenüber dar. Die Angelegenheit wird auch von Israel so ernst genommen, dass Premier Benjamin Netanjahu im Januar 2017 eine aufsehenerregende Video-Botschaft an die Iraner verschickte, in dem er klarmachte, dass er zwischen dem Regime und der iranischen Bevölkerung differenziere.

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https://www.youtube.com/watch?v=iRJ_pAkgz7g

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Trump wird Netanjahu ein weitaus stärkeres Ohr leihen als sein Vorgänger, denn für ihn ist Israel fast schon wichtiger als die USA. Für Saudi-Arabien haben sich ebenfalls die Konstellationen über Nacht geändert. Das fast zweistündige Telefonat zwischen König Salman und Trump und die sofortige energische Reaktion Washingtons auf die Raketenattacke der jemenitischen Huthis auf ein saudisches Kriegsschiff deuten darauf hin, dass neue Zeiten angebrochen sind. Obama wurde beim letzten Besuch im Wüstenstaat Saudi-Arabien im April 2016 noch ein frostiger Empfang beschert.

Russlands Präsident Wladimir Putin unterstützt zwar den Iran gegen Trump, eine Überlebensgarantie für die Herrschaft in Iran, bietet das aber nicht. In inoffiziellen, aber prominenten Politikkreisen in Teheran gilt Russland als historisch bis zu Gegenwart zuverlässiger Nachbar des Iran. Wladimir Putin sagte allerdings auch im Februar 2005 dem damaligen Chefunterhändler in Nuklearfragen Hassan Rohani:

Wir helfen euch, werden aber nicht in eurem Boot sitzen. Wir sind Nachbarn, aber wir können nicht unsere Interessen in Gefahr bringen.

Wladimir Putin

Genau deshalb meint Donald Trump nun, ohne große Gegenwehr Russlands den Iran unter Beschuss zu nehmen zu können. Wenn das mal kein großer Fehler ist! Seit dem Jahr 2005 ist im mittleren- und dem nahen Osten eine Menge passiert und die Karten wurden ganz neu gemischt. Da sollte man alten Aussagen nicht mehr ganz so viel Bedeutung beimessen!

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Syrien: Kriegsbericht 10. April 2017

Das US-Militär soll Beratern zufolge Truppen und militärische Ausrüstung an der syrisch-jordanischen Grenze konzentrieren. Es wurden etwa 20 US-Armee gepanzerte Fahrzeuge (einschließlich Kampfpanzer und Artilleriegeschütze), die auf Lastwagen verladen waren, in Al-Mafraq entdeckt. US-Truppen wurden angeblich von der 3. Division der jordanischen Armee begleitet.

Die US Special Operations Forces, die UK Special Operations Forces und Einheiten aus anderen Ländern haben seit langem Operationen über die syrisch-jordanische Grenze geführt. Sie hatten sogar eine geheime militärische Einrichtung in Syrien, wo Mitglieder der so genannten militanten „Neuen Syrischen Armee“ eingesetzt wurden. Allerdings war es jetzt das erste Mal, dass dort eine so große Anzahl von US-gepanzerten Fahrzeugen gemeldet wurde. Das US Frachtschiff Liberty-Passion, die mit Fahrzeugen beladen war, war vor einigen Tagen in den jordanischen Hafen von Al-Aqapa eingelaufen. Diese Bewegungen folgten einem Treffen zwischen dem jordanischen König und dem US-Präsidenten Donald Trump.

So könnten eine groß angelegte, US-geführte militärische Operation in Südsyrien vorbereiten. Das Ziel der Operation wird wahrscheinlich sein, die Kontrolle über die syrisch-irakische Grenze zu bekommen und Deir Ezzor zu erreichen. Es handelt sich um Militante, die in Lagern in Jordanien und von den Kräften der US-geführten Koalition ausgebildet wurden. SouthFront prognostiziert eine Möglichkeit dieses Schrittes in dem Video mit dem Titel „Neue US-Strategie gegen ISIS und Krieg in Syrien. Was ist zu erwarten?“

Der US-Botschafter der UNO, Nikki Haley hat angekündigt, dass der Regimewechsel in Syrien eine der obersten Prioritäten der US-Außenpolitik ist und eine politische Lösung der Krise „mit Assad an der Spitze des Regimes“ nicht passieren wird.

Mittlerweile hat die Kommandozentrale von Russland, Iran, Syrien und ihren alliierten Kräften (Hisbollah und andere Regierungsfraktionen) eine Erklärung abgegeben, in der der US-Militärschlag auf die syrischen Streitkräfte verurteilt wurde.

Die Erklärung beschrieb den Angriff, der einen Luftwaffenstützpunkt traf, der zur syrisch arabischen Armee gehörte, als eine eklatante Verletzung aller „roten Linien“. Laut dieser werden die Verbündeten auf jede neue Aggression entsprechend reagieren und die Unterstützung für das syrische Volk und das Land, vor allem aber auch in allen Ebenen der Verteidigungsstrukturen erhöhen.

„Was Amerika in mit diesem Angriff auf Syrien getan hat, ist ein Überschreiten der roten Linie. Von nun an werden wir mit Gewalt auf jeden Angreifer oder jede Verletzung von roten Linien von wem auch immer reagieren und Amerika kennt unsere Fähigkeiten sehr gut“, wurde in der Erklärung hervorgehoben.

Mit der Erklärung verurteilt man auch den Vorfall in Khan Sheikhoun und fügte hinzu, dass das syrische Militär nicht für den angeblichen chemischen Angriff verantwortlich sei.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Erklärung nicht „über offizielle“ Medienkanäle geleitet wurde, die mit den in Syrien tätigen iranisch-syrisch-russischen Allianz-Kräften verbunden waren. Also, das ist eine inoffizielle Warnung an die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten. Das russische Verteidigungsministerium und das iranische Verteidigungsministerium haben das Thema noch nicht kommentiert.

Viele Quellen deuten darauf hin, dass die iranisch-syrisch-russische Allianz eine neue militärische Operation starten könnte, um Khan Sheikhoun in der südlichen Landschaft von Idlib zu erreichen. Die Kontrolle über dieses Dorf wird es ermöglichen, eine wirkliche Untersuchung des angeblichen chemischen Angriffs im Dorf durchzuführen.

In der Hama-Landschaft sind intensive Zusammenstöße im Gange, wo die von Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) geführten militärischen Streitkräfte gegen die syrische arabische Armee (SAA) und ihre Verbündeten stehen. Zusammenstöße wurden in den Gebieten Maardes, Helfaya, Mahardeh und Qamhana gemeldet. Mittlerweile kommen immer mehr Verstärkungen von den Tiger-Kräften der syrischen Armee und der republikanischen Garde in den nördlichen Hama vor der erwarteten groß angelegten Offensive, um diesen Bereich von den Militanten zurückzuerobern.

Die von der Türkei in Jarablus kontrollierten Sicherheitsinstitutionen erteilten einen Befehl, um alle Straßen zu schließen, die den türkisch kontrollierten Teil des nördlichen Syriens mit dem Manbij und seiner Landschaft verbinden, die vom Militärrat der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) kontrolliert wurde. Die Entscheidung zielt darauf ab, eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem SDF-kontrollierten Gebiet zu verhindern. Die türkisch kontrollierten Streitkräfte werden auch versuchen, zwischen den türkisch kontrollierten und kurdisch kontrollierten Gebieten im Norden Syriens Schmuggelrouten zu schneiden.