Flüchtlinge und die Schönmalerei

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Schönmalerei und wie sie funktioniert

 

Manch guter Mitmenschen will die Flüchtlinsproblematik schönreden, indem sie sagen auf 80 Bürger käme nur ein Flüchtling! Diese Relation mag ja stimmen, doch was sagt sie aus? Im ersten Moment ist die Relation ja überhaupt nicht schlimm – zumindest soll es so aussehen.

 

 

80zu1

 

So scheint es dann ja kein Problem zu sein, diesen einen auch aufzunehmen, oder? Doch man kann die jetzige Situation mit 80 Leuten und eine Neuem auch anders erklären. Es ist eben immer eine Frage der Sichtweise – und so manche Sichtweise wird stigmatisiert. Meine Meinung dazu: Man muss darüber reden und auch darüber reden dürfen ohne sofort als Nazi abgestempelt zu werden. Wir beschreiben diese Szene einmal etwas deutlicher, damit die Problematik sichtbar wird – und da betätigen wir uns wieder dieser Vorlage mit dem einen Flüchtling, auf 80 Menschen unseres Landes:

 

 

    • Wenn von den 80 Menschen schon 10 Menschen so in Armut leben, dass sie am Ende des Monats kaum noch genug zu Essen haben und einige von ihnen deshalb zu „Tafeln“ gehen müssen, um dort wenigstens ausreichend versorgt zu werden und nun dieser Neuhinzugekommene auch von diesem Wenigen was es an der Tafel gibt, mitversorgt werden soll, so dass die anderen im wahrsten Sinne des Wortes weniger zu Essen haben …

 

    • Wenn 50 Menschen von den 70 übrigen, die im Alter auch befürchten müssen arm zu werden, vor allem die Kosten tragen sollen um diesen Neuen zu integrieren …

 

    • Wenn 5 Menschen von den übrigen 20, denen es noch gut geht, es verstehen sich mit der Integrationspolitik, die bezüglich des Neuen betrieben wird, sich auf Kosten der 50 Menschen eine goldene Nase zu verdienen …

 

    • Wenn es einen unter den letzten 15 menschen gibt der sagt: „Wir schaffen das!“ und sich dann aber seine Diäten erhöht und die Kosten vor allem den 50 Menschen aufbürdet, oder auch dadurch wieder reinbekommen will, indem er den 10 ärmsten weniger Zuwendungen geben will …

 

 

… dann spiegeln diese 80 Menschen und ein Neuer ungefähr die Lage in unserem Land wieder. Dass einige von den 10 Ärmsten und einige der 50, die in Zukunft vermutlich von Armut bedroht sein werden, dann politischen Wahlversrpechungen auf dem Leim gehen, die all die Verschlechterungen verhindern wollen, in dem sie den einen nicht aufnehmen, kann ich gut verstehen.

 

Dass eine andere Partei dagegen, die sich nun darüber streiten, ob nun ein weiterer aufgenommen werden kann oder nicht, nicht gerade die beste Wahl erscheint, sollte auch klar sein. Auch wenn diese letztere Partei die einzeige Partei ist, die generell das Wohlstandsgefälle zwischen den 80 Leuten verringern will, hat sie dies den Leidenden, den Frustrierten und den Wütenden unter den 80 Menschen wohl nicht ausreichend klar machen können, indem sie grundsätzlich das umsetzen, was sie versuchen zu bekämpfen. Aber da hat sich ja die eine Person deutlich zu geäußert – wir erinnern uns:

 

 

Und nun sind sie eher auf eine Partei reingefallen, die dies nicht versprechen, sondern sogar vorhaben, das Wohlstandsgefälle noch zu vergrößern. Aber die Hauptsache ist ja schließlich, dass es eine Partei sein soll die keine Flüchtlinge mehr aufnehmen möchte. – Man sollte sich nur die Frage stellen was nun besser ist! Aus Protest etwas zu wählen ist ein deutliches und treffendes Zeichen für die alt eingesessenen Parteien, die uns seit Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich an die Wand gefahren haben. Aber da hätte es auch die Tierschutzpartei getan. – Zumal es sowieso den Anschein hat, dass diese eine Partei das zweite Standbein der alt eingesessen Partei zu sein scheint. Aber das ist jetzt nur Spekulation meinerseits.

 

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