WOHIN STEUERT DAS INTERNET?

DAS ENDE DER MAINSTREAM-MEDIEN?
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Die Massenmedien und die mit ihnen verbandelten Politiker scheinen in Panik zu geraten. Immer mehr Menschen werden misstrauisch und stellen unangenehme Fragen. Zeitungen werden abbestellt und TV-Geräte hinausgeworfen.

Auflagen und Zuschauerzahlen sinken stetig. Alternative Informationsquellen wie Internet-Blogs oder Einschätzungen „ausgestiegener“ Mainstream-Journalisten auf den sozialen Plattformen gewinnen dagegen stetig mehr Zulauf. Verlieren Politik und Medien allmählich die Kontrolle über das Denken der Bürger? Das wäre ein Albtraum. Wie in einer Diktatur greifen die Mächtigen daher zur Zensur. So hat Bundeskanzlerin Angela Merkel sich letztes Jahr mit Mark Zuckerberg, dem Gründer und Chef von Facebook (FB), getroffen und beraten, welche Maßnahmen man gegen „Hasskommentare“ ergreifen könnte. Ergebnis ist, dass ein Dienstleister des Bertelsmann-Konzerns künftig Hasskommentare auf FB nicht nur löschen, sondern auch den Strafverfolgungsbehörden melden soll.

Eine Firma nimmt also behördliche Aufsichtsfunktionen wahr. Es wäre naiv anzunehmen, es gehe hier nur um echte Hasskommentare. Die gibt es zweifellos. Aber die sollte eine freie Gesellschaft aushalten. Worum es wirklich geht, lässt sich deutlich am Fall von Twitter, dem US-amerikanischen Kurznachrichtendienst, aufzeigen. Das Unternehmen hat kürzlich ein neues Beratungsgremium, das „Trust & Safety Council“, einberufen. Es besteht fast nur aus Gruppen, die eher die Redefreiheit beschränken wollen. Bereits eine abfällige Bemerkung über Gutmenschen (engl. Social Justice Warrior) oder Kritik am Feminismus konnte von ihnen als eine Form der Volksverhetzung gedeutet werden.

Der Blogger Paul Joseph Watson schreibt: In diesem Gremium gibt es absolut keine Vielfalt. Die meisten dieser Gruppen streben Zensur und die Verleumdung ihrer politischen Gegner an. Twitter startete übrigens die Säuberungsaktion, nachdem ein Mitglied der saudischen Königsfamilie zweitgrößter Aktionär wurde. Der Aktienkurs Twitters begann nach den Einschränkungsmaßnahmen drastisch zu sinken. Erstmals gab es auch weniger User in einem Quartal. Das gibt Hoffnung.

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