Mindestens 15 Tote nach Busexplosion in Pakistan

UNTERDESSEN WERDEN IN SAUDI-ARABIEN WEITERHIN PAKISTANI AUS DEM LAND VERWIESEN
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Islamabad – Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus im Nordwesten Pakistans sind mindestens 15 Menschen getötet und 28 weitere verletzt worden. Das Fahrzeug habe sich in der Nähe von Sunehri Masjid in der Provinz Khyber-Pakhtukhwa befunden, als die Bombe explodierte.

 

Die Bombe habe sich unter einem Sitz des Busses befunden und sei mit einem Zeitzünder ausgestattet gewesen, sagte Abbas Majid Marwat von der örtlichen Polizei am Mittwoch.

Laut dem stellvertretenden Polizeikommissar für Peshawar, Riaz Mehsud, handle es sich bei der Mehrzahl der Todesopfer um Regierungsbeamte. «Es ist nicht möglich, jedem Fahrzeug während des morgendlichen Berufsverkehrs Sicherheitsschutz zu bieten, wenn Tausende Fahrzeuge auf den Strassen sind», sagte Mehsud. Bisher habe sich niemand zu der Tat bekannt.

Pakistan kämpft seit mehr als zehn Jahren gegen Rebellen der radikalislamischen Taliban. Die Taliban greifen immer wieder Zivilisten und Sicherheitsbeamte an. Erst in der vergangenen Woche hatte ein Selbstmordattentäter ein Gerichtsgebäude in der Nähe von Peshawar angegriffen und dabei 17 Menschen getötet.

Ausweisung pakistanischer Staatsbürger aus Saudi-Arabien wird fortgesetzt

 

Ausländer mit ihren Pässen vor einer Arbeitsagentur in Riad

Ausländer mit ihren Pässen vor einer Arbeitsagentur in Riad

 

Die saudische Regierung hat 49 weitere pakistanische Bürger ausgewiesen. Dies geschieht in Folge der letzten Abschiebungen von ausländischen Arbeitern, die harte körperliche Berufe haben.

Laut einem Bericht der pakistanischen Nachrichtenagentur Express-News hat Saudi-Arabien diese Arbeiter aus unbekannten Gründen aus diesem Land ausgewiesen. Dies sei bereits das zweite Mal, dass pakistanische Staatsbürger in den letzten vier Monaten ohne angegebene Gründe aus Saudi-Arabien ausgewiesen werden. Auch im Januar letzten Jahres mussten 120 Pakistaner Saudi-Arabien verlassen.

Mehr als 1,5 Millionen Pakistaner arbeiten unter harten Bedingungen in Saudi-Arabien. Nach offiziellen Statistiken befinden sich mehr als 2400 pakistanische Bürger in den saudischen Gefängnissen. Jährlich werden einige von ihnen ohne gerichtliches Verfahren hingerichtet. Es scheint, dass die letzten Abschiebungen von Ausländern mit dem Haushaltsdefizit in diesem Land zusammenhängen.

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