Milliardenschweres Waffengeschäft der Obama-Administration mit Saudi-Arabien

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Washington (IRIB News) – Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat in den letzten siebeneinhalb Jahren rund 111 Milliarden Dollar Waffen an Saudi-Arabien verkauft.

Bruce Riedel, ehemaliger CIA-Leiter der Außenstelle für den Nahen und Fernen Osten, bezeichnte diese Ziffer bei einer Sitzung des Atlantik-Rates in Washington als erschütternd und viel höher als die militärischen Haushalte einiger Länder in der Region. „Diese Zahl entspricht 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Saudi-Arabien.“, so Riedel, der derzeit Informations-Forschungsleiter der Denkfabrik Brookings Institution [1] ist. Ferner wies er auf die hohen Militärausgaben Israels hin und fügte hinzu, dass die USA jährlich drei Milliarden Dollar Waffen für Israel kaufen würden, was wiederum nur einen Anteil des Bruttoinlandsprodukts in den USA ausmachen würde.

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zu [1]:

2013 hat die Robert Bosch Stiftung eine langfristige Zusammenarbeit mit dem renommierten amerikanischen Think-Tank The Brookings Institution begonnen. Die einflussreiche, unabhängige (zum totlachen) Denkfabrik in Washington D.C. erstellt politische Analysen und Gutachten für Entscheidungsträger in der amerikanischen Politik. Ein neuer Deutschlandschwerpunkt an der Brookings Institution soll in den USA zu einem größeren Verständnis für Politik und Gesellschaft Deutschlands beitragen.

Als ersten Schritt haben die Partner 2013 die Einrichtung eines Robert Bosch Senior Fellowship an der Brookings Institution beschlossen. Der Robert Bosch Senior Fellow wird sich mit Deutschlands Rolle innerhalb Europas und dessen Einfluss auf die europäische Politik und Wirtschaft beschäftigen. Durch Publikationen und auf Veranstaltungen soll er amerikanischen Entscheidungsträgern und Öffentlichkeit innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in Deutschland und Europa sowie deutsche Perspektiven auf das deutsch-amerikanische Verhältnis näher bringen – eine dringende Aufgabe, wie die aktuellen Debatten über das transatlantische Verhältnis belegen (Sicher, so ein riesiger Konzern wie BOSCH kann nur von solch einem Mist wie TTIP profitieren).

Im Juni 2014 wurde von Dr. Kurt W. Liedtke, Vorsitzender des Kuratoriums der Robert Bosch Stiftung, und Strobe Talbott, Präsident von The Brookings Institution, in Washington D.C. bekannt gegeben, dass ab November 2014 die Juristin und Publizistin Dr. Constanze Stelzenmüller ihre Tätigkeit als Robert Bosch Senior Fellow aufnehmen wird. Dr. Constanze Stelzenmüller ist eine Expertin auf dem Gebiet der deutschen, europäischen und transatlantischen Außen- und Sicherheitspolitik. Bis zur Übernahme ihrer Tätigkeit als Robert Bosch Senior Fellow ist Dr. Stelzenmüller Senior Transatlantic Fellow des German Marshall Fund of the United States (GMF). Dort leitet sie unter anderem das Transatlantic Trends Programm, eine jährlich erscheinende Studie zur öffentlichen Meinung in den USA und Europa.

Ihre Themenschwerpunkte sind: Transatlantische Beziehungen, deutsche Außenpolitik, NATO, die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union, Internationales Recht und Menschenrechte. (Die komplette Palette und das beste Beispiel dafür, dass Politik in den großen Konzernen und nicht im Bundestag gemacht wird!)

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