Laridschani: Iran hat Russland „keinen“ Miitärstützpunkt zur Verfügung gestellt

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Teheran – Iran arbeite mit Russland bei der Lösung der Terrorismuskrise in der Nahostregion zusammen, habe dem Land aber keine Militärbasis zur Verfügung gestellt, unterstrich Irans Parlamentspräsident heute.

Damit reagierte Laridschani auf eine entsprechende Anfrage, ob Russland Kampfjets im Iran stationiert habe. Laridschani fügte hinzu: Iran arbeitetet mit Russland als Verbündeter bei regionalen Krisen wie etwa bei der Syrien-Krise zusammen, das bedeute aber nicht, dass Russland eine Militärbasis überlassen worden sei.

Laut dem Parlamentspräsidenten verbietet der Artikel (146) des Grundgesetzes die Überlassung von Militärbasen an fremde Staaten. Laridschani unterstrich: „Iran und Russland arbeiten bei der Lösung des von gewissen ausländischen Mächten in der Nahostregion geschaffenen Terrorismusproblems zusammen. Moskau habe eine richtige Wahrnehmung der Lage in der Region, das sei eine gute Basis für die Kooperationen zwischen den beiden Ländern.“

Es sei nun bewiesen worden, dass der Standpunkt Irans hinsichtlich der Beilegung der Krise in Syrien richtig ist, stellt Laridschani fest. Er fügte hinzu: „Teheran begrüßt die Haltung Moskaus auch in der Jemenfrage.“ Daraus sei zu schließen, dass Standpunkte beider Länder bei der Lösung des Terrorismusproblems nahe bei einander lägen.

Auch der Sekretär des Hohen Sicherheitsrats Irans, Ali Schamkhani, äußerte sich zu einer entsprechenden Meldung. Schamkhani sagte gestern dazu: „Die Zusammenarbeit zwischen Teheran und Moskau bei der Bekämpfung des Terrorismus in Syrien hat einen stretegischen Hintergrund.“

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