Häuptling Seattle und seine Weisheiten

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Von unbekannt – [1], Bild-PD-alt, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=291956

Aktueller denn je!

Etwas Grundsätzliches unterscheidet indianisches Denken und indianische Lebenshaltung von unserem Denken und unserer Einstellung zum Leben. Während für uns der Mensch der „Herr der Schöpfung“ ist – berechtigt, die Natur zu unterwerfen und dienstbar zu machen-, fühlt sich der Indianer als Teil der Erde. Für ihn lebt die ganze Schöpfung, sei es nun Erde, Wasser, Stein, Pflanze, Tier oder Mensch. Deshalb ist das Verhältnis des Indianers zur übrigen Schöpfung von einem Respekt bestimmt, den wir nicht besitzen. Wir können vergangenes Unrecht nicht wiedergutmachen. Aber erst heute, da unsere Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Geschöpfen sich gegen uns zu wenden beginnt und die vergewaltigte und ausgebeutete Natur uns selber zu zerstören droht, können wir den Schmerz und die Verzweiflung der indianischen Völker begreifen, die zusehen mussten, wie all das, was ihnen heilig war, ihre Mutter Erde mit den vielfältigen Lebensformen, ebensowenig geachtet wurde wie sie selber. Wir können zumindest auf das hören, was uns die Indianer Nordamerikas zu sagen haben, und wir werden darin manche Werte finden, die uns verloren gegangen sind und die wir erst wieder suchen müssen. Die heidnische Kultur, das Blut unserer Vorfahren fließt auch jetzt noch durch die Gewässer dieser Lande und auch sie lebten nach ähnlichen Prinzipien. Bis zur Christianisierung. Macht Euch mal Gedanken dazu.

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