Mehrere Tote bei Explosion in der Metro von St. Petersburg

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Bei einer Explosion in der U-Bahn in der russischen Stadt St. Petersburg sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Lokale Agenturen berichten von mindestens zehn Toten. Weiterhin sollen bis zu 30 Menschen verletzt worden sein, einige von ihnen sehr schwer. Die Ursache für die Explosionen sind dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge unklar. Man ziehe alle Möglichkeiten in Betracht, auch Terrorismus!

Inzwischen haben die Sicherheitskräfte alle U-Bahn-Stationen der Millionen-Metropole geschlossen. Lokalen Medien zufolge explodierte ein Sprengsatz in einem Zug auf der Fahrt zwischen zwei Stationen im Zentrum. Behördenquellen schätzten die Sprengkraft auf 200 bis 300 Gramm Dynamit. Der Sprengsatz sei mit Metallsplittern versehen gewesen. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich dabei nicht um einen Selbstmordattentäter gehandelt haben.

Zuvor hatten andere Medien von Detonationen in mindestens zwei U-Bahnhöfen gesprochen. Demnach ereigneten sich die Detonationen an den Stationen “Sennaya Ploshchad” und “Technologisches Institut”. Unbestätigt ist derweil ein Bericht, wonach Sicherheitskräfte eine dritte Bombe entdeckt haben.

Kremlchef Wladimir Putin war am Montag zu einer Konferenz in St. Petersburg. Er hielt sich aber nach Angaben seines Sprechers im Vorort Strelna auf. Die Bundesregierung sprach mit Blick auf die ersten Berichte von furchtbaren Nachrichten. “Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Familien”, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert.

In St. Petersburg leben knapp fünf Millionen Menschen. Die Metropole liegt am östlichen Ende der Ostsee. Bis Moskau sind es knapp 700 Kilometer.

 

 

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