Anschlag auf den BVB-Bus in Dortmund – Zwei Bekennerschreiben in Prüfung

ISLAMISTEN ODER DIE ANTIFA?
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Am Dienstagabend um etwa 19 Uhr hatte sich der BVB-Teambus mit der Mannschaft im Stadtteil Dortmund-Höchsten auf den Weg zum rund zehn Kilometer entfernten Dortmunder Stadion zum Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco gemacht. Torwart Roman Bürki berichtete: „Der Bus bog auf die Hauptstraße ein, als es einen Riesenknall gab.“ Es stellte sich heraus, dass neben dem Bus in einer Hecke drei Sprengsätze detoniert waren, die die gepanzerten Scheiben des Fahrzeugs zum Bersten brachten. Schon bald wurde bekannt, dass es ein Bekennerschreiben geben soll. Polizei und Staatsanwaltschaft hielten sich bedeckt. Bei einer Pressekonferenz, noch vor Mitternacht, erklärte Staatsanwältin Sandra Lücke dazu: „Aus ermittlungstaktischen Gründen, das kann ich bereits zum jetzigen Zeitpunkt sagen, kann ich aber keine weiteren Angaben zum Inhalt machen.“

Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen vom Mittwoch wird in dem in deutscher Sprache verfassten, einseitigen Islamisten-Schreiben auf den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten vom Dezember und den Einsatz deutscher Tornado-Kampfflugzeuge in Syrien Bezug genommen.

Das Schreiben beginnt nach den Informationen mit den Worten „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen“. Es werde behauptet, dass die deutschen Kampfflugzeuge daran beteiligt seien, Muslime im Kalifat des sogenannten Islamischen Staates zu ermorden.

„Todesliste des Islamischen Staates“

Weiter heiße es, ab sofort stünden Sportler und andere Prominente „in Deutschland und anderen Kreuzfahrer-Nationen“ auf einer „Todesliste des Islamischen Staates“, schreiben die Rechercheure von „Süddeutscher Zeitung“, WDR und NDR.

Auch nach dpa-Informationen soll die Drohung gegen Sportler, Schauspieler und andere Prominente so lange gelten, bis die deutschen Kampfflugzeuge aus dem Kriegsgebiet abgezogen und die US-Luftwaffenbasis im pfälzischen Ramstein geschlossen sei. Fußballfans werden angeblich nicht als Ziele erwähnt. Das Schreiben trägt demnach keine Unterschrift.

Es gibt auch ein weiteres Bekennerschreiben

Kurz darauf wurde auf der linksradikalen Plattform linksunten.indiymedia die Tat eingestanden.

Begründet wurde der linke Terror damit, dass sich der BVB, nach Einschätzung der Antifa, nicht „genügend gegen Rassist_innen, Nazi_innen und Rechtspopulist_innen“ einsetze. Die Antifa, gewohnt von der Politik miteinbezogen zu werden, fühlt sich vom BVB nicht genug be- und geachtet. Die Spieler seien zwar nicht das Ziel gewesen doch auch sie hätten „in der Vergangenheit zu wenig für eine antifaschistische Stadionszene“ getan, heißt es in dem Schreiben.

Der Seite zum Bekennerschreiben ist mittlerweile für die Öffentlichkeit gesperrt, PI hat aber einen Screenshot davon (zum Vergrößern bitte anklicken):

Dieses Bekkenerschreiben wurde auf der linksextremen Seite linksunten.indymedia.org bereitgestellt, ist aber für die Öffentlichkeit jetzt nicht mehr sichtbar!

Abwehrspieler Marc Bartra wurde bei der Explosion an der Hand verletzt. Der Bruch der Speiche im rechten Handgelenk und die bei der Detonation in den Arm eingedrungenen Fremdkörper wurden noch in der Nacht im Krankenhaus operativ behandelt. Das Spiel wurde schon kurz nach dem Angriff abgesagt und wird morgen um 18.45 Uhr nachgeholt.

Die Polizei war von Anfang an von einem gezielten Anschlag auf den BVB ausgegangen und twitterte nachts:

Die linksradikale Szene geht immer militanter und extremer vor. Von jenen, die sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat „schockiert“ gezeigt hatten, wird angesichts der Täter nun wohl wieder nur noch dröhnendes Schweigen zu erwarten sein. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), zum Beispiel, twitterte:

Schockierende Nachricht. Unsere Gedanken sind beim @BVB. You’ll never walk alone!

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Quellen: PI-News, Express.de

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+++ ACHTUNG +++ ANGRIFF AUF RUSSISCHE BOTSCHAFT IN DAMASKUS

Auf dem Gelände der russischen Botschaft in Syriens Hauptstadt Damaskus sind zwei ...

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