Die große Sommerpause ist vorbei!

Wie viele von Euch bemerkt haben werden, war diese Seite längere Zeit komplett Offline. Das ergab sich auch vielen Gründen. Einer davon war ein Servercrash und ein Anderer war meine Resignation! Ich werde Euch wieder mit Artikeln beliefern, allerdings werden die sich extrem von den Bisherigen abheben und sie werden weniger, dafür aber ausführlicher.

Ich werde keine Meldungen mehr schreiben, sondern eher meine Gedanken zu vorhandenen Meldungen. Die neuen Artikel werden viel Zeit in Anspruch nehmen, da ich ab sofort extrem aufpassen muss wie ich mich mitteile. Schon zu viele Anwaltsschreiben und Briefe von Gerichten haben meine Arbeit hier attackiert. Ich bin nun zu dem Schluss gekommen weiterhin meine Meinung zu veröffentlichen, werde dies allerdings so formulieren, dass mir in juristischer Sicht nichts mehr passieren kann.

Ihr solltet auch in den sozialen Medien aufpassen wie Ihr Eure Meinung dort öffentlich niederschreibt. Die Meinungsdiktatur a’la Bundesregierung kann nicht jede Meinung zensieren. Wenn sie politisch korrekt formuliert ist, hat die Gesinnungspolizei keine Chance! Da müssen wir uns umstellen, wenn wir noch einen Rest davon behalten und ausüben wollen.

Informiert Euch bitte wie man sich äußern kann, ohne dass einem da ein Strick draus gedreht werden kann! Ansonsten sind demnächst alle die, die etwas verändern wollen so stark eingeschüchtert, dass die Aufklärungsarbeit Vieler im Sande verlaufen wird.

Wie weit fortgeschritten das Alles ist, möchte ich mit einem Interview unterstreichen:

Ex-Arbeitnehmervertreter Rainer Forster im Studio Talk: Ein privat abgegebenes Interview mit Ken Jebsen kostete ihn letztlich den Job. Um die Meinungsfreiheit sei es in Deutschland nicht mehr gut bestellt, konstatiert er heute. Als Diözesansekretär bei der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) war der politisch-moralisch agierende Veranstalter von Diskussionsabenden immer wieder an die Grenzen seiner ihm erlaubten Aufklärungsarbeit geraten. Alles begann bei einer von ihm organisierten Veranstaltung, bei der ein Verwandter eines seiner Vorgesetzten, CSU-Landtagsabgeordneter, vom Publikum sein Fett weg bekam – ein Umstand, den Rainer Forster nicht verschuldet hatte. Wohl eher hätte die CSU-Politik auf den Prüfstand gehört, doch „kritische“ Veranstaltungen wie diese durfte er ab diesem Tag nur noch mit ausdrücklicher „Genehmigung“ seines Chefs durchführen.

Souverän setzte Forster seine politische Arbeit fort, lud den renommierten Friedenshistoriker Daniele Ganser ein. Nun begann auch ein mediales Trommelfeuer: Mit einer gegen ihn gerichteten Kampagne, so Forster, hätten zwei Lokalzeitungen ihn förmlich aus seinem Amt gedrängt – die Vorgesetzten beim KAB hätten am Ende wegen des medialen Drucks gehandelt. Die Kündigung, die der Familienvater dann an seine Haustür geliefert wurde, enthielt nicht einmal einen konkreten Kündigungsgrund…

Ein Lehrstück über Meinungsfreiheit und regional politischer Verfilzung im CSU-regierten Freistaat.