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Christoph Hörstel verlässt seine selbst gegründete Partei Deutsche Mitte

Christoph Hörstel – Quelle und gehostet auf der Webseite deutsche-mitte.de

 

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Halte Euch jetzt fest…. Und wieder sind alle Anderen schuld dran. Wie immer bei Christoph Hörstel, der durch seine Lebensart die Ethik und Moral, die seine selbst gegründete Partei Deutsche Mitte vertritt in Frage stellt. Aber lest selbst was er dazu in seinem neusten Newsletter schreibt (Rot und Kursiv bedeutet, dass ich meinen Senf unbedingt dazugeben musste):

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Rücktritt und Austritt von Christoph Hörstel!

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Liebe Mitglieder der Deutschen Mitte, (bin ich nicht, aber ich bekomme trotz alledem alle wichtigen, oder wie in diesem Fall, lustigen Infos zugetragen)

Samhain ist das germanische Fest zum Abschied von der Sonne und zur inneren Einkehr. Die christliche Kirche hat daraus Allerseelen und Allerheiligen gemacht, beide Ansätze bleiben wichtig. (Was hat das mit der Deutschen Mitte zu tun? Keine andere Einleitung gefunden?)

Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um allen Mitgliedern der Deutschen Mitte zu danken für ihren teilweise sehr großen Einsatz für die Ziele der Deutschen Mitte. (Teilweise? Also gibt es gute und auch schlechte Teile in der Partei?) Dieser Einsatz hat eine neue politische Realität in Deutschland geschaffen, war und bleibt selbstverständlich nicht vergeblich. (Ja sicher, eine Partei, die noch nicht einmal die 5% Hürde in den Bundestagswahlen erreicht hatte, wird selbstverständlich die politische Realität im Land verändert haben, Ironie aus.) Das System ist aufgewacht darüber; wir sind zu groß, um komplett unterhalb des Radarschirms weiterfliegen zu können, das wird an vielen Stellen und für viele spürbar. (Ich spüre es schon förmlich wie ein Jucken am Hintern.)

Gleichzeitig haben die Anstrengung und der schwierige Weg durch diese Zeit auch Kritik hervorgebracht. Kritik ist wichtig, weil sie zu Verbesserungen beiträgt. In der Deutschen Mitte jedoch gibt es eine Negativ-Spirale.
– Der Bundesvorsitzende wurde gegen seinen Willen von manchen auf einen Sockel gehoben, was niemandem guttut, dabei geben sich manche selbst auf; jetzt kommt die Rückabwicklung, die ebenfalls das selbständige Denken behindern kann. (Amen)
– Viele stecken Emotionen in die Politik – dabei gehören die nicht dorthin, sondern zu unseren menschlichen (Ver)Bindungen: Politik erfordert Integrität, Fleiß, Arbeit und Nachdenken. (Eine Partei, die Ethik und Moral als Grundpfeiler der selbigen anpreist und im gleichen Atemzug die Emotionen verdammt, kann nicht mehr alle Tassen im Schrank haben)
– Eine nicht geringe Anzahl ist in persönlichen Schwierigkeiten oder denen der eigenen Herkunftsfamilie steckengeblieben (Herkunftsfamilie? Ist da genetisch irgendetwas nicht in Ordnung? Was will er einem damit sagen?) – und beanspruchen von einer Gruppe Mitwirkung an Lösungen privater Bedürfnisse, die nur das Individuum selbst erbringen kann. Persönliche Befindlichkeiten oder Frustration sind KEINE gemeinschaftliche Aufgabe. (Macht mit, arbeitet fleißig und haltet Eure persönlichen Probleme bei Euch. Ihr habt zu funktionieren und die Klappe zu halten!?)

500-700 Mitglieder zahlen keine Beiträge, mehrere hundert stehen nicht auf dem Boden von Satzung und/oder Programm, manche von ihnen haben einfach keine Lust mehr, sich daran zu halten. (Als Parteivorsitzender und Gründer hat man eine gewisse Vorbildfunktion. Führung durch Vorbild. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Man erntet, was man säht! Außerdem kann man sich ja auch nicht von allen nicht zahlenden Mitgliedern verabschieden, denn dann ist die Partei fast ohne Mitglieder. Also behält man diese um etwas darzustellen, was man im Grunde genommen gar nicht ist.) Die Deutsche Mitte ist ein Reparaturfall, keine Frage. Mitten unter den Gutgläubigen und Ehrlichen sitzen ein paar, die wollen auch zerstören was da gewachsen ist. (Ganz seine Zielgruppe: Gutgläubige. Schön, dass er noch die Fähigkeiten der Selbstreflexion beherrscht! Aber der beste Witz ist, dass man Politiker als “Ehrlich” bezeichnet. Vor allem dann nicht, wenn der Parteivorsitzende alles andere ist, aber nicht ehrlich, wenn man sich mal so die Berichterstattung über ihn durchliest.) Wir leben ja nicht in einer Welt, die mit vernünftigen, klärenden Gesprächen zu retten ist; wir leben in einem Kampf um unser System. Wer sich politisch betätigt, begibt sich in die Kampfzone, in der kriminelle Kräfte seit Jahrhunderten die Fäden ziehen – immer enger. Eine Organisation mit einem bekannten und starken Chef ist eine stehende Einladung, das unabdingbar nötige wechselseitige Vertrauen zu stören, wenn man die Organisation schwächen will. (Klopft sich gerade selbst derbe auf die Schultern und denkt wahrlich von sich selbst eine gewisse Stärke zu besitzen.)

Die Begleitmusik ist ganz unangenehm: Während die Menschen aufwachen, wächst draußen die Crash- und Kriegsgefahr, sehr lange kann es nicht mehr dauern. Dieser organisierten Kriminalität können nur bestens organisierte Kräfte Widerstand entgegensetzen, das haben die meisten verstanden. Problem: Die Deutsche Mitte ist nicht bestens organisiert. (War sie als Neue Mitte schon nicht und dann einfach das Dingen neu aufzuziehen und nichts dazugelernt zu haben, hat auch nicht besonders geholfen.) Etwa 500-1.000 Mitglieder zu verabschieden, ist eine überfällige Riesenleistung, die ich der DM nicht mehr zutraue. Es würde auch ein gewaltiger Streit losbrechen, welche gehen müssten. Und dann müsste ja auch die Satzung so geändert werden, dass Missstände wie die jetzigen weitgehend ausgeschlossen werden können. Wie lange wollen wir uns darüber streiten? Eventuell ZERstreiten?

Mein Fehler: Es ist mir nicht gelungen zu vermitteln, dass ALLE erforderlichen Leistungen gemeinsame Aufgabe sind. Ich bin zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Partei ihre eigene Schwäche anerkennt – und gemeinschaftlich trägt, bis sie überwunden ist. (Einer von sehr Vielen!)
Kurz vor dem Schulungstermin für die Schatzmeister am 9. November brodelt eine Diskussion um die Rechenschaftsberichte, die nicht nur mir komplett unverständlich ist: Schließlich versetzen wir uns ja gerade in die Lage, die Grundlagen dieser Berichte zu erstellen. Jetzt müssen die ausstehenden 50.000 Buchungen ins Datev-System eingegeben werden! Manche schwadronieren lieber, teilen wilde Beschuldigungen aus; verständlich, das geht ja auch leichter… (Beschuldigungen, die evtl. der Wahrheit entsprechen könnten und aufzeigen, was mit den Geldern wirklich gemacht wurde? Sich z.B. einen VW Phaeton zu kaufen inkl. einem Chauffeur? Wozu? Um Ethik und Moral zu verkaufen? Um was her zu machen? Reicht es nicht mehr für vernünftige Grundsätze einzustehen und muss man sich dann selbst noch die Rosinen aus dem Kuchen picken um toll dazustehen?)

Unter diesen Umständen ergibt sich die klare Frage: Ist es ratsam, viel Kraft und Zeit in die überfällige Reparatur zu stecken – oder soll die Kraft schneller und wesentlich besser gegründet in eine Art Auffang-Gruppe gehen, deren deutlich verbessertes Regelwerk die Erfahrungen der letzten vier Jahre widerspiegelt? (Soll bestimmt so viel heißen wie, lasst uns alle zahlenden Mitglieder schnappen und eine Gruppierung aufmachen, in der ich weiterhin die Kohle abzapfen kann und die “Gutgläubigen und Zahlenden” weiterhin verarschen kann!? Hier in der Partei wird mir die Luft zu dünn!?)

Die Deutsche Mitte bleibt von Spenden abhängig, gerade wegen der schlechten Zahlungsmoral zu vieler Mitglieder, 40.000 Euro fehlen. (Ich suche gerade Taschentücher, denn jetzt wird hier ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt!) Der letzte Lastschriftdurchgang ergab, sicherlich auch wegen der inneren Unruhe in der Partei, die nahezu öffentlich in sozialen Medien oder über wachsende Mail-Verteiler ausgetragen wird, zu zahlreichen Lastschriftrückgaben; das war vorhersehbar, hat aber die Akteure nicht zum Einlenken bewegt, manchmal auch deshalb nicht, weil das Nachdenken vor der Aktion gefehlt hat. (Die bösen Anderen wieder!)

In dieser Lage und im gegenwärtigen DM-System kann ich, darf ich, nicht mehr guten Gewissens für die Deutsche Mitte um Spenden bitten. Und wenn ich das nicht mehr kann, MUSS ich zurücktreten. (Das nennt sich in diesem Falle nicht Rücktritt, sondern Flucht vor selbst produzierten Problemen, mit der Aussicht auf neue Geldquellen!?)

Wir alle haben eine schwierige Zeit durchlebt, manche haben bereits einsame Entschlüsse gefasst. Meinen Entschluss habe ich mit mehreren Mitgliedern besprochen: Hiermit erkläre ich meinen sofort wirksamen Rücktritt als Bundesvorsitzender und meinen Austritt aus der Deutschen Mitte. (Auch hier in der Vorbildfunktion absolut versagt! Aber dass verwundert nach all dem Mist den er angeblich verzapft hatte nun auch nicht mehr besonders.)
Ein Nachfolger kann zunächst interimistisch und geheim aus den Reihen der verbliebenen Vorstände und Beisitzer gewählt werden, dann muss ein Bundesparteitag einberufen werden – nach geheimer Wahl der Delegierten auf den Landesparteitagen. (Bla, bla, bla, macht doch was ihr wollt, denn es geht mir ab jetzt eh am Allerwertesten vorbei!?)
Damit ist kein Einsatz für die Deutsche Mitte vergeblich geleistet worden. Der Name der Organisation ist weit weniger erheblich – als: Wie wirksam ist die Leistung – und wie viel Aussicht auf Erfolg hat sie?
Selbstverständlich werde ich Arbeit und Politik der Deutschen Mitte künftig überhaupt nicht kritisieren oder kommentieren, auch dann nicht, wenn meine Arbeit oder Person aus diesem Kreis attackiert werden – mit Ausnahme von rechtsverletzenden Verleumdungen. (Schon einmal im Vorfeld klar gemacht, dass man gut aufpassen sollte was man jetzt dazu sagt oder schreibt, denn er setzt sofort seine Anwälte darauf an um auch hier wieder eine Möglichkeit einzuräumen, durch Schadensersatzansprüche an Geld zu kommen.!?Zumindest lässt es einen das Schlussfolgern.)  Klar: Unsere Gegner sitzen ganz woanders. (Wessen Gegner? Der von der Partei, das was davon jetzt noch übrig ist, oder die Gegener von Christoph Hörstel, die er nun zu Gegener der Deutschen Mitte gemacht hat?)

Die neuen Erreichbarkeiten:
www.neuemitte.org
Kontakt: info@neuemitte.org

Für Mitglieder der Deutschen Mitte wird es eine feste und unverrückbare Übergangsfrist von 14 Tagen nach Versand dieses Schreibens geben: Wer sich später anmeldet, kann nicht mehr in die Neue Mitte aufgenommen werden.
Jedes Mitglied benötigt drei Bürgen, die für die gesamte Mitgliedschaft verantwortlich bleiben – und im Fall von Streitigkeiten vom Schiedsgericht gehört werden müssen. Wir wachsen also nur noch kontrolliert. (Er verlässt die Partei und spricht wieder von Wir?) Jedes Mitglied muss zusätzlich eine Schweigeerklärung unterschreiben, ausdrücklich auch für soziale Medien. (Gut das ich kein Mitglied bin!)
Die Bewegung Neue Mitte steht künftig auf drei Beinen: Partei, „Wächter“ und Stiftung. (Da haben wir es. Reaktivierung der Neuen Mitte mit den restlichen, noch liquiden Mitgliedern? Wächter sind natürlich wichtig wenn man eine Menge zu verbergen hat!)

Von Herzen wünsche ich, dass alle Leser dieser Zeilen ihre guten Hoffnungen, Wünsche und Ziele verwirklichen können und erfüllt sehen.

Alles Gute – wo immer Sie sind.

Mit besten Grüßen

Christoph R. Hörstel

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Von Ketzern und Volksverhetzern

“Eine Gerichtsverhandlung ist eine Vergewaltigung,” sagt Sigrid Schüssler in einem Video, worin sie auf ihren Volksverhetzungsprozess in Bamberg im Oktober 2017 aufmerksam macht. Sie schreibt sich darin das Wort “unantastbar” auf die entblößte Brust. Der Verhandlung selbst wird sie nur für kurze Momente beiwohnen, sie hat eine verletzte Schulter und starke Schmerzen, ein gerichtlicher Gutachter verordnet sie “verhandlungsfähig”, doch ihr Anwalt veranlasst eine Vollmacht, die auf in sich widersinnigen Widerspruch des Staatsanwaltes dreimal neu geschrieben werden muss, dann verlässt sie den Gerichtssaal, ohne ein Wort gesagt zu haben. Ihr Anwalt stellt die nötigen Beweisanträge, um die Revision vorzubereiten, verzichtet auf ein Plädoyer, hört sich das Urteil an und geht. Mit diesem Pöbel reden sie nicht!

Sigrid Schüssler ist diplomierte Schauspielerin, Mutter von vier Kindern, ehemalige familienpolitische Sprecherin der NPD Bayern, sowie ehemalige Vorsitzende der NPD-Frauenorganisation RNF, jahrelang Redakteurin der Deutschen Stimme. Sie ist seit 2014 parteilos und Rednerin bei vielen Pegida- und Pegida-ähnlichen Veranstaltungen in Deutschland, auch in Spanien, Frankreich und der Slowakei. Auch unsere staatlichen Qualitätsmedien porträtieren sie kontinuierlich, darunter die Süddeutsche, die FAZ, der BR, der WDR, das ZDF, aktuell und noch nicht ausgestrahlt: arte und ntv. Die BILD berichtet weniger über sie, dafür lieber über ihren Prozess und schlagzeilt: Nazihexe verurteilt!

In ihrem Video vergleicht Sigrid Schüssler, was greifbar ist. Sie nennt ihr Video: Mittelalterliche Hexenverfolgung heute, moderne Hexenjagd!

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Sie weiß, sie ist bereits vorverurteilt und der anstehende Prozess wird nur ein Schauprozess sein

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Angeklagt und verurteilt zu 2250,- € plus Verfahrenskosten, die diese Summe weit übersteigen, ist sie wegen Volksverhetzung, geeignet den öffentlichen Frieden zu stören und zu Gewalt aufzurufen. Angelastet wird ihr folgende Redepassage aus ihrer frei gehaltenen Rede vom 30. Januar 2016 in Bamberg, die sich auf die Vorkommnisse in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln und vielen anderen deutschen Städten bezieht:

“Es ist unbegreiflich, was hier in dieser Gesellschaft stattfindet. Nach den Ereignissen in der Silvesternacht, nicht nur in Köln, in Hamburg, in Stuttgart, in Bielefeld, München. Nein, es waren ja überall in Deutschland Übergriffe. Das war geplant, das war organisiert, das waren Absprachen. Junge, gefährliche, gesunde, arbeitsfähige, kräftige Testosteronbomben aus aller Herren Länder, die ihre Heimat fliehen und sich hier ins gemachte Nest setzen wollen, haben sich verabredet, um das zu tun, weswegen sie hier sind: Um deutsche Frauen zu überfallen, zu erniedrigen, zu vergewaltigen, um uns zu überrennen und hier einen neuen Staat zu errichten, der aber kein deutsches Gesicht mehr haben wird, sondern ein Gesicht aus aller Herren Ländern, aus aller Herren muslimischen Ländern!”

Am Prozesstag vorm Landgericht Bamberg machten die Vertreter unseres Rechtsstaates sich nicht einmal mehr die Mühe, einen Schauprozess zumindest vorzutäuschen. Der Richter, Uwe Bauer, verkündete in der Bestätigung des Urteils vom Amtsgericht, dass die eingelegten Rechtsmittel ohnehin chancenlos gewesen seien und er bedauerte, dass er angesichts des Verschlechterungsverbots, da es sich ja um eine Berufungsverhandlung handelte, nun nicht die für Volksverhetzung vorgesehene Haftstrafe verhängen könne.

Uwe Bauer hatte im Vorfeld über einen Bademeister, der sich mit jugendlichen “Flüchtlingen” in seinem Bad eine Rangelei lieferte, fünf Monate Haft verhängt. Ohne Bewährung. In Schüsslers Angelegenheit bezeichnete er in der Urteilsbegründung das Urteil vom Amtsgericht nicht als solches, sondern sprach ganz familiär davon, dass der Kollege wohl aufgrund nicht vorhandener Einträge im Strafregister gegen Frau Schüssler von der Haftstrafe abgesehen habe. Die “Freiheit” von Sigrid Schüssler ist also der Gnade des Kollegen zu verdanken. Und wer will schon gern dem Kollegen widersprechen. Die Glückliche.

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Sämtliche Beweisanträge des Anwaltes von Sigrid Schüssler wurden denn auch konsequent abgelehnt

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Als zwischendurch von Richter Bauer tatsächlich der Kommentar kam, er verstehe diesen Beweisantrag nicht und als er auch auf wiederholtes Darstellen des Sachverhaltes durch den Anwalt immer noch im Unverständnis gefangen blieb, schloss der Anwalt, Dr. Björn Clemens: “Sie können meine Anträge nicht verstehen, weil Sie eine andere Rechtsauffassung haben als ich.”
Damit wären wir wohl bei des Pudels Kern.

Sigrid Schüssler ist in ihrem Prozess auf Spenden angewiesen.

Sie erklärt:

“Bayern und hier speziell die Provinzstadt Bamberg mit dem Status Weltkulturerbe haben eine Gerichtsbarkeit, die offenbar völlig autark ist, die sich an Recht und Gesetz nicht halten muss. Meinungsfreiheit ist hier ein noch größeres Verbrechen als in der restlichen BRD. Das Urteil stand fest. Ich sehe mich aber nach wie vor in der Pflicht, dieses Urteil nicht stehen zu lassen.  Es kann nicht sein, dass ungebetene Gäste hier Frauen belästigen, erniedrigen und vergewaltigen und Mahner, die beschreiben, was dahinter steht und worauf es hinausläuft, mundtot gemacht werden, bestraft werden, hinter Gitter sollen. Das Strafverfahren kostet mich, Mutter von vier Kindern sehr viel Geld. Der Weg wird bis zur höchsten Instanz gehen, was noch mehr Zeit und Geld in Anspruch nehmen wird. Ich bitte um Unterstützung, denn jede Verurteilung legt uns allen den Maulkorb an und raubt uns allen unsere Freiheit.”

Wer Sigrid Schüssler in ihrem Rechtskampf unterstützen möchte, der kann sich an die Redaktion wenden.

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Twitter verbietet RT und Sputnik das Werben auf der Plattform

Einer Mitteilung der Kurznachrichtendienstes Twitter zufolge dürfen die Accounts von RT und Sputnik nicht mehr auf der Plattform werben. Auch mit RT Deutsch verbundene Konten haben unmittelbar nach der Ankündigung ähnliche Mitteilungen bekommen, in denen auf RT und die damit bestehende Verbindung hingewiesen wurde.

Twitter hat RT und Sputnik verboten, auf der Plattform Werbung zu schalten. Die Maßnahme erfolgt, nachdem diese Kanäle angeblich “versucht haben, sich im Namen der russischen Regierung in die Wahl [zum US-Präsidenten 2016] einzumischen”.

Das soziale Netzwerk verkündet, bereits verdientes Geld von den beiden Unternehmen verschenken zu wollen

“Anfang dieses Jahres nannte die US-Geheimdienstgemeinschaft RT und Sputnik als Umsetzer staatlich geförderter russischer Bemühungen, sich in die Präsidentschaftswahlen 2016 einzumischen und diese zu stören, was nicht das ist, was wir auf Twitter wollen”, erklärte die kalifornische Firma in einer Erklärung auf ihrem Blog.

“Off-boarding Werbung von allen Accounts von Russia Today (RT) und Sputnik. […] Wir spenden alle erwarteten Einnahmen (1,9 Millionen Dollar), um externe Forschungen über die Nutzung von Twitter bei Wahlen zu unterstützen, einschließlich der Verwendung von bösartiger Automatisierung und Fehlinformation.”

 

“Ich hoffe, dass @jack nicht vergessen wird, @congressdotgov mitzuteilen, wie @Twitter @RT_com dazu gebracht hat, große $$ für die US-Wahlwerbekampagne auszugeben.” so die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonjan
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Pentagon bereitet die Alarmbereitschaft ihrer atomaren B52-Bomber vor

Ein Artikel von Florian Rötzer (heise.de)

Neuester Hinweis für die Wiederkehr des Kalten Kriegs: 1991 war die Alarmbereitschaft beendet worden

Der Kalte Krieg, der 1990 mit dem Ende der Sowjetunion und der Hegemonie der USA und des Neoliberalismus beendet wurde, ist seit Jahren Schritt für Schritt wiedergekehrt- und zwar hinter dem Rücken des Kriegs gegen den Terrorismus.

Die Wiederkehr wurde unter George W. Bush mit der einseitigen Aufkündigung des ABM-Vertrags 3 Monate nach 9/11 und dem Wiederaufgreifen der unter Ronald Reagan begonnenen Strategic Defense Initiative gewissermaßen offiziell, wenn man nicht den Kosovo-Krieg als Start oder die seit Bill Clinton 1997 betriebene, auch damals in den USA nicht unumstrittene Osterweiterung, die 1999 zur Aufnahme von Polen, Tschechien und Ungarn führte, betrachten will. Die Einrichtung des NATO-Russland-Rats 2002 konnte nur mühsam den sich anbahnenden neuen Konflikt übertünchen. Fast zeitgleich wurden Bulgarien, Rumänien, die Slowakei, Slowenien und die drei baltischen Staaten (Estland, Lettland und Litauen) zur Nato eingeladen und 2004 aufgenommen.

Beschlossen wurde der Aufbau eines Schutzschilds mit Radarsystemen und Abfangraketen (kill verhicles) gegen Langstreckenraketen, die National Missile Defense. Die Abfangraketen sollten nicht nur auf amerikanischen Territorium, in Alaska und Kalifornien, stationiert werden, sondern auch an der russischen Grenze, nachdem sich die Nato entsprechend nach Osten erweitert hatte und es vor allem aus den USA forcierte Bestrebungen gab, mit der Aufnahme weiterer Staaten wie Georgien und der Ukraine den Einschluss Russlands zu vollenden.

Mit dem zunächst in Polen und Tschechien geplanten, dann in Polen und Rumänien installiertem Raketenabwehrsystem, das angeblich gegen Nordkorea und den Iran gerichtet war, aber natürlich Russlands Sicherheitsinteressen provozierte, setzte schließlich auch das nukleare Wettrüsten wieder ein. Russland entwickelte neue Raketen mit Mehrfachsprengköpfen, um das System auszutricksen und das strategische Gleichgewicht des Schreckens aufrechtzuerhalten. Schon unter George W. Bush wurde wieder verstärkt über die Modernisierung der Atomwaffen, den Bau von kleineren taktischen Atomwaffen (Mini Nukes) und von neuen Sprengköpfen nachgedacht, unter Präsident Barack Obama, der zwar zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt hatte, eine atomwaffenfreie Welt anzustreben und dafür den Friedensnobelpreis erhalten hatte, wurde schließlich beschlossen, die Atomwaffen zu “modernisieren”. Ende des letzten Jahres machten Putin und der bereits gewählte Trump klar, dass das nukleare Wettrüsten weitergeht: Putin und Trump kündigen Ausbau des Atomwaffenarsenals an.

Donald Trump drohte Nordkorea bereits mit dem Einsatz von Atomwaffen, ließ seine Armada auffahren und an der Grenze zu Nordkorea strategische B-52-Bomber warnend fliegen. Jetzt scheint auch ein weiteres Element des Kalten Kriegs wiederzukehren. Nach einem Bericht von Defense One bereitet sich das Pentagon darauf vor, mit Atomwaffen bestückte Bomber wieder jederzeit, also Tag und Nacht, einsatzfähig zu halten. 1991 hat man diese Einsatzbereitschaft für Bomber, die startbereit mit Atomwaffen auf Militärflugplätzen standen, beendet.

“Die Welt ist ein gefährlicher Platz”

Das sei “nur ein Schritt mehr, um zu versichern, dass wir vorbereitet sind”, sagte Luftwaffengeneral David Goldfein in einem Interview während einer Rundreise zu den Luftwaffenstützpunkten mit strategischen Waffen. Man plane nicht für ein besonderes Ereignis, sondern wolle vorbereitet sein “auf die Realität der globalen Situation, in der wir uns finden”. Noch ist der Befehl zur Umsetzung nicht gekommen, aber er wird erwartet und die Öffentlichkeit wird offenbar schon einmal darauf vorbereitet.

Goldfein will allerdings nicht Russland alleine als Bedrohung sehen, sondern schürt allgemein die Angst, die die Aufrüstung legitimieren soll: “Die Welt ist ein gefährlicher Platz und es gibt Leute, die offen darüber sprechen, Atomwaffen einzusetzen. Es ist keine bipolare Welt mehr, wo es nur uns und die Sowjetunion gibt. Es gibt andere Mitspieler da draußen, die nukleare Kapazitäten haben.” Er rief die Luftstreitkräfte, vor allem das Global Strike Command, dazu auf, auch über neue Möglichkeiten nachzudenken, wie sich Atomwaffen zum Angriff oder zur Verteidigung verwenden ließen.

Auf dem Luftwaffenstützpunkt Barksdale, wo das Air Force Global Strike Command sitzt und wo im Kalten Krieg einsatzbereite B-52-Bomber stationiert waren, wurden schon Vorbereitungen getroffen. So wird das Gebäude in der Nähe der Startbahnen renoviert, wo während des Kalten Kriegs die Bomber-Crews schliefen. 100 Mann sollen jetzt hier untergebracht werden können. Zunächst einmal sind auf den Parkflächen noch keine B-52-Bomber, aber es sollen eine E-4B Nightwatch, auch “Doomsday Plane” genannt, und eine E-6B Mercury hier vorübergehend stehen. Beide würden in einem Atomkrieg als fliegende Kommandoposten für den Verteidigungsminister und den STRATCOM-Kommandeur dienen, um aus ihnen die Abschusscodes für die Bomber, U-Boote und Langstreckenraketen zu senden.

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