Paradise Papers mit neuen skandalösen Enthüllungen über die Finanzen der Politiker

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Ein neuer Skandal, ähnlich den “Panama Papers”, sorgte letzten Sonntag für Schlagzeilen. Diesmal ist dieser unter dem Namen “Paradise Papers” vereint und enthüllt wieder Geheimnisse um die Finanzen einflussreicher Politiker und Konzerne. Das internationale Konsortium für journalistische Ermittlungen gab am Sonntag mehr als 13 Millionen Dokumente zu 120 Politikern aus verschiedenen Ländern bekannt. 380 Journalisten aus 67 Ländern arbeiteten an der Untersuchung mit 95 beteiligten Medienpartnern.

Die Beiträge sollen durch nachfolgende Publikationen ergänzt werden. Es sind Verträge, Briefe und viele andere, von denen einige mehr als 50 Jahren alt sind.

Sie offenbaren Daten über Offshore-Konten bekannter Politiker. Die Namen der britischen Königin Elizabeth II., Der US-amerikanischen und russischen Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin, der kanadische Premierminister Justin Trudo und andere tauchen auf. Sie werden durch die Mitglieder ihrer Verwaltung oder ihrer Angehörigen einbezogen, die diese Konten verwalten.

Firmen wie Apple, Nike und Uber gehören auch zu denen, die bereit sind, Steuern durch ähnliche Systeme zu sparen. Stars aus Sport und Showbusiness ergänzen die Blacklist.

Wir erinnern daran, dass “Panama Papers” die Posten einer Reihe von Politikern gekostet haben und zu einer Debatte über die Lücken in den Gesetzen geführt haben, die es ermöglichen, Steuervermeidung zu verhindern und zu kriminalisieren.

Rache an der Bürokratie: Italiener gründet erfolgreich eigenen Staat

Ein Artikel der Deutschen Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 25.08.15 22:51 ...

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[…] kann man viel lernen: den Schadmentalitäten, wie sie durch die Paradise Papers zum xten Mal entlarvt wurden, ist die Menschheit völlig egal. Deshalb: Man muss sich selbst […]

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[…] Vorsicht! Tatsächlich haben #Kerosinpapers ein ähnliches Potential, wie die #Panamapapers oder #Paradisepapers. Evtl. mit Folgen, wie sie Daphne Galizia getroffen haben. Weshalb man zu den Kerosinpapers seit […]

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[…] nämlich beim WWF-Partner “Wikinger-Reisen” seinen Urlaub bucht, weil er gerne mal in Panama nach seinen Geldern sehen will, der kann ganz leicht Klimaschützer […]