Verrohung der Gesellschaft!? Laut Glücksatlas ist doch alles Friede, Freude, (Fipronil-) Eierkuchen!

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Den brutalen Mord an Daphne Galizia hat die breite Masse bereits vergessen, wenn sie im Weihnachtsgetümmel überhaupt einen Gedanken daran verschwendet hat.


Die Messerattacke am Regionalpolitiker Hollstein ist hier nur eine Randnotiz und von der Berliner Zeitung nochmal erinnert, bevor auch diese Tat im Nirwana des digitalen Vergessens verschwindet.


Denn die Medien liefern zu ihren Meldungen leider keine “Erinnerung”. Schnell sind die schlimmsten Vorfälle vergessen.
Der Fall Hollstein wurde immerhin bundesweit gepusht, nun von der Berliner Zeitung nochmal thematisiert – im Bezug auf die Verrohung der Gesellschaft.

Verrohung der Gesellschaft

 

Das hat eine gewisse Süffisanz, wenn man bedenkt, was in Berlin seit Jahren los ist. Die BILD Berlin brachte gerade einen Artikel, von wegen Berlin resigniere angesichts der ausufernden Kriminalität. Seit Jahrzehnten sehen wir in Berlin die übelsten Straßenschlachten, ganze Straßenzüge brannten zum #G20 und Häuser werden “besetzt“! Wenn Hollstein nun eine Verrohung feststellt, dann fragt man sich: Wo hat der die letzten Jahre gelebt? Ok, sicher nicht in Berlin! Und in einem der vielen Problemviertel auch nicht!


Immerhin werden aus solchen rohen Szenarien manchmal Politiker bis ganz nach oben gespült – das sollte man nicht vergessen – gerade in Berlin nicht!


Hauptstadt des Verbrechens

sei Berlin, melden große Tageszeitungen, Hauptstadt der Syphilis und ähnliche Ehrentitel hat Berlin. Angesichts der Korruption und Vetternwirtschaft schrieb die internationale Presse vor vielen Jahren bereits vom “Berlin in Sumpf und Seide

The Berlin Sump!

Das ist immer interessant, wie gewisse Medien sofort reagieren und bestimmte Themenstränge versuchen (müssen) zu drehen. Wenn es etwa darum geht, dass Umwelt-Gift-Stoffe uns krank machen, dann kommt die Parole: Selbst schuld, wer erkrankt.


Als die Finanzkrise zuschlug: Man dürfe nun keine persönlich Schuldigen suchen, müsse die Krise als “unabwendbares schicksalhaftes Ereignis” sehen – weil WIR ALLE zu gierig sind – also nicht die weltweit agierenden Finanzhaie – nö – WIR ALLE!


Und so reagiert man prompt auf das “Institut für Menschenechte“, das gerade Deutschland scharf angeprangert hat: Auf dem Gebiete der Leiharbeit rutscht man aktuell in eine Art modernen Sklavenmarkt der übelsten Sorte hinein. Das organisierte Verbrechen feiert fröhliche Urständ und die Prostitution nimmt unmenschliche Züge an: Minderjährige Osteuropäerinnen, von Menschenhändlern verschleppt, werden in Deutschland und Europa als Sexsklavinnen ausgebeutet. In Deutschland gehen täglich zwei Millionen Männer in den Puff, die Prostituierten werden traumatisiert, weil die Freier immer brutaler werden! Wie viele verrohte Familienväter dabei sind? Man ahnt es, wenn man die Verrohung der Schüler in den Schulen sieht, wo Lehrer seit Jahren resignieren!


Da kommt dann ein Blitzmerker daher, in einem Land, in dem “Messern” fast alltäglich ist, für viele “Erlebende”, wie man Opfer heute rabulistisch nennt.


Die Weihnachtsmärkte werden von Schwerbewaffneten “geschützt”, und für abgelehnte Asylbewerber ist Deutschland längst zum Albtraum geworden, wie bereits für hundertausende Osteuropäer. Auch hier ist Berlin wieder Spitze: Über 40000 abgelehnte Asylbewerber müssen sich in Berlin irgendwie durchschlagen, etwa als Drogenhändler (gerade ist die Nulltoleranz im Görli von r2g aufgehoben worden) oder als Stricher im Tiergarten.


Aber halt halt halt. Da haben wir ja noch den Glücksatlas der Post, der ein zufriedenes Deutschland sieht. Denn der Deutsche ist leicht zufrieden zu stellen: Hauptsache Bauch voll.


Und wir haben Volksphilosophen wie Dieter Nuhr, der uns erinnert: Auch mal dankbar sein, in Deutschland überhaupt leben zu dürfen! Na, dann: Besinnliche Adventszeit! (Aber was Jesus dazu sagen würde, wäre schon interessant)

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