Radfahrer leben gefährlich: Trotzdem immer mehr Radfahrer in Berlin

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Wer in Berlin die Schnauze voll hat vom täglichen Stau auf der Straße und den überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln, der steigt notgedrungen um aufs Fahrrad. Besonders in Berlin nimmt die Zahl der Radfahrer ständig zu.


Weil das aber in der Großstadt schnell brenzlig und heikel werden kann, weicht man wie selbstverständlich auf die Gehwege aus. Als Fußgänger in Berlin, ist man immer wieder froh, wenn man heil wieder nach Hause kommt, denn manche Radfahrer brettern ohne Rücksicht auf Verluste über die Gehwege und zeigen sich oft sehr rüpelhaft.

Aber ist das Fahrradfahren in einer Großstadt überhaupt sinnvoll?

Denn ein Radfahrer atmet größere Mengen der verseuchten Stadtluft und läuft Gefahr, besonders die verfluchten Nanopartikel in seinem Körper anzureichern. Die eingeatmeten Killerpartikel dringen in unsere Zellen ein, wandern ins Gehirn, wo man sie eigentlich nicht wieder los wird! Allen Entgiftungsversprechen zum Trotz!


Verbreitet wird das Märchen, Radfahrer würden mit der Stadtluft besser zurecht kommen, weil sie durch die sportliche Bewegung auf dem Rad gesünder, heißt widerstandsfähiger, seien. Das ist leider ein Irrtum. Denn Nanopartikeln, besonders in metallischer Form als sog. Nanowhisker, ist es relativ egal, ob da einer gesund daher radelt. Im Gegenteil, es gibt erste Hinweise, dass ausgerechnet Raucherlungen den Nanopartikeln besser trotzen können. Trotzdem sollte man nicht rauchen, denn die gesundheitsgefährdenden Faktoren des Rauchens übertreffen den Schutz vor Nanopartikel wieder. Gesicherte Studien gibt es hierzu ohnehin nicht wirklich.


Studien gibt es aber über eine verkürzte Lebenszeit bei Radfahrern, wenn sie in Feinstaubgegenden unterwegs sind:

Abgase, Feinstaub, Umweltgifte, Dieselruß – in deutschen Städten herrscht oft dicke Luft. Die WHO stuft Dieselabgase neuerdings als krebserregend ein. Wie ungesund Radfahren im Vergleich zu Autofahren ist, haben Wissenschaftler untersucht. Ihr Urteil ist eindeutig.


So schrieb der SPIEGEL noch vor Jahren, heute würden die so einen Artikel auch nicht mehr drucken (dürfen) – Werbekunden könnten verärgert sein?

Mindestens dreimal so viel verdreckte Luft atmet ein Radfahrer, im Gegensatz zu einem Fußgänger. Die Schlußfolgerung unterließ der Spiegel aber: Auch Fußgänger sind betroffen, es dauert nur dreimal länger bis sich Erkrankungen einstellen!


Immerhin, man fällt nicht gleich tot um, sondern die Pharmaindustrie verdient über Jahre an den neuen chronischen Volkskrankheiten.


Besonders dämlich muß man sein, wenn man an Hauptverkehrsstraßen joggt, wie gerade in Berlin oft gesehen. Denn hier sind es gerne zehnmal so viele Schadstoffe, wie sie ein vergleichbare Fußgänger atmet!

No Sports bekommt so eine ganze neue Bedeutung!

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