Impfungen und Autismus: Alles anders?

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Ein Artikel von Bert Ehgartner

Vergangene Woche ist eine Studie erschienen, in der erstmals die Gehirne verstorbener Autisten auf Aluminium untersucht worden sind. Dabei fanden Wissenschaftler des Teams von Christopher Exley an der britischen Keele University Werte, die um ein Vielfaches über der Normalbelastung lagen. Besonders interessant war die Lokalisation des Aluminiums.

Anders als in Alzheimer-geschädigten Gehirnen fanden sich die toxischen Metall-Partikel großteils nicht unmittelbar im Nervengewebe, sondern innerhalb von Zellen des Immunsystems: Diese waren regelrecht geladen mit Aluminium. Ähnliche Zellen sind in anderen Studien im Gewebe rund um die Einstichstelle von Impfungen gefunden worden.

“Unsere Resultate sind eine neuartige Entdeckung und könnten sowohl die Herkunft des Aluminiums als auch eine mögliche Rolle im autistischen Krankheitsbild beleuchten”, erklärte Exley. 

Rätsel Autismus: Die Ursachen liegen bisher vollständig im Dunklen

Insgesamt standen Exleys Team für diese Untersuchung 15 Gehirne von Menschen zur Verfügung, die mit einer Diagnose von Autismus verstorben waren. Bei fünf dieser Gehirne waren Proben aus verschiedenen Gehirnregionen vorhanden, hier waren genaue Analysen möglich. Der Aluminiumgehalt lag im Schnitt zwischen 2,3 und 3,8 Mikrogramm Aluminium pro Gramm Gehirn-Trockenmasse. Die Spitzenwerte erreichten deutlich mehr als 10 Mikrogramm.

In einem Interview am Rande eines Experten Hearings in Paris erklärte Exley: “Wir haben bisher mehr als 100 menschliche Gehirne auf Aluminium untersucht und hier fanden wir so hohe Werte, wie zuletzt nur in einer Studie bei Menschen, die an der Alzheimer Krankheit gestorben sind.”

Nun stelle sich natürlich die Frage, woher bei Menschen im jugendlichen Alter von 13, 14 oder 15 Jahren derartig hohe Kontaminationen stammen. Eine mögliche Antwort darauf bietet laut Exley die Lage der Aluminium Partikel. “Nur ein kleiner Teil des Aluminiums befand sich innerhalb von Nervenzellen, so wie wir das aus unseren bisherigen Studien kannten. Der Großteil des Aluminiums im Gehirngewebe der Autisten lag intra-zellulär in verschiedenen Arten von Entzündungszellen vor. Es ist wahrscheinlich, dass das Aluminium – als Ladung der Immunzellen – über die Blut- und Lymphgefäße in das Gehirn eingewandert ist.”

Für Exley bedeuten seine Ergebnisse einen neuartigen Zugang in der Forschung nach den Ursachen von Autismus. “Das heißt nun nicht, dass Aluminium der Auslöser von Autismus ist, aber es ist ziemlich sicher, dass Aluminium in der Entstehung dieser Krankheit eine Rolle spielt.”

Mögliche Quelle des Aluminiums: Impfungen

Mehr als zwei Drittel der Impfstoffe, die Babys ab dem 3. Lebensmonat (und in den USA ab dem 1. Lebenstag) verabreicht werden, enthalten Aluminium. An der Einstichstelle versammeln sich Millionen von Immunzellen, darunter auch Fresszellen, welche Aluminium-Partikel aufnehmen und versuchen es zu entsorgen. Im Tierversuch zeigten der Pathologe Romaine Gherardi und sein Team von der Universität Paris, dass dieses Aluminium im Organismus “ähnlich des Mechanismus eines Trojanischen Pferdes”, wie es Gherardi bezeichnet, verschleppt wird, die Blut-Hirn-Schranke überwindet und in geringen Mengen auch ins Gehirn gelangen kann.

Jedoch, erklärte mir Romain Gherardi in einem Interview, gäbe es auch eine spezielle Risikogruppe: “Diese Art der Immunreaktion mit der exzessiven Verschleppung von Aluminium betrifft nur einen geringen Prozentsatz der Menschen, die hier genetisch besonders empfänglich sind. Vielleicht gelingt es, diese Risikogruppe vorab mit Hilfe von Tests zu identifizieren.” Dann, so Gherardi, sei es möglich, diese Menschen von Aluminium-haltigen Impfstoffen auszunehmen, oder – dort wo es keine Alternativen ohne Aluminium gibt – das Risiko und den Nutzen sorgsam abzuwägen.

“Bevor wir diese Untersuchung gemacht haben, dachte ich nicht daran, dass Aluminium-haltige Impfungen irgend etwas mit der Entstehung von Autismus zu tun haben”, sagt Exley. “Nun bin ich extrem beunruhigt, dass sich diese Variante doch als möglich zeigt. Deshalb sollten wir dringend bei allen Impfstoffen sicher stellen, dass wir auch Aluminium-freie Alternativen verfügbar haben.”

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