Dutschke

Was Rudi Dutschke uns heute wohl zu sagen hätte?

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Dutschke ist offensichtlich nur nach West-Berlin gegangen, weil er als aufmüpfiger Abiturient nicht in der DDR studieren hätte dürfen. Wer weiß, was aus ihm sonst geworden wäre 😉

Im Interview trägt er den Pullover seiner Frau Gretchen, der heute im Heimatmuseum Luckenwalde ausgestellt ist.

Dutschke war seiner Zeit um Jahre voraus:

Kein Wunder, dass ihn gerade die Arbeiterschaft damals nicht verstand.

Dutschke
Dutschke-Straße-Foto: Withoutfield-Flickr

Ich stand an der Hand meines Vaters vor dem öffentlichen Aushang der “Bayerischen Rundschau”, eine Tageszeitung konnten sich Arbeiter damals kaum leisten. Das TV Programm war bekannt “übersichtlich”! Wie mein Vater es damals geschafft hat, als Arbeiter sehr frühzeitig einen Fernseher von LOEWE zu erstehen, bleibt mir bis heute ein Rätsel.

Jedenfalls konnte ich so schon früh die Ausführungen von Prof. Heinz Haber zur Wettermanipulation verfolgen, die mich bis heute beschäftigt. Wohl eines der größten Verbrechen an der Menschheit!

Wäre interessant zu wissen, wie Dutschke aktuell die Lage einschätzen würde. Eine unsichtbare internationale “Governance” regiert inzwischen die Welt, ist nicht mehr wirklich greif- oder steuerbar. Wie bei Pilzen sind die eigentlichen Geflechte unterirdisch und riesig groß. Die amtlichen Regierungen sind mehr oder weniger bedeutungs- und machtlos.

Schäuble machte  Witzchen, angesichts der Enthüllungen zu den Panamapapers, die zur Ermordung von Daphne Galizia führten: Das Finanzsystem sei wie eine Hydra – für jeden abgeschlagenen Kopf wachsen mehrere nach!

Diese “Governance” regiert heute die Welt und das Spektakel zur gerade  inszenierten Regierungsbildung täuscht darüber hinweg. Egal wie die Regierung aussehen wird, wir werden  bald wieder die entsprechenden rabulistischen Codewörter hören, welche das Wirken der “Kabale” verschleiern sollen:

Man müsse entsprechend der “politischen Sachzwänge handeln – wodurch die teils “einsamen” Entscheidungen alternativlos seien”! 

Diese Sachzwänge sind  Vorgaben der  dubiosen  Governance-“Weltregierung”, die es offiziell nicht gibt. Dazu meinte Geißler einst: Wer die Welt heute wirklich regiert, das wissen wir nicht.

Angesichts der multinationalen Monster gut nachzuvollziehen. Man denke nur an Monsanto, Nestle oder BlackRock!

Merkel soll 3 Millionen Vermögen haben, die reichste Frau Deutschlands weit über 20 Milliarden Euro. In einem Betrieb wird der Chef regieren und nicht der Hausmeister – es soll Ausnahmen geben ,-)

Zur Zeit Dutschkes hatte die breite Bevölkerung nur schmalen Zugang zu Informationen. Anders als die Studenten, die entsprechend reagierten und prompt von den “Prügelpersern” verdroschen wurden – zur Freude der Bevölkerung und der “Staatsmacht”!

Diese Staatsmacht hatte damals die

“Gnade der internetlosen Zeit”!

Man stelle sich vor, es hätte das Internet schon gegeben. Jay Rockefeller sagte: “Das Internet hätte niemals existieren sollen”.

Staaten, die Dreck am Stecken haben, zensieren das Web entsprechend, siehe auch aktuell das #NetzDG.

Viel Hass und Hetze, flächendeckend per Webbot und gekauften Social Media Influencern verteilt, müssen nun als Argument für die neue Internetzensur durch German Regulatory Body herhalten.

Brandt hat es vorgemacht: Unter der Parole “Mehr Demokratie wagen”, wurden Radikalenerlass und Berufsverbot durchgezogen.
Auch hier wieder interessant: Was wäre aus Brandt geworden, hätte es Internet gegeben?

Willy Brandt wurde nicht umsonst „Cognac-Willy“ genannt. Sein Motto „Wandel durch Annäherung“ setzte er konsequent um, indem er mit der Flasche unterm Arm den russischen Bären heimsuchte und niedertrank, der verblüfft ob der Trinkfestigkeit des westdeutschen Kanzlers alle politischen Viere von sich streckte. Quelle

Tricky Egon Bahr verpfiff Jahrzehnte später den “Unterwerfungsbrief“: Obwohl “gewählt”, hätte Brandt kein Kanzler werden können, es sei denn, er unterschrieb die sog. Kanzlerakte, deren Existenz bis heute vehement abgestritten wird, wodurch Bahr ja ein übler Lügner wäre?

Wäre es Adenauer möglich gewesen, einen Dr. Globke als “Rechte Hand” zu etablieren, wenn es das Web gegeben hätte? Oder wer hat ausgerechnet Globke dem Kanzler untergejubelt?

Viele Politiker aus der internetlosen Zeit gelten heute noch als “Lichtgestalten”. Ausgerechnet 2015, im UNESCO “Jahr des Lichtes”, wurden zahlreiche “Lichtgestalten” völlig entzaubert. Die breite Masse hält allerdings an ihren “Lichtgestalten” fest. Auch zum Selbstschutz, denn das eigene Weltbild stände dann zur Disposition.

Sie verstehe nicht, “wie Leute heute auf Verschwörungstheorien hereinfallen können, angesichts der weltweiten Informationsmöglichkeiten des Internet“, ersprach sich  eine GroKo-Ministerin ins Medienmikrofon.

Und hier haben wir tatsächlich ein Phänomen: Offensichtlich wird jede im Web verbreitete Wahrheit unter einem Müllberg an Leer- und Falschinformationen begraben. Kaum bekannt: Ausgerechnet seit Clinton ist es in den USA gesetzlich festgelegt, dass man unter Umständen Fakenews verbreiten darf. Zwar hauptsächlich, um Gegner zu verwirren, aber auch die eigene Bevölkerung darf getäuscht werden. Mir sind dazu noch die Aktionen im Sinn, mit der man die natokritische Regierung Olof Palme in Schwierigkeiten brachte. “Die Medien waren angewiesen, Scheinangriffe auf Schweden medial zu begleiten”! Sprach ein beteiligter CIA -Agent ganz offen im US_TV; auch der Sturz der demokratisch gewählten Regierung Persiens ist heute gut dokumentiert.

So ist  das Web wieder Fluch und Segen zugleich. Die ungeahnten Möglichkeiten kann man so oder so anwenden. Wie das ablaufen kann, welche Manipulationen durch Web-Bots es da gibt, hat der US-Wahlkampf gezeigt. Über 50 % des weltweiten Web-Traffics wird heute den Bots zugeschrieben.

So wie wir also vor Jahrzehnten am Aushangkasten der Zeitung standen,   werden wir dagegen heute mit Bot-Informationen geflutet, deren “Einordnung”  selbst Profis überfordern. Dabei kommen die meisten automatisch generierten Bot-Nachrichten von staatlichen und para-staatlichen Stellen. Interessant im Hinblick auf das höchst umstrittene #NetzDG!

Dabei gibt es Möglichkeiten, bestimmte Informationen und Bilder, direkt in die Gehirne der Menschen zu bringen. Siehe etwa Voice-to-Skull-Techniken.

Der Transhumanismus kommt ja mit riesigen Schritten auf uns zu. Mensch, Maschine und Computer verschmelzen. Mancher ist völlig fasziniert, kann es kaum noch abwarten. Lässt sich freiwillig einen Mikro-Chip einsetzen. Es könnte aber auch ein Weg direkt in die Hölle sein.

Offenbarung 13
16Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte-allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, 17daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.18Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

Schade, dass wir nicht mehr auf Rudi Dutschke zugreifen können. Jedenfalls reicht seine Botschaft bis zu uns, denn viele verstehen heute erst, was er gemeint hat – andere werden es nie verstehen!


Nachgedanke: Interessant wäre Dutschkes Meinung zur

“Ehe für Alle” und den “Grünen” insgesamt.

Dazu eine kleine Geschichte:

Als Rudi und Gretchen heiraten wollten, kam es bei deren Mitstreitern gar nicht gut an, die Ehe war als spießbürgerlich verpönt. Aber die beiden hatten es auf 3000 Mark Fördergeld für Jungvermählte abgesehen, das der Berliner Senat damals zahlte. Die Parole hieß jedoch: Wer zweimal mit der selben pennt, gehört schon zum Establishment! Übrigens: Der Langhans-Spruch soll nach dessen Aussage  von einem STERN-Redakteur erfunden worden sein. Das war damals Qualitätsjournalismus, der heute so schmerzlich vermisst wird!

 

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1 Kommentar auf "Was Rudi Dutschke uns heute wohl zu sagen hätte?"

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Ingo Trost
Webmaster

Diese interessante Frage habe ich mir auch schon des Öfteren gestellt. Was würden so manche Aktivisten von damals in der heutigen, katastrophalen Situation sagen oder tun!? So manch einer würde aus der Haut fahren, was sie damals auch schon sind. Aber es blüht auch mit diesen Zuständen wieder die Möglichkeit auf, dass solche Menschen wie Adolf Hitler wieder Fuß fassen könnten. Es ist also extreme Vorsicht geboten, nicht den falschen Menschen ein Podium zu bieten! Nichts desto trotz, es muss wirklich etwas passieren! Es ist kurz vor 12!