Lisa Fitz

Lisa Fitz: Nicht gleich mit Pegida marschieren!?

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Letzte Woche wurde die Demo-Version des neuen Songs „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ von Lisa Fitz im Internet veröffentlicht. Daraufhin brach seitens der Medien ein Shitstorm mit dem Vorwurf des Antisemitismus über die Künstlerin herein. Hiergegen wehrt sie sich entschieden und spricht von einer Art „Gesinnungspolizei“.

So wurde schnell der Verdacht laut, dass natürlich auch diese Aktion eine PSYOP – Masche sei. Zumal der Erstveröffentlicher, Schrang, als angeblicher Buddhist, wenig Spirituelles bringt.

Eine Abkühlung und Ernüchterung wird nun Lisa Fitz Erklärung bringen:

Man muss ja nicht gleich mit PEGIDA mit marschieren.

Aber wer die Alternative-Systemkritische Szene kennt, der weiß ja, wie eifersüchtig man darauf achtet, dass niemand populärer wird, als man selbst, womöglich noch Geld  verdient. Siehe etwa Ken Jebsen, der ja gleich von allen Seiten Feuer bekommt, von rechts und von systemkritisch!

Denn in bestimmten Szenen ist man sehr messiasartig unterwegs, will gerne selbst der “Heiland” sein. Deshalb ist eine wirkungsvolle Opposition in Deutschland auch nie zustande gekommen, während die Gegenseite streng an der eigenen Grundparole festhält:

Dem eigenen Profit.

Das ist auf jeden Fall einfacher, als wenn manche den Anspruch haben, die ganze Welt retten zu müssen – nach eigener Facon natürlich!

Weltoffen, ökologisch, pazifistisch: Seit der Flüchtlingskrise 2015 waren die Deutschen endlich das bessere Volk geworden, das sie nach Auschwitz so lange sein wollten.

Markus Vahlefeld analysierte jedoch  faktenreich ein linksliberales Denken, das sich der deutschen Gesellschaft bemächtigt hat. Lustvolle Selbstanklage und totaler Werterelativismus sind dabei die Türöffner, um die Feinde des freiheitlich-säkularen Westens unter dem Deckmantel der Toleranz willkommen heißen zu können. Ganz vorne mit dabei: eine CDU-Bundeskanzlerin, die Weltoffenheit, Ökologie und Pazifismus zur neuen deutschen Staatsräson erhoben hat und die Sehnsucht der Deutschen nach Wiedergutwerdung endlich erfüllt. Gleichzeitig versorgt die deutsche Rüstungsindustrie die Welt mit Bomben!

Ich kann mich noch gut an den armen Hanns-Dieter Hüsch erinnern, der den “Linken” nicht radikal genug war.

Auch in meinem Spezialbereich, dem Thema “Chemtrails”/Flugzeugemissionen, war das über die Jahre gut zu beobachten, wie selbst schlagkräftige Gruppen sich etwa am Geld zerstritten – oder führende Strategen keinen anderen Herrn neben sich duldeten.

So ist die Chemtrailszene weitgehend zersplittert, zumal die “Cloudbuster”-Anhänger wieder ganz eigene Ziele verfolgen – oft finanzielle. Aber leben müssen wir halt alle, nur Daumen lutschen geht nicht. Wer etwa im Berufsleben steht, eine Familie zu ernähren hat, der unterliegt gewissen Sachzwängen.

So erwartet man von einem prominenten Künstler auch oft zuviel, zumal die Meckerer sofort da sind, wenn jemand nicht “alle” Themen abdeckt.

Ein Grund, weshalb ich früh Freidenker geworden bin. Wer sich heute an ein einziges Thema klammert, der landet schnell in einer Filterbubble. Religion, Esoterik, Politik und Wissenschaft, das muss man alles aus einem neutralen Standpunkt, quasi von “oben” betrachten – aber auch von der Seite  und gewiss auch von unten!

Wenn ich etwa der breiten Masse die Sauerei am Himmel nahebringen möchte, dann kommen die einen daher und rufen

Hilfe, die Regierung will uns alle vergiften!

Das ist so, als ob man einem ABC-Schützen am ersten Schultag gleich Einstein um die Ohren haut.

Wenn ich in meinem Blog einen Beitrag für die breite Öffentlichkeit schreibe, dann heißt es: Aber das wissen wir doch längst.

Schreibe ich einen schwierigen Text mit  Fachausdrücken, wird es wieder zu schwierig.

Aber besinnen wir uns auf den Spruch:

Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann! 

Da müssen wir schon noch weiter auf den Messias warten – und selbst gegen den wird dann vorgegangen: Gog und Magog werden gegen den Messias kämpfen?

Wer bringt die Erlösung? – Das Sehnen nach dem Messias

Die Sehnsucht nach besonders begnadeten Persönlichkeiten, die uns von den Übeln dieser Welt erlösen und in ein „verheissenes Land“ oder ein „goldenes Zeitalter“ führen, ist ein uraltes Bedürfnis des Menschen. Die Hoffnung auf einen göttlichen Messias (Gesalbten) hat religionsgeschichtlich seinen Ausgangspunkt im Judentum, wo es unzählige unterschiedliche Messiasgestalten gibt. Quelle 
Als Freidenker bin ich da ganz beim unvergessenen Rudi Dutschke – bis heute haben ihn viele nicht begriffen – leider!

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