Medienhype um Yücel: Mit Regierungsmaschine zurück nach Deutschland

Yücel wurde mit Regierungsmaschine zurück nach Deutschland geflogen, bald kann er wieder in die Tasten hauen!

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Wurde der mittlerweile bundesweit bekannte Yücel frei gekauft?

Wie sehr sich Rechte und Linke in Deutschland bekämpfen, das lässt sich am Medienhype um Yücel schön ablesen. Der Journalist war der breiten Öffentlichkeit relativ unbekannt. Seine vermeintliche Freude über das Aussterben der Deutschen war dann 2011 ein kleiner Aufreger.

“In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.”

Schrieb er damals in der taz, die ja auch nicht gerade zu den Massenmedien gehört und deren Leser sich in einer eher linken Filterbubble bewegen.

Als Yücel dann meinte: man könne Sarrazin „nur wünschen …, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“  –  musste die taz 20000 € Strafe berappen.

So blöd kann ein Journalist doch nicht sein, meinte damals ein bekannter Medienmann zu mir. Aber ist das überhaupt ein “Journalist”, der sich solche Niveaulosigkeit leistet? Man hatte irgendwie das Gefühl, der Name “Yücel” sollte mit aller Gewalt bekannt gemacht werden. Und prompt kam dann ausgerechnet seine Verhaftung in der Türkei, wo er Terroristen interviewte und so selbst unter Terrorverdacht kam, was in der Türkei sehr schnell geht. Und zwar quer durch die Gesellschaft.  Die Medien lösten dann wie auf Bestellung einen Medienhype aus – Yücel kennt heute jeder, was seinen “Marktwert” erheblich gesteigert haben dürfte. Sicher wird er nun von Talkshow zu Talkshow gereicht werden.

Heute, bei seiner Freilassung, wurden andere deutsche Inhaftierte von der Kanzlerin nur in einem Nebensatz erwähnt. Die gehören nicht recht zum Spektakel/Inszenierung?

Der Bürger hat zwar das Vertrauen in Medien und Politik ziemlich verloren, kann sich aber nicht wirklich vorstellen, wie die “Gesellschaft des Spektakels” mit langfristig vorbereiteten “Vorkommnissen” hinter die Fichte geführt wird. Mit jeder Hollywood-Produktion können die Fachleute der Psychologisch Operativen Manipulation mithalten. (englisch: Psychological warfare (PSYWAR))

Man denke nur an regelrechte U-Boot-Scheinangriffe der US/NATO Strategen gegen Schweden, als man die natokritische Regierung Olof Palme einschüchtern und stürzen wollte. Die Presse war damals angehalten “die Aktionen entsprechend hoch zu spielen”! Eine wirkliche Aufklärung seiner Ermordung hat nie statt gefunden.

Wenn die LINKE nun Freikauf und geheime Vorgänge im Fall Yücel vermutet, dann liegt das schon auf der Hand. Denn hier wäre ein Vorwand gegeben, der Türkei weitere dringend benötigte Waffen zu verkaufen. Allerdings Aufklärung zu verlangen, ist fast schon naiv. Denn sollten hier hinter den Kulissen Deals gelaufen sein, werden die unter “Staatsinteresse” eingepreist und nicht einmal das Parlamentarische Kontroll Gremium würde Informationen erhalten.

Jedenfalls hat die ganze Yücel-Inszenierung mehr als ein Gschmäckle im postdemokratischen Täuschland. Das sah man am Schaum vor dem Mund, mit dem die Kritik an Yücel als “schweißnasser Alptraum der Rechtspopulisten” gedisst wurde.  Den Hinweis auf seinen Artikel konterte man ebenfalls mit dem Vorwurf: Gebrüll der Rechtspopulisten. Klar, wenn man selbst hinter Transparenten mit “Deutschland verrecke” mitläuft, ist ein Yücel auf der gleichen Wellenlänge. Das gipfelt dann auch gerne in der unglaublich menschen-verachtenden Forderung:

Bomber Harris – do it again!

Sollten die Pläne von STRATFOR weiter so vehement durchgesetzt werden, die Mobilmachung gegen den Aggressor Russland weiter voran getrieben werden, dann könnte sich der Wunsch nach fallenden Bomben evtl. schneller verwirklichen, als manch ein Dummdödel meint herbei wünschen zu müssen. Was übrigens nicht als Hassrede bzw. Volksverhetzung geahndet wird.

 

Was “Rechtspopulismus” ist, das konnten wir mehrfach bei Aufmärschen der Pro-Erdogan – Anhänger sehen. Jedenfalls haben die deutschen Strippenzieher hier wieder eine schöne Möglichkeit, auf die Pressefreiheit zu verweisen, mit der es in Deutschland ja auch nicht mehr weit her ist; wo Quellen aus Angst vor Überwachung sich nicht mehr trauen, Journalisten zu kontaktieren, wird das Grundprinzip des Journalismus infrage gestellt und ausgehöhlt.

So ist Deutschland beim Ranking der Pressefreiheit nur auf einem ernüchternden 16. Platz – und das war vor dem #NetzDG.

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