Stolpersteine

Berliner Stolpersteine

Eis essend über Stolpersteine latschen?

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In den Asphalt eingelassene Stolpersteine, über die Eis essende Passanten latschen, da gibt es schon kritische Stimmen dazu.

Neulich stand ich wieder vor solchen Stolpersteinen. 73 Jahre sind es her, seit  das KZ Bergen-Belsen befreit wurde. Dass 52 000 Menschen dort „zu Tode kamen“, weiß die Tagesschau euphemisitsch zu berichten. Tatsächlich gibt es noch Überlebende, die zu einer aktuellen Ausstellung anlässlich der Befreiung von Bergen-Belsen eigens angereist waren.

Dass es auch Stolpersteine für Wehrmachtssoldaten gibt, ist weniger bekannt. Wie etwa den für Friedel Heymann, der noch am 28.3.45 von einem “fliegenden Standgericht” vor der Gasstätte “Wurstbendel” an eine Laterne geknüpft wurde. Vorwurf: Wehrzersetzung!

Meine Familie hatte seinerzeit Glück, denn unsere semitischen Wurzeln liegen so weit zurück, dass sie schon nicht mehr wahr sind und nur noch familiär “von Ohr zu Ohr” weiter erzählt werden. Diese Wurzeln gehen auf Manasse und Ephraim zurück. Dazu gibt es wenig Quellen, wie viele Semiten aus den sog. “verlorenen Stämmen” verfolgt und getötet wurden.

Für die jüngere Generation sind diese über 70 Jahre zurück liegenden Verbrechen heute oft ziemlich verblasst. Ob das ein Grund ist, weshalb viele so leichtfertig zündeln? Auf Buchmessen werden Verlage wieder tätlich angegriffen, man wartet förmlich auf Bücherverbrennungen. Der inflationäre Vorwurf des Antisemitismus bei jeder Gelegenheit, um sein eigenes politisches Süppchen zu kochen, ist ein Skandal.

Ganz geschickt gehen hier einige Medien vor, indem sie Antsemitismus in ihre lobbybait Artikel einweben. Umweltschützer, die Flugzeugabgase nicht so lecker finden: Nazis und Antisemiten! Alle, welche die aktuelle Politik kritisieren: Antisemiten. Frauen, die gegen Gewalt gegen Frauen demonstrieren: Antisemiten usw.
Wer etwa Artikel von RT-deutsch liked, wird ebenfalls schnell entsprechend gelabelt. Sie finden Daniele Ganser oder Willy Wimmer bemerkenswert? Antisemit!

 

Aber siehe da – auch hier kann ein Stolperstein für Nachdenklichkeit sorgen:

Julius Stenger, geb. 1877, Kaufmann, wohnhaft in der Schillerstraße 68, wurde wegen

“Hörens von Feindsendern”

von seinen Nachbar denunziert und kam in GESTAPO Haft, wo er sich am 3. Oktober 1940 in der Zelle umbrachte.

Auf manchen Social Media Foren werden bestimmte Inhalte bereits wieder als “Feindsender” deklariert – von Denunzianten zur Anzeige gebracht. Immer gerne mit einem völlig unbegründeten Antisemitismus-Vorwurf.

Und das in einem Land, in welchem die Beteiligung an völkerrechswidrigen Kriegs-Aktionen, Verfassungsbruch und illegalen Waffenhandel keine Anklage mehr finden. Der Niedergang der Gewaltenteilung, gesteuerte Medien, abhängige Justiz und gekaufte Politik, das waren auch damals die Begleitumstände.

 

Wird sich die deutsche Bevölkerung ein drittes Mal hinter die Fichte führen lassen, obwohl wir heute (noch) die Möglichkeit internationaler Information und Recherche per Internet haben? Falls ja, dann haben wir es nicht besser verdient, als dass jene ihr Ziel erreichen, die fordern:

Germany must perish, Deutschland verrecke!

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Nachgedanke: Ausgerechnet in die Regierungszeit der B’nai-B’rith-Ordensträgerin Merkel fällt die Kritik der Jüdischen Rundschau, von den Leitmedien völlig unkommentiert:

In den sich bereits deutlichst abzeichnenden Untergang steht vielen voran die kaum noch nachzuvollziehende Selbstaufgabe-Politik des heutigen Merkel- , Steinmeier- und Maas-Deutschlands, die dem rasanten islam-bedingten Abbau unserer freiheitlichen säkularen und demokratischen Gesellschaftsstrukturen und einem massiven Anwachsen islam-bezogenen Judenhasses auch in unserem Lande Tür und Tor geöffnet haben.

 

Codex Humanus

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Viele Verletzte und schwere Straßenschlachten in Kiew. Über 250 ukra-faschistische Söldner ...

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