Erich Kästner – ein vorausahnender Literat, aktueller als gewünscht?

Wird Kästner bald wieder auf den Index gesetzt?

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Den Nazis galt der Schriftsteller Kästner als „Asphaltliterat“ und sie warfen 1933 auch seine Bücher ins Feuer – er soll diese Bücherverbrennung aus nächster Nähe beobachtet haben. Kästner ging jedoch nicht ins Exil und begründete das so: Er wolle Chronist der Ereignisse sein.

Erich Kästner, der Nazi-Feind, hat den 8. Mai 1945 jedoch offenkundig nicht als Tag der Befreiung erlebt. Denn:

Die Sieger, die uns auf die Anklagebank verweisen, müssten sich neben uns setzen. Es ist noch Platz.

Wer hat denn, als längst der Henker bei uns öffentlich umging, mit Hitler paktiert? Das waren nicht wir. Wer hat denn Konkordate abgeschlossen? Handelsverträge unterzeichnet? Diplomaten zur Gratulationscour und Athleten zur Olympiade nach Berlin geschickt? Wer hat denn den Verbrechern die Hand gedrückt statt den Opfern?

Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Verfasser von Texten für das Kabarett.
Populär machten ihn vor allem seine Kinderbücher wie beispielsweise Emil und die Detektive (1929), Das fliegende Klassenzimmer (1933) und Das doppelte Lottchen (1949).

Leider kennen viele nur diesen Teil Kästners. Gerade in der heutigen Zeit, die vermutlich bereits  eine Vorkriegszeit ist, wie von STRATFOR ausführlich   verkündet, ist Kästner wieder hoch aktuell.

Hofften wir aber, dass er sich mit dem “Letzten Kapitel” geirrt hat, so reicht ein Blick in den durch geisteskranke Schadmentalitäten  chemieverseuchten Himmel und man wird Zeuge eines der größten Verbrechen an der Menschheit – unabhängig davon, ob man Kippa, Turban oder Soli Deo Birett trägt!?

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