Mensur

Trachten- und Heimatkulturvereine im Romantiktal Deutschland unter “Verdacht” – Burschenschafter und Freimaurer nicht?

Alice Weidel sprach heute im Bundestag von "Messermännern" und bekam eine Rüge vom Mann mit Schmiss. Ein Grund, sich mal um die säbelnden Mensurmänner zu kümmern?

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Ex-Stasis dürfen heute mit Steuergeldern gesponsert Verdachtslisten erstellen, mit welchen man Neurechte, Reichsbürger und gar Nazis erkennen kann. Wie man Ex-Stasis enttarnt, sagen sie nicht.

Wer heute im Trachtenverein, Heimatverein oder Kulturverein ist, der gerät leicht unter “Verdacht”! Nicht nur der Deutschtümelei, sondern etwa Reichsbürgerverdacht. Und seit dem neuen Polizeiaufgabengesetz incl. Psychiatriegesetz usw. reicht ein “Verdacht”, um eine Sonderbehandlung zu bekommen.

Ausgedacht haben sich das Vorzugsbürger – das sind Leute, die ab einer gewissen Position eine Staatsbürgerschaftsurkunde haben sollten – der Personalausweis reicht dann nicht mehr. Wobei das Ansinnen eines Normalbürgers, die Staatsbürgerschaftsurkunde haben zu wollen, wieder zum Reichsbürgerverdacht führt. Dann ermittelt u.U. die Kripo, deren Kommissare wiederum eine Urkunde haben. Ein köstlicher Irrsinn, der natürlich ernste Hintergründe hat, über die man aber besser schweigt.

Gerade bei der Amadeu Antonio Stiftung sieht man gut, dass die nur da anprangern, wofür sie offensichtlich bezahlt werden.
Die Herren mit Schmiss, ihre Burschenschaftsverbindungen und Freimaurerlogen, werden nicht benannt, stehen nicht unter Verdacht! Das ist mehr als seltsam, sieht man sich die verschiedenen Burschenschaften und ihre Ideologien an.

Allerdings sind Mensur-Leute wie Schäuble in der deutschen Politik nicht mehr so vertreten – tragen wenigstens keinen Schmiss   offen zur Schau, wie auch etwa Schäubles Schwiegersohn Strobl. Früher konnte man sich schon mal von einem Arzt einen Schmiss verpassen lassen, wenn einem die Säbelei auf dem Paukboden doch zu gefährlich war.

Ist der Schmiss immer noch ein Statussymbol unter Burschenschaftlern?

Früher war das sicherlich so. Es gab sogar Ärzte, die auf Wunsch einen Schmiss in die Wange operiert haben. Heute ist das anders: Wenn man eine riesige Narbe im Gesicht hat, wie etwa der frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Allianz, Henning Schulte-Noelle, gilt das nicht mehr als chic. Das sieht man heutzutage nur noch ganz selten, obwohl um die 4000 sich noch der Mensur unterziehen sollen.

Welche Ziele verfolgen Burschenschaften und andere Studentenverbindungen?

Das ist sehr unterschiedlich. Die katholischen Studentenverbindungen wollen ihren Glauben verbreiten, die Corps möchten unter traditionellen Gesichtspunkten mitmischen. Der frühere Bundesinnenminister Manfred Kanther, „Alter Herr“ beim Corps Guestphalia et Suevoborussia Marburg, hat das einmal auf den Punkt gebracht mit den Worten: „Wir wollen auch weiterhin national gesinnte Menschen in alle führenden Berufe unserer Gesellschaft entsenden.“

Mit einer Mitgliedschaft in einer Burschenschaft geht heute sicherlich niemand hausieren. Für traditionell geprägte Bereiche in unserer Gesellschaft hat die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft aber durchaus Vorteile. Dort lernt man, willkürliche Hierarchien anzuerkennen. Dies kann in konservativen Parteien und Unternehmen hilfreich sein, gerade als Berufseinsteiger.

Prominente Mitglieder sind Jürgen Rüttgers (Rappoltstein Köln) und Thomas Gottschalk (Tuiskonia München). Auch Franz Josef Strauß gehörte der Tuiskonia München an. Tuiskonia ist Mitglied in der Deutschen Burschenschaft (DB). Der Name ist  wenig christlich abgeleitet vom Namen des wanischen Erdgotts Tuisco

Es gibt, soviel ich weiß, auch einen Referentenstammtisch des CV im Bundestag. Sehr auffällig sind zudem die Corps; sie sind in der CDU, der FDP und in der Wirtschaft gut vertreten. Dann gibt es noch die Landsmannschaften, da ist zum Beispiel Günther Oettinger zu nennen, der Mitglied in der Landsmannschaft Ulmia Tübingen ist. Quelle 

Günther Oettinger, ebenfalls ein Alter Herr, rief die Ulmer Ulmia  dazu auf, „nicht nur das Handicap auf dem Golfplatz zu verbessern“, sondern in die Gesellschaft hineinzuwirken. Und über Deutschland hinaus: „Unsere Werte exportieren können wir nur als einiges Europa.“ Doch seien die Deutschen leider zu zögerlich. Immer noch seien die Leute im „Romantiktal Deutschland“ nicht bereit, „internationale Verantwortung“ zu übernehmen.

Die Ulmia sei liberaler als manch andere Verbindung, so die Burschen. Die Liebe zum „Vaterland“ spielt gleichwohl eine wichtige Rolle: „Wir sind nicht rechtsradikal, wir sind national!”

Nach dem Zweiten Weltkrieg sei der „millionenfache Opfertod“ der Deutschen beschmutzt worden. Viele deutsche Soldaten hätten „Anstand und Tapferkeit“ gezeigt! Quelle

Posten Sie das heute mal im Web, in Social-Media-Foren, da galoppiert Kahane mit dem #NetzDG im Kreis und wiehert, denn

 

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