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Wahljahr 2017 und sein Wahlvieh

In Frankreich wurde bereits gewählt und (man) entschied sich für Emmanuel Macron und EU-Integration. Als nächstes stehen uns die Bundestagswahlen in unserem Lande an und jeder Mensch hat das Recht ein Kreuz bei einem dieser Politmarionetten zu machen. Welche die in eine Position geschoben und gemogelt wurden um zu funktionieren und nicht zu reagieren. Wir sollen über die Besetzungspläne der nächsten Schauspielbühne entscheiden, wobei das Drehbuch hinter dem Vorhang verbleibt und niemand an diesem Änderungen vornehmen, geschweige denn darüber nachdenken darf.

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WARUM 2017 EIN FINANZCRASH DROHT!

Warum der Zusammenbruch des Finanzsystems 2017 kommen könnte, sehen Sie in unseren 10 wichtigsten Gründen aufgeführt. Keiner der genannten Punkte wird einzeln betrachtet der Auslöser sein, es ist vielmehr das Gemenge aus immer ungünstigeren Trends auf breiter Ebene. Ob es zu einem Crash kommt hängt davon ab, wann die Menschen das Vertrauen in das System verlieren und das Schneeballsystem der Schulden in sich zusammenbricht. Alle Analysten sind sich jedoch einig: Der nächste Crash wird global sein und damit heftiger, intensiver und nachhaltiger als alles bis heute bekannte.

Die Anzeichen für einen Finanzcrash in 2017 waren schon Ende 2016 alarmierend, das zeigten die Marktanalysen an den Finanzmärkten. Und die Börsen handeln bekanntlich immer die Zukunft.

1. Leitzinspolitik

Das weltweite Gelddrucken der Zentralbanken, insbesondere FED, EZB, BOJ bringt nachweislich kein Wirtschaftswachstum. Die Formel „Mehr Geld bringt mehr Wachstum“ funktioniert nicht mehr. Die Nebenwirkung ist die massive Abwertung von Währungen und die Abschaffung des Sparerzins. Das marktgerechte Anheben der Leitzinsen würde jedoch unstemmbare Zinslasten für Staaten und Unternehmen bedeuten, die Anleihenkurse würden extrem fallen.

2. Schuldenschnitte drohen

Schuldenschnitte helfen überschuldeten Staaten. Diese benötigen in immer kürzeren Abständen Finanzspritzen von den Zentralbanken, um ihre Schuldendienste zu finanzieren. Wenn großflächige Schuldenschnitte gesetzt werden müssen, werden Fonds und Banken massive Verluste erleiden. Diese werden versuchen ihre Verluste an den Börsen ausgleichen und Verkäufe tätigen.

3. Die Geschäftsbanken sind hochverschuldet

Durch die lockere Leitzinspolitik gehen die Banken verstärkt in die Spekulation, insbesondere in Aktien- und Anleihemärkte. Gefahr droht von den Margin Calls, die bei fallenden Märkten bedient werden müssen. Das Glattstellen von Margin Calls wirkt wie eine wellenartige Beschleunigung von Abverkäufen an den Märkten.

4. Weltweite Verschuldung auf Rekordhoch

Die Gesamtschulden aller Menschen (Banken, privaten Haushalte, Unternehmen, Staaten etc.) sind laut IWF, Stand 2015, 152 Billionen USD. Das entspricht 225% der globalen Wirtschaftsleistung. Der Schuldenstand der Erde war noch nie so hoch wie heute.

5. Charttechnik

Es gibt sehr enge Parallelen zum Börsencrash 1987 zu beachten. Unkalkulierbares Risiko stellen die Algotrader da. 95% aller Käufe und Verkäufe werden mit Handels-Algorithmen von Computern getätigt, zum Teil mehrere tausend Trades pro Sekunde. Greifen die Shortszenarien der Algorithmen, wirken diese wie Brandbeschleuniger.

6. Immobilienblase

Gigantische Immobilienpreise sind in den Ballungszentren angekommen. Verursacht durch das extrem günstige Geld sind heute zu viele faule Kredite in den Bilanzen der Banken zu finden. Fallen die Zahlungen der Kreditnehmer verstärkt aus, drohen Pleiten bei großen renommierten Bankhäusern.

7. Griechenland

Griechenland ist so hoch verschuldetet, dass das Land niemals seine Schulden begleichen kann. Um nur die bestehenden Zinszahlungen zu begleichen, müssen immer höhere „Rettungspakete“ anderer Staaten geschnürt werden. Diese Pakete werden immer größer und die Parlamente, die sie beschließen müssen, können dies bald nicht mehr einfach durchwinken. Ein Default von nur einem Tag bedeutet einen sofortigen Anleihencrash und einen Staatsbankrott.

8. Großspekulaten

Großspekulaten wie George Soros haben ungewöhnlich hohe Shortpositionen auf zB den S&P500 platziert. So große Positionen, gegen den Markttrend, riskiert niemand ohne Grund. Das Smartmoney ist bekanntlich immer einen Schritt weiter als die Masse.

9. US-Aktien sind überbewertet

Da es momentan keine Alternative zu Aktien gibt, kaufen selbst Unternehmen ihre eigenen Aktien im großen Stil zurück.  Sie hübschen damit optisch die Dividenden auf, was Stärke nach außen demonstriert. Die US-Märkte sind 2016, historisch betrachtet, bereits massiv überkauft (Dow Jones All-Time-High, S&P500 All-Time-High).

10. COT Daten

Das Commitment of Traders veröffentlicht meldepflichtige Trades der großen Player im Markt. Die Terminkontrakte (Futures und Optionen) auf den S&P500 weißen keine klare Richtung mehr auf, was auf eine deutliche Nervosität der Trader hinweist.

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Es gibt sicherlich noch weitere Gründe, allein diese 10 reichen jedoch aus, um den Aufwärtstrend seit 2008/2009 umzukehren.

Die Wirkung der schwelenden Finanzkrise spüren Sie bereits direkt: Bargeldeinschränkung, Negativzinsen auf Spareinlagen und erhöhte Kontoführungsgebühren. Das ist der verzweifelte Versuch des Systems, das Kapital innerhalb des Systems zu halten.

Am Beispiel von Indien mit rund 1,25 Milliarden Menschen sehen Sie, wie über Nacht die Rupie von der Regierung entwertet wird. Alle „alten“ Geldscheine müssen auf ein Bankkonto eingezahlt werden, neues Bargeld ist kaum verfügbar. Nur digitales Bezahlen ist möglich, das Kapital kann nicht mehr entnommen werden. Eigentümer des Geldes ist nun die Bank, nicht der Bürger.

Diese Maßnahme droht auch dem Euro. In Zypern und Griechenland wurde bereits im kleinen Maßstab geprobt.

Seien Sie wachsam und bereiten Sie sich nach Ihren Möglichkeiten entsprechend vor.

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Auf ein neues politisches Debakel – ESC 2017 in Kiew

Der ESC 2017 findet in der faschistisch-ukrainischen Hauptstadt Kiew statt.

Vom 9. bis 13. Mai 2017 nehmen 43 Länder am Eurovision Song Contest in der faschistisch-ukrainischen Hauptstadt Kiew teil – das ist nach den Jahren 2008 und 2011 ein Teilnehmerrekord. Nach 2005 richtet Kiew zum zweiten Mal den Wettbewerb aus. Trotz einer Stunde Zeitverschiebung ändert sich die gewohnte Sendezeit nicht. Das Erste sendet das Finale ab 21 Uhr, die Livestreams zum Finale und den beiden Halbfinalen gibt es auf eurovision.de.

62. Eurovision Song Contest

Datum
09. Mai 2017 (21 Uhr, MEZ) | 1. Halbfinale
11. Mai 2017 (21 Uhr, MEZ) | 2. Halbfinale
13. Mai 2017 (21 Uhr, MEZ) | Finale
Austragungsort
International Exhibition Centre (IEC), Kiew, Ukraine
Fernsehsender
Nazionalna Telekompanija Ukrajiny (NTU)
Teilnehmende Länder
43

Rumänien und Portugal kehren nach einem Jahr Pause zum Wettbewerb zurück, nicht vertreten sind Bosnien-Herzegowina, die Slowakei und die Türkei. Einen sicheren Platz im Finale haben neben der Ukraine noch die Big-Five-Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.

Ende Januar wurde ausgelost, welches Land in welchem Halbfinale antreten muss. Auch das Motto des 62. ESC wurde bekannt gegeben: “Celebrate Diversity”. Der Slogan wird ergänzt durch ein Logo, das auf der traditionellen ukrainischen Perlenkette namens Namysto basiert. Sie besteht aus vielen verschiedenen Perlen, jede mit eigenem Design als Ausdruck für Vielfalt und Individualität. “Der Gedanke, die Vielfalt zu feiern, baut auf dem letztjährigen Thema “Come Together” auf und ist das Herzstück der Eurovisions-Werte: Es geht um alle Länder Europas und darüber hinaus, es geht sowohl um unsere gemeinsame Basis und unsere einzigartigen Unterschiede, als auch darum die großartige Musik zu feiern”, sagt Jon Ola Sand, Executive Supervisor des ESC. Aber bitte nicht zu viel Vielfalt. Und wenn es um pro-russische Ansichten handelt schon mal gar nicht. Eine schwarze Liste mit russischen Künstlern, die nicht in die Ukraine einreisen dürfen, verhindert schon einmal dass gute Künstler aus Russland zum ESC antreten. Um die pro-russischen Bürger aus der DVR und LVR kümmern sich ukra-Faschisten mit Raketen. In einem Land, welches das eigene Volk tötet soll also der Eurovision Song Contest ausgetragen werden und es werden Werte wie Vielfalt geheuchelt.

Unsicherheit über Austragungsort

Nach Jamals Sieg in Stockholm 2016 gab es heftige Diskussionen darüber, ob der ESC 2017 aufgrund des andauernden bewaffneten Konflikts in der Ost-Ukraine und der Sezession der Krim überhaupt in der Ukraine stattfinden könne. Stimmen wurden laut, die den ESC gerne in Russland gesehen hätten, diese wurden allerdings schnell mundtot gemacht indem man ihnen drohte oder sie einfach kaufte. Außerdem wurde in vielen Medien angezweifelt, ob die Ukraine finanziell in der Lage sei, die Austragung des Wettbewerbs zu stemmen, aber es kam ja wieder Geld von Merkel. Insgesamt sechs ukrainische Städte waren im Rennen. In die engere Auswahl kamen Dnipro, Kiew und Odessa. Im September fiel das Votum des Auswahlgremiums dann auf Kiew. Und nach dieser Entscheidung kann man jetzt schon sagen, dass es wieder einmal ein sehr politischer und kein künstlerischer Contest werden wird. Auch die Auszählungen der Stimmen wird sicherlich wieder einmal politisch motiviert sein. Eine Schande!

Ein Wunder also, dass Russland überhaupt auf der Teilnehmerliste steht. Der einzige Grund dafür wird sein, dass man sich vor der Flut der Proteste gefürchtet hatte, die es allerdings auch so geben wird.

Ukrainischer TV-Chef tritt zurück

Die Zweifel am Aufbringen der Finanzen waren damit aber nicht aus dem Weg geräumt. Besonders brisant galt in diesem Zusammenhang auch der Rücktritt des Chefs des ukrainischen Staatsfernsehens NTU, Surab Alassanija, Ende Oktober. Seine Begründung: Nach Abzug der Kosten für den ESC würde zu wenig Geld für andere Projekte übrig bleiben. Zuvor hatte die Regierung 16 der 43 Millionen Euro des Senderbudgets für den ESC vorgesehen. Weitere 7,1 Millionen Euro für Infrastruktur sagte die Stadt Kiew zu. Doch allen Unkenrufen zum Trotz hielt NTU an seinem Vorhaben fest, den ESC 2017 in Kiew auszurichten und gab Anfang Dezember die federführenden Produzenten der Show bekannt. Die Kosten waren aber nur einer der Gründe warum Surab Alassanija zurückgetreten ist, war ihm doch offensichtlich der politische Hintergrund bekannt und den wollte er nicht unterstützen. Seitdem ist Alassanija eine weitere Person auf der Liste der zu überwachenden Personen in der Ukraine durch die SBU geworden.

Klitschko: “Die Situation ist ernst”

Es müsse schnell ein Nachfolger gefunden werden, forderte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko. “Die Situation ist ernst.” Alassanija war nach dem Machtwechsel 2014 zum Generaldirektor des Staatsfernsehens ernannt worden. In der Ukraine soll ein öffentlich-rechtliches Fernsehen nach dem Vorbild von ARD und BBC geschaffen werden. Den Fernsehmarkt in der Ex-Sowjetrepublik dominieren Privatsender mit Verbindungen zu Oligarchen, also die selben die auch das faschistische Regime steuern. Diese sind natürlich auch Klitschko nicht fremd, hat er doch die gleichen Freunde.

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