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Erneuter Anschlag in England – Tote und Verletzte

London (APA / K-Networld) – Wenige Tage nach dem Terroranschlag in Manchester  sind bei einem Terrorangriff in London in der Nacht zum Sonntag mindestens sechs Menschen getötet worden.

Drei mutmaßliche Angreifer wurden nach Polizeiangaben erschossen. Die Täter griffen ihre Opfer zuerst mit einem Kleintransporter und dann mit Messern an. 48 Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilten Rettungskräfte heute morgen mit.

Laut der Londoner Polizei raste ein Lieferwagen am Samstagabend  auf der London Bridge in eine Menschenmenge, laut Augenzeugen wurden mehrere Menschen verletzt. Kurz darauf wurden aus dem nahegelegenen Borough Market ein Messerangriff und Schüsse gemeldet.

Die Polizei rief die Bewohner Londons auf, einen sicheren Ort aufzusuchen oder sich notfalls zu verstecken. Die Rettungsdienste waren im Großeinsatz, zahlreiche Straßen in der Nähe der Tatorte wurden gesperrt, Polizeihubschrauber kreisten über dem Gebiet.

Am 22. Mai hatte sich der Selbstmordattentäter Salman Abedi am Ende eines Pop-Konzertes in Manchester im Norden Englands in die Luft gesprengt und 22 Menschen mit in den Tod gerissen. 116 Menschen wurden verletzt.

Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich bestürzt über die jüngste Terrorattacke. Deutschland stehe im Kampf gegen jede Form von Terrorismus fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens. Ähnlich hatte sich zuvor der französische Präsident Macron geäußert.

Anschlag auf den BVB-Bus in Dortmund – Zwei Bekennerschreiben in Prüfung

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Am Dienstagabend um etwa 19 Uhr hatte sich der BVB-Teambus mit der Mannschaft im Stadtteil Dortmund-Höchsten auf den Weg zum rund zehn Kilometer entfernten Dortmunder Stadion zum Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco gemacht. Torwart Roman Bürki berichtete: „Der Bus bog auf die Hauptstraße ein, als es einen Riesenknall gab.“ Es stellte sich heraus, dass neben dem Bus in einer Hecke drei Sprengsätze detoniert waren, die die gepanzerten Scheiben des Fahrzeugs zum Bersten brachten. Schon bald wurde bekannt, dass es ein Bekennerschreiben geben soll. Polizei und Staatsanwaltschaft hielten sich bedeckt. Bei einer Pressekonferenz, noch vor Mitternacht, erklärte Staatsanwältin Sandra Lücke dazu: „Aus ermittlungstaktischen Gründen, das kann ich bereits zum jetzigen Zeitpunkt sagen, kann ich aber keine weiteren Angaben zum Inhalt machen.“

Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen vom Mittwoch wird in dem in deutscher Sprache verfassten, einseitigen Islamisten-Schreiben auf den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten vom Dezember und den Einsatz deutscher Tornado-Kampfflugzeuge in Syrien Bezug genommen.

Das Schreiben beginnt nach den Informationen mit den Worten „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen“. Es werde behauptet, dass die deutschen Kampfflugzeuge daran beteiligt seien, Muslime im Kalifat des sogenannten Islamischen Staates zu ermorden.

„Todesliste des Islamischen Staates“

Weiter heiße es, ab sofort stünden Sportler und andere Prominente „in Deutschland und anderen Kreuzfahrer-Nationen“ auf einer „Todesliste des Islamischen Staates“, schreiben die Rechercheure von „Süddeutscher Zeitung“, WDR und NDR.

Auch nach dpa-Informationen soll die Drohung gegen Sportler, Schauspieler und andere Prominente so lange gelten, bis die deutschen Kampfflugzeuge aus dem Kriegsgebiet abgezogen und die US-Luftwaffenbasis im pfälzischen Ramstein geschlossen sei. Fußballfans werden angeblich nicht als Ziele erwähnt. Das Schreiben trägt demnach keine Unterschrift.

Es gibt auch ein weiteres Bekennerschreiben

Kurz darauf wurde auf der linksradikalen Plattform linksunten.indiymedia die Tat eingestanden.

Begründet wurde der linke Terror damit, dass sich der BVB, nach Einschätzung der Antifa, nicht „genügend gegen Rassist_innen, Nazi_innen und Rechtspopulist_innen“ einsetze. Die Antifa, gewohnt von der Politik miteinbezogen zu werden, fühlt sich vom BVB nicht genug be- und geachtet. Die Spieler seien zwar nicht das Ziel gewesen doch auch sie hätten „in der Vergangenheit zu wenig für eine antifaschistische Stadionszene“ getan, heißt es in dem Schreiben.

Der Seite zum Bekennerschreiben ist mittlerweile für die Öffentlichkeit gesperrt, PI hat aber einen Screenshot davon (zum Vergrößern bitte anklicken):

Dieses Bekkenerschreiben wurde auf der linksextremen Seite linksunten.indymedia.org bereitgestellt, ist aber für die Öffentlichkeit jetzt nicht mehr sichtbar!

Abwehrspieler Marc Bartra wurde bei der Explosion an der Hand verletzt. Der Bruch der Speiche im rechten Handgelenk und die bei der Detonation in den Arm eingedrungenen Fremdkörper wurden noch in der Nacht im Krankenhaus operativ behandelt. Das Spiel wurde schon kurz nach dem Angriff abgesagt und wird morgen um 18.45 Uhr nachgeholt.

Die Polizei war von Anfang an von einem gezielten Anschlag auf den BVB ausgegangen und twitterte nachts:

Die linksradikale Szene geht immer militanter und extremer vor. Von jenen, die sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat „schockiert“ gezeigt hatten, wird angesichts der Täter nun wohl wieder nur noch dröhnendes Schweigen zu erwarten sein. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), zum Beispiel, twitterte:

Schockierende Nachricht. Unsere Gedanken sind beim @BVB. You’ll never walk alone!

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Quellen: PI-News, Express.de

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Mehrere Tote bei Explosion in der Metro von St. Petersburg

Bei einer Explosion in der U-Bahn in der russischen Stadt St. Petersburg sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Lokale Agenturen berichten von mindestens zehn Toten. Weiterhin sollen bis zu 30 Menschen verletzt worden sein, einige von ihnen sehr schwer. Die Ursache für die Explosionen sind dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge unklar. Man ziehe alle Möglichkeiten in Betracht, auch Terrorismus!

Inzwischen haben die Sicherheitskräfte alle U-Bahn-Stationen der Millionen-Metropole geschlossen. Lokalen Medien zufolge explodierte ein Sprengsatz in einem Zug auf der Fahrt zwischen zwei Stationen im Zentrum. Behördenquellen schätzten die Sprengkraft auf 200 bis 300 Gramm Dynamit. Der Sprengsatz sei mit Metallsplittern versehen gewesen. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich dabei nicht um einen Selbstmordattentäter gehandelt haben.

Zuvor hatten andere Medien von Detonationen in mindestens zwei U-Bahnhöfen gesprochen. Demnach ereigneten sich die Detonationen an den Stationen “Sennaya Ploshchad” und “Technologisches Institut”. Unbestätigt ist derweil ein Bericht, wonach Sicherheitskräfte eine dritte Bombe entdeckt haben.

Kremlchef Wladimir Putin war am Montag zu einer Konferenz in St. Petersburg. Er hielt sich aber nach Angaben seines Sprechers im Vorort Strelna auf. Die Bundesregierung sprach mit Blick auf die ersten Berichte von furchtbaren Nachrichten. “Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Familien”, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert.

In St. Petersburg leben knapp fünf Millionen Menschen. Die Metropole liegt am östlichen Ende der Ostsee. Bis Moskau sind es knapp 700 Kilometer.

 

 

RON PAUL: ‘SCHATTENREGIERUNG WIRD EIN FALSE FLAG ANSCHLAG INSZENIEREN UM TRUMP IN DEN KRIEG ZU TREIBEN’

Der ehemalige Kongressabgeordnete und libertäre Ron Paul hat gewarnt, dass die “Schattenregierung” der Neokonservativen ein “False Flag” Anschlag inszenieren könnten um den neuen Präsidenten Donald Trump in einen neuen Krieg zu treiben.

“Ich weiß nicht wie jemand behaupten kann, dass man genau weiß was passieren wird”, sagte Paul dem Daily Caller, der sich auf Trumps Außenpolitik bezieht.

“Alles was wir brauchen ist ein “False Flag” und einen Unfall und das wird für alle eine Lektion sein”, sagte Paul und warnte, dass ein solches Ereignis neue ausländische Verstrickungen auslösen könnte.

Die Neokonservativen sprachen schon vor dem 11. September darüber und teilten wiederholt mit: “Wir werden unser Programm erst dann ändern, wenn wir ein Pearl-Harbor-Event haben”, sagte der ehemalige Kongressabgeordnete und pausierte bevor er sagte, er glaube, dass diese Angriffe inszeniert waren.

“Ich denke, andere Länder könnten False Flag nutzen.”

Paul warnte auch, dass eine Schattenregierung weiter funktionieren wird wenn Trump Präsident ist, genau so wie während Obamas Amtszeit.

“Obama hatte vermutlich eine völlig andere, ja gar friedlichere Einstellung zur Außenpolitik, aber warum hat er sie dann nicht auch so umgesetzt?”, sagte Paul.

“Ich denke, es gibt die Schattenregierung, den militärisch-industriellen Komplex, die CIA … und alles was diese Einrichtung sagt, wird auch ausgeführt”, fügte der frühere Kongressabgeordnete hinzu.

Paul warnte, dass diejenigen innerhalb der Schattenregierung versuchen Trump jetzt zu beeinflussen. “Er ist im Augenblick noch sehr eng verbunden mit einer Menge von ihnen”, sagte Paul. “Trump verspricht eine bessere Politik mit Russland, aber ich glaube, er spricht auch noch immer mit den Neokonservativen.”

“Die Verbundenheit ist sehr stark und sie haben eine Menge Kontrolle”, sagte Paul und fügte hinzu: “das ist eine meiner großen Fragen, wie die Schattenregierung in allen Verwaltungen so mächtig sein kann.”

Anfang dieses Monats veröffentlichte Paul diese Warnungen und behauptete, dass Neokonservative und Schattenregierung versuchen werden die Präsidentschaft von Trump zu infiltrieren und zu beeinflussen, um ihn daran zu hindern erfolgreiche Veränderungen zu erreichen.

Kiewer Fernseh-Kanal wegen „Russlandfreundlichkeit“ in Brand gesteckt

Kiewer Fernsehsender "Inter" in Brand gesteckt
Ulrich Heyden 06.09.2016

Ermittlungen wegen “Hooliganismus”. Alle acht Verdächtigen wieder auf freiem Fuß. Der Politiker Viktor Medwetschuk sieht Parallele zum Brandanschlag in Odessa im Mai 2014

Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr blockierten zwanzig ukrainische Nationalisten das Gebäude des Fernsehsenders Inter in der Kiewer Schusewa-Straße, nordwestlich des Stadtzentrums, und steckten es dann in Brand (Fotos und Videos). Wer sich von den Journalisten nicht aufs Dach retten konnte, wurde verprügelt. Die Angreifer riefen: “Ukraine über alles”, “Moskauer ans Messer”. Am Eingang des Redaktionsgebäudes wurden ukrainische Flaggen gehisst, Zelte aufgestellt und mitgebrachte Autoreifen in Brand gesteckt.

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Nach einem Bericht der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian brannte es im Erdgeschoss und in der ersten Etage des Redaktionsgebäudes auf zwei Flächen in der Größe von zehn und 20 Quadratmetern. Nachdem diese Brände gelöscht waren, brannte es in der ersten Etage auf einer Fläche von 60 Quadratmetern. Um 18:01 war auch dieser Brand gelöscht.

Das Studio des Enthüllungsprogramms “Podrobnosti” brannte vollständig aus. Die Journalisten auf dem Dach konnten mit Feuerleitern gerettet werden (Fotos und Videos).

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Ermittlungen wegen “Hooliganismus”

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Acht Personen wurden verhaftet, dann aber wieder freigelassen, offenbar weil sie Veteranen der “Antiterroristischen Operation” (ATO) in der Ost-Ukraine waren. Gegen die Brandstifter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beschädigung von fremdem Eigentum und Hooliganismus eingeleitet.

Am Montag ging die Blockade des Redaktionsgebäudes weiter. Auf einem provisorisch errichteten Metallzaun sprühten Aktivisten Sprüche wie “Burn, Inter, burn” oder “Raus mit den Inter-Agenten Moskaus” (Fotos). Blockierer schleppten Autoreifen vor das Redaktionsgebäude, offenbar um sie zu gegebenem Zeitpunkt in Brand zu setzen.

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Präsident Poroschenko: “Russisches Geld destabilisiert die Ukraine”

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Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, forderte den Generalstaatsanwalt am Montag auf, die Untersuchung des Brandes persönlich zu kontrollieren. Poroschenko erklärte auch, es sei nicht zulässig, dass ukrainische Medien “mit russischem Geld die Situation in der Ukraine destabilisieren”, man müsse aber “im Rahmen des Gesetzes” reagieren. Beweise für den behaupteten Finanzierungsvorwurf aus Moskau nannte Poroschenko nicht.

Bereits am Mittwoch hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow gefordert, der ukrainische Geheimdienst SBU müsse auf die “Fakten” reagieren. Es sei erwiesen, dass der Fernsehkanal Inter mit “russischem Geld” arbeite. Beweise nannte Awakow nicht. Der Innenminister behauptete, im Internet sei ein Schriftwechsel zwischen Mitarbeitern des Fernsehkanals und “ungesetzlichen militärischen Einheiten der DNR (“Volksrepublik Donezk”, U.H.) aufgetaucht.”

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Parallele zu Odessa

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Der Leiter der Partei “Ukrainische Wahl”, Viktor Medwetschuk, erklärte, dass die Angreifer im Redaktionsgebäude von Inter offenbar das gleiche erreichen wollten, wie die Organisatoren des Brandangriffes auf das Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2016. Am schlimmsten sei, “dass die Regierung noch nicht mal versucht, die Radikalen bei ihren Versuchen zu stoppen, Hass und Aggression zu säen”.

Am 2. Mai 2014 hatten in Odessa ukrainische Nationalisten das Gewerkschaftshaus angesteckt Die Tragödie von Odessa), wodurch mindestens 42 Menschen starben. Bis heute haben die ukrainischen Behörden das Pogrom gegen Anti-Maidan-Demonstranten, die sich in das Gewerkschaftshaus geflüchtet hatten, nicht aufgeklärt (Tragödie vom 2. Mai 2014 in Odessa weiter unaufgeklärt).

Das russische Außenministerium sprach am Montag von einem weiteren Beweis für die traurige Situation in der Ukraine bezüglich der Menschenrechte. In der Ukraine werde “künstlich eine Atmosphäre des Hasses und der Angst geschürt” Das russischen Außenministerium rief westliche Medien und Menschenrechtsorganisationen auf, die Brand-Attacke gegen den Fernsehsender “juristisch und moralisch zu bewerten” und ein Ende der Unterdrückung des freien Wortes in der Ukraine zu fordern.

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Wer waren die Angreifer?

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Viele der Angreifer auf den Fernsehkanal Inter hatten ihre Gesichter hinter Masken verborgen. Sie erklärten, sie seien Mitglieder der Organisation “Wilnije Ljudi”(Freie Menschen). Doch die Redaktion Podrobnosti, deren Räume komplett ausbrannten, gelang es, einzelne der Angreifer über Aufnahmen von Überwachungskameras zu identifizieren. Nach den Ermittlungen der Redaktion gehörten zu den Angreifern:

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  • Sergej Kusan, ein von Andrej Parubi geförderter Rechtskktivist. Parubi war 1991 Mitbegründer der National-Sozialen Partei der Ukraine und ist jetzt Parlamentspräsident. Nach ukrainischen Medienberichten soll Parubi an der Vorbereitung des Pogroms in Odessa 2014 beteiligt gewesen sein.
  • Iwan Kischka, ein ehemaliger Stellvertreter des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow.

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Wie der Koordinator der Blockade-Aktion, Aleksej Serdjuk, ein Kämpfer des Bataillons “Heilige Maria”, gegenüber Journalisten am Montag erklärte, erwarte man 200 Blockierer sowie Lastwagen mit Sand. Serdjuk erklärte, an der Aktion würden sich Veteranen der Antiterroristischen Aktion (ATO), sowie die Gruppen “Linkes Ufer”, die “Studentische Selbstverteidigung”, “Ukraine – das sind wir”, “Revanche” und “Schwarzes Komitee” beteiligen.

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Der erste Skandal: Russische Schlagersänger durften in der Silvesternacht auftreten

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Der Fernsehkanal Inter wurde 1996 gegründet. Er sendet auf Ukrainisch und Russisch. Der Kanal gehört dem ukrainischen Oligarchen Dimitrio Firtasch und Segej Lewjotschkin. Er greift heiße Themen auf, etwa die schlechte Versorgung der Soldaten oder die nicht-legale Sammlung von Waffen für die Soldaten in der Ostukraine.

Zu einem ersten Skandal wegen eines angeblich Russland-freundlichen Programms kam es am 31. Dezember 2014, als im Inter-Silvesterprogramm russische Schlagerstars auftraten, von denen einige in der Ukraine unerwünschte Personen sind, wie Josif Kobson, Valeria und Oleg Gasmanow. Schon damals forderte der Leiter des ukrainischen Sicherheitsrates Aleksandr Turtschinow, dem Kanal die Lizenz zu entziehen.

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