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Das Phänomen Jüdische Rundschau mit Herausgeber Dr. Korenzecher

Mein lieber Scholli, da ist ja einer mal richtig sauer. Was Dr. Korenzecher in Richtung Bundeskabinett los lässt, das ist richtig harter Tobak.

Man möchte es hier gar nicht weiter zitieren. Würden wir das schreiben, käme wohl morgens um Fünf ein “Kommando” und würde uns aus dem Bett holen? Oder jedenfalls würde Kahane im Kreis springen, mit Schaum vor dem Mund?

Dabei trägt Merkel einen der höchsten Orden, den B’nai B’rith – Orden!

An den umfangreichen Waffenlieferungen für Israel kann es auch nicht liegen, man denke nur an die hochmodernen U-Boote der Dolphin Klasse!

Da ist ordentlich Dampf auf dem Kessel!

Jedenfalls schweigen die Medien zu Korenzecher. Wir haben alle Parteien und Medien um Stellungnahmen bzw. Reaktionen dazu gebeten: Schweigen im Walde!


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Nach Trump-Dekret erste Flüchtlinge auf Flughäfen gestoppt

Washington (dpa/K-Networld) – Donald Trump erfüllt seine Wahlversprechen weiter im Eiltempo. Diesmal trifft es Ausländer, vor allem Flüchtlinge und Menschen aus muslimischen Ländern. Zum Schutz vor Terror, sagt der Präsident.

Nur kurz nach dem von Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp sind erste Flüchtlinge auf US-Flughäfen gestoppt und in Gewahrsam genommen worden.

Wie die “New York Times” am Samstag weiter berichtete, zählen dazu zwei Iraker, die auf dem New Yorker Kennedy Airport festgehalten wurden. Anwälte dieser beiden Männer hätten inzwischen bei einem Gericht in der Stadt einen Antrag auf sofortige Freilassung gestellt.

Demnach hat einer der Festgehaltenen, Hamid Chalid Darwisch, in der Vergangenheit zehn Jahre lang im Irak für die US-Regierung gearbeitet. Der zweite, Haider Samir Abdulchalek Alschawi, sei in die USA geflogen, um bei seiner Frau und seinem Sohn zu sein. Die Ehefrau habe für eine US-Vertragsfirma gearbeitet. Die Anwälte hätten nach eigenen Angaben nicht mit ihren Klienten zusammentreffen dürfen. Einer der US-Grenzbeamten auf dem Flughafen habe gesagt: “Ruft Mr. Trump an.”

Der US-Präsident hatte am Freitag die Einreise aller Flüchtlinge in die USA für vorerst 120 Tage verboten. Flüchtlinge aus Syrien bleiben auf unbestimmte Zeit ausgesperrt. Auch für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern hat Trump für mindestens 90 Tage die Grenze geschlossen. Das Dekret trat sofort in Kraft.

Durch neue gründliche Überprüfungsmechanismen solle sichergestellt werden, dass keine Landesfeinde in die USA gelangten, sagte Trump. Er wolle nur jene zulassen, die “unser Land unterstützen und zutiefst lieben”.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR setzt trotz des Trump-Dekrets darauf, dass die USA ein sicherer Hafen für Flüchtlinge bleiben. Die langjährige US-Praxis einer Willkommenspolitik habe viele Leben gerettet und gleichzeitig die US-Gesellschaft bereichert, erklärten UNHCR und die Internationale Organisation für Migration (IOM) in einem gemeinsamen Appell in Genf. Sie hofften, “dass die USA ihre starke Führungsrolle und ihre lange Tradition, die zu schützen, die vor Konflikten und Verfolgung fliehen, beibehalten werden”.

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai äußerte sich bestürzt. “Es bricht mir das Herz, dass Amerika sich von seiner stolzen Geschichte abwendet, in der Flüchtlinge und Immigranten willkommen geheißen wurden” erklärte die junge Aktivistin. “Über die Wangen der Freiheitsstatue rollen Tränen”, sagte der demokratische Oppositionsführer im Senat, Charles Schumer. Es sei eine der schlimmsten Entscheidungen, die Trump bisher gefällt habe.

Die Regierung wolle in den 120 Tagen prüfen, von welchen Ländern das geringste Risiko ausgehe, heißt es in der vom Weißen Haus am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichten Anordnung. Demnach sollen Flüchtlinge erst dann wieder ins Land gelassen werden, wenn der Heimatschutzminister und der Nationale Geheimdienstdirektor bescheinigen, dass der Überprüfungsprozess “angemessen” ist.

Vorrang bei der Gewährung von Einreisevisa sollen Angehörige religiöser Minderheiten bekommen. Diese Regelung zielt vor allem auf Christen aus muslimischen Ländern. Zugleich wird die Zahl zugelassener Flüchtlinge für das Haushaltsjahr 2017 auf 50.000 begrenzt. Das ist weniger als die Hälfte der von Trumps Vorgänger Barack Obama vorgeschlagenen Zahl.

In einem weiteren Schritt sollen in den kommenden 90 Tagen auch aus mehreren anderen mehrheitlich muslimischen Ländern keine Menschen mehr in die USA kommen dürfen. Die Staaten werden in der Anordnung nicht aufgelistet, es ist lediglich von Ländern die Rede, die “bestimmten Anlass zur Sorge” hinsichtlich Terrorismus gäben. Dem Heimatschutzministerium zufolge schließen sie den Iran, den Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, den Jemen und den Irak ein – alles Länder mit muslimischen Mehrheiten.

Ausgenommen vom Einreisebann sind bestimmte Personengruppen, darunter Diplomaten und Angehörige internationaler Organisationen, sowie Menschen, die zu den Vereinten Nationen reisen.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani kritisierte Trumps Anordnungen. “Wir sind in der Zeit der Globalisierung, … die alle Völker zu Nachbarn gemacht hat”, sagte Ruhani. Besonders Touristenreisen sorgten für ein besseres Verständnis für andere Kulturen und damit für mehr Toleranz. Millionen Iraner sind nach der islamischen Revolution 1979 in die USA ausgewandert, besonders nach Kalifornien. Viele befürchten nun, dass sie während der Präsidentschaft Trumps ihre Familienangehörigen in den USA nicht mehr sehen können.

Mit einem weiteren Dekret leitete Trump eine Modernisierung der Streitkräfte ein. Er ordnete eine 30-tägige Überprüfung der Einsatzbereitschaft an, auf die entsprechende Haushaltsanpassungen für 2017 folgen sollen. Überprüft werden soll auch, ob das US-Atomwaffenarsenal modern genug und “angemessen zugeschnitten” ist, “um den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts” gerecht zu werden.

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Russland und die Religion: Wie der Staat den Islam sieht

Ein Artikel von OLEG JEGOROW , zuvor veröffentlicht auf Russia beyond the headlines

Der unpolitische Islam genießt die Unterstützung der russischen Regierung. Quelle: Denis Tarasov/Global Look Press

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Der Islam gehöre zu Russland und sei neben anderen Glaubensrichtungen ein fester Bestandteil der russischen Kultur. So lautet die offizielle Position der russischen Staatsführung. Dennoch wachen die Machthaber penibel darüber, ob Muslime auch wirklich loyale Staatsbürger sind. Organisationen, die sich dem Staat widersetzen – sei es gewaltsam oder politisch –, werden verboten.

„Der traditionelle Islam ist ein unentbehrlicher Teil des geistigen Lebens unseres Landes“, sagte Wladimir Putin im September 2015 bei der Eröffnung der Moskauer Kathedralmoschee, einer der größten Moscheen Europas. Die Traditionen des aufgeklärten Islams hätten sich über Jahrhunderte in Russland entwickelt und der russische Staat werde die islamische Theologie weiterhin fördern, betonte der russische Präsident.

In diesen Worten kommt die offizielle Position des russischen Staates zum Ausdruck: Der Islam sei eine friedfertige und freundliche Religion, die keinen Bezug zu pervertierten Auslegungen radikaler Islamisten und Terroristen habe. Auf seiner Pressekonferenz Ende Dezember betonte Wladimir Putin, er lehne es ab, die Begriffe „Islam“ und „Terror“ im selben Zusammenhang zu gebrauchen.

Vielfältiger Glaube

Wie die säkulare Staatsführung trennen auch die Vertreter der Religion in Russland zwischen radikalem und traditionellem Islam. Der eine sei gefährlich und stifte Terror. Der andere sei tolerant und basiere nicht auf dem Koran allein, sondern auch auf den Traditionen muslimischer Völker und der Idee friedlicher Koexistenz der Religionen.

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„In jeder russischen Region wird unter traditionellem Islam etwas Anderes verstanden“, weiß der Religionswissenschaftler Igor Sagarin von der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst beim Präsidenten Russlands (RANCHiGS). „Ob Tatarstan, Baschkirien oder Kaukasus: Jede Teilrepublik hat ihre eigenen Bräuche.“ Außerdem hätten Muslime in Russland kein gemeinsames geistiges Zentrum wie etwa die Russisch-Orthodoxe Kirche für die Christen. Jede Region habe ihre eigenen spirituellen Anführer, die jenseits der regionalen Grenzen nicht unbedingt anerkannt würden. „In Russland gibt es Dutzende geistige Zentren und Strukturen, die miteinander konkurrieren“, erklärt der Experte.

 

Gemeinsamkeiten hätten die traditionellen Islamformen russischer Prägung trotzdem, betont Sagarin. Die meisten Muslime in Russland orientierten sich am sunnitischen Islam – und zwar an jenen Schulen, die sich sowohl auf den Koran als auch auf historisch gewachsene Traditionen berufen. Diese Ausprägung des Islams sei gemäßigter als die konservativen Strömungen, die etwa in Saudi-Arabien dominierten.

Tradition vs. Scharia

Die Gegner des traditionellen Islams seien laut Religionswissenschaftler Sagarin vor allem Salafisten. Diese würden für die Läuterung des Islams eintreten: die Rückkehr zu Lebensgrundsätzen aus der Zeit des Propheten Mohammed und die radikale Einhaltung der Scharia.

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Der salafistische Islam sei in Russland „nicht wirklich akzeptiert“, so Sagarin. So heiße es in einer Fatwa, einer religiösen Rechtsauskunft, die auf einer Islamkonferenz in der tschetschenischen Hauptstadt Grosnyj im August letzten Jahres verabschiedet wurde, Salafisten, Wahabiten und andere Radikale seien „Sektierer und unerwünschte Elemente auf russischem Boden“.

Offiziell verboten sind salafistische Gemeinden aber nicht. Im Nordkaukasus bestehen sie weiter fort. Die gemäßigteren Salafisten seien gegenüber dem Staat loyal und würden offen gegen Gewalt eintreten, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Memorial über die Lage im Nordkaukasus in den letzten zwei Jahren.

Dennoch übe die Regierung Druck auf Salafisten aus: Diese stünden unter besonderer Beobachtung und man versuche, ihre Moscheen zu schließen. „Die Staatsführung behandelt die Salafisten von vornherein so, als wären sie nicht loyal oder könnten jederzeit illoyal werden“, sagt Ilschat Sajetow, leitender Islamforscher der Stiftung Marjani.

Der politische Islam ist Russlands Feind

Im Unterschied zu den Salafisten sind andere muslimische Organisationen in Russland als terroristisch oder extremistisch verboten. Neben dem Islamischen Staat und Al-Qaida stehen aber auch solche Gruppen auf dieser Schwarzen Liste, die sich bislang nicht aggressiv gegenüber Russland verhalten haben. Zu diesen zählen beispielsweise die Muslimbrüder oder die Organisation Hizb ut-Tahrir.

Der Grund für deren Verbot ist die in Russland geltende Regel, politische Parteien nicht auf religiöser Basis gründen zu dürfen: Religiöse Einmischungen in die Politik sehe die Regierung gar nicht gern, erklärt der Islamwissenschaftler Sajetow. Die Hizb ut-Tahrir wollten ein Kalifat errichten, die Muslimbrüder hätten eine Mischung aus Demokratie und Scharia zum Ziel, betont Sajetow. Deshalb verbiete der Staat diese.

„Der Versuch, die Legitimität staatlicher Strukturen vom Standpunkt der Scharia und nicht dem der Verfassung aus anzuzweifeln, würde in jedem Staat auf Widerstand stoßen“, sagt Sajetow. Bei aller Vielfalt des russischen Islams: Für den Staat sind nur solche Islamformen akzeptierbar, die auf kulturell-gesellschaftlicher Ebene agieren – ohne politischen Anspruch.

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Was will die AfD und was bedeutet das für die Wähler?

Die Beiträge in den sozialen Medien “für” die AfD werden immer mehr und es macht den Anschein, dass auch immer mehr Bürger in diese Richtung tendieren. Um auch ein genaues Bild über diese Partei zu bekommen, sollte man sich allerdings auch mal mit dem Parteiprogramm auseinandersetzen. Hier ein paar Auszüge daraus, die ich gern kommentieren möchte. Kommentare sind dann als Zitat hinzugefügt:

Europäische Union und Euro

Die EU soll einen großen Teil ihrer bisherigen Kompetenzen an die Nationalstaaten zurückgeben. Wenn sich diese EU-Veränderung „nicht verwirklichen“ lässt, strebt die AfD „einen Austritt Deutschlands beziehungsweise eine demokratische Auflösung der Europäischen Union und die Neugründung einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ an.

Die AfD fordert, „das Experiment Euro geordnet zu beenden“. Sollte der Bundestag dies nicht beschließen, verlangt die AfD eine Volksabstimmung über Deutschlands Verbleib im Euro. Die EU-Mitgliedsschaft der Türkei wird kategorisch abgelehnt. Dies soll ein „für die AfD nicht verhandelbarer Inhalt jeglicher Koalitionsvereinbarungen“ sein.

Soweit, so gut. Das die Europäische Union und damit verbunden die Währungs Union mit dem Euro ein Reinfall war, wusste man sicherlich auch schon vor der Einführung, bzw. Umsetzung. Fakt ist, dass es von den Siegermächten als zwingend erforderlicher Punkt in den Verträgen zur Wiedervereinigung Deutschlands mit aufgeführt wurde. Das bedeutet, dass wenn man das nun abändern möchte, auch alle anderen Verträge mit den Siegermächten näher beleuchten muss und sie gegebenenfalls auch für Null und Nichtig erklären müsste. Das wird man der AfD als grundgesetzwiedrig auslegen und dann beginnt hier genau der gleiche Mist wie bei der NPD.

Außen- und Sicherheitspolitik

Alle Atomwaffen und alle ausländischen Truppen sollen aus Deutschland abgezogen werden. Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden. Alle Atomwaffen und alle ausländischen Truppen sollen aus Deutschland abgezogen werden. Über einen Austritt aus der Nato wurde am Ende nicht abgestimmt.

Maßgeblich war hier ein Machtwort von Parteivize Alexander Gauland, der die Mitgliedschaft mit Verweis auf bismarcksche Logik als notwendig für Deutschlands Sicherheit bezeichnete. So bleibt es bei der im Leitantrag des Vorstands festgelegten Formel, dass das transatlantische Bündnis den außen- und sicherheitspolitischen Interessen der Bundesrepublik entspricht – aber stärker zu einem reinen Verteidigungsbündnis werden müsse.

Auch hier ist wieder nichts gegen einzuwenden, aber es wird auch hier wieder problematisch weil Deutschland diesbezüglich nichts zu melden hat. Die Siegermächte bestimmen darüber und sicherlich keine Partei im Bundestag oder das Volk.

Islam und Zuwanderung

Nach Ansicht der AfD gehört der Islam „nicht zu Deutschland“. Minarette, Muezzinrufe und die Vollverschleierung sollen verboten werden. Das Schächten von Tiern nach jüdischen oder muslimischen Regeln will die AfD komplett verbieten, auch dann, wenn die Tiere vorher betäubt werden. Islamische Organisationen sollen keinen Körperschaftsstatus erhalten.

Am Ende plädiert die AfD in ihrem Programm für eine „maßvolle Einwanderung“. Sie will aber den Zuzug von Flüchtlingen radikal stoppen. Demnach soll über Asylanträge bereits in den „Herkunftsregionen“ entschieden werden, die Hilfesuchenden sollen gar nicht erst nach Deutschland kommen. Die Ausweisung straffälliger Ausländer soll erleichtert werden.

Wenn wir uns die Probleme der letzten Monate betrachten, sind diese Forderungen im Prinzip nachvollziehbar. Gerade was das schächten von Tieren anbelangt muss man im Grunde genommen gar nicht lange überlegen, denn es verstößt gegen Tierschutzvereinbarungen. Dazu braucht man sich ja nur einmal die ganzen, in den Betrieben gemachten Videos anschauen wie diese Tiere dort gequält werden.

Die Vollverschleierung sollte schon deshalb untersagt werden, weil hier im Land seit eh und je ein Vermummungsverbot gilt und man auch die eigene Kultur, soweit noch etwas davon übrig geblieben ist, schützen.

Innere Sicherheit

Deutschland soll für die eigenen Grenzen „einen flächendeckenden deutschen Grenzschutz unter dem Dach der Bundespolizei aufbauen“. Die AfD will „betriebsbereite Grenzübergangsstellen“ schaffen, „die je nach Gefährdungslage jederzeit in Betrieb genommen werden können“. Zum Schutz der grünen Grenze sollten „nach österreichischem Vorbild Wehrpflichtige herangezogen werden können“. Begründet wurde dies mit der „hohen Zahl von Einbruchs- und Diebstahlsfällen in Grenzbereichen“ sowie zur Verhinderung von Waffen- und Drogenschmuggel. Gegen körperliche Angriffe auf Polizisten soll ein eigener Straftatbestand geschaffen werden.

Kann man nichts gegen sagen. Die Sicherheit im Land kann schon seit langer Zeit nicht mehr gewährleistet werden und dafür gibt es reichlich Anhaltspunkte. Auch dieser Punkt ist für mich in Ordnung und nachvollziehbar!

Wahlrechtsreform

Abgeordnete von Bundestag und Landtagen dürfen den Parlamenten nur für jeweils vier Legislaturperioden angehören. Dies soll nicht für direkt Gewählte gelten. So soll der Bundespräsident direkt vom Volk gewählt werden. Darüber hinaus werden Volksentscheide nach Schweizer Vorbild angestrebt.

Das ist hier schon mal ein Beispiel dafür, dass man versucht in eine Änderung einzutreten, aber das dann nur halbherzig. Liegt es daran als Partei nicht von vornherein ausgeschlossen zu werden, oder eher daran, bloß im Endeffekt nichts großartig zu ändern, weil man ja am eigenen Portemonnaie sägen würde? Ich wäre dafür sofort Volksentscheide einzuführen und Bundeskanzler und Bundespräsident direkt wählen zu lassen. Abgeordnete sollen auch gern länger als nur einer Legislaturperiode angehören dürfen. Soll das doch jeweils das Volk durch Entscheide festlegen.

Leitbild traditionelle Familie

„Mehr Kinder statt Masseneinwanderungen“ fordert die AfD. Sie bekennt sich zur traditionellen Familie aus Vater, Mutter und Kindern als „Keimzelle der Gesellschaft“. Kritisiert werden Gleichstellungspolitik und Geschlechterquoten und ein „falsch verstandener Feminismus“. Mehrkinderfamilien sollen speziell gefördert werden, Abtreibungen jedoch nicht. Die Schwangerenkonfliktberatung soll den Schutz des ungeborenen Lebens zum Ziel haben.

Ich weiß nicht so recht was man am “Feminismus” falsch verstehen kann. Er ist nun einmal das, für was man in installiert hatte. Die Zerstörung traditioneller Familien und die damit verbundene Zerstörung unserer Kultur und Werte. Man sollte hier vielleicht einmal anfangen wieder “Bildung” ganz oben auf den Zettel zu schreiben. Darunter kann man gleich mit “Gesundheit” weitermachen. Aber man sollte ganz bestimmt “Erziehung” rausnehmen, denn dafür sind die Eltern da und nicht die Schulen!

Rundfunkfinanzierung

Rundfunkgebühren für öffentlich rechtliche Sender wird abgelehnt. Diese „Zwangsfinanzierung“ sei „umgehend abzuschaffen und in ein Bezahlfernsehen umzuwandeln“. Wer bisher noch Beiträge zahlt, soll die Möglichkeit bekommen, die Zahlung „ganz oder teilweise zu kündigen“. Am Ende soll nur noch zahlen, wer auch tatsächlich zuschaut oder zuhört.

Auch wieder mal völlig falsch. Was soll der Mist mit Bezahlfernsehen? Zwangsfinanzierung abschaffen ist richtig, aber man muss trotz alledem einige Sender frei zur Verfügung stellen, denn jeder hat das Recht auf Bildung und Information.

Bankenkrise

Deutsche Banken sollen nicht zur Haftung für ausländische Banken verpflichtet werden, sondern stattdessen „ihren Haftungsverbund auf die nationale Ebene begrenzen“.

Also soll die ganze Scheiße national weitergehen wie bisher? Wenn sich Banken in den Ruin spekulieren, dann sollen diese bitte auch vom Markt verschwinden. Hier will man sich nur vor ausländischen Bankenpleiten schützen, aber die deutschen Banken weiterhin mit Steuergeldern aus dem Schlamassel herausholen. Ist für mich nicht hinnehmbar!

Ja zur Atomkraft und Nein zu Klimaschutzzielen

Die AfD will den Atomausstieg zurücknehmen und die Akw-Laufzeiten verlängern. Die Atomforschung soll wieder aufgenommen werden. Den Effekt des CO2-Ausstoßes auf das Klima hält die AfD für Propaganda. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit die Energiewende sollen zurückgenommen werden. Bioenergie soll nicht länger subventioniert, das umstrittene Fracking weiter erforscht werden.

Atomkraft und Fracking ist jetzt nicht unbedingt etwas, was man sich auf die Wahlplakate kleben sollte. Beides ist nicht akzeptabel und dient wieder einmal nur der Elite und derer Profitgeilheit! Hier sollte allen ein Licht aufgehen!

Einfaches Steuersystem

Das Steuerrecht soll drastisch vereinfacht werden, mit niedrigen Steuern sollen Mittel- und Geringverdiener, insbesondere Familien, finanziell entlastet werden. Die Erbschaftsteuer soll abgeschafft, die Gewerbesteuer überprüft werden. Die AfD will eine Steuer- und Abgabenbremse im Grundgesetz, um die „staatliche Macht über den Bürger“ zu begrenzen. Konkrete Zahlen finden sich in dem Beschluss nicht.

Für wen es letzten Endes einfacher wird sei in erster Linie dahingestellt. Ich befürchte, dass es dann für den Staat einfacher wird an das ranzukommen, was allen Lieb und teuer ist, unser Geld. Und wenn man sich andere Punkte bei der AfD anschaut, so kann man es schon fast mit der FDP gleichsetzen, ergo mehr für die Großunternehmen und weniger für Klein- und Mittelstandsbetriebe. 

Fazit

Schon allein an diesen paar Punkten sollte man sehen, dass diese Partei nichts anderes ist, als Wahlfängerdepot für die CDU. Wichtige Punkte werden angesprochen, aber im Text schon wieder abgeschwächt oder gar ganz aufgehoben. Augenwischerei ist das für mich und bestätigt nur, dass alle dort oben installierten Parteien Schausteller sind. Schausteller für die Siegermächte. Es kann keine Partei etwas am Debakel ändern, nicht auf politischer und gesetzlicher Seite. Dafür steckt der Kahn zu tief im Misthaufen drin. Geheimvereinbarungen mit den Siegermächten und Verträge die kein Jurist dieser Welt in Gänze verstehen kann sind es, die dieses Land beherrschen.

+++ ACHTUNG +++ EMPFEHLUNG AN ALLE RUSSISCHEN BÜRGER MIT WOHNSITZ ODER AUFENTHALT IM AUSLAND

Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation
Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation
Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation

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In Moskau lenkten wir die Aufmerksamkeit auf Anrufe von mehreren Organisationen, einschließlich der islamischen, dass am 30. September mit dem sogenannten Freitagsgebet, die Verbindung zum “Welttag der Wut und Protest” gegen eine neue Runde der Kämpfe in Aleppo starten soll. Es ist möglich , dass ein solches Ereignis durch extremistische Elemente in einigen Ländern für den Angriff auf Russland und Provokationen gegen seine Bürger verwendet werden könnte.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir Russen mit Wohnsitz im Ausland oder nur mit Aufenthalt im Ausland morgen früh für angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu sorgen und auf Besuche der Orte zu verzichten, wo “Wut und Protest” gegen ihre Würde und Sicherheit durchgeführt werden könnten.

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Originalmeldung hier: http://www.mid.ru/foreign_policy/…

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