HAMAS: Die Balfour-Erklärung – ein Jahrhundertverbrechen

Palestinian Information Center 1. November 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth, zuvor auf seinem Blog veröffentlicht

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Die Hamas-Bewegung bezeichnete am Dienstag die Balfour -Erklärung als „das Jahrhundert-Verbrechen“, und forderte, dass England sich dafür entschuldigen und die Palästinenser entschädigen muss.

Die Bewegung sagte in einer Erklärung, dass Britannien für diese historische Ungerechtigkeit büßen muss, die einem Volk angetan wurde mit seiner Existenz, Kultur und Geschichte. Es müsse sich bei den Palästinensern entschuldigen und den Flüchtlingen helfen, in ihr Land zurückzukehren, von dem sie mit Gewalt vertrieben wurden.

Die Erklärung hielt fest, dass Britannien während seiner Besatzung Palästinas mit allen Mitteln daran arbeitete, die Balfour-Erklärung durchzusetzen und drei pro-zionistische britische Beamte ernannte, die den Weg für die Errichtung einer „nationalen Heimat für die Juden in Palästina“ ebnen sollten, wobei die Rechte der palästinensischen Bevölkerung dieses Landes ignoriert wurden.

Die Balfour-Erklärung, fügte Hamas hinzu, hat das Tor für regionale Kriege, Konflikte, Leiden und Blutvergießen geöffnet.

Hamas hob hervor, dass die Erklärung, die auf dem „Versprechen ein Land ohne Menschen für ein Volk ohne Land“ basierte, eine Lüge ist, die der Realität vor Ort widersprach. Ergänzend hieß es, dass „die Palästinenser in Palästina verwurzelt sind wie Olivenbäume“.

Die Bewegung kritisierte schärfstens Britanniens Premier-Ministerin Theresa May, die erklärt hat, dass sie die 100. Wiederkehr der Balfour-Erklärung mit Stolz feiern werde, in Fortführung ihrer Missachtung für die Leiden des Volkes von Palästina.

Die Erklärung unterstrich, dass die langen Jahre der Besatzung das palästinensische Volk vereint haben und sein Selbstvertrauen gestärkt haben.

Hamas warnte, dass der Traum des israelischen Premiers Benjamin Netanyahu, die 100. Wiederkehr der Balfour Erklärung zu feiern, kurz sein wird, weil die palästinensischen Kämpfer die Rechte des palästinensischen Volkes in naher Zukunft wiederherstellen werden.

Die Balfour-Erklärung ist der Name eines Briefes, der von Britanniens Außenminister Arthur James Balfour an Lord Lionel Walter Rothschild am 2. November 1917geschickt wurde, um Britanniens volle Unterstützung für die Errichtung einer jüdischen Heimat in Palästina zu erklären.

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Judenverfolgung in Israel

Einleitend bis zur Trennlinie ein Text aus einem sozialistischem Medium, der roten Fahne:

„Der Zionismus nährt sich aus dem vergossenen Blut von Juden“, klagt Rabbi Weiss. Deshalb warnt er die Nichtjuden davor, ihren durch die Handlungsweise der Zionisten hervorgerufenen Zorn auf die Juden im allgemeinen zu projizieren, weil das nicht nur ungerecht, sondern auch noch Wasser auf die zionistischen Mühlen wäre.

„Die Zionisten befinden sich in einer Win-Win-Situation“, erklärt der New Yorker Rabbiner. „Wenn sie erhalten, was sie fordern, haben sie gewonnen. Wenn man sich ihren Forderungen nicht beugt, bezichtigen sie die andere Seite, sie würde mit ihrer Haltung den Antisemitismus anheizen – und das bringt den Zionisten wieder die Unterstützung all jener, die keine Antisemiten sein wollen.“

Das Schlagwort “Antisemitismus” werde von der zionistischen Propaganda sowieso als Rechtfertigung für die Existenz des Staates Israel ausgeschlachtet, schließt Rabbi Weiss seine Argumentation. Aus diesem Grund versuchen die Zionisten auch immer wieder, gegen sie gerichtete Kritik mit einem grundsätzlichen Judenhass gleichzusetzen.


Aktuelles Ereignis:

Hunderte orthodoxe Juden stießen am Sonntag in Jerusalem mit der Polizei zusammen, bei ihrem Protest gegen ein Urteil des Gerichts, um in der Armee eines säkularen Israelis zu dienen. Die Demonstration in einer Nachbarschaft der Stadt wurde von einer besonders harten Gruppe namens “Eda Eda” organisiert. Rabbiner hielten in der Nähe von Mea ihre Reden, während sie ein Banner hochhielten: “Wir sind Juden und werden uns daher nicht in der zionistischen Armee melden.”

Ich vermute, dass viele Israelis keinen Wirbel darum machen werden, denn Israels wahrer Staat ist der Zionismus (wie auch Gideon Levy Notes) und nicht wirklich das Judentum – und das ist die Religion, die diese Juden vertreten, die im wesentlichen gegen die Zionisten protestieren. Im folgenden Video könnt ihr sehen, wie Israels Staatsmacht mit friedlich protestierenden Juden umspringt:

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Zum Abschluss noch ein paar wichtige und meiner Meinung nach historisch sehr bedeutsamen Worte eines anderen streng orthodoxen Juden, G. J. Neuberger. Er sprach auf einer Konferenz über Zionismus und Rassismus in Tripolis über „die grosse Kluft zwischen Judaismus und Zionismus“:

„Wir Juden glauben, dass Adam nach dem Ebenbilde Gottes erschaffen wurde und der gemeinsame Vorfahre aller Menschen ist. Zu dieser Zeit in der Menschheitsgeschichte gibt es keinen Raum für privilegierte Leute, die mit anderen machen können, was ihnen gefällt.
Das Menschenleben ist heilig und die Menschenrechte dürfen nicht von jenen verneint werden, die sie der ‚nationalen Sicherheit‘ wegen oder aus anderen Gründen untergraben wollen. Niemand weiss das besser als die Juden, die so oft und für so lange Zeit zweitklassige Bürger waren.

Die Zionisten mögen allerdings anderer Meinung sein. Das ist verständlich, denn Judaismus und Zionismus sind alles andere als das Gleiche:
Wenn jemand ein guter Jude ist, so kann er kein Zionist sein; wenn jemand ein Zionist ist, so kann er kein guter Jude sein.“


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Nehmt Euch diese Bilder und Worte zu Herzen und lasst es wirken. Nur weil ein Mensch jüdischem Glauben ist, ist er noch lange kein schlechter Mensch. Es sind die, die vorgeben jüdischem Glauben zu sein und ganz andere Interessen vertreten. Es sind die Zionisten!

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China unterstützt die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates

China/Peking – Chinas Außenminister Wang Yi hat sich am Donnerstag bei einem Treffen  mit seinem palästinensischen Amtskollegen Riyad al-Malki in Peking für einen unanhägigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 ausgesprochen.

In einer anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz sagte Wang, in den vergangenen Jahren habe China stets eine aktive und konstruktive Rolle im Nahen Osten gespielt, und das ohne politisch-geographische Hintergedanken. In der Nahost-Frage befürworte  die Volksrepublik nach wie vor  eine historische Unparteilichkeit und internationale Gerechtigkeit.

Bezüglich der palästinensisch-israelischen Frage sagte Wang, die betroffenen Seiten müssten wirksame Maßnahmen ergreifen, etwa den Bau neuer jüdischer Siedlungen stoppen, die Gewalttaten gegen unschuldige Zivilisten unterbinden und die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen vorantreiben, um das gegenseitige Vertrauen wiederherzustellen und die Hoffnung auf Frieden zu vergrößern.




Präsident Assad: Krieg in Syrien ist im Interesse Israels und seiner Verbündeten

Damaskus (Press TV / K-Networld) – Die Gewalt in Syrien diene den Interessen des israelischen Regimes und der Regional-, und Weltmächte.

Das sagte Syriens Präsident, Bashar Assad, in einem Interview mit der kroatischen Zeitung “Večernji list”. Er bezeichntete den „Sieg“ über die vom Ausland unterstützen Terroristen als die „einzige Option“ für das syrische Volk. “Wir haben keine andere Wahl, als diesen Krieg zu gewinnen. Wenn das nicht geschieht, verschwindet Syrien von den Weltkarten”, so Assad und fügte hinzu: “Nehmen wir an, die Terroristen kämpften für Israel. Selbst wenn es keine israelischen Armeekräfte sind, kämpfen sie weiterhin für Tel Aviv. Israel verfolgt  mit der Türkei, den USA, Frankreich, Großbritannien, Saudi-Arabien und Katar gemeinsame  Ziele.”

Der syrische Präsident zeigte sich zudem zuversichtlich, dass Damaskus  „ohne die Intervention des Westens“ den Krieg in Syrien binnen  wenigen Monaten  beenden  könne.




Netanjahu: Wir setzten Siedlungsbau fort

Ramallah (IRNA / K-Networld) – Trotz der internationalen Kritik hat der israelische Premierminister, Benjamin Netanjahu, die Fortsetzung der Siedlungsaktivitäten in den besetzten Palästinensergebieten und im Westjordanland unterstrichen.

Seine Regierung werde keineswegs die Bauaktivitäten in den jüdischen Siedlungen außerhalb der Grünen Linie herunterfahren, sagte Netanjahu am Dienstag. Die Bauaktivitäten jüdischer Viertel außerhalb der Grünen Linie, bzw. der Grenze zwischen Israel und Palästina, sei der Behauptung des israelischen Premiers zufolge nicht Teil der Verhandlungen mit der US-Regierung. “Verhandlungen zwischen israelischen und amerikanischen Verantwortlichen über eine Einigung hinsichtlich des Siedlungsbaus wurden aufgenommen”, fügte er hinzu. Noch habe man kein Ergebnis erzielt. “Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden.”, ergänzte Netanjahu.

Auf Twitter teilte er mit, er habe die Baugenehmigungen mit Verteidigungsminister Avigdor Lieberman vereinbart. “Wir bauen und wir werden weiter bauen”, schrieb der Regierungschef. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums handelt es sich um die größte Siedlungserweiterung in jüngster Zeit.

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SYRISCHE ARMEE HAT EINE ISRAILISCHE DROHNE ABGESCHOSSEN

Der israelische unbemannte Fluggerät war in der syrischen Provinz Ale-Kunejtra von der syrischen Luftverteidigung abgeschlagen.

Darüber schreibt RT mit Bezugnahme auf “Al-Majadin”.
Laut den Angaben des Fernsehsenders, die Drohne war abgeschlagen, nachdem sie den Syrienluftraum verletzt hat.

Quelle




Israelischer Kampfjet über Syrien abgeschossen!

Damaskus (Press-TV / K-Networld) – Die syrische Armee teilt mit, ein israelisches Kampfflugzeug heute Morgen abgeschossen zu haben.

Laut einem Bericht der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur “Sana” hat das Oberkommando der syrischen Streitkräfte bekannt gegeben, dass heute Morgen vier israelische Kampfflugzeuge die Lufthoheit des Landes verletzt und ein militärisches Ziel nahe der Stadt Palmyra in der östlichen Umgebung von Homs angegriffen hätten. Diesem Bericht zufolge haben syrische Luftabwehrraketen auf die Kampfjets abgefeuert, wobei ein Kampfjet beschädigt und ein weiterer abgeschossen wurde. Ein Sprecher der israelischen Armee, Muti Almuz, hat heute zugegeben, dass es Syrien zum ersten Mal seit sechs Jahren gelungen sei, israelische Kampfflugzeuge durch Abwehrraketen zurückzutreiben.

Die israelische Armee hat den Abschuss des Flugzeugs widersprochen. Die Kampfjets und ihre Piloten seien bei dem Einsatz unversehrt geblieben, heißt es in Israel. Die israelische Armee hat behauptet, Ziel der heutigen Luftangriffe sei eine Waffenlieferung für die libanesische Hisbollah in Syrien gewesen.