Putin weist auf Souverenitätsdefizite der Bundesrepublik hin!

Von Karl Detimer

Im Rahmen des 21. Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg setzte sich die Plenartagung mit zentralen Fragen der aktuellen Politik auseinander, so unter anderem mit dem US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen der NATO. Der russische Präsident Wladimir Putin wartete dabei am 3. Mai 2017 mit einer handfesten Sensation auf, indem er die Münchner Bierzeltrede von Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem adäquaten Kontext interpretierte und dabei auf bestehende Souveränitätsdefizite der Bundesrepublik verwies.

Wörtlich erklärte Putin: „In der Welt gibt es nicht so viele Länder, die das Privileg der Souveränität genießen. Ich will keinen beleidigen, aber was Frau Merkel in ihrer Bierzeltrede gesagt hat, ist Ausdruck eines Unmuts über eine beschränkte Souveränität, der sich seit langem angestaut hat. Ich beteuere es Ihnen, was auch immer sie darauf antwortet.“

Im Bereich der militärischen Zusammenarbeit sei die deutsche Souveränität sogar ganz offiziell eingeschränkt. „Dort ist festgelegt, was erlaubt ist und was nicht. Und in der Praxis ist es noch härter: Man darf nichts tun, was nicht erlaubt ist. Wer erlaubt es? Die Führung! Wo ist die Führung? Sie ist weit weg“, führte Putin aus, indem er auf den transatlantischen Vasallenstatus der Bundesrepublik anspielte.

Im übrigen sei die NATO noch immer ein Instrument der „Außenpolitik der Vereinigten Staaten“. Eine Umwandlung des Bündnisses in ein Forum der Kooperation sei noch nicht in Sicht. „Wir sehen zur Zeit nur den Ausbau der militärischen Infrastruktur, ihre Annäherung an unsere Grenzen, und wir können nicht umhin, darüber besorgt zu sein“, sagte Putin. An der Plenarsitzung des St. Petersburger Wirtschaftsforums nahmen außer Putin der indische Ministerpräsident Narendra Modi, der österreichische Bundeskanzler Christian Kern und Moldawiens Präsident Igor Dodon teil.

„Heute ist die NATO ein außenpolitisches Instrument der USA. Da gibt es keine Verbündeten, da gibt es nur Vasallen“, so Putin. Sobald ein Land Nato-Mitglied werde, könne es dem Druck aus Washington nicht länger standhalten, betonte er weiter. Daher kann laut dem russischen Staatschef in den Vasallen-Ländern „alles Mögliche“ auftauchen – von Luftabwehrsystemen bis hin zu neuen Stützpunkten. „Was sollen wir dabei tun?“, fragte Putin. Russland sei unter solchen Bedingungen gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das ganze Interview Putins mit Stone soll vom 12. bis zum 15. Juni 2017 vom US-Fernsehsender Showtime ausgestrahlt werden.

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STREIT ESKALIERT: MANN LÄSST ZEMENT IN WAGEN SEINER FRAU FÜLLEN

St. Petersburg – Gespräche sind oftmals ein gutes Mittel, um Differenzen in Partnerschaften schnell zu klären.

Manchmal hilft so etwas allerdings auch nicht und ein waschechter Streit rüttelt an den Beziehungspfeilern. Bei einem Fall in Russland dürfte die Ehe nach diesem Racheakt eines Mannes aber endgültig gelaufen sein.

Wie dailymail.uk berichtet, fand es ein Russe absolut nicht in Ordnung, dass seine Frau kurzerhand ihren Nachnamen änderte.

Um von einer Supermarktkette 50.000 Rubel zu bekommen, ließ sie ihn in “Veniy”, den Namen des Discounters, umbenennen.

Daraufhin tickte ihr Mann komplett aus. Er bestellte einen Zementlaster und ließ den Inhalt ganz lässig durch ein offenes Fenster in das Auto seiner Frau gießen.

Ein Beobachter filmte die ganze Aktion und veröffentlichte das Video auf YouTube. Ob die Frau ihrem Gatten diesen Fauxpas verziehen hat, darf bezweifelt werden!




Mehrere Tote bei Explosion in der Metro von St. Petersburg

Bei einer Explosion in der U-Bahn in der russischen Stadt St. Petersburg sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Lokale Agenturen berichten von mindestens zehn Toten. Weiterhin sollen bis zu 30 Menschen verletzt worden sein, einige von ihnen sehr schwer. Die Ursache für die Explosionen sind dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge unklar. Man ziehe alle Möglichkeiten in Betracht, auch Terrorismus!

Inzwischen haben die Sicherheitskräfte alle U-Bahn-Stationen der Millionen-Metropole geschlossen. Lokalen Medien zufolge explodierte ein Sprengsatz in einem Zug auf der Fahrt zwischen zwei Stationen im Zentrum. Behördenquellen schätzten die Sprengkraft auf 200 bis 300 Gramm Dynamit. Der Sprengsatz sei mit Metallsplittern versehen gewesen. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich dabei nicht um einen Selbstmordattentäter gehandelt haben.

Zuvor hatten andere Medien von Detonationen in mindestens zwei U-Bahnhöfen gesprochen. Demnach ereigneten sich die Detonationen an den Stationen “Sennaya Ploshchad” und “Technologisches Institut”. Unbestätigt ist derweil ein Bericht, wonach Sicherheitskräfte eine dritte Bombe entdeckt haben.

Kremlchef Wladimir Putin war am Montag zu einer Konferenz in St. Petersburg. Er hielt sich aber nach Angaben seines Sprechers im Vorort Strelna auf. Die Bundesregierung sprach mit Blick auf die ersten Berichte von furchtbaren Nachrichten. “Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Familien”, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert.

In St. Petersburg leben knapp fünf Millionen Menschen. Die Metropole liegt am östlichen Ende der Ostsee. Bis Moskau sind es knapp 700 Kilometer.